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Neues am Ankogel – Mallnitz

Zottel schrieb:
Erstmal muss man wahrscheinlich froh sein, dass die Rettung da ist. Wenn schon alleine 4 Mio. Euro für die Beschneiung veranschlagt werden, stellt sich die Frage, ob noch weitere Millionen da sind, um das seit Jahren im Pistenplan befindliche Projekt der 6er Sesselbahn umzusetzen. Und würden die Projekte für eine höhere Frequenz sorgen, die man dort sicher zum überleben benötigt?
 
Die Seilbahn selbst ist in den 90er Jahren durch den Liftpionier Heinrich Schultz zuletzt modernisiert worden. Nun gibt es ein Gutachten eines Ingenieursbüros aus Bregenz, das der Anlage, laut Gemeinde, einen überraschend stabilen Zustand bescheinigt.
Die Anlagen dürfen bis zur Generalrevision im Jahr 2033 betrieben werden, mit den üblichen, jährlichen Reparaturen. Lediglich die Gebäude müssten saniert werden, hieß es.
Quelle: Investoren sollen Ankogel übernehmen
 
Im Grunde genau das, was jeder Realist erwartet hat.

Von den Liften wird sich in den nächsten Jahren erstmal sicherlich gar nichts tun.

Der Fokus liegt jetzt definitiv erstmal auf dem Schneiteich + Ausbau auf Vollbeschneiung.
 
xxxforce schrieb:
Der Fokus liegt jetzt definitiv erstmal auf dem Schneiteich + Ausbau auf Vollbeschneiung.

Daran glaube ich erst, wenn es fertig ist. Ich würde als Investor da keine Kohle reinstecken. Die müsste schon gewaltig verzinst sein.
 
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Reaktionen: Jay
Kernstück des Skigebietes ist und bleibt die Ankogelbahn, die laut einem aktuellen Gutachten erst in acht Jahren generalüberholt werden muss. Die Konzession läuft bis zum Jahr 2043. Genug Zeit also, um Mallnitz touristisch weit nach vorne zu bringen. Neben einem Bike-Park für Familien bei der Ankogel- Talstation soll es auch ab der Mittelstation mehrere Radwege zu befahren geben, auch Speicherteiche und eine neue Beschneiungsanalge sollen errichtet werden, so der Sprecher der Initiativgruppe Mallnitz, Heinz Auernig: „Es wird auch sehr viel davon abhängen, dass jetzt aus dieser Initiativgruppe eine breite Gruppe wird, die aktiv mitwirkt, die ihre Beiträge leistet und die auch letztendlich in die Taschen greifen wird müssen.“
Quelle: Große Pläne für Skigebiet Ankogel
 
das mmn größte problem kann kein investor lösen, eine für dauergäste brauchbare größe.
grafik.png

das gebiet ist eine "blase" im nationalpark hohe tauern.
des weiteren läßt das gelände defacto keine brauchbaren erweiterungen zu, zu steil, nicht massenskitauglich.
 
Es gibt zwar andere Gebiete in ähnlicher Größe, die noch reichlich investieren, aber die haben andere Voraussetzungen. Ladurns zum Beispiel mit kurzer Zufahrt direkt hinterm Brenner.
 
@gernot und @judyclt ich verstehe eure Punkte, dennoch kann man mehr aus dem Dorf und dem Gebiet machen. Unterm Strich wird es wie in dem von @snowflat verlinkten ORF Kärnten Beitrag darauf ankommen ob sich die Initiativgruppe zu einer breiteren Gruppe bzw. Bewegung formt.
Der Rad-Tourismus boomt, in dieser Hinsicht ist Mallnitz bereits ein etablierter Begriff entlang des Alpe Adria Radwegs. Wenn man jetzt davon ausgeht, dass nach der Sanierung des ÖBB Tauerntunnels dieser für längere Zeit offen bleiben wird und offensichtlich auch was für den Sommer (Radwege, Kinder Bikepark, etc.) getan wird, ist das positiv zu bewerten. Dazu noch ein wunderschönes Wandergebiet im Tal als solches und beim Hannoverhaus bzw. zum Ankogel im Speziellen.
Was das Skigebiet betrifft (wenn ich hier mal laut denken darf), hat wie hier bereits genannt die Beschneiung oberste Priorität, wenn man es dann noch schafft die seit Ewigkeiten als Projekt eingezeichnete KSB zum doppeln der zweiten Sektion zu bauen und vielleicht noch den AnkogelSL durch eine gebrauchte KSB zu ersetzen mit ein paar Meter Verlängerung nach unten und oben dann kann das schon ganz nett werden- ohne die Skigebietsgrenzen zu verändern. Das Kindergelände im Tal ist schon gut, kann man aber auch sicher noch einiges machen und das alles zusammen, das ergäbe schon ein super Angebot (primär für Familien evtl. auch für sportliche Skifahrer wegen der Höhe, Gelände und Tourenmöglichkeiten). Ich weiß, das sind viele Wenns, aber unmöglich ist es nicht, zumal die unmittelbare Konkurrenz in Oberkärnten (vielleicht mit Ausnahme vom Katschberg) ja auch nicht gerade topmodern unterwegs ist bzw. mit ähnlichen oder noch gröberen Probleme zu kämpfen hat (Heiligenblut, Innerkrems ist überhaupt zu, BKK dringender Modernisierungsbedarf sowie Höhe und Ausrichtung).

Zum Mölltaler Gletscher habe ich erst vor Kurzem im entsprechenden Topic was gesagt, ein gemeinsamer Investor (wie es die letzten Jahre war) ist wohl wenig sinnvoll, da es in beiden Gebieten größeren Investitionsbedarf gibt, was aber sicher ganz cool wäre ist eine (weiterhin?) gemeinsame Liftkarte der beiden Gebiete, denn wenn sich da wie dort was tut (oder täte) wäre das insbesondere in punkto Schneesicherheit/Höhe und spring skiing und in Anbetracht der schwächelnden Konkurrenz durchaus ein nettes Angebot.
 
Der Ankogel war ja schon bisher Schlechtwetter Ausweiche wenn beim Mölltaler nix ging. Ich denke diese Kooperation wird man vermutlich beibehalten, auch das die Tickets an beiden Standorten gültig sind wird man sich wohl rgendwie einigen können.
 
Guest schrieb:
Was das Skigebiet betrifft (wenn ich hier mal laut denken darf), hat wie hier bereits genannt die Beschneiung oberste Priorität, wenn man es dann noch schafft die seit Ewigkeiten als Projekt eingezeichnete KSB zum doppeln der zweiten Sektion zu bauen und vielleicht noch den AnkogelSL durch eine gebrauchte KSB zu ersetzen mit ein paar Meter Verlängerung nach unten und oben dann kann das schon ganz nett werden- ohne die Skigebietsgrenzen zu verändern.

Der Laden ging jetzt durch mehrere Hände und keiner scheint damit richtig Erfolg zu haben. Woher soll das Geld für 1-2 KSB kommen?
 
xxxforce schrieb:
Der Ankogel war ja schon bisher Schlechtwetter Ausweiche wenn beim Mölltaler nix ging. Ich denke diese Kooperation wird man vermutlich beibehalten, auch das die Tickets an beiden Standorten gültig sind wird man sich wohl rgendwie einigen können.

Stimmt schon. Und nicht nur das, auch für die Gasteiner (insbesondere die SSSC Besitzer) ist es interessant. Gerade an Föhntagen wo in Gastein nix mehr geht läuft es am Ankogel oft ohne Probleme.

Jay schrieb:
Der Laden ging jetzt durch mehrere Hände und keiner scheint damit richtig Erfolg zu haben. Woher soll das Geld für 1-2 KSB kommen?

Falsch, für Beschneiungsteich, Beschneiungsanlage, Radwege, Kinder-Bikepark, Instandhaltung Gruppen-PB UND vielleicht 1-2 KSB. Wenn ich dir deine Frage auch noch beantworten könnte, dann würde ich wohl nicht mehr hier über Skigebietsentwicklung mutmaßen sondern wäre womöglich schon Unternehmensberater für Bergbahnen. Ich sage ja auch nicht, dass es einfach ist aber in Anbetracht der von mir genannten Wenns und dem Zusammenspiel einiger anderer Faktoren könnte es schon möglich sein mit dem Laden Geld zu verdienen.
 
Die Frage ist für mich nur teilweise, wer die Investitionen finanziert. Eher wie sich das langfristig trägt - laut https://www.kaernten.at/fileadmin/u...Zusammenfassung_inkl_April_2024_neu_final.pdf gab es grad mal 77000 Übernachtungen im Winterhalbjahr 2023/24 (zum Vergleich, Bad Kleinkirhcheim hatte 400.000 und sogar Weissensee über 100.000)
Unterschätzt nicht die Betriebskosten von KSBs (Stichwort Jänner). Ich frag mich halt, wer da Urlaub machen will. Schlecht zu erreichen, wenige Hotels und die Infrastruktur veraltet.
 
Und für jemanden der auch mit mehreren kleinen Skigebieten zufrieden wäre ist es auch nix, da es in der Region wenn nur noch den Mölltaler Gletscher gäbe. Wenn kommt vielleicht eine Hand voll Leute die im Gasteiner Tal im Urlaub ist mal für nen Tagesausflug per Bahn da rüber. Aber das passiert auch niemanden aus Versehen.
 
Ja, das kommt noch dazu. Um beim o.g. Beispiel Ladurns zu bleiben: von dort fährt man tageweise Gebiete wie Ratschings, Rosskopf, Meransen etc. an, weil diese quasi um die Ecke liegen.
 
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