Hallo,
wir sind gestern in unserem Familienurlaub am Monte Bondone gestartet. Den Monte Bondone haben wir spontan angesichts der katastrophalen Schneesituation als Alternative ausgewählt, deshalb ist das komplettes Neuland hier für uns.
Der erste Eindruck ist aber, dass das ein superkniffiges Familienskigebiet ist. Es fällt sofort die entspannte Atmosphäre auf. Es sind sehr viele Anhänger unterwegs, ein sehr großer Teil davon Kinder. Deshalb geht es an den Anstehbereichen der Bahnen und auch auf den Pisten öfter mal drunter und drüber. Das stört aber kaum jemanden, den Power-Skifahrer, die in puncto Speed auf der Piste und Eile beim Anstehen haben, gibt es hier kaum.
Das Skigebiet ist mit 20km Piste natürlich sehr übersichtlich. Alle Pisten sind mit 4 Sesselbahnen nebst ein paar Förderbändern erschlossen. Mittelpunkt des ganzen Gebiets ist der Bereich um den Skikindergarten und einer superschönen Familienabfahrt am 6er-KSB "Montesel". Eine klapprige 3er-Sesselbahn führt noch auf einen der Gipfel des Monte Bondone. Dort runter gibt es schöne rote Piste zurück in den "Familienbereich". Eine weitere sehr lange talabfahrtähnliche Piste "Gran Pista" mit über 800hm ist leider geschlossen.
Im Gegensatz zur Alpennordseite sieht es im Trentino ab einer gewissen Höhe noch nach Winter aus. Ab ca. 1200m liegt winterlich (Alt-)Schnee. Wettermäßig war es an beiden Tagen tagsüber bis +5° und nachts ganz leichter Frost. Die Pisten sind in einem sehr guten Zustand. Den Schnee würde ich mal als "Pulversulz" beschreiben. Ohne Zweifel Nassschnee, aber erstaunlicherweise behält er den ganzen Tag über eine homogene Konsistenz. Nachmittags wird es etwas weicher und tiefer, aber es gibt keine Eisplatten, keinen abgerutschten Schnee, kaum Hügelbildung. Einfach schöner Frühlingsschnee.
Weiteres Charakteristikum am Monte Bondone ist seine exponierte Lage mit dem Blick ins Etschtal und der umliegenden mittelgebirgsähnlichen Landschaft, die vom Bondone um einiges überragt wird.
Der Blick auf die Brenta-Dolomiten war bislang Nebel- und Bewölkungsmäßig verdeckt.
Wenn die nächsten Tage die Sonne rauskommt, mache ich vielleicht ein paar mehr Fotos.
wir sind gestern in unserem Familienurlaub am Monte Bondone gestartet. Den Monte Bondone haben wir spontan angesichts der katastrophalen Schneesituation als Alternative ausgewählt, deshalb ist das komplettes Neuland hier für uns.
Der erste Eindruck ist aber, dass das ein superkniffiges Familienskigebiet ist. Es fällt sofort die entspannte Atmosphäre auf. Es sind sehr viele Anhänger unterwegs, ein sehr großer Teil davon Kinder. Deshalb geht es an den Anstehbereichen der Bahnen und auch auf den Pisten öfter mal drunter und drüber. Das stört aber kaum jemanden, den Power-Skifahrer, die in puncto Speed auf der Piste und Eile beim Anstehen haben, gibt es hier kaum.
Das Skigebiet ist mit 20km Piste natürlich sehr übersichtlich. Alle Pisten sind mit 4 Sesselbahnen nebst ein paar Förderbändern erschlossen. Mittelpunkt des ganzen Gebiets ist der Bereich um den Skikindergarten und einer superschönen Familienabfahrt am 6er-KSB "Montesel". Eine klapprige 3er-Sesselbahn führt noch auf einen der Gipfel des Monte Bondone. Dort runter gibt es schöne rote Piste zurück in den "Familienbereich". Eine weitere sehr lange talabfahrtähnliche Piste "Gran Pista" mit über 800hm ist leider geschlossen.
Im Gegensatz zur Alpennordseite sieht es im Trentino ab einer gewissen Höhe noch nach Winter aus. Ab ca. 1200m liegt winterlich (Alt-)Schnee. Wettermäßig war es an beiden Tagen tagsüber bis +5° und nachts ganz leichter Frost. Die Pisten sind in einem sehr guten Zustand. Den Schnee würde ich mal als "Pulversulz" beschreiben. Ohne Zweifel Nassschnee, aber erstaunlicherweise behält er den ganzen Tag über eine homogene Konsistenz. Nachmittags wird es etwas weicher und tiefer, aber es gibt keine Eisplatten, keinen abgerutschten Schnee, kaum Hügelbildung. Einfach schöner Frühlingsschnee.
Weiteres Charakteristikum am Monte Bondone ist seine exponierte Lage mit dem Blick ins Etschtal und der umliegenden mittelgebirgsähnlichen Landschaft, die vom Bondone um einiges überragt wird.
Der Blick auf die Brenta-Dolomiten war bislang Nebel- und Bewölkungsmäßig verdeckt.
Wenn die nächsten Tage die Sonne rauskommt, mache ich vielleicht ein paar mehr Fotos.
