Kapazität in Leistung und Leistung in elektrische Ladung Ich gebs auf
@Seilbahner: Hab Dir eine Mail geschickt. Rein theoretisch, müsste die Lichtmaschine des Diesels die Akkus wieder laden womit Du dann praktisch solange fahren kannst bis entweder die Umlenkstation Schlapp macht oder das Öl so heiss, dass der Hydrostat im Leeren dreht. GGf musst Du vielleicht Spannhydraulik und Bremsaggregat mit Handpumpe betätigen.
Du hast doch Sicher eine Anzeige für den Ladestrom der Batterie sowie die Batteriespannung oder? Könntest Du beim fahren mit dem Notatrieb mal nachschauen, wie viel Strom die Anlage zieht? Also nicht den Batteriesatz für die Steuerung sondern derjenige für die Hilfsbetriebe.
Wie gesagt, Aufgrund der Netzausfälle in diversen Ländern muss man schon damit rechnen, dass beispielsweise eine Umlenk oder Zwischenstation ein paar Stunden ab Batterie betrieben werden kann. Halt ohne Hilfsmotoren für die Förderer = Mehr verschliess der Keilriemen. Man kann sie aber auch von Hand schieben. In der Regen besitzt so eine Umlenkstation einen Batteriesatz mit einer Ladung von ca 180Ah.
Stromaufnahme der Station ist so zwischen 15 und 20A, sind vor allem die Fühler, Touchscreen, SPS (2x) sowie Relais und das Telefon.
Bei Fahrzeugen sind es noch weniger. 1,5 - 5A ohne Scheinwerfer. Sind nur das Modem, ein oder zwei I/O Karten, eine CPU und GGF noch eine kleine SPS sowie ein paar Relais und das Telefon.
12h ohne Strom sollten da schon ausreichen. In Europa währen 12h ohne Strom einen Grund für eine Sammelklage. In Anderen Ländern ist das an der Tagesortnung. Da gibt es dann nur eines, ein eigenes EW für Stationen per Diesel. Völlig normal, dass man zum Beispiel in Afrika oder China Wochenlang ab Diesel versorgt, kein Wunder wenn der Liter 11 Cent kostet. :lol:
Ander sieht es beim Hauptantrieb aus. 500kW Drehstromantrieb mit 4-Quadrant Umrichter braucht ein stabiles Netz in das er auch Zurückspeisen kann. Aber auch da gab es Alternativen, 2x 12 Zylinder Caterpillar Turbodiesel und das ganze Dach voll Widerstände um die Wüste zu Heizen.
Schaut schon geil aus so eine 100er Pendelbahn die bei jedem Lastwechsel eine schwarze Rauchfahne hervorruft.
Meiner Meinung nach gehören Dieselloks nach Amerika oder Afrika aber in Europa hat sowas mit ausnahme von spezialaufgaben nichts mehr zu Suchen. Aber die momentane Privatisierungswelle der europäischen Eisenbahnnetze treiben seltsame blühten. Angefangen bei den Spaarmassnahmen, dass man elektrifizierte Strecken wieder abbaut um das Kupfer in Geld uzuwandeln, den Unterhalt dermassen vernachläsigt um Börsenreif zu werden, dass die Strecken auseinader fallen, oder Private Heuschreckenfirmen mit alten billigen Dieselloks aus der Sovjetunion auf elektrifizierten Strecken fährt weil es billiger ist und man zu Dumpingpreisen die Konkurenz vernichtet. Dass man Dieselloks in Endbahnhöfen über 12h laufelässt weil sie nicht mal eine elektrische Motorheizung haben und bei -0° sonst nicht mehr anspringen, Zugsnummern durch Werbesprüche von Bahnfremden irmen ersetzt, usw, usw, Das ist privatisiertes Europa von heute.