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Neues am Glungezer – Tulfes

Mal sehen, was noch alles kommt. Beim Pistenbau ist das letzte Wort wahrscheinlich noch nicht gesprochen.
Projektiert und gebaut wird an allen Ecken und Enden.
Die neue Rodelbahn wurde zur neuen Saison leider nicht mehr fertig. Eine Aussichtsplattform ins Voldertal ist auch schon genehmigt,
Die Tulfeinalm dürfte jetzt mit der neuen Liftanbindung auch zu klein werden.
Persönlich bin ich ja gespannt, ob sie sich noch über das Bikepark Thema drüber trauen werden. Die ÖBF als Nachbarn wären wenig erfreut. Die haben ja sogar noch die Forststraßenfreigabe rüber nach Rinn erfolgreich torpediert.
 
Tyrolens schrieb:
Die ÖBF als Nachbarn wären wenig erfreut. Die haben ja sogar noch die Forststraßenfreigabe rüber nach Rinn erfolgreich torpediert.
Was haben die denn dagegen, wenn Radfahrer ihre Forststraßen nutzen?
 
Ich kann da nur spekulieren.
Zum einen wird der Jagdpächter wenig Freude damit haben, zum anderen gehen die ÖBF bei uns sowieso sehr rigide mit Wegefreigaben um und bisher ist das Gebiet dort oben auch wenig frequentiert. Man würde damit schon in gewisser Weise eine Tür öffnen.
 
Mit der neuen Talabfahrt soll es wohl 2022 losgehen. Heuer geht wird erstmal die Beschneiung am Schartenkogel fertiggestellt und der Rodelweg.
 
Ich hoffe die alte Abfahrt bleibt erhalten, zumindest als Skiroute die sie effektiv eh ist..
 
Das ist wieder eine sinnvolle Investition. Die Talabfahrt direkt unterhalb der Gondelbahn hat den Vorteil, dass es keine Straßenkreuzungen gibt.
Das gibt dann einen Abfahrt mit ca. 1.300 Höhenmetern. :D
Die Verlängerung der Beschneiungsanlage zur Schartenkogel-Bergstadion schließt die letzte Lücke im Höhenbereich :D. Dadurch wird das Gebiet sehr schneesicher werden.
 
Da bin ich mal gespannt, was das für eine Talabfahrt wird. Das Gelände ist durchaus fordernd. Für gute Skifahrer eine sehr schöne Herausforderung. Oder wird da mit sehr viel Baggerarbeit planiert? Nicht dass sie beginnen, den Forstweg dort zu verbreitern. 8O
Beim Lieblingsweg nach Halsmarter wird's vermutlich nicht überleben. Schade.
Andererseits: Ob sie es wirklich schaffen werden, sämtliche Grundeigentümer ins Boot zu holen? Das sind ja wirklich viele. Sicher mehr als 20.

EDIT: Gerade gelesen: Tulfein Express wegen Föhns geschlossen. Das gab's bei der alten Bahn nicht. ;)
 
Wird das dann so eine steile Abfahrt wie am Ranggerköpfl, die dank Beschneiung und Vereisung komplett spaßbefreit für viele sein wird? Die beiden alten/aktuellen Talabfahrten am Glungezer fand ich immer super.
 
Der alte Glungezer ist inzwischen leider komplett Tot. Es bleibt halt ein weiteres "Normalskigebiet" übrig. Dafür machen sie es eh gut, aber ich fühl mich mit den ganzen Schneekanonen und modernen Anlagen, zudem noch mitten auf der Piste nicht mehr wirklich wohl. Aber die Masse dürfte da einen anderen Geschmack haben.

Direkt unter der Bahn ist eigentlich nicht so steil, das bin ich schon oft gefahren. Ob es für Normalskifahrer flach genug ist eine gute Frage. Aber vielleicht wird die Piste eh nicht genau unter der Bahn geplant.
 
Leider ist das so.

Zu 100% kann die Talabfahrt sowieso nicht der Lifttrasse folgen. Gleich oberhalb der Talstation ist es sehr steil, ebenso bei Stütze vier (glaub ich ist es). Oberhalb der Talstation wird es auch sehr schwierig werden, die Piste abzuflachen.
Wenn man schon beschneit, wird man auch in die Breite gehen wollen und einige Meter links und rechts roden. Und wo kommt der Beschneiungsteich hin?
 
Hoffentlich wird das dann wenigstens eine gescheite Abfahrt und nicht ein besserer Ziehweg.

Die Route/n wären vom Gelände her besser geeignet vor allem für schwächere Skifahrer, haben aber den Nachteil der Straßenquerung und das es nach der letzten Querung zu Schmal ist.
 
hch schrieb:
Der alte Glungezer ist inzwischen leider komplett Tot. Es bleibt halt ein weiteres "Normalskigebiet" übrig.
Stimmt, als ich zuletzt den passenden Saisonskipass hatte, war Glungezer noch die letzte Nostalgiebastion - mit Einschränkungen noch Elfer und Ranggerköpfl, wenn man die jeweilige Zubringer-EUB ausgeblendet hat. Tja, Tirol hat mich vergrault mit seinen Skigebietsmodernisierungen ;-)

christopher91 schrieb:
Die Route/n wären vom Gelände her besser geeignet vor allem für schwächere Skifahrer, haben aber den Nachteil der Straßenquerung und das es nach der letzten Querung zu Schmal ist.
Ach was, Generationen von Einheimischenkindern sind da problemlos runtergekommen, auch wenn die Abfahrt offiziell gar nicht offen war :)
 
Straßen zu überqueren ist das kleinste Problem. Selbst Kleinstskigebiete bekommen heute Skibrücken. Ich glaube eher, dass es ihnen zu viel Aufwand ist, eine so weite Umfahrung zu bauen.
Im Wald gäb's ja schon einen sehr schönen Ziehweg. Den zu verbreitern wird wahrscheinlich auch an den Grundeigentümern scheitern.

Screenshot_2021-01-22 BRouter Web Client.png
 
Und zumindest der unterer Teil dieses Weges ist bei entsprechender Schneelage auch gut befahren :)
 
hch schrieb:
Der alte Glungezer ist inzwischen leider komplett Tot. Es bleibt halt ein weiteres "Normalskigebiet" übrig.

Endlich macht das Gebiet einen gesunden, lebendigen und zukunftsfähigen Eindruck.
Da kann man positiv vorraus schauen. Und die Gästezahlen geben Ihnen recht :ja:
 
Stimmt alles. Wär' aber mit Hilfe des Steuerzahlers nie möglich gewesen. 20 Mio Euro sind sehr viel Geld.
Andererseits kostet haute ja schon ein 08/15 Feuerwehrhaus 2,5 Mio.
 
Es ist richtig, dass die kleinen Skigebiete staatlich gefördert werden. Die großen sollten die Kosten und Investitionen aus der eigenen Wirtschaftskraft erwirtschaften.
Wenn es Erweiterungen sollte dies bei den kleineren Gebieten erfolgen.
Ich bin gerne in diesen Gebieten unterwegs. Diese sind in der Regel im nähren Umkreis. Sie bilden die Grundlage für den Ski-Nachwuchs und sie haben gute Preise.
In den Großraumgebieten gehen die Tageskartenpreise jetzt schon Richtung 60,- € oder darüber.
Durch die neue Investitionen werden diese Gebiete wieder konkurrenzfähig.
Sie stärken das Freizeitangebot im Naherholungsbereich.
Am Glungezer hat man richtig investiert. Besonders wichtig ist die Investition in die Beschneiungsanlagen. Dadurch kann die Saison in coronafreien Zeiten gesichert werden.
 
^ Also entweder es ist staatlich komplett gefördert, dann ist es quasi wurscht, wieviel erwirtschaftet wird und ob ein Skigebiet "konkurrenzfähig" ist. Ansonsten muss auch hier darauf geschaut werden, dass die investierten Neuerungen irgendwie abgegolten werden, d.h. mit höheren Preisen oder mehr Gästen.

Und auch am "alten" Glungezer mit der DSB war der Parkplatz oft voll.

Diese Zangsmodernisierung der kleinen Skigebiete in AT oder zumindest rund um Innsbruck mit Gondelbahnen und KSB ist m.E. jenseits der Sinnhaftigkeit. In Italien hätte man da wohl maximal eine neue DSB hingestellt, wenn die alte nicht mehr weiterverwendet hätte werden können.
 
In Tirol ist bestimmte Infrastruktur eben ein absolutes Liebkind. Feuerwehr, Fußball, Volksmusik, ... dort ist das beste gerade gut genug. ;)
 
Innerhalb weniger Jahre wurden um Innbsbruck quasi sämtliche Skigebiete "auf den neuen Stand" gebracht, um es wertfrei auszudrücken.
Am Ende ein Nullsummenspiel was den Wettlauf um Gäste betrifft.

Den Gemeinden kostet das viel Geld, die Privaten haben wenig Freude (Fröschl, Schröcksnadel).

An und für sich erschwert das Recht aus diesem Grunde direkte Staatliche Investitionen in Tourismusinfrastruktur. Mit Bauernschläue geht es dennoch.

So skeptisch ich gegenüber unkultivierter Privatwirtschaft bin: Ich denke, dass die Pisten- und Liftlandschaft einiges anders aussehen würde, wenn Bergbahnen um Innsbruck ohne mehr oder weniger direkten Pipelines zum Steuerzahler wirtschaften würden.

Die Glungezer Bergbahnen zB. fuhren in den vergangenen Jahren ein ausgeglichenes Ergebnis ein, hätten wenig Grund gehabt alles wegzuwerfen, Neuzubauen und dadurch zusätzlich in den Strudel der jedes Skigebiet ruinierenden "begleitenden Investitionen" zu gelangen ("Eine EUB/KSB kommt nie allein....."),


Es gab in den 1960ern Projekte, den Kofel zum Glungezer südseitig über das Viggartal hinein in die weiten Hänge um den Morgenkogel zu erschliessen, mit zwei Pendelbahnen und einigen ESL's bis hinüber zum Glungezer Gipfel. Das wäre ziemlich cool geworden, ein recht grosses Gebiet, mit lichten Waldhängen, weiten genialen Südhängen etc.
Muss die Dokumente und Pläne dazu endlich mal aufbereiten...
Die Stadtnähe einerseits und die in der Region konkurrenzlose Grösse des Gebietes anderseits hätten wohl dazu geführt, dass dieses überaus erfolgreich geworden wäre. Anderseits wären das deshalb heute allesamt fade gesichtslose Eisautobahnen und 6er-KSBs.

Mittlerweile bin ich froh, dass das nichts wurde. So kann ich wenigstens ohne Lift die grossen Geländekammern hinter dem Gedröhns mit Freude durchschreiten ...
 
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