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Neues am Hintertuxer Gletscher

Es wäre aber sicher möglich gewesen die neue Bahn in nur einem Jahr zu bauen. Am GB2 hätte man die absolut notwendigen Revisionen nachts durchführen können.
In Zermatt, wo auch 365 Tage im Jahr Betrieb herrscht, hat es damals beim Bau der neuen PB Zermatt-Furi auch geklappt.

Dass diese Option allerdings teurer als die hier gewählte ist, dürfte logisch sein. Und den Tuxern dürfte es diese Mehrkosten nicht wert gewesen sein. Dies kann ich sogar verstehen, denn sind mir mal ehrlich, selbst wenn der Fussweg zur nächsten Bahn 200 Meter wäre, würden deswegen keine fünf Skifahrer weniger kommen.
 
Mit dem in Tux üblichen, sehr massiven Stationsgebäuden ist es vermutlich kaum machbar, die Bahn in einem Sommer zu bauen...trotzdem blöd.
 
Seilbahnfan 05 schrieb:
Dass diese Option allerdings teurer als die hier gewählte ist, dürfte logisch sein. Und den Tuxern dürfte es diese Mehrkosten nicht wert gewesen sein. Dies kann ich sogar verstehen, denn sind mir mal ehrlich, selbst wenn der Fussweg zur nächsten Bahn 200 Meter wäre, würden deswegen keine fünf Skifahrer weniger kommen.

Geht eben auch nur, wenn man ein sehr tolerantes Bauamt im Hintergrund hat :wink:
 
Arlbergfan schrieb:
Man kann den Besuchern auch mal ein Jahr lang längere Wartezeiten aufgrund von Bauarbeiten zumuten?
Nein. Nicht bei den aufgerufenen Preisen und insbesondere nicht in der Trainingssaison im Herbst.
 
Ich bleib dabei, dass es möglich wäre die Bahn zwischen März- Ende September fertig zu bauen. Stützen und erste Stationsfundamente hätte man trotzdem schon vorher unter laufendem Betrieb der 4EUB fertigen können und dann hätten halt anstrengende Baumonate mit Nachtschichten und viel Personal und Maschinen gefolgt. Das hat man aber scheinbar nicht gewollt.
 
Seilbahnfan 05 schrieb:
Ich bleib dabei, dass es möglich wäre die Bahn zwischen März- Ende September fertig zu bauen. Stützen und erste Stationsfundamente hätte man trotzdem schon vorher unter laufendem Betrieb der 4EUB fertigen können und dann hätten halt anstrengende Baumonate mit Nachtschichten und viel Personal und Maschinen gefolgt. Das hat man aber scheinbar nicht gewollt.
Wie man Stationsfundamente unter laufendem Betrieb der zu ersetzenden Bahn bei den dortigen Platzverhältnissen gießen soll, müsstest du bitte erklären.
Gerade im März und April sind Bauarbeiten in der Höhenlage vor allem am Fernerhaus ohne weiteres möglich :roll:
Gutes und kompetentes Personal, welches deine vorgeschlagenen Nachtschichten in der Höhenlage arbeitet bei den Temperaturen, wird nicht ohne weiteres zu finden sein. Die Baustelle ist unter den jetzigen Gegebenheiten in der jetzigen Ausführung (Höhe / Wetter / Logistik) schon anspruchsvoll genug.
 
Snowboarder90 schrieb:
Wie man Stationsfundamente unter laufendem Betrieb der zu ersetzenden Bahn bei den dortigen Platzverhältnissen gießen soll, müsstest du bitte erklären.
Gerade im März und April sind Bauarbeiten in der Höhenlage vor allem am Fernerhaus ohne weiteres möglich :roll:
Gutes und kompetentes Personal, welches deine vorgeschlagenen Nachtschichten in der Höhenlage arbeitet bei den Temperaturen, wird nicht ohne weiteres zu finden sein. Die Baustelle ist unter den jetzigen Gegebenheiten in der jetzigen Ausführung (Höhe / Wetter / Logistik) schon anspruchsvoll genug.

Meines Wissens steht die 4KBK im vorderen Bereich auf 4 Betonpfeiler. Darunter könnte man den hinteren Stationssteher der neuen Bahn schon ein wenig in die Höhe Giessen. Den vorderen Steher könnte man zwischen Stationsgebäude und letzter Stütze ebenfalls beginnen. Ungefär so wurde es auch bei der Vorabbahn gemacht.
Am Schilthorn wurde die Gipfel-Funifor zwischen Oktober und März gebaut, wieso sollte es hier nicht möglich sein im März zu beginnen? Eigentlich sollte ich mich als Schweizer geehrt fühlen, dass aufwändige Baustellen unter extremen Zeitruck scheinbar nur bei uns möglich sind, aber ich glaube in Österreich gibt es mit der Wildspitzbahn im Pitztal einen perfekten Vergleich. Diese Bahn ist von den Gegebenheiten her definitiv mit der neuen Fernerhausbahn vergleichbar und wurde zu einem Grossen Teil auch in einem kurzen Sommer gebaut.
Ausserdem ist das Tuxer-Fernerhaus ist mit seiner Höhenlage von 2660 Metern verglichen mit Titlis, Brunnenkogel, Klein-Matterhorn und Schilthorn doch Kindergeburtstag. Die Baustrasse dort rauf ähnelt im Verleich zu den anderen Orten einer Autobahn, es ist kein Gipfel der auf alle Seiten steil abfällt und das Wetter ist hier sicher auch nicht immer so viel schlimmer als bei den anderen Seilbahnbaustellen im Gebirge.
 
Ich bin der Meinung, lieber habe ich in der Bauzeit mal eine Saison lang eine bescheidene Lösung, aber dafür den perfekten Neubau, als eine super Lösung während der Bauzeit, dafür einen Neubau der nicht optimal steht, und das nicht nur eine Saison sondern jahrzente.

Dann steht man halt am Sommerberg in einer Saison mal etwas länger. Oder man lässt sich kreative Lösungen einfallen, z. B. bei langen Wartezeiten einen Shuttle rüber zur Lärmstange 1 um die Wartezeiten etwas zu entschärfen.
Und muss die Revision am GB2 auf einmal gemacht werden, oder kann man diese aufteilen in dem einen Jahr und auf die Frequenzschwächeren Zeiten legen oder sogar kleinere Tätigkeiten nachts durchführen.
 
Verwunderlich, was hier gefordert wird:
Nachtarbeit, Zeitdruck. :nein:

Wenn möglich sollte man sowas eher vermeiden. Also lieber über zwei Jahre bauen, dafür Menschlicher!
 
Beim Bau der Sommerbergbahn wurde auf derselben Strecke auch ein neue Bahn gebaut. Was war dort anders?
 
Die Talstation war schon mal ganz wo anders und die Bergstation wesentlich niedriger.
 
Ram-Brand schrieb:
Verwunderlich, was hier gefordert wird:
Nachtarbeit, Zeitdruck. :nein:

Wenn möglich sollte man sowas eher vermeiden. Also lieber über zwei Jahre bauen, dafür Menschlicher!
Vielleicht lieber 1-2 Jahre Zeitdruck für eine komfortable Lösung für die nächsten 3-5 Jahrzehnte.
Die meisten Tunnelprojekte werden auch nicht nur von 8-17 Uhr vorangetrieben...
 
Bauen die da einen Tunnel in Tux?
Da gibt es einen Grund warum man das 24h macht.
 
Mir wurde von einem Kollegen am Tuxer erzählt das der GB2 nächsten Sommer eine neue Steuerung bekommen soll und dass sich das alles ausgeht will man mit der alten Kabinenbahn und mit der Neuen fahren und so die Zeit überbrücken .

Außerdem ist es auf jeder Seilbahnbaustelle stressig auch wenn man sich noch so viel Zeit lässt. Die Zeiten wo man in den Bergen bauen kann sind nun mal sehr begrenzt.

Weiters werden bei einigen Seilbahnen die Revisionsarbeiten bereits nachts durchgeführt gerade Hintertux hat hier eine Vorreiterrolle eingenommen, bei GB2 & GB3 wird seit Jahren die gesamte Streckenrevision in der Nacht gemacht. Anders ist das bei den Betriebszeiten einfach nicht zu machen, schließlich muss die Station auch noch gemacht werden oder es stehen sonstige Überprüfungen an die nur am Tag gemacht werden können. Die Fahrzeuge (und Klemmen) werden sowieso das ganze Jahr über gemacht.
 
Ja wenn man genug Personal hat, kann man es schon so machen. :roll: :D
 
die Baustelle wird eingewintert:
Hintertux_301025-11.jpg


Hintertux_301025-14.jpg
 
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