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Neues am Hirnkopf – Flattnitz (Glödnitz)

xxxforce

Vogelsberg (520m)
das nächste Kärntner Kleingebiet in massiven Turbulenzen.


Geschäftsführer Adolf Isopp hat seine Funktion vor Kurzem zurückgelegt. „Die Gemeinde Glödnitz ist jetzt alleiniger Eigentümer der Liftgesellschaft“, bestätigt Isopp. Wie die Kleine Zeitung berichtete, läuft die Konzession des Sesselliftes auf der Flattnitz noch bis 2026. Doch die finanzielle Situation lässt keine Weiterführung zu, das Ende des kleinen Skigebiets bahnt sich an: „Wenn niemand investiert, machen wir nicht einmal die zwei Jahre fertig. Im Sommer bleibt der Sessellift stehen.“


https://www.kleinezeitung.at/kaernten/feldkirchen/18543731/dem-skigebiet-flattnitz-droht-ein-vorzeitiges-ende
 
Um eine Lösung für den Skibetrieb wird auch auf der Flattnitz gerungen. Die private Initiative „Rett’ma die Flattnitz“ bemüht sich, das Familienskigebiet zu erhalten. Das Problem dabei ist, neben dem fehlenden Geld, dass in zwei Jahren sowohl die Konzession für den Sessellift als auch der Pachtvertrag mit dem Grundbesitzer ausläuft. Und vor kurzem ist auch ein Investor, der das seit Jahren leerstehende Hotel wiederbeleben sollte, abgesprungen.
Quelle: Aus dem Artikel Investor für das Dreiländereck gesucht
 
Retten ja, aber so wie es klingt will man nach Ablauf der Konzession die DSB abbauen und nur die SL'e weiterbetrieben, welche man dann verbinden müsste:
Die Bürgermeister im Bezirk St. Veit wollen das Skigebiet auf der Flattnitz retten. Das fixierten sie am Mittwoch bei einem gemeinsamen Treffen. Wie die Lösung für das Familienskigebiet aussehen könnte, ist aber noch unklar. Die Konzession für den Doppelsessellift läuft nächsten Winter aus und es fehlt an Geld. Dennoch gibt es Hoffnung.
Die Konzession des Liftes läuft allerdings im Jahr 2026 aus, danach müsste die Gemeinde den Sessellift abbauen, so ist es mit dem Grundstückseigentümer vertraglich vereinbart.

„Es gibt trotzdem noch zwei Schlepplifte und es wäre eine Möglichkeit eine Verbindung zu schaffen, dann wäre es ein kleines aber feines Skigebiet ohne Sessellift“.
Quelle: Hoffnung für Flattnitzer Skigebiet
 
Kann man die Konzession nicht verlängern? Finde das irgendwie unsinnig, dass die Betriebserlaubnis nach Alter und nicht nach Zustand erteilt wird... :(
 
Nocki schrieb:
Kann man die Konzession nicht verlängern? Finde das irgendwie unsinnig, dass die Betriebserlaubnis nach Alter und nicht nach Zustand erteilt wird... :(
Es gibt doch irgendeine Regelung, dass man Lifte nach einem bestimmten Alter and die neuen Vorschriften anpassen muss oder? Und das ist wahrscheinlich sehr teuer.
 
Ist das bei Kabinenbahnen anders, siehe Penken! So ein einfacher Sessellift kann doch ewig laufen! Das TÜV System ist doch vernünftiger!
Aber wenn sie eine Mini Skischaukel hinbekommen und es etwas aufpeppen, besser als nichts, gerade zum lernen braucht es solch kleinen Gebiete!
 
Das Seilbg i.d.g.F sieht eine Trennung zw. Juristischer Konzession ....öffentl.Interesse etc........und Betriebsgenehmigung vor. Siehe Ris Österreich Seilbahngesetz Novelle 2015....
 
Nocki schrieb:
Kann man die Konzession nicht verlängern? Finde das irgendwie unsinnig, dass die Betriebserlaubnis nach Alter und nicht nach Zustand erteilt wird... :(

Die Konzession ist bei dieser Bahn völlig problemlos verlängerbar, da die Abhängigkeit (wie von @Dieseltom erwähnt) des rechtlichen Teiles vom technischen Zustand getrennt wurde. Ab November gilt die neu beschlossene Generalrevisionsverordnung, diese müsste die Anlage halt bestehen, um weiterhin eine Betriebsbewilligung zu erhalten. Das dürfte hier aber problemlos möglich sein, da die Anlage 1994 zwar aus aus gebrauchten Teilen der 1978 errichteten DSB Rosenalm auf DSB umgebaut wurde, dies jedoch bereits auf dem technischen Stand von 1994 geschah.
Bei der ersten Generalrevision darf für vor Inkrafttreten des Seilbahngesetzes errichtete Anlagen der technische Stand von 2003 (also die alten Seilbahnbedingnisse, Sesselliftrichtlinien etc.) angewendet werden - das obliegt aber der Willkür der Behörde. Dafür muss allerdings die ganze Bahn begutachtet und eine Sicherheitsanalyse erstellt werden - ein sehr, sehr teurers Vergnügen.
EDIT: Konzessionsverlängerung unter der Voraussetzung, dass das öffentliche Interesse noch gegeben ist - da scheiden sich die Geister, siehe Aussagen des Grundstücksbesitzers.
 
Die ersten Skigebiete in Kärnten sind mit einigen Liftanlagen bereits in die Wintersaison gestartet, die nächsten folgen bald. Auf der Flattnitz wird nach der Pleite der Sesselliftgesellschaft nur ein Schlepplift in Betrieb sein. Damit sind zumindest die Skikurse für Kinder in den Weihnachtsferien gesichert.
Somit bleibt nur noch ein Schlepplift, der von Gastwirt Adolf Isopp in einer eigenen Gesellschaft betrieben wird. Aufsperren will man nächste Woche, so Isopp: „Nächste Woche starten wir mit unserem Schlepplift, am 7. oder 8. Dezember fahren wir am Wochenende und ab 24.12. gibt es durchgehend Liftbetrieb. Wir haben auch schon die Piste sehr gut beschneit.“
Längerfristig denkt Isopp aber an einen neuen Verbindungslift zum Fürstenlift. Allerdings sind einige Hürden zu überwinden, konkret Pachtverträge mit Grundstücksbesitzern: „Ob man einen Verbindungslift bauen könnte, weil sonst kommt man zum hinteren Lift, zum Fürstenlift nicht hin.“ Außerdem wären Rodungen für den neuen Verbindungslift notwendig und die Genehmigung der Seilbahnbehörde.
Quelle: Auf Flattnitz bleibt nur ein Schlepplift
 
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