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Neues am Flumserberg

So, bin jetzt vor ein paar Stunden frisch aus den Flumserbergen und einmaligen Pulverschneeverhältnissen für Ostern eingetroffen und teile euch hier meine Beobachtungen mit...
Also am Prodkamm hat sich schon ein bischen was getan wie es scheint. Etwas unterhalb der Prodalp wurde bereits eine kleine Stelle freigeräumt wo sich ein geteerter Parkplatz oder so was befindet (hab ich noch nie gesehen bisher). Und bei näherem Hinschauen konnte ich dort abgestellte Sessel erkennen. In der Tat handelt es sich um Sessel von dem alten 4er Sessellift, jeder dritte Sessel fehlt und wurde wie es scheint dort abgestellt.
Sieht also für mich danach aus, als müsse es schnell gehen mit der neuen Bahn, wenn die jetzt schon Sessel abnehmen und bereits eine gewisse Lagerfläche freigeräumt haben!??
Der alte 2er Sessellift nebenan ist noch völlig einsatzbereit. Was mich allerdings auch etwas stutzig macht, weil der Lift normalerweise um Ostern kontrolliert wird. (meistens war es mal so)
Was geschieht eigentlich mit dem Lift? Bleibt der stehen für den Sommer?? So eine 8er Sesselbahn verursacht doch sicher mehr Kosten als ein 2er im Sommer? Aber mit den Wartungskosten?

Weiss eigentlich jemand wo der alte 4er hingeht? Und der 2er, wenn er denn auch verschwindet?
Fragen über Fragen :)

Ansonsten wird anscheinend weiter über die berühmte Erweiterung im Spitzmeilengebiet diskutiert. Hab allerdings noch nicht viel konkretes darüber gehört. Anscheinend seien bis zu 4-5 neue Lifte geplant. Zu Prodkamm, Rainissalts und ev. Maschgenkamm hab ich mal gehört. Ausgehen sollen die von der kleinen Hütte oberhalb der Panuöl (wo man dran vorbei kommt wenn man die gelbe Abfahrt vom Leist zur Panuöl nimmt)
Mir scheint es auf jeden Fall so, als ob nicht alle so begeistert von diesen Plänen sind. Auf der Panuöl ist man es anscheinend nicht. Naja, ich fürchte, dass diese Pläne in den nächsten 5-10 Jahren Wirklickeit werden KÖNNTEN. Ich hoffe es auf jeden Fall nicht, weil dann wäre das Gebiet nicht mehr das was es einmal war und würde seinen Charme meiner Meinung nahc komplett verlieren. Ich weiss auch nicht ob ich Flums dann noch treu bleiben will wenn sie dieses schöne Gebiet verschampelieren...
Naja, die Hoffnung stirbt zuletzt!

So, ne letzte Nachricht gibt's auch noch... Es ist möglich, dass es eine neue Teestube oder so was geben wird. Die Alp Grueb (da wo der Lift zum Leist beginnt) soll anscheinend renoviert werden. (Also die Scheunen neben dem Lift, nichts mit dem Lift selber) Und man überlegt anscheinend dort dann auch eine Art Teestube a la Panuöl und Fursch einzurichten. Also ich fänd's gut, vor allem weil da so ziemlich der einzige Ort ist wo es bisher noch gar nix gibt... (was ja selten in Flums ist :) )

So, das wärs mal, alle Angaben sind natürlich ohne Gewähr und vom "Hören sagen" :)
 
GMD schrieb:
Gut, ich lass mich gerne positiv überraschen. Aber ich verstände es nicht ganz. Der Konzern (Doppelmayr-Garaventa) hat das entsprechende Produkt bereits pfannenfertig im Angebot, warum also das Rad neu erfinden?

Na 4er und 6er KSBs giebt es ja auch von beiden Herstellern, da wird nicht nur ein anderes Logo drau geklebt.
 
@seilbahnjunkie:
Nur mit dem Unterschied, dass es die Garaventa 6KSBs (und 4KSBs sowieso) schon vor der Fusion/Kooperation der beiden Unternehmungen. Die 8KSBs sind für Garaventa hingegen neu, und wenn DM diese schon 'pfannenfertig' bereit hat (und es letztlich ja dieselbe Unternehmung ist), frage ich mich allerdings auch über den Sinn.
 
Nachdem gestern der letzte Betriebstag der 4-Ksb auf den Prodkamm war, wurde heute bereits mit der Demontage begonnen.

Die 2-Sb bleibt für den Sommerbetrieb noch bis anfang August stehen.

Bei der neuen 8-KSB werden 50% der Sessel mit Bubbels ausgestattet.
 

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Vielleicht weil die sicher zehn Jahre ältere DSB in einem besseren Zustand als die 4KSB ist. Habegger Qualität halt.

Ausserdem ist den Wanderern die Geschwindigkeit einer Sesselbahn eher egal. Ich könnte mir vorstellen, dass viele ältere Berggänger, die das System KSB nicht vom Winter her kennen, sich von den auf der Strecke daherflitzenden Sesseln abgeschreckt fühlen.
 
GMD schrieb:
Ich könnte mir vorstellen, dass viele ältere Berggänger, die das System KSB nicht vom Winter her kennen, sich von den auf der Strecke daherflitzenden Sesseln abgeschreckt fühlen.

Ich stell mir das grad bildlich vor :lol:

Ich denke, da steht eher das Kostenargument im Vordergrund.
 
Vielleicht ist auch einfach die Tatsache, dass die neue Bahn auf der Trasse der 4KSB zu stehen kommt dafür verantwortlich, dass man die 2SB stehen lässt... Immerhin ist die Bergstation der 4KSB einige Meter weiter hinten als die der 2SB... :wink:
Wie gesagt... vielleicht...
 
GMD schrieb:
Vielleicht weil die sicher zehn Jahre ältere DSB in einem besseren Zustand als die 4KSB ist. Habegger Qualität halt.

Da ist dann aber wohl der Wunsch der Vater des Gedanken oder hast du da Beweise für? Ansonsten Finger weg von so Aussagen nur weils die eigene heissgeliebte Bahn oder Hersteller ist!

GMD schrieb:
...Ich könnte mir vorstellen, dass viele ältere Berggänger, die das System KSB nicht vom Winter her kennen, sich von den auf der Strecke daherflitzenden Sesseln abgeschreckt fühlen.

Das ist wohl der grösste Quark, den ich hier die letzte Zeit lese, als ob sich jemand durch schnellere Bahnen verschreckt fühlt, wenns nicht so traurig wäre würde ich mich kaputtlachen!
Gerade ältere Menschen werden das komfortable Ein- und Austeigen bei kuppelbaren Liften für Vorteilhaft halten.

Hier spielt wohl eher die wirtschaftlichkeit eine Rolle!

So nun warum ich das oben kommentiert habe:
Wir sollten hier bei technischen Fakten bleiben und nicht die persönlichen Vorlieben als Diskussionsbasis nehmen, sonst können wir uns auch drüber aufregen, dass eine Rote bahn durch ne blaue ersetzt worden ist obwohl doch grün viel schöner ist! :evil:
 
Die 4KSB ist definitiv am Ende, das kann ich aus eigener Erfahrung sagen, bin schliesslich diesen Winter damit gefahren.

Meine Vermutung betreffend der Geschwindigkeit stützt sich auf ein Gespräch, welches ich vor etwas mehr als einem Monat bei der 4KSB Oberdorf im Toggenburg belauschen konnte. Ein älteres Pärchen stand ohne Skier neben der Talstation der Sesselbahn. Diese ist in einem geschlossenen Haus, sodass sie nicht sehen konnten, dass die Sessel in der Station langsamer fuhren. Sie sahen aber, in welcher Geschwindigkeit die Sessel aus der Station "geschossen" (Originalzitat von ihm) kamen. Das eigentlich noch rüstig aussehnde Rentnerpaar überlegte sich nun ernsthaft, ob sie die Fahrt wagen wollten. Sie dachten, sie müssen auch bei diesem Tempo ein- und aussteigen. So aus der Luft gegriffen ist das also nicht.

Da ich im Sommer viel in Bergen unterwegs bin, weiss ich, dass Sesselbahnen bei den Wanderern nicht besonders beliebt sind. Die sitzen viel lieber in einer Gondel. Aber nun wieder zurück zum Thema...
 
GMD schrieb:
Da ich im Sommer viel in Bergen unterwegs bin, weiss ich, dass Sesselbahnen bei den Wanderern nicht besonders beliebt sind. Die sitzen viel lieber in einer Gondel. Aber nun wieder zurück zum Thema...
Hm ich als bergsteiger fahr lieber mit einer SB (wie lahm der auch ist). Weil man dann einfach besser die Gegend/Natur geniessen kann und dazu nicht durch zerkrasste scheiben fotos machen muss. Und beim Bergsteigen macht mir die geschwindigkeit der Bahn eher wenig aus.

GMD schrieb:
Vielleicht weil die sicher zehn Jahre ältere DSB in einem besseren Zustand als die 4KSB ist. Habegger Qualität halt
Denke das es dafür nur 2 Grunde gibt. 1: die 8 KSB wird auf der Trasse der 4KSB gebaut und 2: Die DSB ist billiger, also aus betriebswirtschaftlichem Grund lässt man die im Sommer in Betrieb. Das hat nichts zu tun mit Habegger qualität oder nicht.

Und der Grund dass ich noch nie in Ischgl war hast du schon genannt. Die Sesselbahnen dort sind mir viel zu schnell, da krieg ich Angst :wink:
 
Wenn die DSB nur bis August bleibt, heist das dann, dass die KSB schon mitte des Jahres in Betrieb geht?
 
GMD schrieb:
Da ich im Sommer viel in Bergen unterwegs bin, weiss ich, dass Sesselbahnen bei den Wanderern nicht besonders beliebt sind. Die sitzen viel lieber in einer Gondel. Aber nun wieder zurück zum Thema...
Darüber lässt sich diskutieren. Aber eines solltest du auch wissen, nämlich daß die meisten KSBs im Sommer viel langsamer laufen als im Winter. Von daher verstehe ich die Argumentation mit "zu schnell" nicht.
 
Die Frage ob Gondel oder Sessel steht doch hier garnicht zur Debatte. Es giebt ja nur die beiden Sessel. Aber beim Thema KSB vs. SB bin ich anderer Meinung. Wir sind schon vom Grubigstein wieder runter gefahren, weil statt der 4er KSB nur der ESL auf war. Wir hatten da jemanden dabei, der nicht so gut zu Fuss war, und der hatte Angst vor der fixen SB.
Aber wir kommen vom Thema ab, deswegen wiederhohl ich nochmal meine Frage. Kann es sein, dass die bis August die alte KSB abtragen und die neue in Betrieb nehmen? Oder stellen die dann den Betrieb ein, weil dann auch der Platz der DSB zum Bau benötigt wird(z.B. Sesselgarage)?
 
Laut HP der Bergbahnen ist der Betrieb ab August eingestellt.
 
So und nun machen wir alle mal wieder nen Salto Rückwärts und reden über ... wodrüber nochmal? Ahja über News Flumserberg! Stimmt ist fast untergegangen in der Diskussion über Sommerbetriebsarten und ähnliches! ;)

Gruss
Chris (Oscar, Moderator)
 
Hier von der offiziellen Seite, weitere Infos zur neuen Bahn:


Die Prodkammbahnen Flumserberg stellen die Weichen für die Zukunft. Mit dem in der Schweiz erstmaligen Bau einer kuppelbaren 8er Sessel-bahn auf den Prodkamm wird den Wintersport-gästen eine moderne, leistungsfähige und zukunftsorientiertie Transportanlage zur Verfügung gestellt. Diese neue Hochleistungs-bahn ersetzt zwei bestehende Anlagen und übertrifft deren bisherige Beförderungskapazität

Die heutigen Wintersportgäste wünschen neben gepflegten Pisten und Schneesicherheit auch moderne, komfortable und leistungsfähige Transportanlagen. Mit der geplanten Anlage wird dieser Anspruch unter Berücksichtigung von Naturschutz und landschaftsbildlichen Über-legungen gewährleistet.

Die neue 8er Sesselbahn führt von der Terrasse auf Prodalp (1571m) auf den Aussichtspunkt Prodkamm (1939m) und überwindet auf einer Länge von 1722m mit insgesamt 16 Stützen eine Höhendifferenz von 368m. Die Hochleistungsanlage ist mit rekordverdächtiger Förderleistung von 4000 Personen pro Stunde ausgestattet und transportiert die Gäste in 7 Minuten auf den Prodkamm. Insgesamt stehen 104 moderne und bequeme 8er Sessel für die Fahrgäste zur Verfügung, wovon 50% mit Wetterschutzhauben ausgerüstet sind.

Die Eröffnung dieser innovativen Transportanlage erfolgt am 25. November 2006.
Quelle: http://www.flumserberg.ch/sommer/de/news/news/items/Neue+8er+Sesselbahn+Prodkamm.htm

Also wird sie defintiv erst im Winter in Betrieb gehen. Auf den Webcams sieht man immer deutlicher, dass schon heftig gearbeitet wird...
 
Artikel aus dem St.Galler Tagblatt vom 3.5.2006
Zwei plus vier gibt acht
Flumserbergbahnen investieren in neuen Sessellift
FLUMS. Der Prodkammlift am Flumserberg hat die letzten Skitouristen transportiert. Bis zum 25. November entsteht hier eine neue Förderanlage – für 12,5 Millionen Franken die erste Achter-Sesselbahn der Schweiz.

Reinhold Meier

Der 20 Jahre alte Lift muss abgebrochen werden: Zum einen wären teure Nachrüstungen notwendig gewesen. Hinzu kommt, dass die Betriebsbewilligung des parallel verlaufenden Zweier-Sessellifts aus dem Jahre 1972 demnächst abgelaufen wäre, wie Heinrich Michel, Vorsitzender der Geschäftsleitung, erklärt. Nach 35 Jahren wäre das erneute Nachrüsten zu teuer geworden. Deshalb habe man einen Neubau für beide Lifte ins Auge gefasst.

Da jedoch ein neuer Sechser-Sessellift keine Kapazitätssteigerung mit sich gebracht hätte, wollte man nach der Gleichung «aus zwei und vier mach acht» Neuland betreten. Anstatt knapp 3600 Personen pro Stunde könne man so künftig gut 4000 bergwärts fahren. Für Skifahrer erfreulich sei zudem die verlängerte Sesselfolgezeit: Sie dürfen sich im nächsten Winter zwei Sekunden länger Zeit lassen, bevor sie Platz nehmen. Beim Einstieg sorgt ein Förderband für die bequeme Vorbeschleunigung. Die Hälfte der Sessel ist mit einer Wetterhaube ausgestattet.

Stückweiser Abbruch
Der Abbruch der beiden alten Anlagen geschieht zeitversetzt. Während der Vierer-Lift bereits stückweise zerlegt wird, zirkuliert der historische Zweier noch bis zum Ende der Sommerferien. So bleibt gewährleistet, dass Ausflügler während der warmen Jahreszeit noch von dem Zubringer ins Wandergebiet profitieren können.

Beim Abbruch werden zunächst die Sessel entfernt. Dann zerschneiden Experten das 25 Tonnen schwere Seil. Anschliessend werden die Querjoche abgeschraubt und zuletzt die Masten selbst zerlegt. Alles in allem ergibt das Material für 25 Sattelzüge, die Richtung Ukraine steuern werden, wo der Lift wieder zusammengebaut und zu einem zweiten Leben erwacht – ein beim Abbau von Liftanlagen übliches Verfahren, das massgeblich dazu beiträgt, die Kosten des Abbruchs zu decken. Der neue Lift wird etwa auf dem gleichen Trassee geführt wie die beiden alten. Er ist jedoch grösser dimensioniert. So verfügen die Fundamente eines Stützmasten über ein Volumen von 20 Kubikmetern, während sich die Stationen auf stolze 100 Kubikmeter unterirdisch verankerten Beton abstützen.

Markante Umsatzsteigerung
Der neue Lift ist nach der erneuerten Luftseilbahn von Unterterzen (Lufag) und dem S-Bahn-Anschluss bereits die dritte grössere Innovation der Flumserbergbahnen binnen Jahresfrist. Michel blickt denn auch zufrieden auf die zu Ende gehende Saison zurück – die Verkaufserlöse seien um sechs Prozent gestiegen.

Zudem habe es dank S-Bahn und Lufag eine Steigerung von 60 Prozent beim Eisenbahn-Kombi-Angebot Snow and Rail gegeben. Mit einem Ertrag von 1,2 Millionen Franken gälte das Skigebiet inzwischen als Nummer eins unter allen Snow-and-Rail-Destinationen. Deshalb liefen momentan Gespräche zwischen Kanton, SBB und den Bergbahnen, um die Zukunft des bisher als Versuchsphase geführten S-Bahn-Angebots zu sichern. Anfang Juni soll der Entscheid fallen, doch Michel ist zuversichtlich, dass der dreifache direkte Anschluss von Zürich am Wochenende und an Feiertagen auch künftig erhalten bleibt.

20,9 Millionen Besucher
Während 20 Jahren hat der Vierer-Sessellift rund 20,9 Millionen Besucher auf den Prodkamm gebracht. Fast immer zur Zufriedenheit seiner Betreiber. «Es gab in der ganzen Zeit keinen einzigen Unfall», erinnert sich Verwaltungsrat Josef Mannhart, der mit der Planung der seinerzeit hochmodernen Förderanlage betraut war. Immerhin war die 1700 Meter lange Anlage mit ihrem 152 Sesseln einer der ersten kuppelbaren Sessellifte im Lande.

Einzig ganz zu Beginn habe es einmal einen eintägigen Betriebsunterbruch gegeben, weiss er. Ursache der ärgerlichen Kinderkrankheit war damals ein defektes Relais. Immerhin hat der Hersteller den Fr. 1.50 teuren Schalter als Garantieleistung anstandslos ersetzt.
 
ich finds gut ,das der alte 4er nochmal ein zweites leben bekommt.wäre ja schade.
 
Na ich weiss nicht. Der 4er war meiner Meinung nach ziemlich am Ende. Ob die Ukrainer viel Freude daran haben werden?
 
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