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Neues am Glungezer – Tulfes

Ach das war mal ein swoboda. Dann ist es ja eh klar dass da auch Swoboda Gehänge laufen.
 
Für die geplante neue Talabfahrt ist keine UVP notwendig.
 
Was genau steht hinter der Paywall bezugnehmend auf den Schartenkogel?
 
Grundsätzlich eine gute Idee, eher oben als unten zu investieren.
 
Schwoab schrieb:
Was genau steht hinter der Paywall bezugnehmend auf den Schartenkogel?
Und die Talabfahrt inkl. benötigtem Retentionsbecken würde mindestens fünf Millionen Euro kosten.
Die Liste Aktives Tulfes steht nicht hinter dem Projekt Talabfahrt, da zu viele Faktoren dagegen sprechen: Kosten, Hang für Familienskigebiet zu steil, Hang zu nass, Anrainer haben Angst, dass durch Verbau der Hang in Bewegung kommt.
Daher legt man die Priorität auf den Ausbau auf 2000m Höhe mit dem Schartenkogel, da dort die Wirtschaftlichkeit gegeben sei.
 
Wahrlich kein Ausbaugegner, aber die Talabfahrt so finde ich auch wenigst sinnvoll. Ich kann den Hang von meinem Wohnzimmer aus sehen und im Winter hast Du da so gut wie keine Sonne, reiner Nordhang. Würde also noch dazu recht oft super eisig / hart werden...
Die "bestehende" Talabfahrt (der Bogen nach Osten, zumindest in einigen Karten eingezeichnet), die aber in letzter Zeit nie (?) offen war fände ich wesentlich eleganter, über angenehm geneigte Wiesen. Aber das ist wohl unmöglich und nicht mal im Gespräch.
 
Am Ende ist halt die Frage: Was bringt dem Gast mehr? Eine Talabfahrt, die man ein, vielleicht zwei mal am Tag Fährt oder der Ersatz einer Prominenten Wiederholungsanlage zum höchsten Punkt des Skigebiets? Auf eine sulzige, ausgefahrene Talabfahrt kann ich als Gast auch mal verzichten, auf nen Sechsersessel anstatt einer betagten 2SB eher weniger.
 
- Tulfer Gemeinderat hat die Grundsatzbeschlüsse zur umstrittenen Talabfahrt nicht aufgehoben
- Anträge des oppositionellen „Team Tulfes“ wurden mit 10:3 Stimmen klar abgelehnt
- Die BB verfolgt die Abfahrt weiterhin, da schon viel Geld in die Planung investiert wurde
- Die Abfahrt würde die Attraktivität des Gebiets deutlich steigern

- Finanzierung von Schartenkogellift wird schwierig
- Konzession läuft 2029 aus
- Anfang August war eine Vor-Ort-Begehung mit Projektanten und Behörden, bei der die ungefähren Standorte der geplanten neuen Berg- und Talstation besprochen wurden
- Geschätzte Kosten von 13 bis 14 Mio. Euro sind eine Herkulesaufgabe
- Bei Einreichung bei der Seilbahnbehörde müssen mindestens 50 Prozent an Eigenmitteln vorgewiesen werden
- Darlehensaufnahme ist kompliziert
- Es gibt Überlegungen einen Investor ins Boot zu holen
- Für den könnte auch eine Abfahrt an der 1. Sektion interessant sein
- Für die Finanzierung wird eine Arbeitsgruppe gebildet

Quelle: Glungezerbahn: Talabfahrt ist nicht vom Tisch, Fokus liegt aber voll auf Schartenkogel
 
Die Prioritätensetzung mit dem Neubau der Schartenkogelbahn finde ich richtig. Die Lage ist schneesicher. Die Bahn ist eine der wichtigsten Wiederholungsbahnen. Die Finanzierung wird nicht einfach, besonders wenn 50 Prozent Eigenkapital schon zur Planeinreichung vorhanden sein müssen.
 
Mit über 355.000 Nächtigungen verzeichnete die Region Hall-Wattens im Tourismusjahr 2023/24 einen neuen Höchstwert seit der Fusionierung. Mit dem Bettelwurf-Bikepark und dem Neubau des Schartenkogellifts stehen
wichtige Infrastrukturprojekte an.
Zu den „Leuchtturmprojekten“, die der wiedergewählte Obmann Werner Schiffner nannte, zählt allen voran der weitere Ausbau der Glungezerbahn. Die „Erfolgsgeschichte“ am Glungezer solle mit dem Neubau des Schartenkogellifts als Sechser-Sessellift mit Haube und Sitzheizung fortgeschrieben werden, sagte Schiffner.
Quelle: Von Bikepark bis Glungezer: Große Pläne und Rekordzahlen in der Region Hall-Wattens
 
Skifreak_1 schrieb:
Die Prioritätensetzung mit dem Neubau der Schartenkogelbahn finde ich richtig. Die Lage ist schneesicher. Die Bahn ist eine der wichtigsten Wiederholungsbahnen. Die Finanzierung wird nicht einfach, besonders wenn 50 Prozent Eigenkapital schon zur Planeinreichung vorhanden sein müssen.

Das sehe ich auch so. Ich war letztes oben. An eine Talabfahrt war nicht zu denken, an der Kombibahn war alles zerfahren, aber ob waren wunderbare Bedingungen. Nur die ewige Bergfahrt jedes Mal war halt nervig. Vielleicht würde es mit einer neuen Bahn etwas mehr zerfahren oben, aber dort hat's einfach viel mehr Pistenfläche.
 
Die Frage wird ob sie die Talstation nach unten verlegen auf Höhe der ehemaligen SL Talstation.
 
christopher91 schrieb:
Die Frage wird ob sie die Talstation nach unten verlegen auf Höhe der ehemaligen SL Talstation.

Darauf würde ich fast wetten, die (aktuell nicht genutzte) Piste wird regelmäßig schön freigeschnitten und man ist versucht, an der DSB Talstation einfach vorbeizufahren.
 
Angebote wurden bereits eingeholt und ich glaube, Leitner wird das Rennen machen.

Ich bin schon auf die Trassenführung gespannt.
 
Tyrolens schrieb:
Angebote wurden bereits eingeholt und ich glaube, Leitner wird das Rennen machen.

Ich bin schon auf die Trassenführung gespannt.

Dies betrifft eine Neueerrichtung des Schartenkogelliftes?
 
Gibt es denn eine konkrete Zeitplanung zur Errichtung des neuen Liftes? Die Konzession des alten Schartenkogelliftes läuft 2029 aus. Einen früheren Bau würde ich begrüßen :lol:
 
Da die Finanzierung des Projekts meines Wissens nach wie vor nicht steht, ist das alles noch sehr ungewiss. Vor 5 Jahren wär's vermutlich ziemlich easy gegangen. Zwischenzeitlich kamen schlechte Regierungsarbeit, mehrere Krisen, gestiegene Zinsen, Inflation, ...
 
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