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Neue Risikoanalyse für Bergwege

miki

Chimborazo (6310m)
https://tirol.orf.at/stories/3047544/

Langsamer Trend weg von der Vollkasko - Mentalität wo Wanderwege sofort gesperrt werden (in der Journalistensprache: sofort gesperrt werden müssen) wenn einmal ein Stein von der Felswand runterkommt?
Damit soll auch inflationären Wegsperren begegnet werden. (...) Man geht davon aus, dass ein Bergsteiger auf einem „schwarzen“ Bergweg ein höheres Risiko in Kauf nimmt als ein Wanderer auf einem „roten“ Weg. Vorausgesetzt wird auch, dass man auf schwarzen Wegen mit mehr Eigenverantwortung, Können und Erfahrung unterwegs ist.

Eine Wegsperre ist für Kapelari nur die letzte Möglichkeit. Weitere Maßnahmen könnten etwa Hinweisschilder sein, betreffende Stellen rasch zu queren, Fixseile die eine schnellere Passage ermöglichen oder Sperren nur zu besonders gefährlichen Zeiten.
 
Denke, da kommt es auch auf die Gesetze an, wie die Versicherung geregelt ist.
 
Naja ich geh oft auch bei uns in den Voralpen Bergwege, die eigtl. nimmer offiziell existieren. Bin ja was das im Bereich der (Bayrischen) Voralpen Betrifft mittlerweile zum Wegarchäologen geworden. In Bayern sperrt man die ja ned, sondern man streicht sie aus den Karten. Gibt ja mittlerweile sogar Wanderbücher (davon hab ich 2), die auch "Wilde Wege" behandeln, und das sind meist die schöneren Varianten zum Normalweg, den jeder geht und kennt. find da eh die T-Skala besser als das Blau-rot-Schwarz bei uns, weil ich weiß ja, dass ich mit meiner Ausrüstung bis T4 gehen kann, darüber brauchts besseres.
Ein paar Berichte sind von mir auch im Forum zu finden. Andernteils ist von der Brecherspitze erst vor 2 Wochen einer auf dem Normalweg abgestürzt (der ist rot markiert, hat aber vorm Gipfel eine knackige Stelle! (ist aber nur T3) Und der Ostgrat auf der anderen Seite ist nicht mal mehr in den AV-Karten drin, schon länger, obwohl der in gutem Zustand und wenn man ein wenig zupackt problemlos begehbar ist (T3+I). Allerdings nur bei sicherem Wetter!

mFg Widdi
 
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