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Neuer Allmountain Ski gesucht

doctorsnyder

Massada (5m)
Hallo zusammen,

Wie erwähnt suche ich einen neuen Allmountain Ski für mich. Ich bin männlich, 45 Jahre alt, 177cm groß und wiege 95kg. Ich bin 2-3 im Jahr im Skiurlaub und komme auf ca 10-15 Tage pro Jahr. Ich würde sagen, dass ich ein passabler Skifahrer bin und jede Piste meistere, jedoch stoße ich jedes Jahr erneut bei Buckelpisten und speziell im Sulz am Nachmittag an meine Grenzen.
Der Ski sollte ausschließlich auf der Piste gefahren werden, wenngleich ich mich auf einer nicht präparierten auch zu Hause fühle. Zur Zeit fahre ich eine Head Magnum aus dem Jahr 2019, welcher bisher mein bester Ski war und mit dem ich eigentlich gut zurecht kam.
In Urlaub hörte ich nun immer vom Deacon 84 und das dieser meine oben genannten Probleme in den Griff bekommen könnte. Da es diesen aber offensichtlich nicht mehr gibt, bin ich nun auf den Nachfolger Pelegrini 82 aufmerksam geworden. In einem Test habe ich weiterhin den Fischer Curve gt 85 gesehen, welcher ebenfalls mein Interesse geweckt hat. Auch optisch sagt mir dieser sehr zu.

Was haltet ihr von dieser Auswahl oder empfiehlt ihr wohlmöglich etwas ganz anderes. Ich bin zu allem aufgeschlossen!

Vielen Dank für eure Unterstützung!
 
Ich darf anmerken, dass gerade bei Buckelpisten aber auch im Sulz Ski mit 85 Mittelbreite kontraproduktiv sind. Da braucht man eine geschlossene Skiführung (ja, auch mit Carvingski) und das geht mit so breiten Ski nicht.
Damit ich dir weiterhelfen kann, verrate mir bitte: Was ist dir wichtiger? Buckel, Sulz, Piste fahren und dafür einen geeigneten Ski zu haben oder dass es ein Allmountain-Ski ist?
 
Danke für deine Antwort. Die Puste steht natürlich im Vordergrund. Buckel wären auch egal, da ich diese auch meiden kann. Sulz am Nachmittag ist jedoch wichtig, da ich regelmäßig in Gebieten bin, wo wir die Talabfahrt machen.
 
Guest schrieb:
Ich darf anmerken, dass gerade bei Buckelpisten aber auch im Sulz Ski mit 85 Mittelbreite kontraproduktiv sind. Da braucht man eine geschlossene Skiführung (ja, auch mit Carvingski) und das geht mit so breiten Ski nicht.
Damit ich dir weiterhelfen kann, verrate mir bitte: Was ist dir wichtiger? Buckel, Sulz, Piste fahren und dafür einen geeigneten Ski zu haben oder dass es ein Allmountain-Ski ist?

Eine geschlossene Skiführung für Sulzbuckel? Definitiv nicht. Ich fahre liebend gerne Buckelpisten und nutze den erwähnten Deacon 84 seit 3 Jahren. Man kann damit problemlos jede Buckelpiste gekonnt runterfahren, geschlossene Skiführung aka Knie zusammenpressen erhöht hier nur die Sturzgefahr. Wer auf der Rückseite vom Buckel bremst und diese nicht schön schräg sondern abrupt abfallend ist wird hier mit geschlossener Skiführung ziemlich flott auf der Nase liegen.
 
flamesoldier schrieb:
Guest schrieb:
Ich darf anmerken, dass gerade bei Buckelpisten aber auch im Sulz Ski mit 85 Mittelbreite kontraproduktiv sind. Da braucht man eine geschlossene Skiführung (ja, auch mit Carvingski) und das geht mit so breiten Ski nicht.
Damit ich dir weiterhelfen kann, verrate mir bitte: Was ist dir wichtiger? Buckel, Sulz, Piste fahren und dafür einen geeigneten Ski zu haben oder dass es ein Allmountain-Ski ist?

Eine geschlossene Skiführung für Sulzbuckel? Definitiv nicht. Ich fahre liebend gerne Buckelpisten und nutze den erwähnten Deacon 84 seit 3 Jahren. Man kann damit problemlos jede Buckelpiste gekonnt runterfahren, geschlossene Skiführung aka Knie zusammenpressen erhöht hier nur die Sturzgefahr. Wer auf der Rückseite vom Buckel bremst und diese nicht schön schräg sondern abrupt abfallend ist wird hier mit geschlossener Skiführung ziemlich flott auf der Nase liegen.

Definitiv schon! Grund: Angriffsfläche/Auflagefläche/Schwimmfläche, you name it. Man kann Buckel nicht mit der Carving-typischen hüftbreiten Skiführung fahren, da man sonst mit einem Fuß am Wellenscheitel und mit einem Fuß im Wellental stehen würde. Vielleicht mal überlegen was geschlossene Skiführung heißt und was Knie zusammenpressen, das ist nämlich nicht das Gleiche.
Wenn du ernsthafte Fragen zur Skitechnik hast, kannst du dich gerne melden; aber was das Thema betrifft lasse ich mir bei meinem Background und Referenzen nur mehr von ausgewählten Personen was erzählen und sicher nicht als pauschal unrichtig darstellen.
 
doctorsnyder schrieb:
Danke für deine Antwort. Die Puste steht natürlich im Vordergrund. Buckel wären auch egal, da ich diese auch meiden kann. Sulz am Nachmittag ist jedoch wichtig, da ich regelmäßig in Gebieten bin, wo wir die Talabfahrt machen.

Ich glaube mit dem Fischer Curve bist du gut beraten. Wenn er dir zusagt, umso besser. Alternativ sei erwähnt der Atomic X und der Head Supershape e-speed für eher pistenlastig und der Head Supershape e-rally oder der Van Deer H-Power 78 für Allmountain.
 
Guest schrieb:
flamesoldier schrieb:
Guest schrieb:
Ich darf anmerken, dass gerade bei Buckelpisten aber auch im Sulz Ski mit 85 Mittelbreite kontraproduktiv sind. Da braucht man eine geschlossene Skiführung (ja, auch mit Carvingski) und das geht mit so breiten Ski nicht.
Damit ich dir weiterhelfen kann, verrate mir bitte: Was ist dir wichtiger? Buckel, Sulz, Piste fahren und dafür einen geeigneten Ski zu haben oder dass es ein Allmountain-Ski ist?

Eine geschlossene Skiführung für Sulzbuckel? Definitiv nicht. Ich fahre liebend gerne Buckelpisten und nutze den erwähnten Deacon 84 seit 3 Jahren. Man kann damit problemlos jede Buckelpiste gekonnt runterfahren, geschlossene Skiführung aka Knie zusammenpressen erhöht hier nur die Sturzgefahr. Wer auf der Rückseite vom Buckel bremst und diese nicht schön schräg sondern abrupt abfallend ist wird hier mit geschlossener Skiführung ziemlich flott auf der Nase liegen.

Definitiv schon! Grund: Angriffsfläche/Auflagefläche/Schwimmfläche, you name it. Man kann Buckel nicht mit der Carving-typischen hüftbreiten Skiführung fahren, da man sonst mit einem Fuß am Wellenscheitel und mit einem Fuß im Wellental stehen würde. Vielleicht mal überlegen was geschlossene Skiführung heißt und was Knie zusammenpressen, das ist nämlich nicht das Gleiche.
Wenn du ernsthafte Fragen zur Skitechnik hast, kannst du dich gerne melden; aber was das Thema betrifft lasse ich mir bei meinem Background und Referenzen nur mehr von ausgewählten Personen was erzählen und sicher nicht als pauschal unrichtig darstellen.

Alles klar, dann fahre ich wohl seit 25 Jahren und mit 30-50 Skitagen im Jahr einfach immer falsch die Piste runter. Aber mit einem sich als unfehlbar deklarierenden Mensch muss ich nicht diskutieren, denn bei einer Diskussion muss man ja davon ausgehen, dass die andere Person zumindest theoretisch Recht haben könnte und das ist hier nicht gegeben.
 
Guest schrieb:
doctorsnyder schrieb:
Danke für deine Antwort. Die Puste steht natürlich im Vordergrund. Buckel wären auch egal, da ich diese auch meiden kann. Sulz am Nachmittag ist jedoch wichtig, da ich regelmäßig in Gebieten bin, wo wir die Talabfahrt machen.

Ich glaube mit dem Fischer Curve bist du gut beraten. Wenn er dir zusagt, umso besser. Alternativ sei erwähnt der Atomic X und der Head Supershape e-speed für eher pistenlastig und der Head Supershape e-rally oder der Van Deer H-Power 78 für Allmountain.

Vielen Dank für den bisherigen Input. Was für eine Länge würdes du mir empfehlen 161 oder 168? Ich tendiere ja eher zum 161. Zur Zeit fahre ich beim Head 163.
 
Ich bin ja auch nur Ski Tourist , kenne aber alle deine Ski.
Den Völkl und den Magnum.
Finde den Magnum gar nicht so verkehrt , auch am Nachmittag. Ob der Völkl oder ein anderer Ski da so eine Verbesserung sind?
Ich würde da mit einem Skilehrer mal die Technik prüfen und evtl. parallel ,wenn nötig, einen anderen Ski testen.
Der Nachmittag Schnee benötigt aber generell schon mehr Kondition und Technik. Was auch Spaß machen kann.
 
Beim Magnum bleiben? Ich kenne größtenteils die von dir genannten Alternativen und finde den Magnum dafür gut geeignet. Kostet gerade als Auslaufmodell mit 500€ auch nicht die Welt.
 
@flamesoldier warst du nicht dieses Frühjahr auch an der Diskussion über die richtige Dauer des Skitags beteiligt? Möchte dich hier nicht verunglimpfen aber da wurde ähnlicher Humbug erzählt. Was hast du für skifahrerische Referenzen, die deine Ansätze untermauern könnten? Ansonsten kannst du gerne zu mir kommen und wir diskutieren bei einer Runde.
 
@doctorsnyder 168. Im Zweifel immer den längeren und nicht unter Nasenhöhe gehen.

@astra12 der Skilehrer ist in der Diskussion schon anwesend :hallo:

@judyclt da gab es in den letzten Tagen schon einen ähnlichen Thread warum der Magnum eher nicht mehr zu empfehlen ist, schon gar nicht gebraucht.
 
Guest schrieb:
@judyclt da gab es in den letzten Tagen schon einen ähnlichen Thread warum der Magnum eher nicht mehr zu empfehlen ist, schon gar nicht gebraucht.

Sorry, das habe ich nicht mitbekommen. Gerade mal quergelesen. Scheint aber unklar, ob auch neuere Modelle betroffen sind, oder?
 
Guest schrieb:
@astra12 der Skilehrer ist in der Diskussion schon anwesend :hallo:

Moin.
Hab ich gelesen. Und ich würde mit dir oder Kollegen die Technik prüfen oder das Problem real besprechen. Fahren usw. Und dann nach nem anderen Ski suchen.
Immer mal sich einen Profi buchen schadet nie. Machen wir auch jedes Jahr.

Ich glaube ganz so abwegig ist es nicht , das Nachmittag die Kondition und Technik fehlt . Obwohl man sonst super klar kommt.
 
Guest schrieb:
@flamesoldier warst du nicht dieses Frühjahr auch an der Diskussion über die richtige Dauer des Skitags beteiligt? Möchte dich hier nicht verunglimpfen aber da wurde ähnlicher Humbug erzählt. Was hast du für skifahrerische Referenzen, die deine Ansätze untermauern könnten? Ansonsten kannst du gerne zu mir kommen und wir diskutieren bei einer Runde.

Daran kann ich mich nicht erinnern, wie kommst du darauf?
Wie gesagt, eine Diskussion setzt den Willen zur Meinungsänderung voraus. Da ich diesen nicht erkenne ist jede Diskussion zwecklos.
 
flamesoldier schrieb:
Wie gesagt, eine Diskussion setzt den Willen zur Meinungsänderung voraus. Da ich diesen nicht erkenne ist jede Diskussion zwecklos.

Ich könnte von dir das Gleiche behaupten. :lol: Ich werde meine Meinung nicht ändern, wenn ich weiß, dass ich recht habe. Wenn immer die Gscheiten nachgeben, regieren irgendwann die Dummen die Welt.
 
astra12 schrieb:
Ich glaube ganz so abwegig ist es nicht , das Nachmittag die Kondition und Technik fehlt . Obwohl man sonst super klar kommt.

Ante Kostelic hat mal gesagt: "Geht Kraft, kommt Technik". Da ist in 4 Worten mehr Wahrheit dran als in so manchem Fachvortrag... Übel wird es halt, wenn man Zweiteres nicht oder nur ungenügend hat (was ja beim Groß der Gäste der Fall ist), denn worauf kann man dann zurückgreifen?! Bzw. richtig gefährlich wird es wenn beides nicht da ist.
Das ordentlich auszuführen wäre hier nicht nur OT sondern würde auch den Rahmen sprengen, ich werfe daher nur die zwei wichtigsten Punkte in den Raum (bei mehr Interesse entweder anderes Topic eröffnen oder besser direkt PN): Skifahren ist eine Kraftausdauersportart, kaum eine andere Sportart ist dem ähnlich. Das heißt es gibt keine "Transferleistungen" -z.B. im Ausdauersport ist es relativ einfach von einem aufs andere zu wechseln; wenn man ein guter Radfahrer ist, kann man in kurzer Zeit ein annehmbarer Läufer werden- das ist beim Skifahren nicht so. Heißt aber auch, wenn der Gast sagt "ich bin fit, ich laufe Halbmarathon", dann ist das erstens schön für ihn und zweitens gut für seinen Organismus im Allgemeinen, hat aber an sich nur wenig Auswirkung auf die skifahrerische Leistung.
Punkt zwei ist die Energieversorgung, da das Skifahren eben ein Kraftausdauersport ist. Der Körper kann dafür nur Energie aus Proteinen und Kohlenhydraten heranziehen und diese Speicher sind nach 2-3 Stunden leer. Aufgrund der Kraft-Komponente kann man nicht in die Fettverbrennung gehen. Wenn man nun die Liftfahrten als Pausenzeiten betrachtet, dann kommt man vielleicht auf 3-4 Stunden, aber danach ist der Körper leer und der Skitag aus Sicht der Energieversorgung zu beenden. Alles was danach kommt, wird einen nicht besser machen. Einzig was einem dann noch helfen kann (weil man den Skitag nicht aufhören kann oder will) ist die Technik- womit wir wieder bei Ante Kostelic wären.
 
Guest schrieb:
Der Körper kann dafür nur Energie aus Proteinen und Kohlenhydraten heranziehen und diese Speicher sind nach 2-3 Stunden leer. Aufgrund der Kraft-Komponente kann man nicht in die Fettverbrennung gehen. Wenn man nun die Liftfahrten als Pausenzeiten betrachtet, dann kommt man vielleicht auf 3-4 Stunden, aber danach ist der Körper leer und der Skitag aus Sicht der Energieversorgung zu beenden.

Ich esse mittags immer was :gruebel:
 
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