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Neue Seilbahn im Wiener Prater?

lanschi

Mount Everest (8850m)
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Zuerst an die Admins: Ich hab nicht so wirklich gewusst wohin mit diesem Topic - also hab ichs mal in "Off Topic" gepostet. Bei Bedarf bitte verschieben!

von seilbahn.net:

Wien: Seilbahn für den Prater

Der neue Masterplan für den traditionsreichen Wiener Wurstelprater sieht auch den Bau einer Seilbahn vor.

Die Besucher sollen zwischen dem Riesenrad und der Wiener Messe über dem Prater schweben. Der französische Experte für Themenparks hat den Masterplan entwickelt. Erforderlich ist die Seilbahn, weil in Zukunft der PKW-Verkehr zur Messe umgeleitet werden soll und von dort aus soll die Seilbahn die Besucher zum Prater und zurück bringen. Ob das Konzept umgesetzt wird, ist noch offen.
 
Ja, wollt grad ein Topic eröffnen da ich gestern kurz beim Prater war und auf einen Plakat die neugestaltung gesehen hab und da war auch eine Bahn eingezeichnet ich war nur nicht sicher was für ne Bahn denn es stand nur neue Praterbahn da, aber da sie mitten durch das ganze durch führt konnte es nur eine Unterirdischebahn sein oder eine Seilbahn.
Jetzt ist es klar.
 
Ich halte eine Umsetzung für sehr unwahrscheinlich, aber das jetzt alles en detail auszuführen, würde jeden Rahmen sprengen...

Gruss
Jakob
 
jwahl schrieb:
Ich halte eine Umsetzung für sehr unwahrscheinlich, aber das jetzt alles en detail auszuführen, würde jeden Rahmen sprengen...

Gruss
Jakob


du brauchst ja nicht alles im detail anführen... vielleicht findest du mal zeit :wink:
 
'n kleines Luftbild wär evtl. recht praktisch, um sich das ganze besser vorstellen zu können :)
 
Hmm, ich fass es mal kurz zusammen und setz dann einen Link wo das ganze *sehr* ausführlich besprochen wird.

Die Stadt Wien weiss dass der Prater derzeit ein Sorgenkind ist: zu teuer, abends zu gefährlich und zu wenig einladend. Daher hat man einen internationalen Theming Experten verpflichtet der Entwürfe machen sollte wie man den Prater wieder auf Vordermann bringen kann. Das problem hierbei ist: Der Mann wird sehr gut bezahlt und die Ideen die er anregt sollen dann bitte von den Schaustellern bezahlt werden. Die haben da natürlich wenig Bock drauf und sehen keinen bedarf für kostspielige Ideen von einem dahergelaufenen Franzosen. Hier die Pläne und ausführliche Besprechungen des Themas:
http://freizeitparkweb.de/cgi-bin/dcf/dcboard.cgi?az=read_count&om=5261&forum=DCForumID4

Gruss
Jakob
 
Wieder mal ein Text vom Kurier:

Kurier schrieb:
Wien erhöht den Druck auf Prater-Unternehmer

von Michael Berger

"Die Zeit des Herumwurstelns ist vorbei. Der Prater wird schon im kommenden Jahr sein neues Gesicht zeigen", kündigte Vizebürgermeisterin Grete Laska am Freitag nach einem Treffen mit den Praterunternehmern an.

Um endlich Strukturen in den Vergnügungspark zu bekommen, legte die Stadt Wien den etwa 70 Betreibern einen Maßnahmenkatalog vor. Folgende Punkte wurden als zukünftiges Regelwerk vorgeschrieben:

Der gesamte Wurstelprater wird zur Fußgängerzone. Zwischen 23 Uhr und 11 Uhr darf der Lieferverkehr einfahren. Laska kündigte rigorose Maßnahmen an: "Wer mit dem Auto trotzdem einfährt, wird abgeschleppt. Das gilt auch für die Unternehmer." Die somit unnütz gewordenen Verkehrszeichen werden entfernt.

Alle haben sich auf einen gemeinsamen Saisonstart zu einigen. Zur Auswahl stehen der 15. oder der 19. März.

Ab März 2005 wird die Sperrstunde auf 1 Uhr Nachts ausgedehnt. Sämtliche Fahrgeschäfte müssen auch so lange beleuchtet sein. "Somit erreichen wir ein einheitliches Erscheinungsbild, und das Sicherheitsgefühl wird gehoben", so Laska.

Zukünftige Pachtverträge (die Grundstücke gehören der Stadt Wien) orientieren sich am Investitionsvolumen der Fahrgeschäfte. In bestehende Verträge wird nicht eingegriffen. Die Zeit der einheitlichen (sehr günstigen) Abgaben ist vorbei.

Eine eigene Prater-Truppe in Uniform wird für Sicherheit und Sauberkeit sorgen.

Die Wien Marketing und neu gegründete Prater-Service GmbH vermarkten und verwalten den Vergnügungspark. Die Pachteinnahmen werden zweckgebunden investiert.

Für Prater-Präsident Hubert Pichler bedeutet der Maßnahmenkatalog eine "Entmündigung": "Das Papier wurde uns einfach hingeknallt. Wir erkennen hier nur Pflichten, aber keine Rechte."

Laska winkt ab und argumentiert: "In der jetzigen Situation können wir nur durch Handeln überzeugen." Für 2005 stellt die Stadt 3,2 Millionen Euro zur Verfügung. Damit wird der erste neue Eingangsbereich bei der Messe finanziert.

Hinter den Kulissen dürften die ersten Schritte des Masterplans umgesetzt werden. Zwischen den Unternehmern laufen Gespräche über Parzellen-Täusche. Die Pläne des französischen Themenpark-Planers Emmanuel Mongon sehen unter anderem einen neuen Riesenradplatz sowie eine Gastro-Zone vor. Eine Gondelbahn könnte von der Firma Doppelmayr errichtet werden
 
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