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Neues am Feuerkogel – Ebensee

So, jetzt is es also endlich offiziell :wink: Wie ich hier schon durchklingen lassen hab, find ich die Lösung mit den drei 4er-Sesselbahnen zwar besser als nichts, mir gehts jedoch bei weitem nicht weit genug.

Wie schon erwähnt finde ich, dass man hinterfragen sollte, für eine Abfahrt, die auf 450 m runtergeht und daher oft geschlossen oder in schlechtem Zustand sein wird, eine Sesselbahn baut. Desweiteren ist die tiefschwarz, und daher müssen dann mit der Sesselbahn wieder runterfahren. Bei guten Skifahrern funktioniert das ja noch ganz gut (Langwiedbahn KSH, Gratbahn KSH), wie jedoch eine Familie mit 3 kleinen Kindern ins Tal fahren soll, die nicht oft Skifahren geht und daher auch ein wenig "patschert" ist das muss mir erst jemand zeigen.

Ich werd die Lösung mal wo einzeichnen, wenn Interesse besteht.
 
wenn Interesse besteht
Was für Frage - natürlich besteht Interesse 8O ! Ich verfolge die Geschichte un deinen Hausberg die ganze Zeit mit viel Interesse und drücke fest die Daumen, das es mit dem Bau klappt. Auch deshalb weil die Piste ja bis auf 450 m geht. Da habe ich ein weiteres Argument gegen meine grünfarbigen Feinde aus Maribor, die immer wieder gerne 'argumentieren' das 'im Alpenraum keiner mehr Skipisten unterhalb von 1500 (oder 1200 oder 1000) m baut' :twisted: ...
 
Ich werd mich heute Abend darum kümmern... gebt mir ein wenig Zeit :wink:
 
Werden die 4SB kuppelbar oder nicht?

@ Miki: Schau mal am Hocheck in Oberaudorf vorbei: 476 -900 m

http://www.hocheck.de
 
So, bin jetzt fertig mit den Grafiken :wink:

Zur Beantwortung der Frage von Af: Es ist geplant, 3 4er-Sesselbahnen mit Bubbles zu errichten.

Der Bestand derzeit:

fkgl_best_anlagen.JPG


Blau eingezeichnet die Anlagen, die auch nach dem Umbau bestehen bleiben werden.

Der geplante Ausbau mit den 3 4er-Bubbles:

fkgl_neu_anlagen.JPG


Hier eingezeichnet die bestehenden (grau) sowie die geplanten (rosa) Pisten:

fkgl_neu_pisten.JPG


1.....neue Talabfahrt, großteils Ausbau am Bestand, ca. 50m breit
1a...Abfahrt "Telefontrass", ca.50 m breit
1b...Skiweg oder unpräparierte Variante "Gsollriedln"
2.....Pistenausbau Grubersunk. Einerseits Verlängerung der best. Piste zur neuen Talstation, andererseits Verbindungsabfahrten von der neuen Sektion II zur Talabfahrt bzw. in den Grubersunk.

Auf dem Pistenplan sieht das dann ungefähr so aus. Sektion II ist da jedoch verzerrt dargestellt, die ist ungefähr gleich lang wie Sektion I:

fkgl2010.jpg


Höhenunterschiede und Längen:

Sektion I: 450 - 1050 m ... Länge: ca. 1500 m schräg
Sektion II: 1050 - 1450 m ... Länge: ca. 1500 m schräg
Sektion III: 1300 - 1600 m ... Länge: ca. 900 m schräg
 
Aha, naja, irgendwie reißt mich das aber nicht vom Hocker....

Naja, mal kucken, was daraus wird. Ich drück Lanschi auf jeden Fall mal die Daumen.
 
Af schrieb:
Aha, naja, irgendwie reißt mich das aber nicht vom Hocker....

Was hast du dir denn vorgestellt? Natürlich wäre auch mir eine EUB lieber, aber diese Variante hat sich nunmal als die Realistischste rausgestellt und ist daher zu unterstützen.
 
Es ist aber nicht so toll wenn man sich mit drei Sesseln nach oben hangeln muss.
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Es ist aber nicht so toll wenn man sich mit drei Sesseln nach oben hangeln muss.

Genau das ist der Haken an dem Konzept, den ich auch massivst kritisiert habe. Im Endeffekt braucht man so dann länger als mit der PB... :roll: Allerdings wird man ja die gesamte Liftkette kaum in einem durchfahren, also ich hab´s zumindest nicht vor.
 
lanschi schrieb:
Seilbahnjunkie schrieb:
Es ist aber nicht so toll wenn man sich mit drei Sesseln nach oben hangeln muss.

Genau das ist der Haken an dem Konzept, den ich auch massivst kritisiert habe. Im Endeffekt braucht man so dann länger als mit der PB... :roll: Allerdings wird man ja die gesamte Liftkette kaum in einem durchfahren, also ich hab´s zumindest nicht vor.

Naja aber wenn ich das richtig sehe gibt es ja nach wie vor die PB die man auch noch alternativ verwenden kann.
 
tipe schrieb:
Naja aber wenn ich das richtig sehe gibt es ja nach wie vor die PB die man auch noch alternativ verwenden kann.

Genau so ist es. Die MUSS man sogar haben, da die Bettenkapazität am Berg eine gewisse Anzahl übersteigt und daher der Abtransport/die Evakuierung der Gäste immer gewährleistet sein muss, was hier aufgrund der teilweise großen Windspitzen nicht immer garantiert wäre. Außerdem braucht man die PB für Materialtransporte. Sie wird daher auch im Personenbetrieb weiterhin fahren, der Sommerbetrieb soll ausschließlich mit der PB erfolgen.
 
ist denn das projekt nun schon beschlossene sache und wann soll es realisiert werden? so ganz sicher bin ich mir nicht, ob diese investitionen den gewünschten schub bringen werden, aber besser als nichts :D
 
Salzprinz schrieb:
ist denn das projekt nun schon beschlossene sache und wann soll es realisiert werden? so ganz sicher bin ich mir nicht, ob diese investitionen den gewünschten schub bringen werden, aber besser als nichts :D

Beschlossene Sache ist es freilich noch nicht. Es wurde nun offiziell vom Arbeitskreis als die finale Variante auserkoren und wird nun dem Land OÖ zur Beschlussfassung und Förderungszusage vorgelegt.

Ich gehe davon aus, dass man Ebensee nach dem schweren Schlag der Solvay-Schließung diese Investition nicht verwehren kann, sonst gehen nochmals mindestens 150 Arbeitsplätze verloren; das kann sich die Landesregierung nicht leisten. Außerdem gab es bereits vor 1-2 Jahren die Zusage, 15 Mio. Euro zu investieren. Wie groß die Summe nun genau ist weiß ich aber nicht.

Zum Realisierungszeitpunkt weiß ich auch noch nichts Genaueres, ich hab auch schon gehört, dass das Projekt bereits 2006 umgesetzt werden soll. Wirklich bestätigt weiß ich noch nichts, ich denke aber, dass spätestens 2007 gebaut wird. Sobald ich was weiß, seid ihr aber die Ersten die´s erfahren :wink:
 
da kommt ja einiges auf das land zu: feuerkogel, krippenstein, katrin, und in der gosau soll auch wieder gebaut werden ... generell denke ich nicht, dass man die "kranke kuh" ebensee mit dem feuerkogel-ausbau retten kann. dieser wird immer nur tagesziel bleiben, für mehr fehlt in ebensee ohnehin die infrastruktur. da siehts natürlich in ischl ein bisschen anders aus, was die hotellerie betrifft. dazu die revitalisierte kaisertherme (wo ebenfalls landesgeld fließt), ergibt in summe eine durchaus interessantes touristisches angebot. wovon natürlich auch der feuerkogel profitieren könnte ....

ich fände in ebensee ehrlich gesagt ein clubhotel zielführender - das sportliche angebot wäre ja da (im sommer mountainbike, wandern, klettern, schwimmen, kiten, surfen, segeln, tauchen, reiten - im winter ski, langlauf, eislauf usw - ein wirklich grosses angebot), aber leider fehlt es an einer attraktiven hotellerie.
 
Salzprinz schrieb:
da kommt ja einiges auf das land zu: feuerkogel, krippenstein, katrin, und in der gosau soll auch wieder gebaut werden ...

Dann hausen wir halt mal ein Jahr 2 km Autobahn weniger ein 8)

Salzprinz schrieb:
ich fände in ebensee ehrlich gesagt ein clubhotel zielführender - das sportliche angebot wäre ja da, aber leider fehlt es an einer attraktiven hotellerie.

Sehr gute Idee, hatte ich auch schon oft! Ich kann mir sowieso nicht erklären, wie es einer Gemeinde mit derartigem touristischem Potential so schlecht gehn kann... vielleicht liegt´s am zu vielen Rot... :roll:

Mit den 150 geplanten Betten im neuen "Alpincenter", dazu noch die 50 geplanten Betten im Hotel Edelweiß am Berg könnte man natürlich schonmal mehr Gäste auf den Berg locken...

Ich seh auch in der Parkplatzsituation ein nicht zu unterschätzendes Problem. Mit den derzeit etwa 300 Stellplätzen wird man bei einem Ausbau niemals das Auslangen finden. Entweder man macht eine Shuttlebuslösung, oder man baut ein Parkhaus (ich glaub eher an Ersteres)... in diesem Punkt wär natürlich die ehemals geplante Bahn vom Ortszentrum aus (direkt an der B145 gelegen) ideal gewesen :roll:
 
die wäre dann aber ohne pistenanbindung, auch nicht optimal.

wo könnte man die parkplätze im ort bauen? der rathausplatz gibt ja auch nicht all zu viel her, war letztens auch schon so ziemlich belegt.
 
Salzprinz schrieb:
wo könnte man die parkplätze im ort bauen? der rathausplatz gibt ja auch nicht all zu viel her, war letztens auch schon so ziemlich belegt.

Die Talstation sollte am Salinenareal (dort wo früher die Saline stand und heute noch die alte Salzlagerhalle steht) hinkommen, und dort auch ein riesiger Parkplatz angelegt werden.

Für die jetzige EUB hab ich noch keine richtige Parkplatzlösung - den ganzen Ort will ich auf keinen Fall, dass sie mit Parkplätzen zupflastern! Daher wär ein Parkhaus ideal, wohl aber nicht realisierbar aufgrund der Kosten.
 
OÖN-Bericht am 21.01.06:
Tatra-Flair am Feuerkogel

Ein Millionengrab ist der Feuerkogel in Ischl. Das älteste Skigebiet Oberösterreichs sieht auch dementsprechend aus. Der Seilbahn-Betrieb (inklusive Hotelruine) ist seit Jahren verlustbringend. Noch heuer soll eine Studie Klarheit über die künftige Positionierung bringen, um dann eine Sanierung anzugehen oder überhaupt zuzusperren, sagte Sigl. "Wenn das Konzept wirtschaftlich bedeutend ist, wird man auch private Investoren finden", deutet Sigl eine mögliche Eigentümeränderung an.

Davon abgesehen, dass der Feuerkogel immer noch bei Ebensee liegt und die OÖN nicht unbedingt für deren gründliche Recherchen bekannt sind, dürfte das Zusperren im Winter noch nicht ganz ausgeräumt sein. Angesichts der wirtschaftlichen Lage in Ebensee dürfte das allerdings schwer zu argumentieren sein ....
 
OÖN vom 22.3.2006

Wird der Feuerkogel wachgeküsst?
Land prüft touristisches Potential
EBENSEE. VP-Wirtschaftslandesrat Viktor Sigl hat eine Expertise für den Feuerkogel in Auftrag gegeben. Ziel ist es, das touristische Potential des Ebenseer Hausberges auszuloten. Sigl warnt aber vor verfrühten Hoffnungen.

Studien über die wirtschaftlichen Perspektiven des Feuerkogels hat es viele gegeben - zuletzt ein von der Jungen Wirtschaft Ebensee initiiertes Konzept. Ausgehend von diesen Vorarbeiten lässt Wirtschaftslandesrat Viktor Sigl jetzt vom Tourismus-Beratungsunternehmen Edinger eine Expertise anfertigen. "Wir wollen wissen, wie sich der Feuerkogel im Winter und im Sommer positionieren kann, um eine wirtschaftliche Zukunft zu haben", sagt Sigl im OÖN-Gespräch. "Was ist am Berg unternehmerisch machbar? Und welche Infrastruktur ist dazu notwendig?"

"Wir brauchen Perspektiven"

Überhaupt ist Sigl vorsichtig mit Versprechungen. "Touristische Projekte am Berg müssen sich wirtschaftlich rechnen", so Sigl. "Ich möchte in Ebensee keine falschen Hoffnungen wecken. Zuerst sollten wir nüchtern beurteilen, welche Chancen es gibt. Dann müssen wir Partner suchen." Denn getragen werden müssten die Aktivitäten von Unternehmern. Die landeseigene Technologie- und Marketing Gesellschaft (TMG) würde bei der Suche nach Partnern helfen. Die Einbindung heimischer Betriebe wird von der Landesregierung aber ausdrücklich angestrebt.

Die Expertise selbst soll bis zum Frühsommer fertig sein. Das Ergebnis wird dann mit Regionalpolitikern und Touristik-Fachleuten diskutiert.
 
Es heißt weiter "bitte warten":

Breite Ebenseer Initiative kämpft für eine Zukunft des Feuerkogels

EBENSEE. Bei einer Aufsichtsratssitzung der OÖ. Seilbahnholding am Feuerkogel machte sich VP-Wirtschaftslandesrat Viktor Sigl ein Bild vom Zustand des Ebenseer Hausbergs.

"Die touristische Attraktivierung und Positionierung des Feuerkogels hat für uns eine hohe Priorität", sagt Wirtschaftslandesrat Viktor Sigl nach einer Besichtigung des Bergplateaus. Dort wurden ihm dieser Tage die Ausbau- und Belebungspläne präsentiert, die in der Salinengemeinde unter der Führung der Jungen Wirtschaft (JW) entstanden.

Sigl vereinbarte mit den Verantwortlichen in Ebensee, im Frühjahr 2007 ein Gesamtkonzept zu präsentieren und dann auch entsprechende Maßnahmen zu setzen. Vor Ort scharren die Verantwortlichen hingegen schon in den Startlöchern. Ihre Pläne sehen drei neu Sessellifte vom Tal bis zum Gipfel vor, einen hochalpinen Motorikpark, eine Downhillstrecke, ein Alpincenter für Seminare und vieles mehr.

Die Marktgemeinde selbst will in Kooperation mit den Bundesforsten und dem Almdienst eine Versorgungsstraße auf den Berg errichten. "Sie ist die Voraussetzung für weitere Maßnahmen auf dem Berg", sagt SP-Bürgermeister Herwart Loidl. Sicher ist auch, dass die Hotelruine am Feuerkogel im kommenden Jahr abgerissen und in eine Aussichtsplattform verwandelt wird.

"Wir haben die volle Unterstützung der Tourismusunternehmen am Traunsee", sagt JW-Bezirksobmann Christian Feichtinger, der bei der Revitalisierung des Feuerkogel die Fäden zieht und es geschafft hat, eine breite Feuerkogel-Initiative in Ebensee auf die Beine zu stellen. "Jetzt hoffen wir, dass das Land als Eigentümer diese Chance erkennt und uns unterstützt", so Feichtinger.
 
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