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Neues am Katrin – Bad Ischl

Neuer Vorstoß von Landesrat Ackerl zur Rettung der Katrinseilbahn [nachrichten.at]

Ackerl: "Land soll Katrin nehmen, Seilbahn ist für Bad Ischl zu teuer"
GMUNDEN. Das Land Oberösterreich dürfe Bad Ischl die finanzielle Belastung der Katrin-Seilbahn nicht länger zumuten, sagt SP-Landesrat Josef Ackerl. Die Seilbahn solle deshalb wieder in Landesbesitz übergehen.

Josef Ackerl fordert, dass die Traunsee Touristik GmbH, die Katrin-Seilbahn von Bad Ischl übernimmt. Die zu 100 Prozent in Landesbesitz befindliche Traunsee Touristik betreibt (unter anderem) auch die Seilbahnen am Feuerkogel und am Grünberg. "Warum soll das, was in Ebensee und Gmunden möglich ist, in Bad Ischl nicht gehen?", sagt Ackerl.

Die Seilbahn auf den Ischler Hausberg war ursprünglich bereits im Besitz des Landes, wurde aber 1977 Bad Ischl übergeben und liegt der Stadtgemeinde inzwischen schwer auf der Tasche. Rund 350.000 Euro muss die defizitäre Kommune jährlich für die Abgänge der Seilbahn aus dem Budget abzweigen. "Das ist für eine Stadt wie Bad Ischl auf Dauer nicht möglich", sagt Ackerl. "Hier ist eindeutig das Land gefordert."

Mit Ausnahme der VP (siehe unten) stößt Ackerls Vorschlag bei Bad Ischls Parteien auf Interesse. Vor allem Ackerls SP-Kollegen sind begeistert. Verständlicherweise: Für die in Bad Ischl dominierende SP ist das Budgetdefizit der Stadt eine schwere politische Hypothek.

FP und Grüne begrüßen Ackerls Vorstoß vorsichtiger. Zuerst müsse man ihn überprüfen, heißt es bei den Kleinparteien. "Wir sagen aber schon lange, dass die Stadt ihr Geld für andere Dinge ausgeben sollte", so FP-Fraktionsobmann Anton Fuchs.
 
So, war heute mal kurz ne Stunde auf der Katrin....

Also die EUB sieht ja noch gut aus. Die Klemmen sehen übrigens Nagelneu aus. Ich denke die Bahn fährt locker noch 10 Jahre....

Hmmmm, Das Kinderland sieht ganz nett aus, und die Beschneiung sieht auch so aus, als wenn se neu Ausgebaut wurde.

Oben ja....Also die Familienabfahrt sieht nett aus... N´Schlepper rauf ist aber arg steil. Lieber ne kurze DSB. Reicht für das Familien Skigebiet.

Und an dem Punkt, wo die beiden Abfahrten zusammenkommen, gäbe es auch Erweiterungsmöglichkeiten.

Alles Richtung Katringipfel und dahinter ist jedoch schmarren.

--> DSB auf den Rosenkogel, bestehende DSB nach unten verlängern, Beschneiung ausbauen, und fertig ist der Winterbetrieb.

Ganz wichtig wäre eine Rodelbahn und Flutlicht. Damit kann man zur Zeit Kohle ohne Ende machen.
 
Kannst du mal präzisieren was du mit Ausbau der Beschneiungsanlage meinst? Wie weit geht die Lanzenanlage hinauf? Ich persönlich wüsste nichts von einem Ausbau der Anlage im letzten Sommer...
 
Also die Anlage geht komplett als Lanzen bis zur Kreuzung Skiweg/Hauptpiste, würd ich sagen. Sowie das gesamte Kinderland. Die Pump und Kühlstation sah mir nagelneu aus.

Die Beschneiung würde ich auf jeden Fall ganz rauf ziehen.
 
OK, das ist eh der Stand von 2003 (?). Ich hätte ja mal gehofft, dass sie weiter nach oben verlängert wird, aber da es wohl keine Investitionen geben wird seitens Land OÖ wird auch in die Schneeanlage nichts investiert werden.
 
seh ich ähnlich wie Af, ob man die Beschneiung bis nach oben braucht, kann man diskutieren, eine rodelbahn wäre zwar nett (da gibts in ischl ohnehin nichts gscheites), sehe ich aber wegen des steilen geländes schwierig. eine verwendbare straße zur talstation gibts ja nicht ...

geile wäre eine art "ischler flieger", ähnlich wie der fisser flieger - bei dem gelände der bahn wäre diese dann WIRKLICH spektakulär :-))))

übrigens: im vergleich zum grünberg ist man auf der katrin ohnehin schon sehr rührig - die gmundner tun so gut wie nichts für die attraktivität ihres hausberges. da könnte man einiges machen: aussichtsplattform (zur zeit hat man wegen des starken baumbewuchs überhaupt keine aussicht vom gipfel - wozu fahr ich dann rauf ???), sommerrodelbahn beim schlepplift, usw.
 
So, es ist Zeit diesen thread wieder mal aufzuwärmen.

Ich war heute das erste mal auf der Katrin, da ich nur mal kurz für 2 Stunden schifahren wollte und das dort gerade mal 12,50 kostet. Also ich muss sagen, dass die lange Talabfahrt wirklich was hat. Ok, ein bisschen mehr Schnee würde nicht schaden.

Weiss jemand wie es derzeit um die Zukunft der Bahn steht ? 2006 stand ja offenbar alles auf der Kippe.
Ist der Betrieb aus heutiger Sicht längerfristig gesichert ?
 
csaa3843 schrieb:
Also ich muss sagen, dass die lange Talabfahrt wirklich was hat.

Mal kurz ot: Ja, im Moment viele Steine. Meine Schi haben Schotterausschlag vom heutigen Tag.

p1150097ly2.jpg


Foto: Chasseral (Danke fürs schnelle Borgen). So, und jetzt statt sarkastisch mal seriös weiter:

Um die Sache abzukürzen: nein, es gibt nichts neues, die mir bekannten Zeitungen und Onlineportale schweigen sich über den Weiterbetrieb der Katrin aus. Dass eine Sanierung der Seilbahn jedoch ansteht, das dürfte ja nichts neues sein. Daher stellt sich nach wie vor die Frage, wer diese Sanierung finanziert. Auch auf den Portal Pro Katrin gibt es diesbezüglich nichts neues. Weiterwurschteln wie bisher scheint die Devise zu sein.

MFG Dachstein
 
Dachstein schrieb:
Auch auf den Portal Pro Katrin gibt es diesbezüglich nichts neues.

Auch wenn dort nix neues steht: Ich kann Pro Katrin nicht erreichen. Scheint off zu sein.
 
Salzprinz schrieb:
Bin kein politischer Insider - jedenfalls ist die Optik schief angesichts der Tatsache, was das
Land am Feuerkogel und am Grünberg investiert und die Katrin völlig im Stich lässt ...

Also wenn die Länder für jedes in Schieflage gekommene Unternehmen zahlen müssten, dann gute Nacht. Und nicht vergessen: Grünberg und Feuerkogel gehören der Traunsee Touristik, damit der Landesholding und damit der Land OÖ direkt, die Katrinbahn einer Gemeinde. Finanziell zwei paar Schuhe. Und auch das Land OÖ wird kein Geld zum Verschenken haben.

MFG Dachstein
 
Zudem darf man dabei auch nicht vergessen, dass das Potential der beiden anderen genannten Berge doch um Einiges größer ist.

Die Katrin hat weder auch nur eine einzige zeitgemäße bzw. attraktive Skiabfahrt, noch ist sie ein besonderer Aussichtsberg von überregionaler Bedeutung. Die Katrin war nie und wird nie mehr sein als das Nachmittagsskigebiet der Bad Ischler. Sommer-Wanderwege sind dort ebenso vergleichsweise Mangelware - außer mal schnell was essen und kurz zum Gipfel marschieren kann man dort oben schlichtweg einfach nicht.

Eine touristische Abhängigkeit der Stadt Bad Ischl ist aufgrund der tendenziellen Ausrichtung in Richtung Sightseeing/Kongresstourismus/Therme nicht gegeben. Ebenso stellt die Katrin keine touristische Zukunftschance dar.

Arbeitsplätze hängen - abseits der Seilbahnbediensteten - aufgrund nicht vorhandener Infrastruktur am Berg (vgl. mehrere Beherbungsbetriebe am Feuerkogel!) ebenfalls nicht an dieser Bahn.

Volkswirtschaftlich ist daher kein großer Nutzen durch bzw. eine Rechtfertigung für eine Weiterführung des Seilbahnbetriebs auf der Katrin gegeben, mangelnde Unterstützung durch das Land Oberösterreich in Person der Seilbahnholding daher nachvollziehbar.
 
Dachstein schrieb:
Kurzes OT: Gibts das doch, dass wir bei einem Schiberg im Salzkammergut in etwa EINER Meinung sind? ;)

MFG Dachstein

Sicher gibt´s das, und wir sind uns auch beim Feuerkogel - was das Gesamtpaket aller Investitionen anbelangt - einer Meinung. Wo wir uns nicht einer Meinung sind, das ist die Beschneiungsanlage für den Feuerkogel, die ich gerne schon letzte Saison, spätestens aber heuer gern gesehen hätte.

Gemäß aktuellstem Infostand scheint man aber in der Seilbahnholding aus der heurigen Wintersaison nichts gelernt zu haben und versucht´s ein weiteres Mal, sich so durch den Winter zu wurschteln. Mal schauen, ob´s heuer klappt.
 
Es ist, generell, alles eine Frage des Geldes. Und solange in OÖ nicht Tiroler Verhältnisse herrschen, was den Wintersport betrifft, wird es halt in OÖ einiges langsamer gehen, als wir uns das wünschen.

lanschi schrieb:
Gemäß aktuellstem Infostand scheint man aber in der Seilbahnholding aus der heurigen Wintersaison nichts gelernt zu haben und versucht´s ein weiteres Mal, sich so durch den Winter zu wurschteln.

Was heißt da lernen? Ich glaub, die Verantwortlichen der Landesholding wissen recht genau, dass da oben eine Schneeanlage von Nöten wäre. Nur sind solche Investitionen immer eine Frage des Geldes, und geschätze 10 Millionen Euro schüttelt auch eine Landesholding nicht aus dem Arm. Und wie ich schon einmal geschrieben habe, kann ein nachhaltiges Konzept auch über längeren Zeitraum ausgeführt werden, was dann unter dem Strich da steht, zählt, und nicht unbedingt der Weg.
Und ganz nebenbei: das Investitionsvolumen der Seilbahnholding in den letzten Jahren war nicht gerade das geringste (eine 8er EUB und eine 6 KSB/B am Hornspitz, 2 schwere PBs am Krippenstein, 2 Schlepper am Feuerkogel, Schneeanlage am Hornspitz, ein 8er EUB und eine 6 KSB am Feuerkogel, jetzt noch die Grünbergbahn... Fortsetzung wird - denke ich - folgen).

MFG Dachstein
 
Also ich fand den Ausblick Richtung Goisern/auf Bad Ischl schon nett.... Aber obs hier ne simple PB oder Funifor á la Bezau ned auch täte?
Wenn ich mir Anschau, was am Karren in Dornbirn los ist könnt sich das schon rechnen. Ne vernünftige Gastro rauf (Mindestens Niveau Zauner), bis 23 Uhr geöffnet (halt nur 30 Minuten Takt), oben die Wanderwege ordentlich anlegen(evtl. gibts ja was interessantes aufm Weg ins Tal) und gut wärs....

Weg mit der DSB, die Slte unten stehenlassen für die Kids und gut gehts.... Wenns in Vorarlberg funktioniert, warum solls im Salzkammergut ned auch klappen? Touris gibts dank Sissi genügend. Wenn man noch die Bustouris mittels Abendessen oben am Berg einbinden würde wärs sogar noch besser. Aber es gehört halt ein gescheites Gesamtkonzept her...

@ Einstellen: Fände das schade....seit ich 3 bin, hab ich Abends immer auf die Beleuchtete Seilbahntrasse der Kathrin geguckt(sind aber immer nach Russbach zum Skifahren gefahren)
 
Dachstein schrieb:
Ich glaub, die Verantwortlichen der Landesholding wissen recht genau, dass da oben eine Schneeanlage von Nöten wäre.

Ich sag nur:

Alfred Bruckschlögl bei der Konzeptpräsentation schrieb:
[...]Wir errichten eine neue 8er-Gondelbahn in absolut schneesicherer Lage. Der Feuerkogel ist ein natürliches Schneeloch und kommt daher auch langfristig selbst in Lagen bis 1000 m ohne Beschneiungsanlage aus. [...]

Aber das ist hier bekanntermaßen jetzt nicht Diskussionsthema, und wir beide kommen da sowieso auf keinen grünen Zweig. Wir haben da grundverschiedene Ansichten.

@Af: Das, was du vorschlägst, fordert aber auch ein Investitionsvolumen jenseits von Gut und Böse (> 10 Mio. Euro). Das, was du vorschlägst, wäre sicherlich ein funktionierendes Konzept. Ebenso könnte eine Flutlichtanlage samt guter Beschneiungsanlage einen gehörigen Besucherzuwachs bescheren. Ausreichend Beherbungsbetriebe in der näheren Umgebung, sowie eine akzeptable Nähe zu Ballungsräumen (die Distanzen Salzburg-Katrin bzw. Linz-Katrin sind vergleichbar mit der Entfernung Wien-Semmering) würden hierfür eine gute Basis darstellen. Aber ich befürchte, dass sich kein Investor für diese "große Lösung" finden wird, und daher wohl nur zwei Optionen übrig bleiben werden: Weiterwurschteln wie bisher oder zusperren.
 
Mhhh....wenns die 6EUB noch tut, gehts halt mit der noch weiter. Und die SLte samt Beschneiung im Tal sind ja neu gebaut. Aber oben ist man halt noch in den 60ern....
Deswegen weg mit dem Winterbetrieb ausser im Tal, und dafür den Berg behutsam ausbauen....aber ohne gutes Tourismuskonzept klappt das halt ned.

Ein Beispiel wo es ähnlich gemacht wurde ist Kramsach: ESLs revisioniert, nur Sommerbetrieb, Berghaus behutsam ausgebaut, Wege werden evtl. noch ausgebaut, im Tal sorgt ein SLt samt Schneekanone und Seillift für Übungsfläche für die Einheimischen...

@ Flutlicht: Von Salzburg fährt keine Sau nach Ischl zu Nachtski....dann eher noch nach Söll.... Und von Linz aus ists auch ned grad interessant. Also das fände ich sinnlos. Wenns komplett zumachen, verliert Ischl halt eine Attraktion. -> IMO das Geld für Flutlicht+Beschneiung eher für den ordentlichen Sommerbetrieb sparen und investieren.
 
Mit der Aussage hat er recht. Schneesicherheit wird über eine Staristik belegt, und statistische Ausreißer sind nun mal möglich (ich gehe davon aus, dass das bekannt ist). Heuer hatten wir einen statistischen Ausreißer. Pech gehabt, fertig. Das Salzkammergut ist generell eine recht schneesichere Region, bedingt durch die Staulage. Dass halt heuer nur Südstau gab, war höhere Gewalt.
Auch wir auf der Uni arbeiten viel mit Statistik, und meistens kommt es recht gut hin, habe aber auch schon meine Ausreißer büßen müssen. Passiert halt.

Das, was du vorschlägst, wäre sicherlich ein funktionierendes Konzept.

Bezweifle ich, dass selbst sowas funktioniert. Ein Gastrobetrieb müsste so gut sein, dass die Leute die Bahnfahrt auch zahlen. Und in der heutigen Zeit schaut jeder aufs Geld. Wenn ich gleiche Qualität im Tal bekomme, warum sollte ich dann am Berg mehr zahlen? Da bräuchte es da oben schon eine außergewöhnlich gute Qualität, die alles schlägt, was im Tal ist. Und das wird in Anbetracht von so manchem Wirtshaus im Tal eher unmöglich.

MFG Dachstein
 
@lanschi: Deinen Argumenten muss ich hier ganz massiv widersprechen. Mir ist als Ischler bekannt, dass die Katrinbahn in Gemeindeeigentum ist - das liegt daran, dass das Land nicht willens ist, die Bahn zu übernehmen - warum auch immer.
Was den Vergleich mit dem Grünberg angeht, kann ich mich nur wundern. Ich kenne beide Berge sehr gut, der Grünberg siecht seit Jahren dahin, die Seilbahn ist fast nie ausgelastet, was an der mangelnden Attraktivität des Berges liegt - der Berg selbst bietet weder im Sommer (kaum Aussicht, weil Waldgebiet, lediglich Ausgangspunkt für Wanderungen "weg vom Berg") noch im Winter (fast nie ausreichend Schneelage, wenig attraktive Abfahrt) interessantes Potential - da sieht es auf der Katrin ganz anders aus - der Berg ist ein toller Aussichtsberg mitten im Salzkammergut und bietet sehr wohl ein attraktives Wandernetz (mehre Aufstiege vom Tal, Katergebirgsüberschreitung etc.). Das Skigebiet ist klein aber nicht uninteressant - zudem kommen die Investitionen in Beschneiung und Kinderland, die in den vergangenen Jahren getätigt wurden. Was die Aktivitäten der Verantwortlichen in der Vergangenheit anbelangt, so war man in Ischl weitaus aktiver als in Gmunden. Dazu kommt, dass Bad Ischl im Gegensatz zu Gmunden große Bedeutung als Fremdenverkehrsort hat und ein Vielfaches an Nächtigungen aufweist (auch im Winter, siehe Statistik).

Den Feuerkogel möcht ich hier außen vorlassen, der ist ein gesondertes Kapitel.
 
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