lanschi
Mount Everest (8850m)
- Registriert
- 04. Feb. 2004
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Wenn man den Feuerkogel kennt, dann weiß man sehr wohl, dass Schritt 2 (Beschneiung und/oder Zubringerbahn) alleine keinen Sinn gemacht hätte. Und warum? Weil das Pistenangebot schlichtweg sch**** war. Die Piste in den Grubersunk ist nicht massentauglich gewesen, und die Abfahrt an der DSB Gsoll hatte das Problem einer elends langen Auffahrt, eines ewigen Flachstücks im oberen Teil und einer extrem windausgesetzten DSB-Trasse. All diese Punkte wurden durch die neuen Bahnen ausgemerzt, zusätzliche Pisten von ca. 3-4 km geschaffen bzw. reaktiviert. Insofern macht die Vorgangsweise schon Sinn.
Was ich persönlich aber so massiv kritisiere ist jene Tatsache, dass man die Beschneiungsanlage nicht gleich mitgebaut hat. Die Zubringerbahn hat für mich eher untergeordnete Priorität, und genauso ziehe ich die beiden neuen Bahnen einer Beschneiungsanlage ohne neuer Bahnen/Pisten immer vor - gemeinsam bauen heißt hier das Zauberwort. Das Zubringerproblem hätte sich in einem tollen Winter ohnehin aufgedrängt - bisher war die Pendelbahn nicht sooooo das Riesenproblem (von 10 Spitzentagen in der Saison mal abgesehen). Die neue Bahn hätte sich insofern erst rechtfertigen müssen, und dazu wäre ein Traumwinter 2009/10 ideal gewesen.
Um so große Investitionen (wenn man schon 16 Mio. Euro in die Hand nimmt, sind die zusätzlich notwendigen ~5 Mio. Euro auch schon fast wurscht) wär´s bei der Beschneiungsanlage jedenfalls nicht mehr gegangen - zumal man die Straße (und damit die Wasserleitungstrasse) ja heuer eh neu gebaut hat.
Das Problem ist eher, dass von einer Beschneiungsanlage von Anfang an nur sehr selten die Rede war (wenn man diesen Thread verfolgt, so gab es da immer wieder massivste Diskussionen, und mit Ach und Krach hat man es schließlich geschafft, beim Land diese Kosten rein zu reklamieren).
Fakt ist: Das Beschneiungsprojekt ist noch nicht baureif (und ist es wahrscheinlich leider auch im Sommer 2010 noch nicht), nicht einmal der Standort für den Speicherteich stand mit Stand August 2009 fest. Das alles hätte man aber vorher bzw. gleichzeitig planen können, ja planen müssen. Und hier ist definitiv nicht Alles so verlaufen, wie man sich das als Skigast wünschen darf. Schuldzuweisungen will ich hier aber keine treffen - wie schon oft angemerkt, werden bei politisch angehauchten Seilbahnunternehmen nicht alle Entscheidungen von den Geschäftsführern getroffen. Ansonsten wäre wohl auch in der Skiregion das Eine oder Andere anders gelaufen.
Und was ich auch immer kritisiert habe ist der langsame Entscheidungsweg: Warum beginnt man mit dem Bau erst im August bzw. September? Das Land Oberösterreich ist Eigentümer, hat somit keine Geldprobleme und auch die Genehmigungen sollten angesichts der Eigentumsverhältnisse nur eine eher untergeordnete Hürde dargestellt haben.
Die Pläne lagen außerdem fertig in der Schublade.
Ich (und etliche Andere) werde das Gefühl jedenfalls nicht los, dass der Zeitpunkt der Bekanntgabe der Investitionen und damit der Baustart nicht ganz zufällig im Sommer 2010 erfolgten - zeitnah zur OÖ-Wahl, auch wenn dies zulasten des Projektes ging. Wie gesagt - hierbei handelt es sich um Vermutungen meinerseits. Aber irgendwie sieht´s mir doch danach aus.
Was ich persönlich aber so massiv kritisiere ist jene Tatsache, dass man die Beschneiungsanlage nicht gleich mitgebaut hat. Die Zubringerbahn hat für mich eher untergeordnete Priorität, und genauso ziehe ich die beiden neuen Bahnen einer Beschneiungsanlage ohne neuer Bahnen/Pisten immer vor - gemeinsam bauen heißt hier das Zauberwort. Das Zubringerproblem hätte sich in einem tollen Winter ohnehin aufgedrängt - bisher war die Pendelbahn nicht sooooo das Riesenproblem (von 10 Spitzentagen in der Saison mal abgesehen). Die neue Bahn hätte sich insofern erst rechtfertigen müssen, und dazu wäre ein Traumwinter 2009/10 ideal gewesen.
Um so große Investitionen (wenn man schon 16 Mio. Euro in die Hand nimmt, sind die zusätzlich notwendigen ~5 Mio. Euro auch schon fast wurscht) wär´s bei der Beschneiungsanlage jedenfalls nicht mehr gegangen - zumal man die Straße (und damit die Wasserleitungstrasse) ja heuer eh neu gebaut hat.
Das Problem ist eher, dass von einer Beschneiungsanlage von Anfang an nur sehr selten die Rede war (wenn man diesen Thread verfolgt, so gab es da immer wieder massivste Diskussionen, und mit Ach und Krach hat man es schließlich geschafft, beim Land diese Kosten rein zu reklamieren).
Fakt ist: Das Beschneiungsprojekt ist noch nicht baureif (und ist es wahrscheinlich leider auch im Sommer 2010 noch nicht), nicht einmal der Standort für den Speicherteich stand mit Stand August 2009 fest. Das alles hätte man aber vorher bzw. gleichzeitig planen können, ja planen müssen. Und hier ist definitiv nicht Alles so verlaufen, wie man sich das als Skigast wünschen darf. Schuldzuweisungen will ich hier aber keine treffen - wie schon oft angemerkt, werden bei politisch angehauchten Seilbahnunternehmen nicht alle Entscheidungen von den Geschäftsführern getroffen. Ansonsten wäre wohl auch in der Skiregion das Eine oder Andere anders gelaufen.
Und was ich auch immer kritisiert habe ist der langsame Entscheidungsweg: Warum beginnt man mit dem Bau erst im August bzw. September? Das Land Oberösterreich ist Eigentümer, hat somit keine Geldprobleme und auch die Genehmigungen sollten angesichts der Eigentumsverhältnisse nur eine eher untergeordnete Hürde dargestellt haben.
Ich (und etliche Andere) werde das Gefühl jedenfalls nicht los, dass der Zeitpunkt der Bekanntgabe der Investitionen und damit der Baustart nicht ganz zufällig im Sommer 2010 erfolgten - zeitnah zur OÖ-Wahl, auch wenn dies zulasten des Projektes ging. Wie gesagt - hierbei handelt es sich um Vermutungen meinerseits. Aber irgendwie sieht´s mir doch danach aus.
