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Neues am Hochzeiger – Jerzens

Danke für die Informationen.
Der Ersatz der Rotmoos KSB wurde ja bereits für 2011 schon mal angekündigt, wollen wir hoffen, dass es diesmal auch Realität wird.

Eine Verlängerung der Trasse nach unten macht überhaupt keinen Sinn, zumal da ein kleineres Waldgebiet sich befindet, und eine Zugänglichkeit von der Talfabfahrt erst deutlich weiter unten mögliche wäre. Damit würde man
den doch recht schnell mit Eisplatten und Buckeln behafteten "Tragödigenhang" zwischen Bergstation 8er EUB und Talstation 6er KSB Panorama weiter belasten.

Eine Verlängerung der Trasse nach oben zum Hochzeiger Gipfel macht irgendwie auch keinen Sinn. Dort ist das Gelände viel zu ausgesetzt und zu windanfällig (gerade die geringe Windanfälligkeit der in einer Mulde gelegenen 4 KSB war ein Pluspunkt des Skigebiets, da sie trotz Föhnsturm als einzige Anlage neben der 8er EUB betrieben werden konnte und damit eine Vielzahl an Pisten auch bei Sturm befahrbar war), mal abgesehen davon, dass das Steilgelände dort weder Platz für eine Bergstation, noch für einen massentauglichen Pistenzubringer in den Bereich der jetzigen Bergstation hergeben würde.
Was möglich wäre, wäre die Bergstation auf den kleinen Hügel hinter der bisherigen Station zu verlagern - dort hat man einen schönen Ausblick auf die Steilhänge von Wildgrat und Nachbargipfeln. Damit würde die Trasse vielleicht 50 m länger werden. Einen "Wow" Effekt würde ich dabei aber nicht erkennen wollen.

Vielleicht liegt der "Wow" Effekt ja auch nicht in einer spektakulären Trassenführung, sondern in irgendwelchen technischen Ausführungen der Sessel, z.B. Drehfunktion wie in Laax oder Themensessel wie an der Almbahn in Fiss?

Bleibt auf jeden Fall spannend...
 
Der Sessel wird auf jeden Fall kommen, an der Talstation der Hochzeigerbahn steht ein Aufsteller, der den neuen 8er Sessel für die Saison 2020/21 ankündigt.
 
Steht dort auch was über die neue Trassenführung?
 
Dass man den Standort der Bergstation nennenswert verändert glaube ich nicht. Schliesslich müssen alle Piste die da oben starten sinnvoll und ohne Chaos erreichbar sein und das ist jetzt eigentlich gegeben. Evtl. in Auffahrtrichtung etwas weiter nach links mit Ausstieg zu beiden Seiten, somit würde man sich das blöde Geschiebe um die Station rum sparen. Eher glaube ich, dass man die Talstation aus dem Loch holt und auf Niveau der EUB-Bergstation platziert um nicht immer durch das Gewühle da zu müssen.
 
Pistencruiser schrieb:
Dass man den Standort der Bergstation nennenswert verändert glaube ich nicht. Schliesslich müssen alle Piste die da oben starten sinnvoll und ohne Chaos erreichbar sein und das ist jetzt eigentlich gegeben. Evtl. in Auffahrtrichtung etwas weiter nach links mit Ausstieg zu beiden Seiten, somit würde man sich das blöde Geschiebe um die Station rum sparen. Eher glaube ich, dass man die Talstation aus dem Loch holt und auf Niveau der EUB-Bergstation platziert um nicht immer durch das Gewühle da zu müssen.

Kommt man dann noch gescheit vom Zollberg zum neuen Lift?
 
Ich könnte mir vorstellen, dass man die Bergstation auf den Hügel links hinter der bisherigen Bergstation setzen könnte. Durch den Wegfall des bisherigen Bergstationsgebäudes könnten dann Rotmoos- und Kanonenrohrabfahrt auf direktem Wege ohne Schiebestrecke am Anfang erreicht werden. Und zweitens hätte man bei der Bergstation auf dem Grathügel eine mögliche Pistenverbindung zur vielleicht in 10+ Jahren doch realisierbaren Erweiterung Richtung Wennerberg bereits berücksichtigt.
Bei der Talstation glaube ich nicht an einen neuen Standort. Bei Positionierung vor der EUB Bergstation hätte man nochmehr Gewusel und zudem eine gefährliche Kreuzung zwischen Zufahrt neue Rotmoosbahn von Zollberg-/Rotmoos- und Benni-Raich-Abfahrt kommend mit der Familien- und FIS-Abfahrt...
 
Hochzeiger schrieb:
Ich könnte mir vorstellen, dass man die Bergstation auf den Hügel links hinter der bisherigen Bergstation setzen könnte. Durch den Wegfall des bisherigen Bergstationsgebäudes könnten dann Rotmoos- und Kanonenrohrabfahrt auf direktem Wege ohne Schiebestrecke am Anfang erreicht werden. Und zweitens hätte man bei der Bergstation auf dem Grathügel eine mögliche Pistenverbindung zur vielleicht in 10+ Jahren doch realisierbaren Erweiterung Richtung Wennerberg bereits berücksichtigt.
Bei der Talstation glaube ich nicht an einen neuen Standort. Bei Positionierung vor der EUB Bergstation hätte man nochmehr Gewusel und zudem eine gefährliche Kreuzung zwischen Zufahrt neue Rotmoosbahn von Zollberg-/Rotmoos- und Benni-Raich-Abfahrt kommend mit der Familien- und FIS-Abfahrt...
Könnte sein! Aber ist es nicht vielleicht ein bisschen eng da?🤔
 
Malli schrieb:
Pistencruiser schrieb:
Dass man den Standort der Bergstation nennenswert verändert glaube ich nicht. Schliesslich müssen alle Piste die da oben starten sinnvoll und ohne Chaos erreichbar sein und das ist jetzt eigentlich gegeben. Evtl. in Auffahrtrichtung etwas weiter nach links mit Ausstieg zu beiden Seiten, somit würde man sich das blöde Geschiebe um die Station rum sparen. Eher glaube ich, dass man die Talstation aus dem Loch holt und auf Niveau der EUB-Bergstation platziert um nicht immer durch das Gewühle da zu müssen.

Kommt man dann noch gescheit vom Zollberg zum neuen Lift?
Überlege gerade. Fährt man vom Zollberg nicht auch eh oben rum? Habs vor meinem inneren Auge gerade nicht parat. :gruebel:
Aber das wäre irgendwie zu lösen. So problematisch ist das Gelände da ja nicht.

Hochzeiger schrieb:
Ich könnte mir vorstellen, dass man die Bergstation auf den Hügel links hinter der bisherigen Bergstation setzen könnte. Durch den Wegfall des bisherigen Bergstationsgebäudes könnten dann Rotmoos- und Kanonenrohrabfahrt auf direktem Wege ohne Schiebestrecke am Anfang erreicht werden. Und zweitens hätte man bei der Bergstation auf dem Grathügel eine mögliche Pistenverbindung zur vielleicht in 10+ Jahren doch realisierbaren Erweiterung Richtung Wennerberg bereits berücksichtigt.
Bei der Talstation glaube ich nicht an einen neuen Standort. Bei Positionierung vor der EUB Bergstation hätte man nochmehr Gewusel und zudem eine gefährliche Kreuzung zwischen Zufahrt neue Rotmoosbahn von Zollberg-/Rotmoos- und Benni-Raich-Abfahrt kommend mit der Familien- und FIS-Abfahrt...
Noch mehr Gewusel als jetzt kann ich mir kaum vorstellen und ich war noch nie zur Saison da. So wie es jetzt ist, ist es maximal dämlich. Wenn man die TS geschickt platziert kann man da schon einiges entzerren. Irgendwas werden Sie versetzen. Die Rede ist von leicht veränderter Trasse - und bei der Bergstation sehe ich nicht viele sinnvolle Alternativen....
 
Austausch der bestehenden 4er SB
Rotmoos durch die kuppelbare 8 SK-v Hochzeigerbahn 2.5 samt zugehöriger Pistenmaßnahmen
beantragt

Kurz und knapp:
- die neue Talstation auf 1.986,5m kommt nördlich der alten zu liegen
- die neue Bergstation (2.488m) dementsprechend südlich der alten (2.440m)
- schräge Länge 1.296m, Höhenunterschied 501m, 15 Stützen
- beide alten Stationen sollen als Garagen bzw. Lagerräume erhalten bleiben
- neue Skiwege von der Bergstation bzw. zur Talstation auf dem Bauweg
- neuer Skiweg vom Zollberg zurück zur Talstation
- Adaptierung des Skiwegs Hexenweg
- zudem neue Rennpiste an der Bergstation des SL Zollberg und Verbreiterung der Piste 6
 
Mit der Bergstationslage "südlich der bestehenden" unter Beibehaltung des aktuellen Bergstationsgebäude als Garage tue ich mich ein bisschen schwer.

Wenn ich das richtig verstehe, so kommt die neue Station 30 Höhenmeter oberhalb der bestehenden Station in den Hang oberhalb des Einstieges von Rotmoos- bzw. Kanonenrohrabfahrt. Soweit, sogut. Aber um zur Benni-Raich-Abfahrt bzw. zur Familienabfahrt zu gelangen muss man doch dann weiterhin irgendwie um das alte Bergstationsgebäude herum? Also ich hätte es verstanden, wenn das Bergstationsgebäude abgebrochen und die entstehende Mulde mit Ausbruchsmaterial der neuen Bergstation aufgefüllt würde, damit Richtung Benni-Raich- bzw. Familienabfahrt ein Gefälle besteht. So ist nach wie vor vermutlich eine kurze Schiebestrecke drin, nur diesmal zur Benni-Raich- / Familienabfahrt statt zu Rotmoos-/Kanonenrohr?
Talstation 6 m höher heißt also weiterhin in der Mulde unterhalb des Kinderlandes...
 
Wäre denn bei der 2.Sektion der Dorfbahn eine Piste geplant/möglich?

Irgendwie hat mir die Planung der Zubringerbahn von Imst/Arzl via Leins zur Zirbenbahn besser gefallen...

Aber irgendein Zubringer sollte in naher Zukunft schon realisiert werden. Das Gegurke die schmale Kurvenstraße rauf ist insbesondere bei Bussen im Gegenverkehr ziemlich nervig...
 
Man will in Jerzens aber eine Bahn bauen wo auch der Ort selber angeschlossen ist. Das ist genau richtig so denn anders könnte man es gleich sein lassen.
 
Speziell die Variante von Arzl aus sei eine der ersten gewesen, die man sich angeschaut habe: „Das geht aber nicht wegen der Seilbahngrundsätze, dann würde ein Natura-2000-Gebiet gequert, ein Auerhahngebiet wäre betroffen und eine Starkstromleitung gibt es auch noch. Das sind – allein ohne die Grundeigentümer – schon viele Ausschlusskriterien.“ Auch der Zubringer von Wenns aus habe sich als nicht machbar erwiesen.

Bleibt für den Jerzner Dorfchef nur die realistische Möglichkeit vom Talboden bei Jerzens aus. „Da haben wir durch die Grundzusammenlegung im Bereich der geplanten Talstation eine große Chance.“ Auch glaubt er, mit den Grundeigentümern übereinzukommen.
Quelle: Hochzeiger-Zubringer: Arzl verweist auf Verkehrsproblem
 
Hochzeiger schrieb:
Mit der Bergstationslage "südlich der bestehenden" unter Beibehaltung des aktuellen Bergstationsgebäude als Garage tue ich mich ein bisschen schwer.

Wenn ich das richtig verstehe, so kommt die neue Station 30 Höhenmeter oberhalb der bestehenden Station in den Hang oberhalb des Einstieges von Rotmoos- bzw. Kanonenrohrabfahrt. Soweit, sogut. Aber um zur Benni-Raich-Abfahrt bzw. zur Familienabfahrt zu gelangen muss man doch dann weiterhin irgendwie um das alte Bergstationsgebäude herum? Also ich hätte es verstanden, wenn das Bergstationsgebäude abgebrochen und die entstehende Mulde mit Ausbruchsmaterial der neuen Bergstation aufgefüllt würde, damit Richtung Benni-Raich- bzw. Familienabfahrt ein Gefälle besteht. So ist nach wie vor vermutlich eine kurze Schiebestrecke drin, nur diesmal zur Benni-Raich- / Familienabfahrt statt zu Rotmoos-/Kanonenrohr?
Talstation 6 m höher heißt also weiterhin in der Mulde unterhalb des Kinderlandes...

Soviel ich weiss werden die bestehenden Stationsgebäude nicht als Garagen des neuen Lifts verwendet. Kann auch kaum sein, da ja die einzelnen Stationen ziemlich weit auseinanderliegen. Denn die Bergstation der neuen Bahn kommt von unten gesehen rechts unterhalb des Hochzeiger-Gipfelkreuzes hin. Geplant ist dann ein Skiweg zur bestehenden Bergstation, Freeride-Abfahrten sowie Biketrails für den Sommer. Zudem soll eine Panoramaplattform am Hochzeiger-Gipfel gebaut werden mit einem Zugang dazu von der Bergstation aus (vmtl. Treppe).
 
sr99 schrieb:
Soviel ich weiss werden die bestehenden Stationsgebäude nicht als Garagen des neuen Lifts verwendet. Kann auch kaum sein, da ja die einzelnen Stationen ziemlich weit auseinanderliegen. Denn die Bergstation der neuen Bahn kommt von unten gesehen rechts unterhalb des Hochzeiger-Gipfelkreuzes hin. Geplant ist dann ein Skiweg zur bestehenden Bergstation, Freeride-Abfahrten sowie Biketrails für den Sommer. Zudem soll eine Panoramaplattform am Hochzeiger-Gipfel gebaut werden mit einem Zugang dazu von der Bergstation aus (vmtl. Treppe).

Hat ja auch niemand behauptet, dass die alten Stationen als Garagen für FBM des neuen Lifts verwendet werden. Die Stationen können u. a. zu Garagen für Pistengeräte und als Sommerlagerfläche für Schneekanonen verwendet werden.
 
Die Bergbahnen in Jerzens verschenken 15.000 Tickets und investieren allein heuer 4 Mio. Euro in Qualitätssteigerungen.
Dass der mit über 30 Betriebsjahren deutlich in die Jahre gekommene 4er-Sessellift ersetzt werden muss, ist schon längere Zeit beschlossene Sache. Trotz Corona hält die Hochzeiger Bergbahnen AG an ihren Plänen fest und ersetzt die Rotmoosbahn durch die „Hochzeiger 2.5“, eine topmoderne 8er-Sesselbahn. An der Umsetzung der Anlage sind allen voran Hochzeiger-Vorstand Thomas Fleischhacker sowie Friedrich Eiter und Georg File von der Betriebsleitung der Hochzeiger Bergbahnen AG beteiligt. „Wir setzen den Bau innerhalb von zwei Jahren um und gehen voraussichtlich im Winter 2021/22 damit in Betrieb“, informiert Fleischhacker: „Der naturschutzrechtliche Bescheid des Landes liegt bereits rechtskräftig auf dem Tisch und jetzt, Anfang Juli, ist die Bauverhandlung mit dem Bundesministerium anvisiert.“
Quelle: Hochzeiger Bergbahnen setzen trotz Corona ein Rufezeichen
 
Was ist an der Bahn so aufwendig, dass man diese über 2 Jahre baut?
 
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