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Neues am Hochzeiger – Jerzens

Besonders heftig fällt die Preissteigerung in der Vorsaison (bisher als "Winterstartangebot" bezeichnet) aus:

2023/24: € 49,00 (+40 %)
2022/23: € 35,00 (+3 %)
2021/22: € 34,00
2020/21: Preis unbekannt
2019/20: € 33,00 (+3 %)
2018/19: € 32,00 (+0 %)
2017/18: € 32,00 (+0 %)
2016/17: € 32,00 (+28 %)
2015/16: € 25,00
2014/15: € Preis unbekannt
2013/14: € 20,00
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Jetzt schaust du dir mal an wem die Bergbahnen Hochzeiger gehören, und dann denk nochmal über deine Argumente nach: FirmenABC

Der Tagesgast sorgt im Schnitt für den meisten Autoverkehr und benötigt die meisten Parkplätze. Er verpestet das Tal auch am meisten mit seinen Abgasen, denn mit dem E-Auto kommen die wenigsten (vom ÖV fang ich gar nicht erst an). Der Verkehr ist der Hauptgrund für die sinkende Tourismusgesinnung in Tirol, die Einheimischen haben einfach keinen Bock mehr auf Dauerstau (dass sie kräftig selbst dazu beitragen ignorieren sie natürlich).

Die Bergbahnen Hochzeiger gehören also auch zu 75% einem Sport/Tourismus Unternehmen, das mit den Straßen nichts zu tun hat. An vielen andere Orten sind es 100%, der Zusammenhang zwischen Straßen, oder auch Schiene und den Resorts ist an den meisten Orten gar nicht gegeben.
Wenn die Wortwahl "verpesten" lautet, ist auch schon viel über deine Einstellung gesagt. :roll:
Die Parkplatzkosten an den meisten Stellen werden massiv übertrieben. Oftmals sind es sogar nur Kiesplätze, an denen die letzten 10 Jahre nichts gerichtet wurde, die bringen aber bequem mal 1000€ jeden Tag ein. Dafür sind ein paar LKW voll Kies alle paar Jahre mehr als drin. Nicht umsonst war es bis vor kurzem vielerorts noch möglich die Parkplätzkosten (die ja jetzt offenbar so unnormal hoch sind) mit in den Skipass zu integrieren, hier wird der Kund einfach mal wieder für dumm gehalten.

Dass wir nicht bei allem was wir tun immer für alles mitbezahlen ist denke ich klar. Das ist aber nie so. Der Wanderer im Sommer kommt in großer Zahl nur einen Tag und lässt oft gar nichts da. Wer irgendwo hin in eine Therme etc. geht zahlt auch nicht für die Straße oder die Schiene mit. Umgekehrt zahle ich auch für den Bau von Radwegen mit, obwohl ich sie nicht nutze oder ich zahle für die Schiene mit obwohl ich sie nahezu nie nutze. Läuft nunmal alles über Steuergelder, auch beim Auto bei dem wiederum andere Nichtnutzer trotzdem mitbezahlen. Das ist ein Geben und Nehmen, leider versteht das heute kaum mehr einer. 25% der Bergbahnen gehört der Gemeinde, mehr als 25% hätten wohl keinen Job mehr wenn die Gäste nicht kämen.
 
Von welchen 75 % sprichst du?

Parkgebühren sollen nicht die Parkplätze finanzieren, die sollen einen Lenkungseffekt haben, genau wie die gratis Skibusse.
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Von welchen 75 % sprichst du?

Parkgebühren sollen nicht die Parkplätze finanzieren, die sollen einen Lenkungseffekt haben, genau wie die gratis Skibusse.

Das würde ich differenzierter betrachten.
Lenkungsfuntion sicherlich in einigen Gebieten wie bspw. GAP - aber die Mehrheit der Bereiber ist wohl eher der Auffassung, dass die Leute es möglichst bequem wollen und daher eh mit dem Auto kommen - also warum nicht noch zusätzlich abgreifen was geht!
 
Das Thema Zubringerbahn ab der Talsohle ist weiterhin aktuell. Es wurde extra ein Ausschuss Zubringer Hochzeiger gegründet, der alle möglichen Varianten unter Einbeziehung der Bevölkerung prüfen wird. Es beginnt mit der Variante Straßensanierung bis hin zum Seilbahnprojekt als Mobilitätslösung. Die idealste Lösung wird von den BB favorisiert und wäre eine Bahn von der Talsohle mit Zwischenstation in Jerzens-Dorf und dann weiter hinauf zur Liß. Die Straße nach Liss ist ja weiterhin nicht massentauglich. Die vor Jahren getätigten Grundankäufe (ca. 2 ha) beim Fischteich an der Talsohle, die für das damalige Projekt „Dorfbahn“ vorgesehen waren, haben weiterhin Bestand und sollen auch Teil der Überlegungen sein. Eine Entscheidung soll in den nächsten zwei Jahren getroffen werden.
 
Hallo,
was ist die leichteste Abfahrt beim Hochzeiger? Nach der neuen Hochzeigerbahn 2.5. kommt ein Steilstück, das für Anfänger zu schwer ist. Wie ist das mit dem alten Doppelsessellift? Ist dort eine flachere Abfahrt möglich?

Vielen Dank.
 
Hochzeigerbahn und dann blauen Pisten benutzen oder noch besser grüne Schilder mit easy way. Ich kann mich nicht erinnern am Steilstück. Anderen Pisten mir kommen Steiler wie die grüne oder haupt blaue. Bei Mittelstation ist noch kleine Hahntennenlift.



Hilde schrieb:
Hallo,
was ist die leichteste Abfahrt beim Hochzeiger? Nach der neuen Hochzeigerbahn 2.5. kommt ein Steilstück, das für Anfänger zu schwer ist. Wie ist das mit dem alten Doppelsessellift? Ist dort eine flachere Abfahrt möglich?

Vielen Dank.
 
Bericht über die erfolgreiche Entwicklung im Sommer am Hochzeiger und ein paar Sätze zur geplanten Zubringerbahn ab der Talsohle:

- 2014 hatte man 33.000 Besucher und zuletzt 78.000, das sind + 138% im Sommer
- Maßgeblich durch den Ausbau der Sommerattraktionen, mittlerweile haben drei Bahnen Sommerbetrieb
- So kann man nun auch von einer Bergstation zur anderen wandern
- Zentrales Angebot sei der Zirbenpark, erweitert um eine XXL-Kugelbahn
- Mountainbiker steht der 11,5km lange und auf 2500m Höhe startende Steinbock-Trail zur Verfügung
- Die "Zirbencartstrecke" wurde zur neuen 8er Sesselbahn verlegt
- In Summe hat man in den letzten Jahren 22 Mio. Euro in den Ausbau investiert
- 2025 tagen die Sommerbahnen am Hochzeiger, dies stuft man als Wertschätzung für die Entwicklung am Hochzeiger ein
- Dann waren die letzten Jahr sehr schwer, neben Energie und Zinsen seien besonders die HR-Kosten von 2,5 auf 4 Mio. Euro gestiegen
- Im Winter habe man das Niveau von vor Corona wieder erreicht
- In zwei bis drei Jahren möchte man den finanziellen Turn-around schaffen, dann laufen die Kredite für Hochzeiger 2.5 und Beschneiung aus

- Bei der Zubringerbahn ist man im Austausch mit der Gemeinde
- Zwischenstation in Jerzens
- Knackpunkt sind noch ausstehende Zustimmungen von Grundeigentümern

So schaffte der Hochzeiger binnen zehn Jahren ein Plus von 138 Prozent im Sommer
 
- Gemeinde Jerzes bekennt sich zum Bau der Dorfbahn
- Fünf Bedingungen sind gestellt
1. Vor der Veröffentlichung eines konkreten Projekts“ das Einverständnis mit allen betroffenen Grundeigentümern einzuholen. Auch mit den Hauseigentümern „im Umkreis von 50 Metern
2. Bahn muss zur Verkehrberuhigung beitragen
3. Positive, touristische Entwicklung im Dorfkern sei sicherzustellen
4. Keine Einbeziehung eines Investors oder eine eventuelle Tochterfirma
5. Die Bevölkerung sei einzubeziehen und zu informieren
- Niederhofer Wiese für eine mögliche Talstation ist ja bereits durch die Gemeinde angekauft. Der Kredit ist endfällig in 2028.
- Hochzeiger Bergbahnen erhalten nun eine Frist „bis Ende 2026, um das Grundstück zu kaufen. Kosten 800.000 €

Quelle: Umstrittene Dorfbahn Jerzens: Langsames Herantasten an die Grundeigentümer
 
Warum ist das Projekt so umstritten?

Müsste nicht jeder froh sein, dass niemand mehr die enge Straße nach oben fahren muss?
 
3,5 Kilometer schlängelt sich die Hochzeigerstraße vom Dorf hinauf in die Liss, die Talstation der Hochzeiger Bergbahnen. Eng und kurvig geht es hinauf. Das macht nicht nur den Touristen und dem Skibus oft zu schaffen. Gut und gern 1100 Fahrzeuge von Liftgästen sind an den stärksten Tagen dorthin unterwegs. Thomas Fleischhacker, Geschäftsführer der Bahnen, beklagt seit Jahren, dass diese Verkehrssituation letztlich auch dem Umsatz des Ski- und Wandergebietes schaden könnte. Er bevorzugt den Bau der „Dorfbahn“, einer Seilbahnverbindung von der Talsohle samt Mittelstation in Jerzens und weiter hinauf zum Start der Hochzeiger Bahnen.
Unterdessen dreht Bergbahnen-Chef Fleischhacker die Runde bei den Anrainern einer möglichen Lifttrasse für die „Dorfbahn“. Er hatte zuletzt vom Gemeinderat den Auftrag erhalten, mit all jenen zu sprechen, die im Abstand von 50 Metern zur geplanten Bahn Grundeigentümer sind. Gesetzlich ist das Einverständnis für einen Abstand bis zu zwölf Metern vorgesehen. Mit denen habe er erste Gespräche geführt. Aber über das Ergebnis will er noch nichts verraten. Zu wichtig ist ihm der Blick auf das Ganze.
Quelle: Zu eng, zu kurvig: Jerzens geht heuer die Straße zum Hochzeiger an
 
Die Gemeinde Jerzens und die Hochzeiger Bergbahnen suchen seit Jahren eine Möglichkeit, um besser auf den Hochzeiger zu kommen. Bisher konnten Besucher das Skigebiet nur über die Landstraße von Imst aus mit Abzweigung durch die Gemeinde Jerzens erreichen. Die Gemeindestraße ist allerdings in einem sehr schlechten Zustand. In den letzten Jahren wurde über eine Zubringerbahn mit einer Trasse in Jerzens Niederhof nachgedacht. Anfang Februar fasste die Gemeinde in der Gemeinderatssitzung einen einstimmigen Grundsatzbeschluss zu einem Bau der Zubringerbahn Hochzeiger.
Quelle: Kommt die Zubringerbahn auf den Hochzeiger?
 
- Die geplante Zubringerbahn kommt wohl erstmal nicht, einige Grundeigentümer stimmen der geplanten Trasse nicht zu
- Man will die Bahn aber nicht endgültig begraben sondern sich erstmal der Erhöhung der Bettenkapazitäten widmen
- Ferner soll der bestehende Speicherteich vergrößert werden
- Erweiterung der Talstation Hochzeiger als Rundumpaket für den Gast
- Auslagerung der Verwaltung in ein separates Gebäude

Die diesjährige Jahreshauptversammlung der Hochzeiger Bergbahnen stand ganz im Zeichen einer erfolgreichen Wintersaison und ambitionierter Zukunftspläne. Trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten und steigender Betriebskosten konnte das Unternehmen ein starkes Betriebsergebnis verzeichnen.
Quelle: Starke Saison, klare Ziele und neue Strategien
 
Ich verstehe auch nicht, warum man die Pläne einer Zubringerbahn vom Imst-Bahnhof oder Arzl zur Zirbenbahn gänzlich verworfen hat. Hier hätte man einen großen Schritt hinsichtlich Nachhaltigkeit und Verkehrslenkung erreichen können. Und gleichzeitig die Auslastung der Zirbenbahn erhöhen können, da sie dann vom äußeren Rand ins Zentrum des Skigebietes wandern würde. Da hat man sicherlich eine große Chance vertan.

Jetzt heißt die Lösung also noch mehr Verkehr die enge Bergstraße rauf!
 
Naja, also ab Imst-Bhf. sind es auf direkter Trasse über alle möglichen Bebauungen hinweg doch 5,5 km: Klick. Das wird man wohl der einheimischen Bevölkerung schwer verkaufen können, der Eingriff bzw. die Veränderung des Landschaftbildes wäre doch schon enorm. Klar steht dem eine Verkehrsentlastung gegenüber, nur die Frage, ob dies das andere rechtfertigt.

Aber es ist schon etwas dran, dass man nun die Bettenanzahl erhöhen will, dadurch der Verkehr auf die Liß weiter zunehmen wird und die Zubringerbahn auf hold gesetzt wird. Oder ist ein Schelm wer Böses denkt? Also mit Verschärfung der Verkehrssituation den Druck auf die "Nein-Sager" einfach erhöhen?
 
Thunderbird80 schrieb:
Ski opening Konzert am 13.12. Mit Seiler und speer
Das hat nichts mit den News zu tun, die hierher gehören. War mir schon im Schladming-Thread aufgefallen. Da dachte ich an ein Versehen, aber nachdem es hier und auch in einem weiteren Thead von Dir gepostet wurde, folgender Hinweis: Hier geht es um "Infrastrukturelle Neuigkeiten" und nicht um News zu irgendwelchen Events wie Openings.

Wenn Du das Verlangen hast, diese Infos zu teilen - was ja vollkommen okay ist - dann bitte unter "Skigebiete in aller Welt".

Vielen Dank für die künftige Beachtung!
 
Gibt es aktuell eigentlich überhaupt einen Lift, der im Skigebiet in Planung ist?
Ich meine zum Beispiel ein Ausbau des Zollberg Schlepplifts zu einer 6 KSB wäre doch etwas sinnvolles.
 
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