Neuchâtel & Weissenstein 14.08.2007
Wetter:
Neuchâtel stark bewölkt
Weissenstein leicht bewölkt.
Teilnehmer:
GMD
TPD
Anfahrt:
Individuelle Anreise nach Bern. Danach ging es mit dem RE nach Neuchâtel.
Gefallen:
- Tarife der Seilbahnen
- VR101
Nicht Gefallen:
- Wetter in Neuchâtel
- Fahrplan der SSB Chaumont
- Verspätung der SBB
Gefahrene Anlagen:
SSB-126 Funambule
SSB-30 Ecluse-Plan
SSB-65 La Coudre – Chaumont
KDSB Oberdorf - Nesselboden
KDSB Nesselboden – Weissenstein
Fazit
4 von 6 Punkte
Der Morgen hat schon ziemlich schlecht begonnen. Einerseits war das Wetter schlechter als der Wetterbericht versprochen hatte, andererseits erhielt ich während der Fahrt in der S-Bahn von GMD eine SMS dass sein Zug aus Zürich über die alte Strecke umgeleitet wird und somit mit einer Verspätung zu rechnen ist. Und tatsächlich mit knapp 15 Minuten Verspätung traf der IC aus Zürich in Bern ein. Aber die Verspätung war zu gross, so dass der RE in Richtung Neuchâtel schon abgefahren ist. Nun war der Ärger ziemlich gross. Denn GMD ist extra wegen mir via Bern gefahren und musste deshalb früher aufstehen, als wenn er direkt nach Neuchâtel gefahren wäre. Und da der RE nach Neuenburg nur stündlich verkehrt, hatten wir nun einen grössere Zwangspause. Denn die S-Bahn nach Neuchâtel brachte uns nichts. Einerseits hatten wir keine Lust uns in eine NINA zu quetschen und andererseits kommt die S5 nur einige Minute vor dem folgenden RE in Neuchâtel an. Somit kann man gerade so gut auf den nächsten RE warten...
Darum haben wir halt ein bisschen die Baustelle auf dem Bahnhofplatz beobachtet. Und auch im Postautobahnhof konnte man einige interessante Sachen entdecken. Denn ein Erdrutsch blockierte die Bahnstrecke nach Lausanne. Darum verkehrten zwischen Bern und Fribourg Ersatzbusse. Somit konnte man nebst den gewohnten gelben Postautos auch einen ziemlich bunten Fahrzeugpark bestaunen. Wir haben es uns zwar überlegt in einen solchen Bus einzusteigen und dann mit dem Zug von Freiburg nach Neuenburg zu fahren. Aber aus zeitlichen Gründen haben wir darauf verzichtet. Denn es war ja schon ein ziemlich dichtes Programm vorgesehen und noch eine weitere Verzögerung konnten wir uns nicht leisten. Zum Schluss hatten wir noch genügend Zeit für einen Kaffee.
Eine Stunde später als geplant sind wir dann im Bahnhof Neuchâtel eingetroffen. Mit der nicht besonders fotogenen Funambule ging es runter zum See. Von dort ging es mit einem Trolleybus weiter zur Talstation der SSB Ecluse - Plan.
Von der Bergstation ging es mit einer Bus- und Trolleybuslinie weiter nach La Coudre. Freudig betraten wir kurz nach 11 Uhr die Talstation der SSB auf den Chaumont. Doch die Freude wurde ein bisschen getrübt, als wir den Fahrplan studierten. Denn es wurde nur mit einem Wagen gefahren und ich muss wohl nicht erwähnen dass sich gerade der unbesetzte Wagen in der Talstation befand. Und bei einer Fahrtzeit von 13 Minuten könnt ihr euch wohl selber ausrechnen wie lange man da auf die nächste Abfahrt warten darf... Andererseits mussten wir feststellen dass zwischen 12 und 13 Uhr der Betrieb vollständig eingestellt wurde. Über das Problem (Laufen oder warten) wollten wir aber erst auf dem Berg diskutieren.
Wenigstens konnten wir die Ausfahrt des unbesetzten Standseilbahnwagens auf unseren Speicherkarten verewigen. Denn bekanntlich soll diese Standseilbahn im Herbst zu einer Windenbahn umgebaut werden. Kurz nach 11:30 ging es dann in einem gut besetzten Wagen mit gemütlichen 2.5 m/s in Richtung Bergstation.
Da bei der Bergstation die Aussicht wegen dem Wetter eher dürftig war, haben wir auf den Besuch des kostenpflichtigen Aussichtsturms dankend verzichtet. Auch musste man jederzeit mit einem Regenguss rechnen. Es sah auch nicht danach aus, als könnten wir uns hier irgendwie verpflegen. Auch die kleine Wanderung zurück ins Tal hat uns nicht besonders motiviert. Darum ging es mit der 12 Uhr Bahn wieder runter. Wenigstens gab es beim Bahnpersonal einen Schichtwechsel, so dass wir uns keine dummen Sprüche anhören mussten, weshalb wir schon wieder runter fahren. Denn bei dieser Bahn werden auch GA und Tageskarte der SBB akzeptiert. Aber da macht man sich auch nicht unbedingt beliebt, wenn man mit einem solchen Abo einfach sinnlos rauf und wieder runter fährt und den Leuten, die ein Ticket gelöst haben, die Plätze wegnimmt.
Im Tal konnten wir uns noch ein bisschen mit dem Wagenführer unterhalten. Und er hat uns erklärt dass es eben eine neue Richtlinie gibt, die es verbiete nur einen Wagen mit Personal zu besetzen. Und es sei jetzt schon der Fall dass sich ein Mitarbeiter irgendwo am Rande der Trasse aufhält und den unbegleiteten Wagen beobachtet. Aber dies sei aus wirtschaftlichen Gründen natürlich unhaltbar. Und darum werde im Herbst der originale Antrieb von 1910 durch eine Winde ersetzt und ein Wagen mit Baujahr 1995 ausgemustert. Wenigstens kann mit dem neuen Antrieb die Geschwindigkeit erhöht werden. Aber bei Grossandrang wäre es eben schon nicht schlecht, wenn man eine Anlage mit zwei Wagen hätte.
Auf jeden Fall waren wir uns mit dem Wagenführer einig dass da die Behörden wieder mal ein ganz tolles Gesetz erfunden haben. Denn dass sich eine Person irrtümlicherweise auf die Gleise verirrt ist eher unwahrscheinlich. Und der Perronbereich kann jetzt schon nur bei Anwesenheit eines Wagenführers betreten werden..
Mit dem Trolleybus ging es zurück ins Stadtzentrum. Dort haben wir erhofft dass wir einen Triebwagen der einzigen Strassenbahnline der Stadt erblicken können. Aber diese Linie verkehrt nur im 20 Minutentakt. Darum war die Haltestelle zu diesem Zeitpunkt ausgestorben und auf das nächste Tram wollten wir nicht warten. Darum haben wir uns ein bisschen mit Proviant eingedeckt und sind mit dem Bus zurück zum Bahnhof gefahren. Mit grossem Zweifel sind wir in den ICN in Richtung Solothurn eingestiegen. Denn bei diesem Wetter macht ein Ausflug auf den Weissenstein auch nicht gerade Spass. Da die Strecke Bern – Lausanne unterbrochen war, wurden alle Reisende über die Jurasüdfusslinie umgeleitet, was sich natürlich auf die Auslastung von unserem Zug auswirkte.
Wetter:
Neuchâtel stark bewölkt
Weissenstein leicht bewölkt.
Teilnehmer:
GMD
TPD
Anfahrt:
Individuelle Anreise nach Bern. Danach ging es mit dem RE nach Neuchâtel.
Gefallen:
- Tarife der Seilbahnen
- VR101
Nicht Gefallen:
- Wetter in Neuchâtel
- Fahrplan der SSB Chaumont
- Verspätung der SBB
Gefahrene Anlagen:
SSB-126 Funambule
SSB-30 Ecluse-Plan
SSB-65 La Coudre – Chaumont
KDSB Oberdorf - Nesselboden
KDSB Nesselboden – Weissenstein
Fazit
4 von 6 Punkte
Der Morgen hat schon ziemlich schlecht begonnen. Einerseits war das Wetter schlechter als der Wetterbericht versprochen hatte, andererseits erhielt ich während der Fahrt in der S-Bahn von GMD eine SMS dass sein Zug aus Zürich über die alte Strecke umgeleitet wird und somit mit einer Verspätung zu rechnen ist. Und tatsächlich mit knapp 15 Minuten Verspätung traf der IC aus Zürich in Bern ein. Aber die Verspätung war zu gross, so dass der RE in Richtung Neuchâtel schon abgefahren ist. Nun war der Ärger ziemlich gross. Denn GMD ist extra wegen mir via Bern gefahren und musste deshalb früher aufstehen, als wenn er direkt nach Neuchâtel gefahren wäre. Und da der RE nach Neuenburg nur stündlich verkehrt, hatten wir nun einen grössere Zwangspause. Denn die S-Bahn nach Neuchâtel brachte uns nichts. Einerseits hatten wir keine Lust uns in eine NINA zu quetschen und andererseits kommt die S5 nur einige Minute vor dem folgenden RE in Neuchâtel an. Somit kann man gerade so gut auf den nächsten RE warten...
Darum haben wir halt ein bisschen die Baustelle auf dem Bahnhofplatz beobachtet. Und auch im Postautobahnhof konnte man einige interessante Sachen entdecken. Denn ein Erdrutsch blockierte die Bahnstrecke nach Lausanne. Darum verkehrten zwischen Bern und Fribourg Ersatzbusse. Somit konnte man nebst den gewohnten gelben Postautos auch einen ziemlich bunten Fahrzeugpark bestaunen. Wir haben es uns zwar überlegt in einen solchen Bus einzusteigen und dann mit dem Zug von Freiburg nach Neuenburg zu fahren. Aber aus zeitlichen Gründen haben wir darauf verzichtet. Denn es war ja schon ein ziemlich dichtes Programm vorgesehen und noch eine weitere Verzögerung konnten wir uns nicht leisten. Zum Schluss hatten wir noch genügend Zeit für einen Kaffee.
Eine Stunde später als geplant sind wir dann im Bahnhof Neuchâtel eingetroffen. Mit der nicht besonders fotogenen Funambule ging es runter zum See. Von dort ging es mit einem Trolleybus weiter zur Talstation der SSB Ecluse - Plan.
Von der Bergstation ging es mit einer Bus- und Trolleybuslinie weiter nach La Coudre. Freudig betraten wir kurz nach 11 Uhr die Talstation der SSB auf den Chaumont. Doch die Freude wurde ein bisschen getrübt, als wir den Fahrplan studierten. Denn es wurde nur mit einem Wagen gefahren und ich muss wohl nicht erwähnen dass sich gerade der unbesetzte Wagen in der Talstation befand. Und bei einer Fahrtzeit von 13 Minuten könnt ihr euch wohl selber ausrechnen wie lange man da auf die nächste Abfahrt warten darf... Andererseits mussten wir feststellen dass zwischen 12 und 13 Uhr der Betrieb vollständig eingestellt wurde. Über das Problem (Laufen oder warten) wollten wir aber erst auf dem Berg diskutieren.
Wenigstens konnten wir die Ausfahrt des unbesetzten Standseilbahnwagens auf unseren Speicherkarten verewigen. Denn bekanntlich soll diese Standseilbahn im Herbst zu einer Windenbahn umgebaut werden. Kurz nach 11:30 ging es dann in einem gut besetzten Wagen mit gemütlichen 2.5 m/s in Richtung Bergstation.
Da bei der Bergstation die Aussicht wegen dem Wetter eher dürftig war, haben wir auf den Besuch des kostenpflichtigen Aussichtsturms dankend verzichtet. Auch musste man jederzeit mit einem Regenguss rechnen. Es sah auch nicht danach aus, als könnten wir uns hier irgendwie verpflegen. Auch die kleine Wanderung zurück ins Tal hat uns nicht besonders motiviert. Darum ging es mit der 12 Uhr Bahn wieder runter. Wenigstens gab es beim Bahnpersonal einen Schichtwechsel, so dass wir uns keine dummen Sprüche anhören mussten, weshalb wir schon wieder runter fahren. Denn bei dieser Bahn werden auch GA und Tageskarte der SBB akzeptiert. Aber da macht man sich auch nicht unbedingt beliebt, wenn man mit einem solchen Abo einfach sinnlos rauf und wieder runter fährt und den Leuten, die ein Ticket gelöst haben, die Plätze wegnimmt.
Im Tal konnten wir uns noch ein bisschen mit dem Wagenführer unterhalten. Und er hat uns erklärt dass es eben eine neue Richtlinie gibt, die es verbiete nur einen Wagen mit Personal zu besetzen. Und es sei jetzt schon der Fall dass sich ein Mitarbeiter irgendwo am Rande der Trasse aufhält und den unbegleiteten Wagen beobachtet. Aber dies sei aus wirtschaftlichen Gründen natürlich unhaltbar. Und darum werde im Herbst der originale Antrieb von 1910 durch eine Winde ersetzt und ein Wagen mit Baujahr 1995 ausgemustert. Wenigstens kann mit dem neuen Antrieb die Geschwindigkeit erhöht werden. Aber bei Grossandrang wäre es eben schon nicht schlecht, wenn man eine Anlage mit zwei Wagen hätte.
Auf jeden Fall waren wir uns mit dem Wagenführer einig dass da die Behörden wieder mal ein ganz tolles Gesetz erfunden haben. Denn dass sich eine Person irrtümlicherweise auf die Gleise verirrt ist eher unwahrscheinlich. Und der Perronbereich kann jetzt schon nur bei Anwesenheit eines Wagenführers betreten werden..
Mit dem Trolleybus ging es zurück ins Stadtzentrum. Dort haben wir erhofft dass wir einen Triebwagen der einzigen Strassenbahnline der Stadt erblicken können. Aber diese Linie verkehrt nur im 20 Minutentakt. Darum war die Haltestelle zu diesem Zeitpunkt ausgestorben und auf das nächste Tram wollten wir nicht warten. Darum haben wir uns ein bisschen mit Proviant eingedeckt und sind mit dem Bus zurück zum Bahnhof gefahren. Mit grossem Zweifel sind wir in den ICN in Richtung Solothurn eingestiegen. Denn bei diesem Wetter macht ein Ausflug auf den Weissenstein auch nicht gerade Spass. Da die Strecke Bern – Lausanne unterbrochen war, wurden alle Reisende über die Jurasüdfusslinie umgeleitet, was sich natürlich auf die Auslastung von unserem Zug auswirkte.