Von heute bis kommendem Samstag sind Mausi und ich auf unserer zweiten Winterurlaubswoche. Nichts gegen Kärnten + Osttirol, aber so einmal pro Jahr verspühre ich doch das Bedürftnis fremdzugehen
und was neues kennezulernen. Schon seit einigen Jahren hatte ich die Region zwischen Nauders und Serfaus im Visier, wir haben die Gegend 2011 und 2012 im Sommer besucht, heuer haben wir uns endlich für eine Woche Winterurlaub entschieden. Eine Zeit lang haben wir nicht gewusst, ob wir eine FeWo in der Gegend Ried / Prutz nehmen sollen oder doch lieber in Nauders, letztendlich haben wir uns für die zweite Möglichkeit entschieden.
Gestern sind wir kurz vor sieben aus Prevalje losgefahren und waren um neun in Lienz, wo wir einen halben Skitag am ... ihr wisst schon wo
verbracht haben (Bericht folgt), dann ging es weiter durchs Pustertal - Bozen - Meran nach Nauders, wo wir uns im Haus Pedrolini einquartiert haben. Erster Eindruck: schönes, modernes, gepflegtes Haus ohne irgendwelchen quastrustikalen Kitsch, grosse helle FeWo, Geschirspüler, Glaskeramikherd, gratis WLan, absolut zu empfehlen (meckern auf sehr hohem Niveau: nur die dicke Glotze könnten se mal durch nen Flat - TV ersetzen).
Die Wetterprognose für den heutigen Tag war für Nordtirol eher durchwachsen, wobei ich insgesamt gehofft habe dass die relativ südliche Lage von Nauders da schon einen Unterschied ausmachen wird. Am Morgen war es wolkig und bei +2 Grad im Tal fielen ab und zu ein paar Tropfen oder Schneeflocken oder beides zusammen vom Himmel. Der Wind (es war ja Sturm vorausgesagt) war zwar spührbar, aber zu keinem Zeitpunkt hat es den Liftbetrieb behindert.
Um 9. war es noch dicht bewölkt, am Berg tlw. nebelig, deshalb gibt es von den ersten beiden Stunden keine Fotos. In dieser zeit sind wir abwechselnd die Talabfahrten gefahren, also die Hauptabfahrt Nr. 1 und die nette flache 21 durchs Piengtal. Beide waren leer, auf der Gondel ging es den ganzen Tag ohne Wartezeiten (und die Masse fuhr lieber oben bei schlechter Sicht an der Zirmbahn, dort gab es auch eine kurze Warteschlange ... muss man die Leute denn verstehen??). Die erste Sonne zeigte sich gegen 11 Uhr, da waren wir gerade im schön gelegenen Schlepper Almlift:
Wenn ich vorher geschrieben habe dass es an der Zirmbahn voll war, waren die Pisten am Schlepper absolut leer. Und die nette Westabfahrt (Nr. 7) ebenfalls:
Talabfahrt Nr. 1 oberhalb der Lärchenalm ... also immer diese überfüllten Industriepisten
:
Gegen Mittag wurde es auch oben an der Zirbenbahn sonnig - und die Leute waren auf einmal verschwunden! Noch besser: die Ostabfahrt, die bis 12 wegen einem rennen geschlossen war, wurde freigegeben - mit solchem jungfräulichen Schnee
. Da mussten wir ein paar Sppedcarving - abfahrten einlegen:
Auch die geschlossene Nr. 10 habe ich ausprobiert - es stand zwar das 'Gesperrt' - Schild an der Abzweigung, gleichzeitig war die Piste aber gewalzt. Unten zwar nur eine Spur breit, dafür war ich aber um halb eins auch der zweite der an diesem Tag dort runter gefahren bin. Genial!
Zur 'Entschleunigung'
einmal mit der DSB Lärchenhang 2 hinauf:
Gegen eins kam dann auch am Tscheyeck dann immer öfter die Sonne zum Vorschein:
Die beschneite Tscheyeckabfahrt (Nr. 17) war gut fahrbar, obwohl bereits etwas zerfahren. Der Schmankerl des Tages war aber eindeutig die Wiegenabfahrt (Nr. 19). Ob sie nun offiziell offen war oder nicht, war nicht eindeutig feststellbar - an einem Pistenrand stand ein kleines 'Gesperrt' - schild, am anderen hingegen nur der Hinweis dass es auf der Piste apere Stellen gibt. Wie auch immer, die Piste war grossteils gewalzt, am heuteigen Tag definitiv von weniger als 10 Leuten befahren, und vor allem oben ein Traum:
Begieriger Blick ins Saletz - Tal
:
Unten raus wurde es dann doch etwas knapp mit dem Schnee, aber wir konnten gut und ohne Feindkontakt durchkommen:
Ganz unten war die Piste dann wieder gewalzt und durch die schattigere Lage gut zu fahren:
Nichts wie nochmals rauf!
Panoramalift, leider geschlossen:
Nach einer weiteren tollen Abfahrt auf der Nr. 19 wieder an der Talstation:
Zuletzt noch ein paar Wiederholungsfahrten an der Gaislochbahn:
Vor allem die rote 12 (Gampenabfahrt) war noch 15 Minuten vor vier genial:
Kurz vor vier nahmen wir nochmals die Tscheyeckbahn; ganz oben begann die zerfahrene Piste bereits zu frieren, das war dann nicht mehr so der Hit (aber bereits ab Pistenmitte war es dann wieder besser):
1400 HM tiefer, ein toller Skitag ist zu Ende
:
Fazit: es war unser erster Skitag in Nauders, da wir das Skigebiet aber bereits zweimal im Sommer durchgewandert sind, wussten wir in etwa was uns erwartet. Es ein schönes Skigebiet mit langen Abfahrten, landschaftlich ist dabei die Tscheyeck - Seite definitiv das Highlight. An einem Tag kann man das Skigebiet gut kennenlernen (und die attraktivsten Pisten auch ein paarmal hintereinander fahren), für zwei Tage wäre es mir auch nicht langweilig. Die Schneelage ist gerade noch OK, aber wie sie dort bis Ostern durchhalten wollen, ist mir ein Rätsel. Modernisierungswunsch: ausnahmsweise schreie ich jetzt nicht unbedingt nach neuen Liften (OK, den Almlift und die 2. Sektion der DSB könnten sie irgendwann schon durch was kuppelbares ersetzen), auch nicht nach Skischaukeln zum einen oder anderen Nachbarn, aber die Schneeanlage sollten sie vor allem am Tcheyeck dringend ausbauen!
Gestern sind wir kurz vor sieben aus Prevalje losgefahren und waren um neun in Lienz, wo wir einen halben Skitag am ... ihr wisst schon wo
Die Wetterprognose für den heutigen Tag war für Nordtirol eher durchwachsen, wobei ich insgesamt gehofft habe dass die relativ südliche Lage von Nauders da schon einen Unterschied ausmachen wird. Am Morgen war es wolkig und bei +2 Grad im Tal fielen ab und zu ein paar Tropfen oder Schneeflocken oder beides zusammen vom Himmel. Der Wind (es war ja Sturm vorausgesagt) war zwar spührbar, aber zu keinem Zeitpunkt hat es den Liftbetrieb behindert.
Um 9. war es noch dicht bewölkt, am Berg tlw. nebelig, deshalb gibt es von den ersten beiden Stunden keine Fotos. In dieser zeit sind wir abwechselnd die Talabfahrten gefahren, also die Hauptabfahrt Nr. 1 und die nette flache 21 durchs Piengtal. Beide waren leer, auf der Gondel ging es den ganzen Tag ohne Wartezeiten (und die Masse fuhr lieber oben bei schlechter Sicht an der Zirmbahn, dort gab es auch eine kurze Warteschlange ... muss man die Leute denn verstehen??). Die erste Sonne zeigte sich gegen 11 Uhr, da waren wir gerade im schön gelegenen Schlepper Almlift:
Wenn ich vorher geschrieben habe dass es an der Zirmbahn voll war, waren die Pisten am Schlepper absolut leer. Und die nette Westabfahrt (Nr. 7) ebenfalls:
Talabfahrt Nr. 1 oberhalb der Lärchenalm ... also immer diese überfüllten Industriepisten
Gegen Mittag wurde es auch oben an der Zirbenbahn sonnig - und die Leute waren auf einmal verschwunden! Noch besser: die Ostabfahrt, die bis 12 wegen einem rennen geschlossen war, wurde freigegeben - mit solchem jungfräulichen Schnee
Auch die geschlossene Nr. 10 habe ich ausprobiert - es stand zwar das 'Gesperrt' - Schild an der Abzweigung, gleichzeitig war die Piste aber gewalzt. Unten zwar nur eine Spur breit, dafür war ich aber um halb eins auch der zweite der an diesem Tag dort runter gefahren bin. Genial!
Zur 'Entschleunigung'
Gegen eins kam dann auch am Tscheyeck dann immer öfter die Sonne zum Vorschein:
Die beschneite Tscheyeckabfahrt (Nr. 17) war gut fahrbar, obwohl bereits etwas zerfahren. Der Schmankerl des Tages war aber eindeutig die Wiegenabfahrt (Nr. 19). Ob sie nun offiziell offen war oder nicht, war nicht eindeutig feststellbar - an einem Pistenrand stand ein kleines 'Gesperrt' - schild, am anderen hingegen nur der Hinweis dass es auf der Piste apere Stellen gibt. Wie auch immer, die Piste war grossteils gewalzt, am heuteigen Tag definitiv von weniger als 10 Leuten befahren, und vor allem oben ein Traum:
Begieriger Blick ins Saletz - Tal
:
Unten raus wurde es dann doch etwas knapp mit dem Schnee, aber wir konnten gut und ohne Feindkontakt durchkommen:
Ganz unten war die Piste dann wieder gewalzt und durch die schattigere Lage gut zu fahren:
Nichts wie nochmals rauf!
Panoramalift, leider geschlossen:
Nach einer weiteren tollen Abfahrt auf der Nr. 19 wieder an der Talstation:
Zuletzt noch ein paar Wiederholungsfahrten an der Gaislochbahn:
Vor allem die rote 12 (Gampenabfahrt) war noch 15 Minuten vor vier genial:
Kurz vor vier nahmen wir nochmals die Tscheyeckbahn; ganz oben begann die zerfahrene Piste bereits zu frieren, das war dann nicht mehr so der Hit (aber bereits ab Pistenmitte war es dann wieder besser):
1400 HM tiefer, ein toller Skitag ist zu Ende
Fazit: es war unser erster Skitag in Nauders, da wir das Skigebiet aber bereits zweimal im Sommer durchgewandert sind, wussten wir in etwa was uns erwartet. Es ein schönes Skigebiet mit langen Abfahrten, landschaftlich ist dabei die Tscheyeck - Seite definitiv das Highlight. An einem Tag kann man das Skigebiet gut kennenlernen (und die attraktivsten Pisten auch ein paarmal hintereinander fahren), für zwei Tage wäre es mir auch nicht langweilig. Die Schneelage ist gerade noch OK, aber wie sie dort bis Ostern durchhalten wollen, ist mir ein Rätsel. Modernisierungswunsch: ausnahmsweise schreie ich jetzt nicht unbedingt nach neuen Liften (OK, den Almlift und die 2. Sektion der DSB könnten sie irgendwann schon durch was kuppelbares ersetzen), auch nicht nach Skischaukeln zum einen oder anderen Nachbarn, aber die Schneeanlage sollten sie vor allem am Tcheyeck dringend ausbauen!
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