Dritter Urlaubstag, Mittwoch, 3. August. Das Wetter soll sich nach zweieinhalb sonnigen Tagen wieder umstellen. Etwas Sonne am Vormittag, aufziehende Gewitter am Nachmittag sagen die Prognosen. Na gut, OK, aber was meinen sie mit Nachmittag? 12:30 oder 17 Uhr? Weil, der Unterschied ist gewaltig. Etwas kurzes sollte es sein, und nicht allzu hoch. Ich hab ne Idee: mit der DSB zum Mutzkopf, LSAP - Sightseeing, dann weiter zum Schwarzen und Grünen See, es sollte eine nette 3 - 4 Stunden dauernde Wanderung zwischen 1700 und 1850m sein, die ganze Zeit im Wald, da kann man auch nen kurzen Schauer oder sogar Gewitter überleben - auf einem 3000er möchte man sich bei solcher Prognose nicht befinden ...
Dass der Mutzkopf als Skigebiet LSAP ist, habe ich bewust. Dass entsprechende LSAP Topic habe ich aber vorher nicht gelesen (Schande ...
), noch weniger dass Starli knapp 1 Monat zuvor dort war und das Gebiet im Detail fotografiert hat. Naja, besser doppelt dokkumentiert als gar nicht!
Nett gebaute Talstation, viel Platz hatten sie beim Bau nicht:
Blick zurück auf Nauders; die milchige Farbe des Himmels verspricht nichts gutes. Für heutige Begriffe lächerlich klein ist der Parkplatz, maximal 15 PKW können hier parken und an einigen der sonnigen Tage in dieser Woche war er bis zum letzten Platz voll:
Hier kreuzte die Sesselbahn die vordere, rote Piste. An der Höhe der Bäume kann man in etwa abschätzen, dass es hier seit mindestens 15 Jahren keinen Skibetrieb mehr gegeben hat:
Bergstation, hier habe ich einen älteren Liftler ein wenig ausgefragt: Skibetrieb gibt es seit mindestens 15 Jahren nicht mehr, es gab (ohne Schneeanlage) einfach zu wenig Schnee und auch wenn es genug Schnee gab, waren meistens '7 oder 8 Skifahrer' unterwegs. Trotzdem schade ... :
Es war einmal ... Familienabfahrt:
Auch die Familienabfahrt ist tlw. zugewachsen, wenn auch weniger als die rote unter der DSB. Kleine Teile werden als Wiesen genutzt:
Nachdem man die Piste verlassen hat, erreicht man nach etwa 30 Minuten, mit netter Wanderung im schattigen Wald und ohne grössere Höhenunterschiede, den etwa 1750m hohen Schwarzen See - im Hintergrund der markante Piz Lad:
Blüten anderer Art - Lt. Infotafel ist es die höchste Stelle (in den Alpen? in Europa ??) wo man Seerosen findet:
Auch ohne 3000er und Gletscher kann es schön sein:
Nach einer weiteren halben Stunde erreicht man den etwa 100m höher gelegenen Grünen See:
Was auf den Berggipfeln die Dohlen, sind hier die Enten: kaum dass man Platz nimmt und seine Jause aus dem Rucksack auspackt, kommen sie schon und betteln als ob sie kurz vor den Verhungern wären
. Und ja, sie essen aus der Hand, nur verwechseln sie manchmal Finger mit Brot, kann ziemlich wehtun, dann habe ich es leiber gelassen:
Was nun kam, war trotz der Prognose eine Überraschung. Um halb eins sassen wir noch faul in der warmen Sonne an einer der Bänke am grünen See, dann wurde es von der Schweiz her dunkel:
Keine Panik, es sind ja nur 60 Minuten bis ins Tal und 45 Minuten bis zur Raststation Riatsch, langsam machten wir uns auf den weg. Ja, so kann man sich irren: 15 Minuten später blitzte und donnerte es um uns herum, dann begann es zu regnen (unsere Goretex Jacken waren im Auto, was soll man damit bei solch strahledem Sonnenschen
) und noch bevor wir die besagte Jausenstation erreicht haben, waren wir bis an die Haut nass. Dann hörte der Regen kurzzeitig auf, sogar ein paar Sonnenstrahlen kamen durch, aber von Westen her wurde es bald wieder dunkel.
Auf dem Talweg kreuzt man noch einmal die ehemalige Familienabfahrt:
Zwischen den Bäumen konnte man auch das Haus unserer Vermieter am Südrand von Nauders erblicken:
Ein wenig nass, aber wohlauf, kamen wir also vom 3. Tag unserer Wanderwoche in die FeWo, der erste Weg war unter die heisse Dusche
. Den ganzen Nachmittag gab es Blitz und Donner und die ganze Nacht dann strömenden Regen ... was bringt der kommende Tag?
Dass der Mutzkopf als Skigebiet LSAP ist, habe ich bewust. Dass entsprechende LSAP Topic habe ich aber vorher nicht gelesen (Schande ...
Nett gebaute Talstation, viel Platz hatten sie beim Bau nicht:
Blick zurück auf Nauders; die milchige Farbe des Himmels verspricht nichts gutes. Für heutige Begriffe lächerlich klein ist der Parkplatz, maximal 15 PKW können hier parken und an einigen der sonnigen Tage in dieser Woche war er bis zum letzten Platz voll:
Hier kreuzte die Sesselbahn die vordere, rote Piste. An der Höhe der Bäume kann man in etwa abschätzen, dass es hier seit mindestens 15 Jahren keinen Skibetrieb mehr gegeben hat:
Bergstation, hier habe ich einen älteren Liftler ein wenig ausgefragt: Skibetrieb gibt es seit mindestens 15 Jahren nicht mehr, es gab (ohne Schneeanlage) einfach zu wenig Schnee und auch wenn es genug Schnee gab, waren meistens '7 oder 8 Skifahrer' unterwegs. Trotzdem schade ... :
Es war einmal ... Familienabfahrt:
Auch die Familienabfahrt ist tlw. zugewachsen, wenn auch weniger als die rote unter der DSB. Kleine Teile werden als Wiesen genutzt:
Nachdem man die Piste verlassen hat, erreicht man nach etwa 30 Minuten, mit netter Wanderung im schattigen Wald und ohne grössere Höhenunterschiede, den etwa 1750m hohen Schwarzen See - im Hintergrund der markante Piz Lad:
Blüten anderer Art - Lt. Infotafel ist es die höchste Stelle (in den Alpen? in Europa ??) wo man Seerosen findet:
Auch ohne 3000er und Gletscher kann es schön sein:
Nach einer weiteren halben Stunde erreicht man den etwa 100m höher gelegenen Grünen See:
Was auf den Berggipfeln die Dohlen, sind hier die Enten: kaum dass man Platz nimmt und seine Jause aus dem Rucksack auspackt, kommen sie schon und betteln als ob sie kurz vor den Verhungern wären
. Und ja, sie essen aus der Hand, nur verwechseln sie manchmal Finger mit Brot, kann ziemlich wehtun, dann habe ich es leiber gelassen:
Was nun kam, war trotz der Prognose eine Überraschung. Um halb eins sassen wir noch faul in der warmen Sonne an einer der Bänke am grünen See, dann wurde es von der Schweiz her dunkel:
Keine Panik, es sind ja nur 60 Minuten bis ins Tal und 45 Minuten bis zur Raststation Riatsch, langsam machten wir uns auf den weg. Ja, so kann man sich irren: 15 Minuten später blitzte und donnerte es um uns herum, dann begann es zu regnen (unsere Goretex Jacken waren im Auto, was soll man damit bei solch strahledem Sonnenschen
Auf dem Talweg kreuzt man noch einmal die ehemalige Familienabfahrt:
Zwischen den Bäumen konnte man auch das Haus unserer Vermieter am Südrand von Nauders erblicken:
Ein wenig nass, aber wohlauf, kamen wir also vom 3. Tag unserer Wanderwoche in die FeWo, der erste Weg war unter die heisse Dusche
. Den ganzen Nachmittag gab es Blitz und Donner und die ganze Nacht dann strömenden Regen ... was bringt der kommende Tag?