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Neues am Feuerkogel – Ebensee

lanschi schrieb:
Die Langwandkogelbahn I wird wohl die alte Wopfner DSB, Grubersunkbahn und Langwandkogel II werden als (hoffentlich kuppelbare - da ist noch keine Entscheidung gefallen) 4er-Sesselbahnen ausgeführt.

Ich dachte es können keine gebrauchten Anlagen wieder augestellt werden?! Oder gilt das nicht, wenn der Lift nur innerhalb des Skigebietes wieder aufgebaut wird?
 
Ich denke, dass man das Konzept aufgrund dieser Tatsache nun ändern muss. Derzeit ist das Ganze alles Top-Secret, nichtmal ich erfahre irgendwas!

Aber nächste Woche wissen wir wohl mehr :hoffhoffhoff:
 
jul schrieb:
lanschi schrieb:
Die Langwandkogelbahn I wird wohl die alte Wopfner DSB, Grubersunkbahn und Langwandkogel II werden als (hoffentlich kuppelbare - da ist noch keine Entscheidung gefallen) 4er-Sesselbahnen ausgeführt.

Ich dachte es können keine gebrauchten Anlagen wieder augestellt werden?! Oder gilt das nicht, wenn der Lift nur innerhalb des Skigebietes wieder aufgebaut wird?


Dürfen schon, nur ist das nun, was ich gehört habe, komplizierter mit den Genehmigungen
 
Olli schrieb:
Dürfen schon, nur ist das nun, was ich gehört habe, komplizierter mit den Genehmigungen

Und die Kosten dürften auch erheblich höher sein, wegen der ganzen Sicherheitsanpassungen etc.
 
Keine Frage das du da am Donnerstag sitzt oder? :D

Agent 00lanschi ermitteln sie! 8)

Gruß

Grisu
 
Tourismusimpuls durch Kongresshaus Toskana und Feuerkogel Seilbahn

Der in den vergangenen Tagen veröffentlichte Rechnungshofbericht über die Traunsee Touristik GesmbH - im Besonderen über die Feuerkogelseilbahn und Kongresshaus Toskana macht klar, dass uns die Vergangenheit eingeholt hat.

Tatsache ist, dass 1985 die zukunftsweisende und wirtschaftlich bessere Lösung - eine Einseilumlaufbahn vom Salinenareal - von einer Bürgerinitiative verhindert wurde. Schon damals hieß es, dass die zweitbeste Lösung die teurere und unwirtschaftlichere sei.

Das gleiche spielt sich bei Toskana ab, wo ein so notwendiger Hotelbau von einer BI verhindert wurde. Das ist Vergangenheit - es muss aber im Lichte des RH Berichtes daran erinnert werden.

Die Feuerkogelseilbahn und das Kongresshaus Toskana sind touristische Infrastruk-tureinrichtungen, die für das Salzkammergut und die Traunseeregion unentbehrlich sind. Deshalb kommt eine Schließung oder Einstellung nicht in Frage.
Vielmehr muss ein gewaltiger Schritt nach vorne gemacht werden und in die Zukunft investiert werden.

Die Gesellschaft hat bereits Konzepte erarbeitet, die noch konkretisiert und mit den betroffenen Personen gemeinsam verfeinert werden müssen. Anschließend liegt es am Eigentümer Land Oberösterreich, dass die Vorhaben beschlossen und umgesetzt werden.
Es fand kürzlich ein Gespräch bei Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer statt, bei der eine Schließung der Betriebe ausgeschlossen wurde und intensive Gespräche und Überlegungen für die zukünftige Ausrichtung vereinbart wurden.

LAbg Josef Steinkogler ist überzeugt, dass nur durch eine gemeinsam akkordierte Vorgangsweise sowohl für die in Kritik stehenden Betriebe aber auch für die gesamte Region ein entsprechender Tourismusimpuls gesetzt werden kann.
 
Grisu schrieb:
Keine Frage das du da am Donnerstag sitzt oder? :D

Agent 00lanschi ermitteln sie! 8)

Gruß

Grisu

Ich wär ja gerne dort... aber ich bin in Braunau (100 km entfernt :cry: ) in der Schule!!

Aber in einem kleinen Ort spricht sich sowieso alles schnell rum 8)
 
Aus der Tips - auszugsweise:

Feuerkogel-Zukunft ins Visier genommen

Kommunalpolitiker und Traunsee-Touristik sehen bei rechtzeitigen Investitionen durchaus große Chancen für den Ebenseer Hausberg...

... Zurzeit wird an einer Salzkammergut-Tourismus-Infrastruktur-Studie gearbeitet, die bis Juni fertiggstellt werden soll und Prioritäten für künftige Landesinvestionen setzen osll. Dort soll das Feuerkogel-Projekt möglichst weit oben wiederfinden...

Ideen für eine zeitgerechte touristische Erschließung gibt es genug, ob es das Aufstiegshilfen-Konzept der TTG oder die Projektideen der Jungen Wirtschaft Ebensee sind.

Nach Meinung der JW Ebensee seivor allem die Erschließung des Feuerkogel-Plateaus mittels Forststraße vorrangig. Dies würde eine neue Freizeit-Dimension ermöglichen, insbesondere im Rodel- und Mountainbikebereich...

...Traunsee Touristik-Geschäftsführer Dipl.-Ing. Gerd Becwar verwies einmal mehr auf den dringend notwendigen Ausbau der technischen Aufstiegshilfen und propagierte das Konzept "Alpen-Wellness". Der Schandfleck der Berghotel-Ruine müsse durch ein neues Hotelprojekt ersetzt werden: "So einen perfekten Standort gibt es nie wieder"...

...Konkretes Ergebnis der Diskussion: Im Jänner wird ein Arbeitskreis gebildet, der die Bemühungen um die Feuerkogel-Offensive koordinieren soll.
 
Am Standort Gosau: DAG. Gesicherte Investitionen von 26 Mio. Euro. Der Standort Gosau wirtschaftet positiv.

hast du irgendwelche zahlen? denn ich glaube nicht, dass gosau (bzw. die skiregion dachstein west) positiv wirtschaftet.


dein feuerkogl-projekt klingt ja interessant. bin gespannt welche ideen von dir übernommen werden.
 
berg schrieb:
Am Standort Gosau: DAG. Gesicherte Investitionen von 26 Mio. Euro. Der Standort Gosau wirtschaftet positiv.

hast du irgendwelche zahlen? denn ich glaube nicht, dass gosau (bzw. die skiregion dachstein west) positiv wirtschaftet.

Zahlen habe ich keine.

Habe ich aber im LRH-Bericht zu den Seilbahnbeteiligungen OÖ´s gelesen. Die Investitionen werden sich aber auch dort nie rentieren.

Wie´s in Annaberg aussieht kann ich nicht sagen, ich denk aber dass es dort nicht sehr rosig aussieht.
 
Zurück zum Thema. Aus der heutigen Salzkammergut Internet-Zeitung

Feuerkogel 2010 – Der erste Schritt ist erfolgt ...

Im Dezember lud die Junge Wirtschaft in Ebensee zur Diskussion „Feuerkogel 2010 – gemeinsam für das Salzkammergut“. Die positive Stimmung, die von dieser Veranstaltung ausging, wurde von den Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Sport genutzt, um einen Arbeitskreis zu bilden, der sich mit der Zukunft dieser wichtigen touristischen Einrichtung befassen wird.

Arbeitskreis tagte
Vergangenen Montag traf dieser Arbeitskreis auf Einladung von Junge Wirtschaft und Marktgemeinde Ebensee zum ersten mal zusammen. Traunsee Touristik Geschäftsführer DI Gerd Becwar als auch Vertreter des Schiteam Ebensee präsentierten ihre Vorschläge, die im Anschluss daran auf Stärken und Schwächen analysiert wurden. Die Ergebnisse der Diskussion sollen in ein gemeinsames Konzept einfließen.

JW-Vorsitzender Christian Feichtinger betonte, dass der Feuerkogel gerade aufgrund seiner sich anbietenden Zweisaisonalität sowie seines Hochgebirgsplateaus die besten Voraussetzungen für einen erfolgreichen Alpintourismus bieten kann. Weiters wurde festgehalten, dass Investitionen für eines der wichtigsten Naherholungszentren des Salzkammerguts unumgänglich sind, um im harten Wettbewerb um jeden einzelnen Gast bestehen zu können.

JW macht Dampf
Sowohl die politischen Vertreter, Bürgermeister Herwart Loidl und Landtagsabgeordneter Josef Steinkogler, als auch Traunsee Touristik Geschäftsführer Gerd Becwar zeigten sich mit dem Verlauf der Sitzung und dem positiven Gesprächsklima sehr zufrieden. Bereits in der nächsten Arbeitskreissitzung Mitte Februar wird ein Seilbahnexperte teilnehmen. Er soll die unterschiedlichen Konzepte endgültig auf ihre Kosten und ihre Machbarkeit überprüfen. Weiters werden andere Konzepte andiskutiert werden.
 
1 Million Euro für alle drei Projekte? Das wird ja ein toller Wurf werden - vielleicht die Gondeln und die Räume im Toskana neu anfärbeln? :roll:
 
Ich bin auch gespannt um was es sich da handelt. In Gmunden waren ja doch größere Investitionen zu tätigen...

Kann mir auch nicht vorstellen was man bei uns mit diesem kleinen Anteil machen will - neue Bügel etwa? :) Naja, wir werden sehen :roll:

Die 1 Million Euro betrifft aber nicht das Feuerkogel-2010-Projekt, hier sind die Diskussionen und Verhandlungen weiterhin im Gange.
 
Nichts Großartiges - oder vielleicht doch: Für den heurigen Sommer wurde eine "Spinne" angeschafft (so etwas Ähnliches wie ein Bagger soweit ich weiß - kann das jemand vielleicht näher erklären, wer hat ein Bild? Wird anscheinend auch zum Versetzen von Gletscherstützen verwendet). Kostenpunkt etwa 40.000 Euro, dieses Gerät wurde zum Entschärfen der gröbsten Stellen der "Trass" angekauft. Ob dies auch ein erster Schritt für eine Präparierung ist kann ich nicht beurteilen, derzeit ist jedenfalls noch nichts von einer Bautätigkeit zu erkennen. Mir wurde allerdings gesagt dass man zumindest die Steine weggraben will die mitten in der Abfahrt rumliegen und teilweise bis zu einen halben Meter und mehr Durchmesser haben.

Vorstellen könnt ich es mir eigentlich schon - mit relativ geringem Aufwand wäre eine Präparierung auf den oberen 2/3 der Strecke sicherlich möglich. Aber das sind vorerst noch alles nur Mutmaßungen.

Insgesamt steht für heuer ein Budget von rund 600.000 Euro (siehe Pressemitteilung weiter oben) für Toscana Congress und Feuerkogelseilbahn zur Verfügung, was da noch alles kommt (vielleicht eine neue Pistenraupe falls die Trass präparierbar gemacht wird?) steht noch - zumindest von offizieller Seite - in den Sternen.

Weiters dürfte die Entscheidung betreffend des millionenschweren Ausbaukonzepts bald (vielleicht schon dieses Wochenende) fallen.
 
Hallo,

damit wird vielleicht ein SChreitbagger gemeint sein, in "Technisches" gibts einen Beitrag über einen solchen auf einen PB300, daraus auch der Link zu einen Hersteller (jetzt nicht von mir überprüft):

http://www.kaiser.li

grüsse

Uli
 
Mal wieder eine kurze Info zu den aktuellen Geschehnissen von meinem Hausberg. Die Arbeitskreissitzungen sind zu Ende - der Pressebericht dazu – auszugsweise:

„Nach vier äußerst produktiven Arbeitskreissitzungen zum Thema “Feuerkogel 2010“ traf man sich diesmal zur Abschlusssitzung im Hüttendorf Feuerkogel, um direkt vorort in einem zweitägigen Workshop über künftige Marketingstrategien sowie über die künftige Positionierung des Feuerkogels zu diskutieren.

Über geplante Aufstiegshilfen und begleitende Infrastrukturmaßnahmen herrscht bereits weitgehend Einigkeit – <<<KOMMENTAR: Mehr darf ich dazu noch nicht verraten. >>>

Ziel dieses Workshops war es, noch in diesem Sommer ein endgültiges, von allen Beteiligten getragenes Konzept „Feuerkogel 2010“ auf die Beine zu stellen, damit in nächster Zeit die Dinge auch wirklich in Bewegung kommen.

Die Ergebnisse dieses Workshops werden nun in einer abschließenden Studie zusammengefasst und man hofft, damit von Ebenseer Seite seine „Hausaufgaben“ gemacht zu haben.“

Der für heuer geplante Ausbau des Berggasthof Edelweiß (1,5 Mio. Euro) – es sind etwa 50 zusätzliche Betten der Kategorie 3*+ geplant – muss aufgrund fehlender Bankenzusagen auf nächsten Sommer verschoben werden.

Für den heurigen Winter wird ein Kinderseillift sowie ein Zauberteppich errichtet – dazu habe ich im Moment aber noch keine näheren Informationen.

Im Zuge des Schigebietausbaus ist außerdem ein 200-Betten-Hotel der Kategorie 3*/4* am Ort des ehem. Berghotels geplant. Die Bewegungsarena Höllengebirge wird in Zukunft nicht nur dem Schifahren dienen, neue Mountainbikestrecken und Wanderwege sollen errichtet werden.

Ich selbst rechne mit einem Baubeginn im Aufstiegshilfenbereich im Jahre 2006 oder 2007. Ich hoffe jedoch, dass alles möglichst in einem Zug durchgezogen wird, da alles Andere nicht viel Sinn machen würde…
 
Mal eine kurze Info wieder... endgültige Entscheidung leider erst im Herbst 2006, daher im nächsten Jahr noch kein Neu-/Aus-/Umbau. Es werden höchstwahrscheinlich 3 neue 4er-Sesselbahnen mit Bubbles errichtet, Eröffnung möglicherweise zur Saison 2007/08.
 
Oha, 3 neue 4er??? Hmmm.

Vielleicht schau ich im Januar doch zur ArchiCAD-Winterschool auf den Feuerkogel... :-)

Nochmal die alten Bahnen fahren.
 
Ein Bericht aus den OÖNachrichten, meine Skepsis bleibt.

Nach mehr als 20 Jahren Stillstand:
Ebenseer Offensive für Feuerkogel
Ebenseer Offensive für Feuerkogel

Unter der Federführung der Jungen Wirtschaft Ebensee (JW) haben Vereine, Touristiker und Gemeindepolitiker in den vergangenen Monaten ein ehrgeiziges und von allen getragenes Konzept für den Feuerkogel ausgearbeitet. "Es muss dringend etwas geschehen", sagt JW-Obmann Christian Feichtinger. "Der Abstand zu den großen Skigebieten wird immer größer."

Das detailliert ausgearbeitete Programm sieht unter anderem vor, an der Stelle der Berghotel-Ruine ein modernes Alpincenter auf dem Feuerkogel zu errichten. Gleichzeitig sollen parallel zur Seilbahn drei Sessellifte gebaut werden. Die windgeschützte Abfahrt wollen die Initiatoren ausbauen und mit Schneekanonen bestücken. Aber nicht nur Infrastrukturpläne gibt es in Ebensee, sondern auch ein durchdachtes Nutzungskonzept - bis hin zu geplanten MTB-Downhill-Rennen.

Finanzieren soll die Offensive aus Ebenseer Sicht das Land Oberösterreich als Eigentümer. "Die Reparaturen werden jährlich teurer. Wenn nicht bald etwas geschieht, fällt uns das allen auf den Kopf", sagt Christian Feichtinger, der es geschafft hat, alle entscheidenden Gruppen in Ebensee hinter sich zu versammeln und für Aufbruchsstimmung zu sorgen.

Am Zug ist jetzt allerdings die Landesregierung. VP-Tourismuslandesrat Viktor Sigl hat sich in Ebensee bereits persönlich ein Bild von den Plänen gemacht und sich laut Christian Feichtinger "sehr interessiert" gezeigt.
 
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