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Bei dieser Pistenbreite in der Mitte vollkommen richtig platziert. Bedeutet erheblich weniger Verschubarbeit und mehr Flexiblität bei Windrichtungswechsel.
vom Standpunkt des Betreibers gebe ich dir vollkommen Recht! Aber als Skifahrer finde ich es eher suboptimal (Hindernisse in der Piste) - gab ja schon ein paar Unglücke mit Beschneiungs-Hindernissen. Wenn es nur im unteren Pistenteil, der früher meist per Netz getrennt war, ist, dann wäre es noch ok. Ich dachte eher, es zieht sich bis ganz rauf so in der Mitte.
Für den Glungezer gibt es nun eine Beschneiungsanlage.
[...] Der Wandel der Zeit hinterlässt auch auf dem Glungezer seine Spuren, konkret: der Klimawandel. Nach ein paar schneearmen Jahren hintereinander kam Bürgermeister Martin Wegscheider mit der finanziellen Unterstützung der umliegenden Gemeinden zu dem Entschluss, dass Stillstand keine Lösung ist, und es Veränderungen braucht, wenn der Hausberg für die TirolerInnen nutzbar bleiben soll.
Schnee für den Glungezer
So sind ab kommendem Winter Schneekanonen im Einsatz, sodass der Berg im Winter auf jeden Fall zum Skifahren genutzt werden kann. [...] Die Gesamtkosten belaufen sich dabei auf ca. 5,2 Millionen Euro. [...]
Speichersee
[...] „Er fügt sich perfekt in die Umgebung ein und sieht aus, wie ein natürlicher Bergsee. [...]“, beschreibt der Bürgermeister mit Blick auf den See [...]. [...] „Es kommen hier auch noch ganz seichte Wasserstellen zum Spielen für die Kinder im Sommer“, erklärt Höllwirth die Baustellen auf dem Berg. Schlussendlich soll es ein Naherholungsgebiet für Familien sein – ohne viel Schnickschnack, sondern ruhig und entspannend – mit der herrlichen Aussicht, die der Glungezer bietet.
Nach der neuen Gondelbahn ab Tulfes und der Beschneiung will die Glungezerbahn 2020 die Erneuerung der Liftsektion 2 umsetzen. Zu erwartende Mehrkosten möchte die Bahn ohne weitere öffentliche Gelder stemmen.
Derzeit fährt in der zweiten Sektion im Sommer ein Einer-Sessellift, im Winter ein Schlepper. Künftig soll es „mindestens eine Gondelbahn werden“, sagt Höllwarth – diese sei auch für den Sommerbetrieb unerlässlich, schon wegen der Sicherheit für Kinder und ältere Nutzer. Grundsätzlich „schielen“ die Betreiber aber auf eine Kombibahn, bei der sowohl Kabinen als auch Sessel eingehängt werden können – ideal für den Skibetrieb. Genau dafür hat sich auch der Tulfer Gemeinderat bereits ausgesprochen. Die Entscheidung ist aber noch nicht gefallen.
Bei den Errichtungskosten gebe es nur geringe Unterschiede zwischen Kombi- und Gondelbahn, erläutert Höllwarth, eher gehe es um die Erhaltungs- bzw. Personalkosten. Schließlich gibt es bei einer Kombibahn je zwei Ein- und Ausstiege. Denkbar sei, „vorerst nur Gondeln einzuhängen und später mit Sesseln nachzurüsten“. Wenn alles nach Plan läuft, könnte im Frühjahr mit dem Bau der Sektion 2 gestartet werden.
Die Gondelbahn in Sektion 1 hat derzeit eine Förderleistung von ca. 960 Personen/Stunde, im Endausbau sind 1600 geplant. In Sektion 2 werden es zunächst knapp 1200 Personen/h sein (so wie beim Schlepper), baulich soll die Bahn aber schon auf 2000 ausgerichtet werden – die Glungezerbahn möchte mittelfristig um eine Erhöhung der Gesamtförderleistung ansuchen.
Die Beschneiungsanlage hat man etwas komisch dimensioniert. Unten endet die Beschneiung am Mitteleinstieg des Halsmarter SL, dieser ist aber im Moment nicht in Betrieb, sondern man muss bis unten abfahren. Der letzte Hang vorm Einstieg ist eine Stein/Dreck/Eisplatten-Kombination sondergleichen. Oben endet die Beschneiung schon auf Höhe des neuen Speicherteichs, sodass die ersten paar 100 m der DSB Piste ebenfalls ein Meer aus Steinen sind. Dazu hat man den Speicherteich wohl mitten auf die ehemalige schwarze Piste gesetzt meinte mein Mitfahrer, sodass nun nur noch die uninteressanteren seitlichen Abfahrten übrig sind. Hier Bilder des Projekts neben dem Einstieg im Tal:
Auf dem zweiten Bild sieht man sehr gut die Piste zum abgebauten Tulfeinalmlift. Wieso hat man den eigentlich abgebaut? So geht ein sicher interessantes Stück Piste verloren...
Die Beschneiungslinie besteht aus einer Mischung von TA T40 und TF10 Kanonen mit Glungezer Logo drauf:
Meines Wissens wird die Beschneiung im kommenden Jahr noch bis zum Schartenkogel verlängert. Unten auf der Halsmarterpiste hat es juristische Gründe. Darum auch der Mitteleinstieg. Details kenne ich leider nicht.
Weiß man schon die Trassenführung der neuen Tulfeinbahn?
Dazu hat man den Speicherteich wohl mitten auf die ehemalige schwarze Piste gesetzt meinte mein Mitfahrer, sodass nun nur noch die uninteressanteren seitlichen Abfahrten übrig sind. Hier Bilder des Projekts neben dem Einstieg
Auf dem zweiten Bild sieht man sehr gut die Piste zum abgebauten Tulfeinalmlift. Wieso hat man den eigentlich abgebaut? So geht ein sicher interessantes Stück Piste verloren...
Angeblich wegen der Gesamtkapazität des Gebiets, die dürfe einen Schwellenwert nicht überschreiten, wenn das Gebiet Kleingebietefördergelder erhalten will.
Kurz und knapp: es wird eine 6/10er Kombibahn mit dem Namen "Tulfein Express", wo sich die neue Talstation an die Bergstation Sektion 1 anschließt.
Die Bergstation bleibt am gleichen Standort, garagiert wird im Tal.
Baumeister Vergabe im März
Bauverhandlung im Juni
Betriebsbewilligung Ende November
Wieder mal eine sportliche Geschichte, fast so sportlich wie die Sektion 1 vor 2 Jahren