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Nauders 4.-5. Januar 2015

Nauders 4.-5. Januar 2015

Homepage: http://www.nauders.com
Pistenplan: http://ski2.intermaps.com/reschenpass/skimap_touch.asp
Anfahrt: Ettlingen - A8 - A7 - Fernpass - Landeck - Nauders in 5:00 h wegen 30 min Blockabfertigungs-Stau vorm Füssener Grenztunnel :(
Wetter: Recht sonnig, am 4.1. nachmittags Eintrübung. Am Berg um -10°C.
Schnee: Auf 1300-2000 m 5-20 cm, oberhalb 2000 m 20-50 cm. Alle geöffneten Pisten beschneit mit Pulver auf kompakter Unterlage. Talabfahrten vereist.
Anlagen geöffnet: Alle außer SCHL Panoramalift.
Wartezeiten: An 6EUB Bergkastelbahn und 8KSB Zirmbahn 0-3 min, sonst 0-1 min
Gefallen: Schönes, abwechslungsreiches Skigebiet für max. 3 Tage
Nicht gefallen: Vereiste Talabfahrten; Westabfahrt Nr. 7 wegen starker Vereisung kaum passierbar; Skigebiet könnte mehr Einkehrmöglichkeiten bieten
Bewertung: 5 von 6 Punkten wg. nicht gefallen

Vom 3.-6. Januar 2015 waren wir mit Freunden in Nauders auf der Nordtiroler Seite des Reschenpasses zum Skifahren - unser erster Test einer Aldi-Reise, :D und auch unser Erstbesuch vor Ort. Von den vier Tagen fuhren wir am 4. und 5. Januar im Bergkastel-Skigebiet von Nauders. Den Nachmittag des 3. Januar verbrachte ich auf der Haideralm, am Dreikönigstag fuhren wir in Reschen im Skigebiet Schöneben.

Vom Skigebiet Bergkastel bin ich positiv überrascht. Das Gebiet ist relativ vielseitig und bietet für jeden Anspruch etwas. Unglücklich gelöst ist lediglich, dass die Talstation der 6EUB Bergkastelbahn einen Kilometer außerhalb des Dorfes Nauders liegt, so dass 100% der Gäste im Ort den Skibus benutzen müssen. Der fährt alle 5 Minuten, so dass es kein Problem ist. Zum Laufen in Skischuhen ist es zu weit.

An der Bergstation der 6EUB Bergkastelbahn übernimmt die 8KSB Zirmbahn den Weitertransport der meisten Skigäste. Die Zirmbahn erschließt den großen, breiten Hauptskihang im Bergkastel-Gebiet. Hier sind fast alle Skischulen unterwegs. Dank der großen Beförderungskapazität der Zirmbahn von 3200 Personen/h kam es bei unserem Besuch trotzdem zu keinen nennenswerten Wartezeiten. Rechts der Zirmbahn steht mit dem Almlift erfreulicherweise ein respektabler Schlepplift, der eine schöne, schwarze Piste bedient, die diese Kategorisierung durch ihre Steilheit im unteren Teil sogar fast verdient. Unterhalb von 6EUB-Bergstation und Almlift erlaubt die DSB Lärchenhang, Teile der Talabfahrten 1 (Bergkastel) und 7 (Westabfahrt) für Beschäftigungsfahrten zu nutzen. Bei unserem Besuch waren diese beiden Abfahrten kunstschneebedingt derart vereist, dass wir sie nach dem Erstversuch nicht mehr gefahren sind.

Links neben den Hängen der Zirmbahn verstecken sich in einem Loch zwei kurze Schlepplifte. Von hier führt ein Ziehweg hinüber ins zweite Beschäftigungsgebiet mit der 6KSB Tscheyeckbahn und der 6KSB Gaislochbahn. Während die Abfahrten der Gaislochbahn als familienfreundlich einzustufen sind, erschließt die Tscheyeckbahn erwartungsgemäß das attraktivste und anspruchsvollste Gelände des Skigebiets Bergkastel. Erfreulicherweise wurde die Tscheyeckbahn nach langer Beschneiungsvorbereitung drei Tage vor unserer Ankunft endlich in Betrieb genommen. Das rund 2700 m hohe Tscheyeck ist das i-Tüpfelchen des Skigebiets Bergkastel. Ohne Tscheyeckbahn dürfte es guten Skifahrern in Nauders schnell langweilig werden. In einem Joch unterhalb der Bergstation Tscheyeck erschließt der kurze SCHL Panoramalift über einen Grat den rund 2800 m hohen Gueser Kopf, von dem zwei Skirouten zu Tal führen. Da bei unserem Besuch die Naturschneelage die Benutzung von Skirouten noch nicht erlaubte und weil die Lifttrasse auf dem Grat z.T. schneefrei war, war der Panoramalift Anfang Januar noch nicht aufgebügelt und somit außer Betrieb. Da am Tscheyeck erst eine Abfahrt geöffnet war, war diese zeitweise stark frequentiert.

Nach den schlechten Erfahrungen mit den beiden Haupt-Talabfahrten 1 und 7 benutzten wir an unserem zweiten Bergkastel-Skitag zum Ende des Skitages die blaue Avagrassa-Abfahrt. Die war zwar auch vereist, aber bei dem mäßigen Gefälle war das kein Problem, auch nicht für die Kinder.

Im Skigebiet Bergkastel gibt es nur drei Einkehrmöglichkeiten, was für ein Skigebiet der oberen mittleren Größenklasse eher wenig ist. Unsere beiden Mittagspausen verbrachten wir jeweils auf der Goldseehütte an den Talstationen von Tscheyeck- und Gamslochbahn. An der Lärchenalm am Zusammentreffen der beiden Haupt-Talabfahrten und im Restaurant Bergkastel gab es Kaffeepausen. Mit den drei Restaurants ist das Gastronomieangebot in Bergkastel-Gebiet knapp bemessen. Wer die übliche Bahnhofsathmosphäre des SB-Restaurants an der EUB-Bergstation vermeiden möchte, hat in den beiden anderen Restaurants kaum eine Chance, einen Tisch zu bekomnmen.

Fazit: Nauders mit seinem Skigebiet Bergkastel war für unseren Kurzurlaub eine ausgezeichnete Wahl. Drei bis vier Skitage können gute Skifahrer hier verbringen, ohne dass es langweilig wird. Für eine ganze Woche wäre uns das Gebiet zu klein. Dann kann man in die benachbarten Skigebiete Schöneben und Haideralm auf Südtiroler Seite ausweichen, die mich - ganz subjektiv - aber beide nicht zu begeistern vermochten. Das Kleinskigebiet Langtaufers/Maseben war bei unserem Besuch mangels Pächter geschlossen.

40 Fotos:

Schloss Naudersberg. Ungewöhnlich für einen Wintersportort.
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Morgenimpression an der Talstation der 6EUB Bergkastel. Beschneiung unterhalb 2000m ist bitter nötig.
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6EUB Bergkastel.
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An der Talstation der 8KSB Zirmbahn kommt die Sonne im Januar erst um 10:30 Uhr über den Grat der Bergkastelspitze.
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8KSB Zirmbahn, die einen superbreiten Hang bedient. Die Sonne ist gerade hinter einer Wolke. Kaum noch vorstellbar, dass dieser Massenhang mal von einem einzelnen Schlepplift bedient wurde.
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Zirmabfahrt mit Tiefblick auf Nauders.
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Bergstation 8KSB Zirmbahn von 1999.
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Blick aus dem Skigebiet Bergkastel hinüber ins Reschener Skigebiet Schöneben.
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Talstation SCHL Almlift.
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Trasse SCHL Almlift, teilweise recht steil.
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SCHL Almlift, eine Bereicherung des Skigebiets Bergkastel. Toll, dass hier keine KSB steht. Die würde gar nicht zur schwarzen Abfahrt passen.
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Ziehweg von der EUB-Bergstation hinüber zu Goldseehütte, Gamsloch- und Tscheyeckbahn.
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Goldseehütte mit super Service. Am Bedarf gemessen leider zu wenig Tische und Plätze.
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6KSB Tscheyeckbahn mit Tourengelände.
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Heustadel neben der 6KSB Tscheyeck. Hier noch unverspurt am 4. Januar.
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6KSB Tscheyeckbahn mit Heustadeln, am 5. Januar schon verspurt.
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Rote Tscheyeckabfahrt mit 800 Höhenmetern.
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Starthang der Tscheyeckabfahrt mit Gueser Kopf. So soll Skifahren sein ...
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Tscheyeckabfahrt. Gegenüber Mutzkopf und Pizlad.
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In der 6KSB Gamslochbahn.
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Piengabfahrt der Gamslochbahn, schön zu fahren.
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Piengabfahrt der Gamslochbahn.
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Bergstation Tscheyeck, 2700 m.
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Panoramalift auf den Gueser Kopf, der in einem Joch unterhalb der Bergstation Tscheyeck startet und den höchsten Punkt des Skigebiets Bergkastel und zwei Skirouten erschließt. Für seine Inbetriebnahme lag weder auf dem Grat noch auf den Skirouten genug Schnee.
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SCHL Ganderbildlift, Rückbringer von der Gaislochbahn zur Zirmbahn.
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SCHL Goldseelift, der einzige Kurzbügler im Gebiet.
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Oberstes Stück der Talabfahrt Bergkastel, das man per SCHL Ideallift für Wiederholungsfahrten nutzen kann.
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SCHL Ideallift mit Bergstation Bergkastel.
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Zirmabfahrt mit Blick aufs weit entfernte Nauders.
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Zirmabfahrt im Gegenlicht.
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An der Bergstation der Zirmbahn verbläst der Wind den Pulverschnee.
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Zirmabfahrt.
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Gewusel im Bergstationsbereich Bergkastel.
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DSB Lärchenhang II. Unspektakuläre Waldtrasse, kein Retro-Feeling.
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Lärchenalm. Da drin wird man davon überrascht, dass jemand absichtlich Musik macht.
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Trasse Tscheyeckbahn.
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Tscheyeckabfahrt gegen Pizlad nach Liftschluss um 16 Uhr.
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Blaue Avagrassa-Talabfahrt, auch vereist, aber nicht so grausig zu fahren wie die Talabfahrten 1 und 7.
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Abschluss des Skitages an der Talstation der 6EUB Bergkastel.
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In Nauders war ich letztes Jahr im März - mir hat es auch gut gefallen. Leider lief bei mir der Panoramalift auch nicht - aber wenigstens der Almlift. Die Piste an der Tscheyeckbahn ist wirklich ein Traum und ich bin froh, dass damals der Wind nachgelassen hat, denn am Vormittag war die noch deswegen außer Betrieb gewesen. Da hätte ich echt was verpasst.

Übrigens hat man die Vorgänger-DSB als DSB Lärchenhang II anno 2000 wieder aufgestellt. Dort verlief zuvor ein steiler Schlepper weiter rechts.
 
Mit dem panoramalift steht und fällt mmn das ganze skigebiet, ist er auf, gibt es traum freeride hänge bzw. super routen, ist er zu, bleiben nur die off piste hänge an der tscheyeck. was mich wundert, dass von unten gesehen die ganze linke seite von der tscheyeckbahn nicht befahren wurde, da ist normal eine line neben der anderen.
 
tom75 schrieb:
was mich wundert, dass von unten gesehen die ganze linke seite von der tscheyeckbahn nicht befahren wurde, da ist normal eine line neben der anderen.
Am 4. Januar nach dem Neuschnee war das Gelände links der Tscheyeckbahn völlig jungfräulich, und am Nachmittag des 5. Januar waren dort bei Traumwetter drei, vier Spuren (siehe Foto unten). Auch ich hatte mehr Freerider erwartet.

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Obwohl Nauders eine gute Schneianlage hat, finde ich es dort nur mit mehr Naturschnee schön,
denn gerade der SL auf den Gueser Kopf und die Abfahrten 1+2 dort runter bzw. die
Wiegenabfahrt sind richtig klasse. Auch an Gaislochbahn und Almlift geht dann idR deutlich
mehr an Varianten.

Allerdings muss man auch sagen, dass es auf deinen Bildern schon wesentlich besser als
in vielen anderen Gebieten ausschaut. So gesehen sicher trotzdem eine gute Wahl gewesen.
 
Vielleicht sollte man hier einmal einen Thread bezüglich der breitesten Abfahrt (durchgehend präpariert ohne Zaun dazwischen) machen, ich denke da hätte die Piste der Zirmbahn gute Chancen für einen Platz im Spitzenfeld. Ich war nur einmal vor vielen Jahren für enen Tag in Nauders, habe das Gebiet aber in sehr guter Erinnerung, bietet für alle Ansprüche etwas!
 
judyclt schrieb:
Allerdings muss man auch sagen, dass es auf deinen Bildern schon wesentlich besser als in vielen anderen Gebieten ausschaut. So gesehen sicher trotzdem eine gute Wahl gewesen.
Das ist ein rein optischer Eindruck ... :) Nauders und sein Skigebiet haben wegen der umliegenden hohen Berge und der Nordausrichtung im Hochwinter mehr Schatten als beispielsweise der Reschenpass und seine Skigebiete. Darum schmilzt in Talboden von Nauders und an den Hängen rund ums Skigebiet Bergkastel mangels Sonneneinstrahlung nicht so viel Schnee. Die Schneehöhe auf den Freeridehängen links und rechts der Tscheyeckbahn betrug ca. 20-40 cm, die Schneehöhe im Tal um 5 cm.

gerrit schrieb:
Vielleicht sollte man hier einmal einen Thread bezüglich der breitesten Abfahrt (durchgehend präpariert ohne Zaun dazwischen) machen, ich denke da hätte die Piste der Zirmbahn gute Chancen für einen Platz im Spitzenfeld.
Oh ja! Und darum verteilen sich die Massen, die die 8KSB Zirmbahn auf den Hang kippt, erstaunlich gut - die Zirmabfahrt wird einfach nicht voll.
 
nur eine winzige Korrektur:
Tscheyeck ist das "i" und Panorama das "i-Tüpfelchen"!!! :) Der hat übrigens auch eine ganz reguläre Abfahrt entlang der Lifttrasse.
 

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Die Schneehöhe auf den Freeridehängen links und rechts der Tscheyeckbahn betrug ca. 20-40 cm, die Schneehöhe im Tal um 5 cm

Hallo,
ich war auch vom 03.01.-06.01. in Nauders.
Links der Tscheyekbahn lag extrem wenig Schnee, eigentlich nur der Neuschnee aus der Nacht von Sa/So (ca. 15cm). Darunter war es total verblasen mit deutlicher Sicht auf Fels und Geröll (am Samstag schön zu sehen), also hier links runter zu fahren wäre sicher kein Genuß gewesen. Zudem muss man sagen, dass trotz des wenigen Schnees die Lawinensituation nicht ohne war. Am Samstag waren im oberen Hang links der Bahn zwei frischere (imo) Bretter zu sehen, ob künstlich ausgelöst oder nicht kann ich nicht sagen. Es war jedenfalls für mich nicht besonders verlockend, da rein zu fahren.
Am Sonntag Morgen wurde umfangreich im Gebiet gesprengt, teilweise mit mäßigem Erfolg aber es gingen doch einige Schneebretter ab. Daher blieb wohl auch der Panoramalift durchgehend geschlossen, obwohl in diesem Bereich wohl genug Schnee gelegen hätte, um die Varianten zu öffnen. Dennoch gings ganz gut auf den nicht geöffneten Pisten an der Tscheyek (schwarz/rot) und auf der ebenfalls ungeöffneten 14 an der Geislochbahn. Auch die geöffnete Variante direkt unter der Gaislochbahn war sehr gut zu fahren mit dem Neuschnee.

Danke jedenfalls für den schönen Bericht aus Nauders, ich war mit Familie da und obwohl das Gebiet ja nicht besonders groß ist, ist doch für jeden was dabei. Naja, leider schon wieder rum ;-)
 
Danke CV und Vinz für die Hinweise!

Da ich am Samstag, 3. Januar, auf der Haideralm gefahren bin, weiß ich nicht, wie es da schneemäßig am Tscheyeck ausgesehen hat - ist vielleicht auch besser so. Die Sprengungen am Sonntagmorgen habe ich auch gehört, konnte aber nicht zuordnen, welche Schneebretter / Kleinlawinen von allein heruntergekommen sind und welche nicht. Der Panoramalift blieb geschlossen, weil er noch gar nicht aufgebügelt war. Ich denke, das hat das Team der Bergbahnen Nauders nach den wochenlangen Bemühungen um die Öffnung der Tscheyeckbahn ganz einfach nicht mehr geschafft. Auf www.nauders.com wird er nach wie vor als geschlossen gemeldet, während der Seebodenlift auf der Haideralm nun endlich im Status "in Vorbereitung" ist.
 
Schöner Bericht. Finde auch das Nauders, für ein paar Tage, ein perfektes Skigebiet bietet.
 
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