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MTB putzen!?

Whistlercarver

Kilimandscharo (5892m)
Da ja jetzt wieder die MTB-Saison so langsam aber sicher die Skisaison ablöst habe ich hier mal eine Frage an euch.
Wie oft putzt ihr euer MTB und wie? Oder fahrt ihr nur bei schönem Wetter und/oder auf Asphaltstraßen, so dass kein Dreck an euer Fahrrad kommt?
 
Whistlercarver schrieb:
Da ja jetzt wieder die MTB-Saison so langsam aber sicher die Skisaison ablöst habe ich hier mal eine Frage an euch.
Wie oft putzt ihr euer MTB und wie? Oder fahrt ihr nur bei schönem Wetter und/oder auf Asphaltstraßen, so dass kein Dreck an euer Fahrrad kommt?

Letzte Woche erledigt, obwohl es nach den erneuten Schneefällen noch 3-4 Wochen dauern könnte bis er zum Einsatz kommt.

Also: Beide Räder abmontiert, Speicher & Lager gereinigt, Zahnräder mit Hochdruckreiniger abgespritzt und festsitzenden, eingetrockneten Schmutz mit Schraubenzieher weggekratzt, Kette optisch überüprüft, Bremsklötze der Scheibenbremsen überprüft, Kabel von Schaltung & Bremsen überprüft, Rahmen mit Lumpen & Seifenwasser abgewischt, alles wieder zusammen montiert, Räder ausgerichtet, alles nochmals mit Hochdruckreiniger abgespritzt und schlussendlich Kette & Zahnräder neu eingefettet. Gröbere Defekte & Auswechseln der Bremsklötze lasse ich jeweils vom Mech machen.

Das wars ;-) (Zeitbedarf 1.5-2h)

Und nach Touren spritze ich das Bike jeweil mit dem Gartenschlauch ab.
 
Aufgepasst mit dem Hochdruckreiniger, da kann man auch sehr gut Wasser in die Lager drücken was nicht so gut ist. Man sollte nicht zu nahe mit der Düse ans Fahrrad gehen.
 
Deshalb putze ich das MTB nicht mitm Hochdruckreiniger. Die Zahnkränze putze ich mit nem ollen Lumpen. Nehme den Lumpen an der Seitennaht und spanne die Seitennaht mit der linken und rechten Hand an einem kurzen Stück stramm. Das kurze Stück ziehe ich dann hinten in den Radkranz zwischen die Kränze und ziehe es hin und her. Das mache ich zwischen allen Kränzen. So bekommen ich jeden Schmutz raus ohne Wasser und am Ende glänzen die Kränze wie neu.
 
Ich würde das immer am Saisonende machen, sodass man´s hinter sich hat. Bei Saisonbeginn dann nur nochmals nach Reifendruck ect. schauen und los gehts.
 
Cooles Topic!

DA habe ich das letzte mal MTB geputzt, also am 04.08.11:
arr89wxg.jpg


:biggrin:
 
eigentlich nach jeder schlammigen Tour spritze ich das bike mit dem gartenschlauch ab.
generalreinigung und gründliche inspektion kommt immer im winter.
Kassette z.b. baue ich aus und reinige sie mit waschbenzin.
 
Wir fahren nach Touren immer an irgendeiner Tanke vorbei. Da werden dann mit dem Hochdruckreiniger aus einer gesunden Entfernung die Rahmenteile abgespritzt. Das Gerücht, dass dabei die Lager, Standrohre oder die Feinmechanik in Mitleidenschaft gezogen werden, hat sich bei mir bisher noch nicht bewahrheitet bzw. wahrscheinlich kommt es auch darauf an, wo und wie man draufhält.

Allerdings nutze ich in der Regel kleinere Reparaturen am Bike, um schmierbedürftige Teile komplett auszubauen, zu putzen und neu zu schmieren, die Kurbel z.B.. Mittlerweile hat sich im Werkzeugkasten ein ganzes Arsenal an Putz- und Schmiermitteln angesammelt. Auch wenn die verhältnismäßig hohen Anschaffungspreise für das Zeug erstmal abschrecken, haben sich die Investitionen bisher gelohnt.

Für sowas wie Rahmen, Reifen oder Felgen reicht der regelmäßige Wasserstrahl aber allemal. Nach dem nächsten Ausritt ist ja sowieso wieder alles voller Schlamm.
 
snowflat schrieb:
Beim Putzen letztes Wochenende habe ich noch Spuren an meinem Bike von der Aktion gefunden :lol:
Wenn es überall auf der Welt nur diese Art von Pattex-Schlamm geben würde, hätte ich diesen Sport schon lange an den Nagel gehängt!
 
Früher bin ich im Rennradverein gefahren und da hieß es immer nach jedem Training grob putzen.
Mein Trainer sagte immer das Rad nur mit Prill waschen und nicht mit anderen Waschmittel.. Und nein er arbeitet nicht dort :biggrin:
Weiß jmd warum das so ist oder ist das totaler Blödsinn ?

Finds für mich auch leichter öfters den Dreck runterzuspülen als alle paar Monate da richtig wischen zu müssen ...
 
An mein MTB kommt auch nur ein Lappen mit Wasser und Seife.
Warum Pril? Ich denke weil er verhindern wollte, das man scharfe Reiniger verwendet. Ob's nun Pril Frosch oder sonst was ist, wird egal sein. Hauptsache kein Essigreiniger.

Die Kette wir regelmäßig mit alten T-Shirts abgerieben und frisch geölt.
 
Whistlercarver schrieb:
Da ja jetzt wieder die MTB-Saison so langsam aber sicher die Skisaison ablöst habe ich hier mal eine Frage an euch.
Wie oft putzt ihr euer MTB und wie? Oder fahrt ihr nur bei schönem Wetter und/oder auf Asphaltstraßen, so dass kein Dreck an euer Fahrrad kommt?

Ich putze unsere MTB immer dann, wenn ich das Gefühl habe, dass sie zu dreckig sind. Also wenn die Schaltung schwerer geht, die Kette rasselt usw., dann mache ich sie spätestens wieder sauber. Von der Gabel wische ich den Staub und Dreck spätestens alle paar Ausfahrten ab.
Gute Seite dazu ist: http://www.fahrrad-workshop-sprockhoevel.de/Fahrrad-Putzen-Pflegen-Workshop.htm
Aber zu diesen Thema hat auch jeder seine eigene Meinung und Rituale, wie man auch gut z.B. im MTB-Forum lesen kann ;)
 
Heute sah mein Bike nach einer Stunde Waldwege und Straße nach Regen den ganzen Tag über so aus:

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Helm und Brille so:

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Komischerweise war am Rücken kein einziger Matschspritzer oder anderer Dreck zu finden.
 
Also ich habe meine 2 Gäuler noch nie wirklich geputzt. Kette wird stets gut eingeölt, und somit läuft diese sehr lange problemlos. Lager sind korrek gefettet und drehmomentmässig sinnvoll festgezogen.
Derweil wird es auf der Fahrt ins Büro über 350 Hoehenmeter Single Trail Downhill doch ziemlich zugematscht ab und an, Fahrer inklusive.
Putzen bedeutet für mich Worst Case mal 2 Minuten mit der Bürste den getrockneten Lehm runterpinseln, aber nur falls das Radls mal ins Auto kommen sollte...

Auch mein Auto sah übrigens noch nie eine Waschstrasse von innen. Mir erschgliesst sich die Sinnhaftigkeit einer Waschstrasse nicht wirklich: Wozu gibt es denn Regen? :-)

Denn: Time is money, das wissen wir doch alle, und ich betreibe Zeitmanagement, also alle meine Ressourcen werden effizient genutzt und regelmässig auf Optimierungspotential hin untersucht, wobei dann Prozesse optimiert werden usw, ihr wisst schon. Denn nur so kann es zu guten wirtschaftlichen Ergebnissen kommen. Synergien nutzen um neue Märkte erschliessen und so weiter. :mrgreen:
 
Das hört sich von dir ja fast an wie von einem Controller.
Haufen theoretisches Geblabber ohne Ahnung von der Praxis zu haben und am Schluss zahlt man doch drauf:D ;).

Wenn man solche Gegenstände richtig pflegt, dann minimiert man erstens das Risiko, dass man durch Materialschaden körperlichen Schaden nimmt (was u.U. sehr teuer werden kann, manchmal sogar unbezahlbar!) und zweitens verlängert man die Lebensdauer dieser Sachen doch teilweise beachtlich, was auch wieder zu finanziellen Vorteilen führt. Welches jetzt das richtige Verhältnis zwischen Pflegeaufwand und Nutzen ist, muss jeder für sich selber entscheiden. Ich hab jedenfalls nur ein Leben und keinen Geldscheisser, aber genausowenig Zeit :D
 
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