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Neues am Kaunertaler Gletscher

kommt drauf an, wie diffus die sicht durch die hochbewölkung wird (für mich jedenfalls, denn das kann heißen, dass ich auch nix wirklich gut seh...)
 
Na ja, bei meinem Urspurngsdialog mit Marius gings genau dadrum, dass ich bei mehreren Besuchen den Eindruck hatte, dass - während am Pitztaler Gletscher und vor allem im Ötztal - schlechtes Wetter war, im Kaunertal besseres Wetter vorherrschte. Damit meinte ich aber genau Hochbewölkung (von mir aus auch mit diffusem Licht) anstatt Nebel mit Niederschlag. Das ersteres nicht "gutes Wetter" heißt ist klar, aber im Prinzip gings ja auch nur um die Entscheidung:" Wenn heute skifahren, wo gehts dann am besten?" - und da hab ich bereits mehrfach nach Blick auf die Webcam das Kaunertal vorgezogen, weil man da wenigsten ein bisschen was geshen hat.

Ist ja auch egal... ;)
 
gestern abend war wieder ein Bericht im TV über die geplante Erweiterung (ich glaube es war "Report" im Orf, bin mir aber nicht mehr sicher):

Grundton war natürlich Anti-Erschliessungsmäßig, der Gletscher würde im unteren Teil durch die Erschliessung oben zerstört werden (ohne Begründung, lächerlich!), oder auch der Berg sei "heilig" (so ein Berg-AlmÖhi-Naturfreak).

Der einzige der wirklich objektiv und nicht populistisch blieb war der Bürgermeister, der sagte, dass es zwar ein paar Eingriffe dafür geben muss, aber er auch an seine Gemeinde denken muss und das eine Investition in die Zukunft ist (ist es skimäßig ja zweifelsohne).

Alles in allem ein sehr grüner Beitrag ohne wirkliche Begründungen warum die Erschliessung so zerstörerisch sein soll, wenn man über das Thema nicht vorher informiert ist, denkt man nach diesem Beitrag die Kaunertaler würden den Gletscher einfach vernichten wollen.... :evil:

Aber diese Argumentationen der Grünen hatten wir ja schon oft in der Diskussion (ich sag nur 3 Meter Bäume am Spitzing!!!)
 
Aus der Tiroler Tageszeitung:

Gletscher-Ausbaupläne: Finale im Herbst

Frühestens im Herbst können die Pitz- und Kaunertaler ihre konkreten Erweiterungsprojekte einreichen. Die AK läuft dagegen Sturm.


INNSBRUCK (nie). Sowohl die Pitz- als auch die Kaunertaler wollen ihre Gletscherskigebiete erweitern. Während im Kaunertal eine Seilbahn auf die Weißseespitze entstehen soll, haben die Pitztaler für eine zusätzliche Seilbahn den Linken Fernerkogel im Visier. Eingereichte Projekte gebe es aber vorerst noch nicht, bestätigt Naturschutzlandesrätin Anna Hosp (ÖVP).

Bis vor kurzem konnten Antragsteller, Grundeigentümer, etc. beim Land ihre Stellungnahmen abgeben. Konkret gehe es in beiden Fällen um die Erweiterung der Skiflächen und der Schutzzonen. Wie aus Hosps Büro zu erfahren war, sei die Einreichfrist bereits abgelaufen. Nun würden die Stellungnahmen auf ihre Berechtigung überprüft und mögliche Änderungen eingearbeitet.

Nach der Sommerpause wird sich die Landesregierung schließlich mit den Erweitungsplänen befassen und eine Schutzgebietsverordnung erlassen.

Erst dann können die konkreten Liftprojekte eingereicht werden. In Form eines Einzelbewilligungsverfahrens werden die gewünschten Skigebietserweiterungen überprüft.

Beseitigt seien indes auch die Unstimmigkeiten mit den Pitztalern über das Ausmaß der erschließbaren Gletscherfläche. "Wir sind uns einig, dass aus Sicht des Naturschutzes maximal 250 Hektar für Erweiterungen zur Verfügung gestellt werden können", sagt Hosp.

Den Ausbauplänen nichts abgewinnen kann AK-Präsident Fritz Dinkhauser. "Die Gletscher gehören nicht den Gletscherbaronen und Liftkaisern, sondern allen Tirolern", poltert er.

Das Land sei gefordert, ein regionales Programm für das Pitz- und Kaunertal zu entwickeln. Es gehe nicht an, sich nur auf den Winterfremdenverkehr zu konzentrieren. Von einer Gletschererschließung profitiere primär nur die Seilbahnwirtschaft.

Dinkhauser verlangt eine "bessere wirtschaftliche Vielfalt", damit die Erwerbschancen der Bevölkerung verbessert werden könnten. Ob der schlechten Joblage würden 80% der Talbewohner auspendeln. Einpendeln würden hingegen nur noch "Billiglohn-Empfänger aus der ehemaligen DDR".


2004-07-13 18:21:39
 
And again and again and again and again :blablabla:, in http://tirol.orf.at/oesterreich.orf?read=detail&channel=6&id=330924 zu lesen:

Gegen Ausbau der Skigebiete am Gletscher
Die nationale Vertretung der internationalen Alpenschutzkommission - CIPRA-Österreich protestiert gegen Pläne des Tiroler Landtags zum Ausbau der Gletscherskigebiete im Pitz-, Kauner- und Stubaital.
Nanu, jetzt ist Stubai auf einmal wieder dabei - die meiste Zeit wird ja nur von Kauner- und Pitztal gesprochen. Falls damit Daunscharte gemeint ist - die kann man ja kaum noch als Gletschererschliessung bezeichnen :? .
"Negative Vorbildfunktion"
Mit der Tiroler Novellierung des Gletscherschutzes sei ein Präzedenzfall geschaffen worden, der den gesamten hochalpinen Raum betreffe, glaubt die CIPRA. Sie befürchtet, dass die Aufweichung des Gletscherschutzes in Tirol international Nachahmer finden könnte.
Das will ich auch stark hoffen :twisted: !!!

Ach ja, ein Kommentar will ich euch auch nicht vorenthalten, obwohl ich nicht 100% der gleichen Meinung wie der Autor bin finde ich es doch zum :rofl: :

einen gletscher kann man nicht zerstören!
milton, vor einem Tag, 3h 40min
Ein gletscher ist nur ein dummer eisklotz. Ob auf ihm ein paar leute herumwedeln tut niemanden weg.
 
Ein gletscher ist nur ein dummer eisklotz

Das ist auch rein naturwissenschaftlich betrachtet falsch, den ein Klotz fließt nicht, oder? Außerdem würde ich diesem Zeitgenossen jedes Maß an Respekt vor der Natur absprechen => "Bäume sind nur dumme Holzstangen" => "der Mensch ist ein dummer Zellhaufen"
Tut mir Leid, aber so ein Kandidat sollte mal ein paar Stunden am Seil tief in der Gletscherspalte baumeln, dann schreibt er nicht so einen Unsinn.

Ich beziehe diesen Wunsch natürlich nicht auf Miki!
 
@Tyrolens: ich glaube wir beide wären gute Politiker (von einem Haufen Kommentare gerade den zitieren der einem am besten ins Konzept passt :twisted: ). Apropos Konrad Lorenz, von dem habe ich so meine Meinung, halte aber lieber mein Grossmaul weil

a) es 100% OT wäre
b) ich keine hitzigen Diskussionen auslösen will, im Forum geht es in den letzten Tagen/Wochen sowieso viel zu heiss her
c) mir bewusst ist das er für manche Österreicher sowas wie ein Halbgott ist

@Marius:
"der Mensch ist ein dummer Zellhaufen"
Naja, gar nicht soo falsch - den Gedanken kriege ich oft (z. B. wenn ich morgens in den Spiegel schaue 8O ) ...
 
den Gedanken kriege ich oft (z. B. wenn ich morgens in den Spiegel schaue ) ...

Hui!
Das tolle an dir, Miki, ist die Tatsache, dass du im Gegensatz zu vielen Leuten zu Selbstironie und Witzen auf deinen Kosten fähig bist! *chapeau* :tach:
 
Marius: Du weißt ja nicht, wen er alles im Spiegel noch sieht .... ;-)

Ad AK: Die AK (Arbeiterkammer) oder beser geseagt, der Herr Dinkhauser, ist also dagegen, weil dies seiner Meinung nach keine Arbeitsplätze in den besagten Tälern sichert, weil die Mehrheit der Saisonarbeiter ja aus der Ex-DDR oder jetzt dann den neuen EU-Ländern kommt.

... mit dieser Meinung dürfte er aber ziemlich einsam sein :)

Und zum Thema "Die Gletscher gehören allen": Ja, dann bitte, ich will den Ausbau, und ich will auf den Gletscher skifahren!

Und zum Thema "Eisklotz": So unwahr ist das auch wieder nicht. Gletscher kommen, Gletscher gehen. Ob da jetzt ein Zaun rumgebaut wird und hingeschrieben wird "Geschützt" oder nicht; ob der Gletscher jetzt 2 Jahre früher verschwindet oder 2 Jahre später: Es gibt schlimmeres.
 
miki schrieb:
Apropos Konrad Lorenz, von dem habe ich so meine Meinung, halte aber lieber mein Grossmaul weil

Ich halte Lorenz bei Gott nicht für einen Helden. Und wenn das, was über seine Vergangenheit bekannt ist stimmt, war er ein ziemlicher Opportunist.

@starli: Ich wart' ja nur drauf, dass im Kaunertal der Vollausbau kommt, und die sich dann aufführen, wie jetzt die Stubaier. Denn dann ist für dich wieder nix mit Skifahren. :D ;)


Im Übrigen hat Österreich heute eine riesen Rüge von der EU bekommen. Wegen mangelndem Umwelt-, insb. Habitatschutz.
 
@starli: Ich wart' ja nur drauf, dass im Kaunertal der Vollausbau kommt, und die sich dann aufführen, wie jetzt die Stubaier. Denn dann ist für dich wieder nix mit Skifahren.

:D
 
Na also, die Problematik landschaft- und umweltschutztechnischer Art ist ja nun vorhanden, da braucht man nicht viel dran rumzuleugnen. Und auch die Tatsache, dass Skifahrer eine recht begrenzte Gruppe darstellen, deren Interessen darübehinaus kurzfristig sind und in jedem Fall nicht lokal gebunden, spricht schon für eine Argumentation im Sinne der Gletscher als "Eigentum" aller. Ob man dann für oder gegen einen Ausbau ist, bleibt dennochjedem selbst überlassen. In jedem Fall stellt ein Ausbau im Kaunertal definitiv einen massiven Eingriff in die Natur dar und darüber hinaus aufgrund der besonderen Lage noch in eine besonders schützenswerte (der Gepatsch ist ja nun nicht irgendein Gletscher). Die Frage, ob das ein Eingriff ist, stellt sich gar nicht, die Frage ist vielmehr, ob dieser Eingriff tolerierbar ist.

In diesem Zusammenhang bin ich zumindest bei einer Erschließung der Weißseespitze per PB der Auffassung, dass das nicht mehr tolerierbar ist. Eine Erschließung des Hohen Zahns fänd ich eher diskutabel, aber einen Bahn direkt auf die Weißseespitze halte ich landschaftstechnisch für total bescheuert.
 
In diesem Zusammenhang ein interessanter Leserbrief, abgedruckt in der AV-Zeitschrift Panorama:

"Danke! Wir möchten Ihnen danken, dass der AV sich derzeit so vehement gegen die Erschließung des Weißseeferners [sic!] zur Wehr setzt. Ob es etwas nützt, das wagen wir zu bezweifeln. Hier vor Ort herrschen leider andere Gesetze und das Denken ist Glückssache. Nur der momentane Geldfluss für einige Wenige ist interessant. Die Nachbargemeinden, wie unser Kauns haben mit und ohne Gletschererschließung keine Perspektiven was Arbeitsplätze angeht. Wenn es Ihnen gelingt, die Verfahren hinauszuzögern, bevor alles kaputtgemacht wird, dann könnte das Wunder passieren, dass alles doch noch überlegt wird. Freundliche Grüße an alle, die mit uns für den Erhalt der Weißseespitze kämpfen wollen!" H. und B. Wille, Kauns

Das widerspricht doch der von einigen hier vertretenen These, dass nur die "Verrückten vom AV" gegen die geplanten Maßnahmen sind! Auch Einheimische denken so.
 
Ja! Und es deckt sich sehr gut mit meiner Erfahrung diesbezüglich. Ich habe ja auch gerade in Frankreich in den großen Skistationen und ihren Tälern über die Jahre einige Leute persönlich kennengelernt und der Tenor war bezüglich der Expansion oder auch Neuerschließung immer derselbe: Skibetrieb grundsätzlich ja, jedoch darf seine wirtschaftliche BEdeutung für den einzelnen im Tal auch nicht überschätzt werden und zwar vor allem in Bezug auf Ausbaumaßnahmen: hier hab ich fast immer die Ansicht angetroffen, dass solche zwar massive Eingriffe in die Landschaft darstellen, aber effektiv allenfalls einer sehr überschauberen Gruppe von Involvierten einen wirtschaftlichen Vorteil bringen. Meistens (in Frankreich jedenfalls) hat sich der härteste Widerstand sogar genau in den betroffenen Kommunen gebildet - und zwar in den 70ern genau wie heute auch. Ist ja auch eigentlich logisch: die Leute dort haben zu ihrer Umgebung den engsten Bezug und nehmen darüber hinaus die Veränderungen am deutlichsten wahr.

Das ARgument von der wirtschaftlichen "notleidenden" hab ich bisher immer nur in Rahmen der großpolitischen Diskussion gehört von denjenigen Interessenvertretern, die selbst gar nicht unbedingt einen Bezug zur entsprechenden Kommune haben (oder aber wieder direkt bei der Seilbahn arbeiten).

Wie dem auch sei, ich denke, dass das gerne sehr einseitig dargestellt wird, die Gegner solcher Projekte gerne medienwirksam als vereinzele arme Spinner abgestempelt werden. Dabei will ich gar nicht mal ausschließen, dass das Kaunertal mit einem vernünftigen Ausbau insgesamt von derartigen Maßnahmen profitieren könnte. Dennoch bleibe ich dabei, dass eine Erschließung der Weißseespitze per PB sicher nicht zu solchen vernünftigen Ausbaumaßnahmen gehört. Ich wiederhole an dieser Stelle noch einmal meine bereits weiter oben vertretene Position: Hauptmanko im Kaunertal sind: Lange Anfahrt, Flache Pisten und das schlauchförmige Gebiet. Eine Erschließung der Weißseespitze ändert das nicht, bringt jedoch das weitere Manko einer optischen Abwertung eines der schönsten Berge der Ötztaleralpen, der bis dato ein Plus fürs Kaunertal dargestellt hat. Ich empfehle daher weiterhin dringend einer Überarbeitung der Pläne.


Laut DAV stand übrigens schon im Mai die ersten Bagger auf der Weißseespitze (mit Photo).
 
Laut DAV stand übrigens schon im Mai die ersten Bagger auf der Weißseespitze (mit Photo).

Den Artikel habe ich auch gelesen, bei mir war aber auf dem Photo folgendes zu sehen: ein Bagger am Weißseeferner und die Spitze im Hintergrund!
 
trinc: Was ich so bisher aus Frankreich gehört hab, ist das ja oft so, daß großen Konzernen Lifte, Restaurants und Hotels gehören ....

.. also die Struktur ist da in Tirol schon noch ein bissl anders.....

Was wollen die Kaunertaler dann? Industriegebiete mit rauchenden Schloten? Riesige Holzverarbeitungsbetriebe wie im Zillertal, die im Winter täglich für Nebel sorgen?

Tyrolens schrieb:
@starli: Ich wart' ja nur drauf, dass im Kaunertal der Vollausbau kommt, und die sich dann aufführen, wie jetzt die Stubaier. Denn dann ist für dich wieder nix mit Skifahren. :D ;)

Kommt jetzt drauf an, was du mit Vollausbau alles meinst, aber hinsichtlich des Gepatschferners dürfte es relativ klar sein, wie das dann ausschaut:

- April bis Anfang/Mitte Mai: Alles in Betrieb
- Anfang/Mitte Mai bis Anfang/Mitte Juni: Nur Weißseeferner in Betrieb, Revisionsarbeiten am Gepatsch
- Anfang/Mitte Juni bis Mitte September: Nur Gepatschferner in Betrieb

... und so blöd werden die ja wohl nicht sein, die höchsten Lifte Österreichs im Hochsommer dann stillzulegen ,-)

Trinc: Daß die PB bis zur Weißseespitze geht, brauchst doch eh fast nicht befürchten, nachdem die Felsen da ja evtl. auf italienischem Gebiet liegen, wird halt evtl. doch der Hohe Zahn abgesägt ;)
 
Ich sag Euch was: 3 Saisons nur Winterbetrieb am Weißseeferner (Gepatsch geschlossen) und Sommerbetrieb am Gepatsch (Weißseeferner geschlossen), dann stellt man ganz erstaunt fest, dass für den Sommerschi kein Markt mehr besteht und hat die gleichen Öffnungszeiten wie das Pitztal mit zwei spearten Schigebieten, die beide für sich die gleichen Schwächen aufweisen.

Die Bahn wird mit ziemlicher Sicherheit nicht auf den Hohen Zahn, sondern direkt auf die Weißseespitze führen - da wird eher das Gletschereis entfernt.

Ja, ich war mir auch nicht so ganz sicher, was da nun genau auf dem Bild vom DAV war, ich hatte mich aber auch schon gewundert - u.a. deshlab hab ichs geschrieben, um noch mal ein Statement zu kriegen.
 
starli schrieb:
trinc: Was ich so bisher aus Frankreich gehört hab, ist das ja oft so, daß großen Konzernen Lifte, Restaurants und Hotels gehören ....

.. also die Struktur ist da in Tirol schon noch ein bissl anders.....

Nicht unbedingt. Siehe RAIKA, Hypo, Swarovski, Lang, Fröschl ;) usw. Und wenn man ein Hotel mit 200 oder 300 Betten als Beispiel heranzieht, so verdienen damit wenn, dann eigentlich nur die Hoteleigentümer anständig.
Dasselbe bei den Liften. Als 08/15 Liftangestellter verdient man nicht wirklich viel. Reicht halt gerade so zum Leben mit ein bißchen Luxus.
Und was die Umwegrentabilität betrifft - die Betriebe, die von der Errichtung der Infrastruktur leben, haben ihren Sitz sehr oft draußen am Talanfang oder gar im Inntal (z.B. Landecker Installateur mit c.a 200 Angestellten). Also heißt's wieder pendeln.

Was wollen die Kaunertaler dann? Industriegebiete mit rauchenden Schloten? Riesige Holzverarbeitungsbetriebe wie im Zillertal, die im Winter täglich für Nebel sorgen?

Das Kaunertal hat ja eigentlich kaum Bevölkerung. Die hätten wahrscheinlich sogar zu wenig Menschen für einen mittelgroßen Industriebetrieb. ;)
Und so groß sind Kolbitsch und Binder nun auch wieder nicht. Den Dreck manchen IMO schon eher die Touristen, die brav von Strass bis Kaltenbach im Stau stehen und natürlich der Hausbrand. Was glaubst du, was 1 Mio. Gästebetten an Heizöl verbrauchen. Da fallen die paar Sägewerke wirklich nicht mehr ins Gewicht.
 
Außerdem soll es ja Dinge geben wie Nebel, der sich wg winterlicher Inversionswetterlage von selbst bildet... :D

Was die Aussagen zur sozioökonomischen Struktur des Kaunertals angeht: volle Zustimmung! Wie viele Einwohner gibts dort? Arbeitslosenquote wie hoch?
 
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