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Neues am Katrin – Bad Ischl

lanschi

Mount Everest (8850m)
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Salzkammergut Rundschau:

Landesförderung für Katrinseilbahn

Zur Erweiterung des bestehenden Angebotes für den Wintertourismus im Schigebiet Katrin Alm in Bad Ischl wurden Strukturverbesserungsmaßnahmen in Höhe von 480.000 Euro genehmigt. Unter anderem werden dabei eine Beschneiungsanlage und ein Kinderland errichtet, lawinensichere Umfahrungsmöglichkeiten geschaffen, die Parkplatzanlage erweitert sowie ein Pistengerät angekauft.

Das heißt: Beschneiung bis ganz rauf? Das wäre gut...
 
:totlach:
 
gerrit schrieb:
Ist schon gut, wenn die gleich ein Kinderland errichten, nur weil lanschi einmal "auf der Katrin" war. Muß ja voll eingeschlagen haben! :lol:

:yau: :rofl: :loldev:
Also wird das Ebenseer Geld in Bad Ischl investiert, und das von einem Mitglied des Arbeitskreises für den Feuerkogel :D
 
gerrit schrieb:
Ist schon gut, wenn die gleich ein Kinderland errichten, nur weil lanschi einmal "auf der Katrin" war. Muß ja voll eingeschlagen haben! :lol:

:fluchen: :spassbremse:

Also wird das Ebenseer Geld in Bad Ischl investiert, und das von einem Mitglied des Arbeitskreises für den Feuerkogel :D

Wart´s ab, wart´s ab... Noch muss ich für ein paar Wochen den Mund halten :wink:
 
Aus der Salzkammergut Zeitung:

Weiterhin angespannt ist die Finanzsituation der Katrinseilbahn, und damit auch der Stadt Bad Ischl. Denn während die Seilbahn jedes Jahr ein Loch von einer halben Million Euro aufreißt fehlt andernorts das Geld. Die Diskussionen gehen weiter.

Schon seit Längerem versucht die Stadt, die Seilbahn dem Land Oberösterreich zu "schenken", wünschenswert wäre laut Bürgermeister Köppl eine Eingliederung in die TTG (Traunsee Touristik-Gesellschaft). Diese hat jedoch bereits abgewunken, und auch bei der DAG (Dachstein Tourismus AG) ist die Katrinseilbahn kein Geschenk, das man gerne annimmt.

Zusperren kommt laut Stadt Bad Ischl aber ebenfalls nicht in Frage, da sich die Kosten für den Abbau der Stützen und die Renaturierungsmaßnahmen auf 3-4 Mio. Euro belaufen. Angedacht wurde auch die Sperrung der Skiabfahrt im Winter, sprich eine Einstellung des Winterfahrbetriebs. Das Kinderland wäre davon nicht betroffen gewesen. Eine weitere Möglichkeit wäre die Senkung der Tarife, um so Frequenzen und Umsatz zu erhöhen.

Fakt ist, dass in nächster Zeit auf der Katrin investiert werden muss, um den Winterfahrbetrieb aufrecht erhalten zu können: Ein neues Förderseil (150.000 €) sowie neue Pistengeräte (200.000 €) werden dringend benötigt.

Man hofft für die Katrinseilbahn ebenso wie für alle anderen OÖ. Skigebiete in nächster Zeit eine Lösung zu finden.



Ob nun für die heurige Saison eine Komplettbeschneiung kommt ist mir weiterhin nicht bekannt, trotz eines entsprechenden Artikels im Winter ist derzeit keine Bautätigkeit zu erkennen, außerdem hab ich seither auch nie mehr was davon gehört. :roll:
 
zusperren, damit die tourenskigeher die gesamte piste benützen können.
 
bin mir nicht sicher ob du das ernst meinst. aber als tourengebiet ist die katrin wohl wenig geeignet, da man ohne präparierung schnell am stein fährt und im unteren bereich ohne beschneiiung selten skibetrieb möglich ist - ohne präparierung noch seltener.

ich fände ein zusperren im winter sehr schade, auch wenn die katrin nicht zu meinen bevorzugten skigebieten gehört. so ein kleines skigebiet mit einer ordentlichen abfahrt von 1000 höhenmetern fast direkt ins stadtgebiet ist sehr reizvoll, ähnlich wie in innsbruck. nach den investitionen der letzten jahre - neue dsb, beschneiung - wäre ein zusperren jetzt aber doch ziemlich kurios. noch attraktiver kann man den berg kaum noch machen, höchstens mit einer lifttechnischen erschließung des feuerkögerls. aber eine solche investition ist wohl nicht wirklich realistisch :roll:
 
aber die Kathrin wird anscheind ja nicht so richtig angenommen! :roll:
weiß nich mehr von wem der bericht war aber bei strahlend blauem himmel und perfekten verhältnissen war trotzdem null komma nix los da oben! find ich irgendwie komisch und dadurch kommen dann natürlich diese schulden auf die keiner freiwillig tragen will!
 
das problem ist die alte bahn. da müsste man schon etwas machen, außerdem müsste weiter in die beschneiung investiert werden. ich bin letztes jahr mit den ski raufgegangen. obwohl eine gute schneelage war, sind unzählig viele steine auf der piste gelegen. weiter oben ist das skigebiet schon toll, besonders die steilen stücke.
 
Mal kurz: Warum fahr ich nicht auf die Katrin? Oder besser gesagt, was würde mich auf die Katrin locken?

In erster Linie fehlt natürlich einmal die Vollbeschneiung. Und weiters hab ich was gegen diese alte 4EUB, mich interessierts einfach nicht fast 20 min in der Seilbahn zu sitzen!!

Ansonsten ist die Katrin genial, gute Off-Pist-Möglichkeiten (Seilbahntrasse, Feuerkogel-Variante), viel Höhenunterschied (1000m) und auch eine nette Abfahrt!! Aber trotzdem bin ich fast nie dort :roll:
 
ich wäre nicht im alpinforum, wenn mich 20 min seilbahnfahren stören würde - ganz im gegenteil, ich find die fahrt immer wieder beeindruckend und kurzweilig, mit toller aussicht auf ischl und die berge. das problem ist eher die extrem niedrige kapazität sodass man schnell mal über eine halbe stunde wartet, sobald etwas mehr betrieb ist (auch wenn nur etwa 30 leute vor dir sind ....) und wenn man die nette abfahrt 5 mal gefahren ist, sehnt man sich halt schon nach einer abwechslung .... eine vollbeschneiung halte ich für übertrieben, aufgrund der nordlage ist die schneelage im winter bis 800 m meist ganz ok, wenn nicht, dann würde wohl eine beschneiung auch wenig nützen (warme winter) - und ausserdem die kosten :roll:
 
Prüfbericht Aufwendungen der Stadtgemeinde Bad Ischl für die Katrin Seilbahn AG

http://www.gruene-badischl.at/pruefbericht2005_katrinseilbahn.html

u.a. steht geschrieben
Möglichkeit eines reinen Sommerbetriebes

Möglichkeit eines eingeschränkten Skibetriebes ohne Talabfahrt (würde eine Personaleinsparung und Kosteneinsparungen für die Pistenpflege bedeuten. Das Kinderland könnte eigenständig weitergeführt werden.

ohne talabfahrt kann man gleich zusperren. :abgelehnt:
 
Hi, ich war auch mal auf der Katrin--im Sommer, zu fuß rauf, und mit der Bahn wieder runter... iss halt echt n reiner Sommer Berg- oder nur was für Einheimische- da iss doch in der ganzen Gegend nix für ``verwöhnte `` Schitouristen-- vielleicht noch der Feuerkogel, wenns n Schnee hat, aber ich mein halt, die ``Kitzbühl , Zillertal oder gar Arlberg-Fans `` kennen bessere Winterziele... abgsehn davon, iss Bad Ischl vermutlich n teurer Nobel Urlaubsort...
Katrin- Bad Ischl, Bad Goisern, und das Zwölferhorn- alles gleiche Kategorie...ich würd da am ehesten noch nach Gosau fahrn, das iss vemutlich das Beste Schigebiet in Oberösterreich, oder die Dachstein Abfahrt, würd mich auch mal intressiern, aber viele Lifte sind des auch net... und was ich gar net kenn, die ``Postalm``, da weiß ich gar nix...
 
für einen nachmittag geht das skigebiet schon, aber länger würde ich es dort nicht aushalten. für verwöhnte skifahrer ist die katrin eine katastrophe.
 
OÖ Nachrichten, vom 13 09

Seilbahn kostet Ischl pro Jahr 500.000 Euro
BAD ISCHL. Die Kaiserstadt kann sich die defizitäre Katrinseilbahn kaum noch leisten. Jetzt hoffen die Verantwortlichen auf finanzielle Unterstützung von Seiten der Landesregierung.

Sollte Bad Ischl ab 2006 die Seilbahn schließen, würde sich die Stadt jährlich rund 400.000 Euro ersparen. So hoch ist der Verlust, den die touristische Einrichtung einfährt und der aus dem städtischen Budget ausgeglichen werden muss. Bauhofleistungen und Schuldendienst machen noch einmal rund 110.000 Euro aus. Viel Geld für eine Abgangsgemeinde.

Doch mit Ausnahme der Ischler Freiheitlichen hat noch niemand laut das Ende der Seilbahn gefordert. Im Gegenteil: Alle anderen Parteien bekennen sich klar zur "Katrin".

Laut Adam Sifkovits, Stadtamtsdirektor und Geschäftsführer der Katrinseilbahn AG, ist das Einsparpotenzial bei Personal, Pacht und Betriebskosten ausgeschöpft. Die Grünen fordern "externe Berater", aber davon halten SP-Bürgermeister Helmut Haas und VP-Bürgermeister Johann Panhuber wenig. Sie wollen einen Prüfbericht des Landes abwarten. Der wird bei der nächsten Gemeinderatssitzung am 6. Oktober veröffentlicht. An neue Erkenntnisse der Landesprüfer glaubt aber kaum jemand.

Landeshilfe gefragt

Trotzdem ruhen alle Hoffnungen jetzt auf der Landesregierung. Der Vorschlag von Haas, das Land möge die Seilbahn einfach übernehmen, wurde von Landeshauptmann Pühringer (VP) zunächst zurückgewiesen. Vorstellen kann sich Pühringer allerdings eine "temporäre Unterstützung" - sprich: einmalige Zuschüsse oder die Tilgung laufender Darlehen.

Bürgermeister Haas will die Details bei einem Treffen mit Pühringer demnächst ausverhandeln. Sollte das Land die Stadt Bad Ischl mit seinem Problem alleine lassen, ist es aber vermutlich eine Frage der Zeit, bis die Katrinseilbahn abmontiert wird.
 
Ich gehe eigentlich schon davon aus, dass es vom Land eine Unterstützung geben wird. Natürlich ist man nicht erfreut, einfach so einen grob defizitären Betrieb zu übernehmen. Man wird daher Bedingungen stellen (z.B. Einstellung des Winterbetriebs) oder aber - das halte ich fast für wahrscheinlicher, da die alte Bahn so sicher nicht mehr lange fahren kann - investieren (sprich neue Bahn unter Zuhilfenahme von Fördermitteln) und die Bahn dann quasi der Stadt schenken.
 
ich finde diese Diskussion unglaublich. Sifkovits ist Chef des österr. Seilbahnverbands, wurde kürzlich für seine Ideen auf der Katrin ausgezeichnet, und nun soll die Bahn nach allen Investitionen zugesperrt werden???? Da könnte man die Bahn auf den Grünberg wohl eher zusperren (kein attraktiver Aussichtsberg, fast kein Skibetrieb möglich), da ist ja auch das Land eingesprungen. Eine Investition in die Bahn halte ich allerdings in den nächsten Jahren für ausgeschlossen, wofür auch? Die Bahn wäre nie rentabel, also würde man nur weiteres Geld verschleudern. Ein soches Defizit wie jetzt sollte sich das Land OÖ aber schon leisten könne!
 
Salzprinz schrieb:
Sifkovits ist Chef des österr. Seilbahnverbands, wurde kürzlich für seine Ideen auf der Katrin ausgezeichnet
Was für Ideen waren das?

Salzprinz schrieb:
Da könnte man die Bahn auf den Grünberg wohl eher zusperren (kein attraktiver Aussichtsberg
Mag schon sein, daß der Grünberg kein attraktiver Aussichtsberg ist, die Masse wandert ohnehin zum Laudachsee und benützt eben zu diesem hin die Grünbergseilbahn

@Salzkammergutler:
Wie hoch ist das Defizit
a.) vom Grünberg
b.) vom Feuerkogel und
c.) vom Dachstein-Krippenstein
jährlich?
 
Alpenkoenig schrieb:
@Salzkammergutler:
Wie hoch ist das Defizit
a.) vom Grünberg

Weiß ich nicht genau. Der Skibetrieb wird von der Stadt Gmunden finanziert, daher dürfte das Defizit nicht so hoch sein.

Alpenkoenig schrieb:
b.) vom Feuerkogel

Bei ca. 5 Mio. ATS (ca. 400.000 Euro)

Alpenkoenig schrieb:
c.) vom Dachstein-Krippenstein
jährlich?

Weiß ich leider auch nicht.

d.) Katrin: 500.000 € Defizit.
 
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