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Ergänzend habe ich im www eine Historie zur Silvretta Nova Gruppe gefunden:

Silvretta Nova – Chronologie einer erfolgreichen Geschichte:

1947
Mottalift, erster Schlepplift mit zwei Bügeln

1949
Schlepplift Rehsee

1963
Gesellschaftsgründung: Liftanlagen Gaschurn Ges.m.b.H.

1964
Schlepplift Gosta

1966
Sessellift Versettla Sektion I und Sektion II

1968
Schlepplift Spatla
Bergrestaurant Nova Stoba

1969
Schlepplift Burg
Eintritt Gesellschafters Arch. Brnst. Walter Klaus in die Liftgesellschaft Gaschurn
Doppelsesselbahn Gafrescha Sektion I
Schlepplift Kurvenlift

1971
Schlepplift Nova
Eintritt des Gesellschafters Arch. Brnst. Walter Klaus in die Liftgesellschaft St.Gallenkirch und Fusionierung beider Liftgesellschaften Gaschurn und St.Gallenkirch

1972
Doppelsesselbahn Gafrescha Sektion II
Schlepplift Schwarzköpfle I
Schlepplift Jöchle I
Schlepplift Vermiel I
Eintritt des Vorstandsdirektors Dipl. Ing. Kurt Bitschnau

1974
Neubau Bergrestaurant Nova Stoba
Schlepplift Schwarzköpfle II

1975
Das Bergrestaurant „Nova Stoba“ fällt am 20.02. einem Brand zum Opfer und wird im Sommer wieder aufgebaut

1976
Bau einer Schneeanlage auf der Versettla
Umrüstung aller Schleppliftanlagen auf Selbstbedienung

1977
Schlepplift Gampabing I
Schlepplift Jöchle II
Schlepplift Vermiel II
Kapazitätserhöhung der Gafreschabahn I und des Kurvenlifts

1978
Schlepplift Gampabing II
Kapazitätserhöhung Gafreschabahn II
Kiosk Älpli

1979
Doppelsesselbahn Nova

1980
Dreiersesselbahn Älpli

1981
Einseilumlaufbahn Valisera Sektion I und II
Bergrestaurant Valisera Hüsli

1982
Schlepplift Vermiel III
Restaurant Gäßbarga
Restaurant Casa Nova

1983
Übernahme der Schlepplifte Tschambreu, Lifinar und Minilift von der Gemeinde Gaschurn-Partenen

1984
Restaurant Sennhütta
Die Silvretta Nova Bergbahnen erwerben die Seilbahn Sulden AG in Sulden am Ortler in Südtirol

1985
Kuppelbare Dreiersesselbahn Schwarzköpfle
Erweiterung Restaurant Sennhütta

1986
Einseilumlaufbahn Versettla Sektion I und II

Am 16.10. um 12:30 Uhr brennt das Bergrestaurant Nova Stoba auf der Versettla zum zweiten Mal bis auf die Grundmauern nieder. Nach nur zwei Monaten kann am 16.12. ein 750 Plätze fassendes Notrestaurant in der neu erstellten Bergstation der Versettla-Gondelbahn (Bullygarage) in Betrieb genommen werden.

1987
Abwasserleitung von der Versettla 2010m bis nach Gaschurn
Schneeanlage Versettla Bergstation bis Mittelstation Rehsee
Die Silvretta Nova Bergbahnen kaufen die Bergbahnen Uttendorf-Weißsee

1988
Eröffnung Bergrestaurant Nova Stoba
Schneeanlage Versettla Bergstation bis Nova Tal

1989
Die Silvretta Nova Bergbahnen erwerben die Hauptanteile an den Bergbahnen Diedamskopf Ges.m.b.H. & Co. KG in Schoppernau im Bregenzerwald
Schneeanlage Schwarzköpfle bis Nova Tal

1990
Verkauf der Bergbahnen Uttendorf-Weißsee an eine private Interessentengruppe aus Zell am See
Schneeanlage auf Piste 22
Bullygarage Valisera

1991
Abwasserkanal Valisera Hüsli bis ins örtliche Kanalnetz von St.Gallenkirch
Schneeanlage Valisera Berg bis Nova Tal und Valisera Berg bis Gafrescha II Tal
Staubecken für die Schneeanlage im Nova Tal
Herr Klaus erwirbt das Sporthotel Epple. Umbau des Hotels und Führung des Sporthotels SilvrettaNova durch die Silvretta Nova Bergbahnen. Weiters erwerben die Silvretta Nova Bergbahnen die Hauptanteile der Tennishallen Ges.m.b.H. & Co. KG, Gaschurn.

1992
Lawinenverbauung Gafrescha
An der „Sternbar“ bei der „Nova Stoba“ wird eine Open-Air-Disco aufgestellt. Die Technik ist in einer 12-Personen-Gondel untergebracht.
Umbau und Zubau (Bade- und Saunabereich) beim Sporthotel SilvrettaNova.
Vergrößerung der Tennishalle um einen Hallenplatz und Spielkanäle. Die Tennishalle Gaschurn geht durch den Austritt der restlichen Gesellschafter in den Besitz der Silvretta Nova Bergbahnen über.

1993
Zubau von Kellerräumen in der Sennhütta und Vergrößerung der Bedienungsterrasse vom Valisera Hüsli
Im Bedienungsteil der Nova Stoba wird ein neues Kassa- und Bestellsystem mit Terminals für die Kellner installiert.
Das Sporthotel SilvrettaNova wird in die Silvretta Nova Bergbahnen Gesellschaft m.b.H. integriert.
Ausbau der Seminarräume und des Gymnastikraumes im Sporthotel SilvrettaNova.
Umwandlung der Silvretta Nova Bergbahnen Gesellschaft m.b.H. in eine Aktiengesellschaft.

1994
Vierersesselbahn Grandau (Ersatz Kurvenlift)
Bergrestaurant Bella Nova
Verbindungstunnel Bergstation Valisera – Valisera Hüsli – Bella Nova
Ausbau des Spiel- und Speiseraumes für Kinder (Skischulen) in der Nova Stoba

1995
Sechser-Sesselbahn Madrisella mit Bubbles ersetzt Doppelschleppliftanlage Schwarzköpfle
Restaurant „Zur Brez´n“
Integrierung der Bergbahnen Diedamskopf in die Silvretta Nova Bergbahnen AG

1996
Erweiterung der Schneeanlage auf Piste 5 und 6
Neubau Pumpenhaus Nova Tal
Abtragung des Einersesselliftes Diedamskopf
Neubau der 8er-Gondelbahn Diedamskopf, Talstation mit Ski Inn, Mittelstation mit Kiosk, Bergstation mit SB-Restaurant

1997
Bau der Schneeanlage Grandau Bergstation bis zu den Talstationen der Valiserabahn und Gafreschabahn
Wesentliche Verbesserung der Pisten 11 und 12
Erweiterung des Vorstandes durch Prok. Manfred Blum

1998
Erweiterung der Schneeanlage im Bereich der Piste 28 und Rodelbahn
Installation einer Beleuchtung für den Nachtbetrieb der Rodelbahn Gafrescha – St.Gallenkirch
Bau der 6er-Sesselbahn „Panorama“ am Diedamskopf
Ausbau der Mittelstation
Restaurant „Wedelstube“

1999
Erweiterung der Schneeanlage im Bereich der Rodelbahn Gafrescha
Bau der 4er Sesselbahn Spatla (Ersatz für den Schlepplift)
Bau des Sportgeschäftes bei der Valiserabahn in St.Gallenkirch
Bau des Skiliftes Bella Nova
Wechsel von Vorstand Kurt Bitschnau in den Aufsichtsrat
Eintritt von Vorstand Heinrich Sandrell

2000
Erweiterung der Schneeanlage und Verlegung der Abwasserleitung bis Kiosk Schwarzköpfle
Neubau des Kiosk Schwarzköpfle
Anschluss von Sporthotel SilvrettaNova, Tennishalle und Talstation Versettla an das Biomasse-Fernheizwerk Gaschurn
Querfahrt Schwarzköpfle Piste 29
Sanierung Güterweg Gafrescha
Sanierung bzw. Neutrassierung Talabfahrt Diedamskopf ab Mittelstation

2001
Kauf der Muttersbergbahn in Bludenz mit 1.1.2002
Kauf der Langstein-Kanzelbahn in Sulden durch die Seilbahn Sulden GmbH
Bau der 6er-Sesselbahn Rinderhütte
Bau der 4er-Sesselbahn Heimspitz
Umbau Alpe Bova, Sanierung eines im Jahre 1712 errichteten Hauses auf Innerbova in Partenen
Marketing gewinnt Werbepreis Tirolissimo für Novi im Internet und European Quality Award für besten Internetauftritt

2004
Abbruch des SL Nova und der DSB Nova
Neubau der 6 SB Nova
Neuanlegung der Pisten 8, 19, 18 und der Skiroute Jöchli
Pistenerweiterung ca. 40 ha
Neues Skimietcenter auf der Versettla
Umbau und Verpachtung vom Kornmesser
Zusammenschluss der Skischulen zur Skischule Silvretta Nova
Neubau des Biergartens am Muttersberg
12.Welturaufführung des Films „Bergkristall“ von Joseph Vilsmaier am Muttersberg
ZDF Filaufnahmen „SOKO 5113“ im Silvretta Nova Gebiet – mit Stars wie Uschi Glas, Anja Kruse und Max Tidow

2005
Neubau der 6 SB Vermiel mit Verlängerung der Bahntrasse bis Grandau Berg. Sie ersetzt die 3 Schlepplifte Vermiel.
Ausbau des NovaParks zum größten XL Park in den Alpen
 
Auch auf die Gefahr hin gelyncht zu werden: Waren nicht mal Pistenpläne vom Admin zum Posten im Gespräch?? :wink:
 
Was ist eigentlich aus den Schleppliften bei Latschau bzw. Tschaguns Tal geworden? Die sind doch noch garnicht solange weg. Ich kann mich an einen Skiplan (glaube 1999/2000) erinnern, da war noch mindestens einer drauf.
Auf den Skiplänen von 86/87 ist mir auch aufgefallen, des der Kristberg eine eigene blau/rote Talabfahrt hatte, heute nur noch eine Skiroute.
Ab nächster Saison können wir auch die Campambinger Schlepplifte als LSAP Lifte hinzuzählen.
 
Pistenplan mit den Projekten in Partenen im DSV Atlas von 77/78. Interessant auch, dass es mal ZWEI SLs an der Bieler Höhe gab.

 
Da es in den infrastrukturellen Neuigkeiten für Galtür aktuell nochmal zur Sprache gekommen ist, hier nochmal ein wenig Material zu einem alten, nie verwirklichten Projekt, welches seinen Ursprung in den 70er Jahren hatte: Die Gründung eines eigenen Skigebietes in Partenen an den Südhängen der Versalspitze oberhalb der heutigen Tafamunt-PB (Werksbahn der Illwerke mit zeitweisem touristischem Sommerbetrieb).

In meinem DSV-Atlas von 1978 ist das Großprojekt verzeichnet:
f5f9040cdf27df3379b2d259e77e0fbd.jpg


Auch im 1987er Atlas ist das Projekt in sogar leicht modifizierter Variante in neuerer Kartenversion noch zu finden:
349926c2441f4220dbb24730c96c4236.jpg


Wann das Projekt genau fallen gelassen wurde ist mir nicht bekannt. Mit zu den Gründen gehört meines Wissens nach, dass das Gebiet recht lawinengefährdet ist (erhebliche Teile der Südhänge oberhalb Partenens sind heute großflächig mit Lawinenfangzäunen verbaut) und so die Erschließungskosten unverhältnismäßig hoch gewesen wären.

Der Bereich ist heute Teil eines Natura2000-Gebietes! https://www.vorarlberg.at/pdf/nvf_15-563_booklet-nachno.pdf
 
Das hatte ich übrigens nicht gemeint mit den Stammtischgesprächen, das N2000 Gebiet würde nicht angetastet....
Eine komplette Verbindung wäre im Rahmen des möglichen, ich denke aber dass man hier wenn man es ernsthaft betreiben wollte im zeithorizont 10 Jahre plus rechnen müsste...
 
Ich hoffe, die Frage wurde nicht an anderer Stelle im Forum schonmal beantwortet: Hatte die 2-SB Kropfen früher einen Zwischenausstieg? Bzw. die Frage ist weniger, ob sie einen hatte, sondern wofür? An einer Stelle befindet sich eine Abfahrtsrampe und auch ein Häusschen, das stark nach Lifthäusschen aussieht.

Außerdem habe ich beim Durchblättern meiner Skiatlanten noch zwei Projekte gefunden, die hier bis jetzt glaub ich unerwähnt geblieben sind:
1. In Gargellen war ein Schlepplift geplant, der seine Talstation im oberen Bereich der Außenrum-Abfahrt Nummer 6 haben sollte und in Richtung St. Antönier Joch führen sollte (DSV ´84).
2. Im Grasjoch plante man eine Verlängerung des SL Platina ungefähr bis zur Bergstation der heutigen Hochalpila-Bahn. Der genaue Standort kann abweichen, da der Plan natürlich etwas verzerrt. Das Projekt ist aber so eingetragen, als bekäme der SL Platina dort eine Mittelstation, also keine zwei unabhängigen Lifte. Geplant war eine Piste von dort oben rechts der beiden Lifte hinab bis zur Talstation Platina/Freda. Die Piste scheint (auch wenn die Darstellung des Planes hier wieder täuschen kann) rechts des Grates neben der Hochalpilabahn zu verlaufen und dann erst ganz unten wieder zum SL Platina zu queren (DSV 1996).
 
Das an der 2er Sesselbahn Kropfen war ein Einstieg wenn die Abfahrt zum Gasthaus Kropfen nicht mehr ging.
 
Achso, Danke für die Information. War der an der Vorgängeranlage oder auch noch an der jetzigen und wurde erst nachträglich entfernt?
 
zwar keine Infrastrukturelle Neuigkeiten aber trotzdem sehr interessant, insbesondere was das Projekt Versal angeht. Bis jetzt ging ich immer von einer PB und 2-3 Sessellift aus wo hier geplant waren... Aber anscheinend wurde hier ja richtig groß geplant! Wäre mit Sicherheit ein tolles Skigebiet geworden - heutzutage trotz damaligem Bedecken zwecks Lawinengefahr mit Anbindung an Galtür.
Weiß jemand warum dieses Projekt nie umgesetzt wurde?
 
Das es keine infrastrukturelle Neuigkeit ist, weis ich auch, aber trotzdem geht es um die Entwicklung des Skigebiets und ist für einige sicherlich interessant. Ich hab kein besseres Topic gefunden ;-). Alternativ hätte ich es es auf einer Seite für Haarshampoo posten können, hätte hier aber keinem was genützt ;-) Deine Frage kann ich leider nicht beantworten...
 
dani schrieb:
Weiß jemand warum dieses Projekt nie umgesetzt wurde?
Nun, ich weiß es zwar nicht, aber ich vermute einfach, dass eine vollständige Neuerschließung auch damals bereits einige Gegner hatte (s. Beginn Planung Piz Val Gronda bzw. Jamtalferner ungefähr zur gleichen Zeit). Und so groß wie die Nova schon ausgebaut war bzw. umgebaut werden sollte, fehlte wohl auch der nötige Bedarf für ein weiteres Skigebiet im Tal.

Selbst bin ich gerade etwas überrascht, wie viele Lifte im Projekt Versahl geplant waren. Nach den alten Karten im Skiatlas ging ich immer von einem Zubringer und 2 bis 3 Schleppern oben aus.
 
Ich habe mal meine alte Skiticket-Sammlung durchstöbert, ein paar Interessante gefunden und dabei gemerkt, dass ich schon ganz schön alt bin. ;)
Ich fange mal hier mit einer Tageskarte fürs Hochjoch von 1998 an:

Ujso2Yc.jpg

wsgQNyH.jpg


Für mich bemerkenswert:
- Lochkarte
- Keine Talabfahrt nach Silbertal
- Die meisten Pisten waren eine Kategorie einfacher
- SL-Projekt zum Fredakopf
- Gleich zwei dieser seltsamen über den Grat führende 2SB
 
Danke für den alten Plan! Bis auf die Doppelschleppliftanlage Seebliga habe ich das Gebiet 2011 mal erleben dürfen - vom Anlagenmix und vor allem gesamten Gelände er ein wirklich interessantes Areal. Vor allem die DSB mit den Hauben (wobei die mich eher beim Knipsen störten und ich es ohne besser gefunden hätte), die steil aus dem Seitental raufkommt. Ganz zu schweigen von der Kurven-DSB und den Berg-Tal-DSBen...
 
Hätte gar nicht gedacht, dass man 1998 noch solche Lochkarten-Skipässe verwendet hat. Und wenn die Lifte im Plan noch alle aktuell wären, würd ich da glatt im Winter mal wieder hinfahren :)
 
In meinem DSV-Atlas von 1978 ist das Großprojekt verzeichnet:
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Das war im 1970/71 Skiatlas auch schon eingezeichnet, genau das gleiche
 
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