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neue gondel Amsterdam

Interessantes Projekt und eher für die Bevölkerung gedacht als die Touristenmassen, auch wenn die Aussicht sicher sehr schön ist.
Einige der Bilder sehen eher danach aus als hätte ein Laie ein paar Gittermasten genommen und dann Riesenradgondeln reingebastelt. Andere Bilder sehen schon sehr konkret nach 3S-Bahn aus. Die Kapazität macht mich aber etwas stutzig. Sind die 5.500 Personen Kapazität in beide Richtungen zusammen gedacht? Das würde ja locker aufgehen. Wenn 5.500 je Richtung gemeint sind, dann wird es interessant. So etwas ist bisher noch nicht realisiert worden soweit mir bekannt.
 
MrGaunt schrieb:
Wenn 5.500 je Richtung gemeint sind, dann wird es interessant. So etwas ist bisher noch nicht realisiert worden soweit mir bekannt.
Lt. Broschüren von DM sind bis zu 5.500 p/h/Richtung möglich.
 
Gibt es das schon irgendwo 5500 P/h pro Richtung....????

mglws ist das nur MarketingBroschüengeschreibe.....
 
Cool, die Amsterdamer schaffen, was bei uns in Zürich mit der Seegondel oder Zoogondel (bisher?) nicht zu Stande kam.... aber ev. ist der Nutzen in Amsterdam auch grösser. :)
 
Wenn sich Amsterdam für eine 3S-Bahn entscheidet mit einer Beförderungsleistung von 5500 Personen pro Stunde und Richtung, dann kann Amsterdam gar nichts falsch machen.

Das wäre ja völlig bescheuert zu versuchen an dieser Stelle eine Einseilumlaufbahn zu bauen.

Zum einen beträgt der Stützenabstand über dem Hafenbecken mindestens 800 m - 1000 m könnten auch realistisch sein. Da besteht nicht der Hauch einer Chance dies mit einer EUB zu schaffen. Im Normalfall ist bei einer EUB spätestens nach 350 m Schluss.

Des Weiteren ist es so, dass über dem Hafenbecken nach den internationalen Standards eine lichte Höhe von mindestens 65 m gegeben sein muss, damit sämtliche Schiffe hindurchfahren können. Da der Abstand zwischen Tragseil und Kabinenboden bei einer 3S-Bahn 5,90 m beträgt, muss dann zuzüglich eines Sicherheitsabstandes und eine Gezeitenabstandes von ca. 9 m das Tragseil an der tiefsten Stelle mindestens 80 m über der Wasseroberfläche hängen, woraus sich eine Stützenhöhe von ca. 135 m ergibt, damit sich der Tragseilschuh auf der Stütze mindestens 130 m über Grund befindet.

Ich habe es einmal kurz durchgerechnet.

Legt man einen Stützenabstand von ca. 1000 m zugrunde und unterstellt, dass sich die Tragseile an der tiefsten Stelle 80 m über der Wasseroberfläche befinden, dann bedeutet dies, dass, wenn die Tragseile mit dem üblichen Spannfaktor von ca. 2500 gespannt werden und man die y-Achse durch das Minimum laufen lässt, sie der Funktion f(x) = 2500 * cosh (x / 2500) - 2420 gehorchen.

Für x = 0 ergibt sich die Höhe der Tragseile 80 m über Grund; für x = 500 beträgt die Höhe der Tragseile also 2500 * cosh (500 / 2500) - 2420 = 130,167 m über Grund. Daraus folgt, dass die beiden Stützen an den beiden Ufern etwa 135,167 m hoch sein müssen, der Stützenkopf etwa 5 m über dem Tragseilschuh liegt. Selbstverständlich funktioniert das nur mit einer Fachwerkstütze; für Rohrstützen ist bei 48 m Höhe Schluss.

Hinzu kommen noch die schweren Nordseestürme, die insbesondere im Winter mit voller Wucht in West/Ost-Richtung also fast senkrecht zur Seilbahn über den Hafen hinwegbrausen. Windgeschwindigkeiten von 130 km/h sind in Amsterdam keine Seltenheit.

Da gibt es selbstverständlich nichts anderes als die 3S-Bahn.

Wer da an eine EUB in Amsterdam glaubt, der glaubt auch an den Weihnachtsmann.
 
Welcher Weihnachtsmann hat denn eine EUB ins Spiel gebracht?
Dass das eine 3S wird ist doch offensichtlich...
 
philippe ch schrieb:
Wer ist der Hersteller dieser Seilbahn?


Ich gehe davon aus, dass es Doppelmayr ist, da zum einen die Kabinen auf der Animation der Atria-Kabine sehr ähneln und zum anderen die Beförderungsleistung von 5500 Personen pro Stunde und Richtung angegeben wird, dem Maximum also, das Doppelmayr bislang realisiert hat.
 
Bevor jetzt alle ganz aufgeregt werden, da ist noch nix sicher.
Das ganze betrifft eine Bürgerinitiative wobei die Gemeinde jetzt mit im Boot ist.
Aber über Geld wird da noch nicht geredet. Staat und/oder Gemeinde haben da noch nix zugesagt, also die Finanzierung muss aus Privat kommen, sowohl Betriebe als auch Crowd-Funding sind da gefragt.
Wenn da die Tatsächliche Kosten bekannt worden (es soll auch ein Zwischenstation geben) dann bin ich neugierig ob die das Geld zusammen kriegen.
 
Ron schrieb:
Bevor jetzt alle ganz aufgeregt werden, da ist noch nix sicher.
Das ganze betrifft eine Bürgerinitiative wobei die Gemeinde jetzt mit im Boot ist.
Aber über Geld wird da noch nicht geredet. Staat und/oder Gemeinde haben da noch nix zugesagt, also die Finanzierung muss aus Privat kommen, sowohl Betriebe als auch Crowd-Funding sind da gefragt.
Wenn da die Tatsächliche Kosten bekannt worden (es soll auch ein Zwischenstation geben) dann bin ich neugierig ob die das Geld zusammen kriegen.
Monorail, ik' hör dir trapsen...
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