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Neues am Kaunertaler Gletscher

Das genze ist nur ein bauweg, der nach kurzer zeit von geröll zugeschüttet sein wird? Ganz schön breit...
Man regt sich über den funifor in alagna auf, aber dort haben sie wenigstens eine bauseilbahn raufgebaut, und sämtliches gerät mit ebendieser bahn raufgeholt. Das hat dann auch den vorteil dass die nicht beliebig rumbaggern können, denn megaschweres gerät bleibt im tal.
Das was die hier machen, hat kein limit mehr. Es ist anscheinend zu einfach geworden, auch im hochgebirge beliebig schnell und offensichtlich zu günstig infrastruktur zu erstellen. Also wird es gemacht: Die natürlichen grenzen exestieren nicht mehr, und dier tiroler ziert sich, sich selbst grenzen der landschaftsumgestaltung aufzzuerlegen...

Am austieg der kuppelbaren anlage (ich denke mal es wird die übliche hochleistungsbahn), wird dann eine fast fussbalfeldgrosse fläche planiert, und mit stützmauern versehen, um derart die 2400p/h(?) so zu verteilen, dass die massen hinreichend gut abfliessen koennen, ohne die neu ankommenden fördermengen zu behindern. Wie sowas geht, sieht man ja recht hübsch bei der mittelstation schwarze schneid in sölden...
Ich bin neugierig starli auf deine bilder wenns fertig ist... :-)
 
Kris: Der Bauweg dient dann als blaue Abfahrt, da die Standard-rote ja eigentlich schwarz gezählt werden müsste.

Es wird eine 8EUB mit Sitzheizung, nur so zur Erinnerung ... aber jetzt werden's keine Zeit mehr haben, da noch irgendwas zu planieren etc. Da außerdem von der Bergstation eine "Variante Melag" im Plan eingezeichnet ist, wird man auch nach hinten keine großen Verbauungen hinmachen können. Wird sicher nicht so extrem wie am Tiefenbachferner z.B.!

Was hätten's denn viel anders machen sollen hier? Die SL-Trasse war aufgrund des Gletscherschwundes nicht mehr viel länger tragbar, die DSB Wiesejaggl auf gleicher Trasse aufbauen? Dann lieber jetzt verlängert als 8EUB Karlesjoch.

Mir wär ja immer noch die Gepatsch-Erschließung wichtiger & lieber, aber das wirst du jetzt vermutlich noch weniger hören wollen ;-)
 
Kris schrieb:
Am austieg der kuppelbaren anlage (ich denke mal es wird die übliche hochleistungsbahn), wird dann eine fast fussbalfeldgrosse fläche planiert, und mit stützmauern versehen, um derart die 2400p/h(?)

Von Hochleistungsbahn kann ja keine Rede sein, meines Wissens nach soll die Bahn eine Förderkapazität von 1700 P/h haben
 
nasuper, blaue piste...damit auch jeder vollkoffer überall abfahren kann...

Eine sinnvollere überlegung wäre vielleicht die folgende:
Das gelände gibt im wesentlichen vor, welche art von skifahrer und welche anzahl/stunde für die entsprechende topographie verträglich sind. Der bahntyp ist dann derart zu wählen dass er einerseits zu diesen zwei parametern passt, und zudem auch zu den gegebenheiten der topologie passt. Also dass nicht ein schmaler grat wegzusprengen ist, damit die UNIG hinpasst inklusive dem erfoderlichen auslauf im stationsvorfeld. Wie es besser geht: Stichwort Oropa, Monte Mucrone zB.

Man kann gewiss bei wichtigen hauptachsen (zB talabfahren) nachhhelfen, das wird sich wohl nicht vermeiden lassen. Aber dass das hier auch so sein muss???
Die sollten das mal in den sommerprospekt der tirolwerbung stellen...

Der heute völlig ungeniert gewählt modus, das gelände selbst im hochgebirge derart zu modellieren, dass dieses einerseits eine beliebige bahntart aufnehmen kann, und anderseits auch jeden typus bzw. jede anzahl an skifahrern abführen kann, den die zugehörige bahn auszuspucken vermag, ist abzulehnen.
 
Das sagst du ja nur, weil du eh überall runter kommst. Jetzt gibt es auch keine Piste mehr die mich vor ein größeres Problem stellt, aber als ich angefangen habe wollte ich auch schon überall rauf, das war manchmal auch schon zu viel.
 
ich seh das genauso wie seilbahnjunkie. es werden unteranderem viele anfänger mit der karlesbahn fahren(da können se nicht rausfallen :) , der schlepper wahr glaub ich relativ steil) und für die ist eine blaue abfahrt echt gut
 
Kris schrieb:
nasuper, blaue piste...damit auch jeder vollkoffer überall abfahren kann...

Eine sinnvollere überlegung wäre vielleicht die folgende:
Das gelände gibt im wesentlichen vor, welche art von skifahrer und welche anzahl/stunde für die entsprechende topographie verträglich sind. Der bahntyp ist dann derart zu wählen dass er einerseits zu diesen zwei parametern passt, und zudem auch zu den gegebenheiten der topologie passt. Also dass nicht ein schmaler grat wegzusprengen ist, damit die UNIG hinpasst inklusive dem erfoderlichen auslauf im stationsvorfeld. Wie es besser geht: Stichwort Oropa, Monte Mucrone zB.

Man kann gewiss bei wichtigen hauptachsen (zB talabfahren) nachhhelfen, das wird sich wohl nicht vermeiden lassen. Aber dass das hier auch so sein muss???

Finde ich sehr gut das auch Umweltschuetzer wie Kris hier im Board sind.
Leider ist diese Bahn mit dem hintergrund gebaut worden mit einem zusammenschluss mit Melag und fuer die Fuessgaenger zum Dreilaenderblick-Reschensee.
Waere eine sehr schoene und tolle Piste dort hinab.
Zum zweiten, eine fast plane Piste braucht auch sehr wenig Schnee.
Daher die krassen einschnitte in die Natur.
Mir waere lieber, eine Bahn auf die Weisseespitze mit ausbau des Gepatschgletschers bis Fernergries.
Koennte man gerne auf einige Lifte unterhalb einstellen z.b Noerderjoch 2,Falgin,
ebenso den Weisseelift ,da es bald probleme ab der Stuetze 12 im Steilhang geben wird.
Und auch nur mit einer groben Sprengung und abgrabung im oberen bereich ein Betrieb moeglich ist. Was meinst du dazu Kris.
Eine Ausflugsbahn auf die Weisseespitze nur fuer Fussgaenger war die letzten Jahre ja im gespraech.
 
juhuuuuuuuuuu also doch noch mittelfristige planungen zur "entlastung" der gletscherstraße... ist doch arg lang da hoch... und dann könnte man die melag verbindung als winterzzugang und im sommer dann die gletscherstraße "offen" bewerben.... (offen halten muss man sie natürlich den ganzen winter).

woher hast du die infos?
 
F. Feser schrieb:
juhuuuuuuuuuu also doch noch mittelfristige planungen zur "entlastung" der gletscherstraße... ist doch arg lang da hoch... und dann könnte man die melag verbindung als winterzzugang und im sommer dann die gletscherstraße "offen" bewerben.... (offen halten muss man sie natürlich den ganzen winter).

woher hast du die infos?

Wen man im Oberinntal wohnt bekommt man das halt so mit.
Das Langtauferertal war die letzten jahre nicht gleicher meinung.
Ein noch sehr schoenes Tal mit der Weisskugel im hintergrund.
Fuer die Natur natuerlich nicht sehr gute aussichten.
Bahnbau,Pistenbau,Hotelbauten ,Notwege ala Pitztal :roll: u.s.w.
Die verbindung waere natuerlich super fuer die Gletscherbahn, mehr Gaeste aus Italien-Nauders-Schweiz.
 
bahntechnische verbindung melag-karlesjoch = nicht aktuell und nicht angestrebt. da gäb es mindestens 2 einfachere und bahntechnisch bessere verbindungspunkte!
die meleagvariante ist eine geniale variatenabfahrt im märz/april! erste rinne steil dann genial! :lol:
 
kaunergrat schrieb:
bahntechnische verbindung melag-karlesjoch = nicht aktuell und nicht angestrebt. da gäb es mindestens 2 einfachere und bahntechnisch bessere verbindungspunkte!
die meleagvariante ist eine geniale variatenabfahrt im märz/april! erste rinne steil dann genial! :lol:

Willkommen im Forum!
Welche 2 Varianten wären den leichter? Ist eine vielleicht schon konkret in Planung? Woher deine Quelle?
 
Hast Du zufällig Bilder von dieser Variantenabfahrt hinunter nach Melag?
bzw. hat jemand Bilder über eine mögliche Trasse von Melag hoch Richtung Kaunergrat?
 
Richtung Kaunergrat

Achtung, der Kaunergrat trennt Kaunertal und Pitztal. Der Seitenkamm, der an der Weißseespitze vom Weißkamm (=Hauptkamm) abzweigt ist der Glockturmkamm.

Mir waere lieber, eine Bahn auf die Weisseespitze mit ausbau des Gepatschgletschers bis Fernergries.
Koennte man gerne auf einige Lifte unterhalb einstellen z.b Noerderjoch 2,Falgin,
ebenso den Weisseelift ,da es bald probleme ab der Stuetze 12 im Steilhang geben wird.

Demnach könnte man ja fast das komplette bisherige Gebiet schließen, mit Ausnahme der neuen EUB, den beiden 4-KSBs und dem SL Nörderjoch 1?

Mal eine andere Frage: warum wurde bisher egtl. nicht über eine Wiedererschließung des alten Bergstationsstandortes Wiesjaggl von Norden her (Hang der Steilvariante) angedacht? Bspw. eine Bahn von der Mittelstation Ochsenalm hinauf, die dann sowohl den Steilhang als auch die ehemalige Piste 5 (oder 6?), jedenfalls die blaue der alten DSB, wieder erschließen würde.

Ich stimme Kris´ Aussage von oben im Großen und Ganzen zu. Ich finde dieses häufiger vorgebrachte Anfänger-Argument relativ fadenscheinig. Wie hat unser eins Skifahren gelernt? Wie die Generation unserer Eltern? Zudem gibt es bereits eine ganze Reihe hochalpiner Skiabfahrten die leicht genug für Anfänger sind und mit "idiotensicheren" Aufstiegshilfen versehen sind. Beim Bergsteigen/Klettern sagt man doch auch: wo ich nicht hinunter komme, gehe ich nicht hinauf (bzw. man sieht das Können erst beim Weg bergab) - warum gilt es beim Skifahren sind auch? Wenn ich den Lift nicht bewältige, wie soll ich dann per Ski wieder hinunter kommen?

Bzgl. Zufahrtserleichtungen ins Kaunertal: ich glaube nicht, dass sich die generelle Zufahrtsproblematik (Länge im Vergleich zu den Hauptmitbewerbern) durch eine irgendgeartete Zugangsbahn aus den westlichen Tälern wesentlich verbessern wird. Gut, 5-15 min mag man am Ende schneller sein als bisher, aber aus den süddeutschen Ballungsräumen als Hauptquellgebieten für die wichtigen Tagesgäste ist man nach wie vor in größeren und besser ausgebauten Gebieten schneller als im Kaunertal.
 
naja, wenn ich die Strecke Ried-Pfunds mit der Ried-Mautstelle bzw. Pfunds ins westliche Seitental und Mautstelle - Ochsenalmbahn anschaue, dann sehe ich da durchaus Potential von ca. 30 Minuten Beschleunigung gegenüber heutigem Standard. Und wenns nur das Gefühl der besseren Erreichbarkeit via Schnellstraße bis Pfunds und dann guter Ausgebauter Straße das Tal hoch ist...
 
Die Erschließung von Melag zum Gletscher sollte Vorrang haben vor allen anderen Projekten. Durch diesen wird der Zugang zu neuen Kundengruppen aus Italien und der Schweiz ermöglicht (siehe unten). Des weiteren ist ein lawiensicherer Zugang endlich vorhanden. Man sollte auch den beachtlichen Höhenunterschied beachten, den die neue Abfahrt ins Langtauferertal haben wird beachten. Dadurch wird das Gebiet auch für Fortgeschrittene interessanter. Auch eine Erschließung von der Ochsenalm nach unten Richtung Stausee ist sinnvoll. Das größte Problem der Kaunertaler sind die langen Anfahrtswege zum Skigebiet. Ein weiterer Punkt ist, dass ein Zusammenschluß mit den bisherigen Skigebiet von Melag möglich ist. Auch die Finanzierung der Bahn von Südtirol sollte sichergestellt sein, da bereits die Silvaretta Nova Gesellschaft in Melag eine Beteilung hält. Auf eine Erschließung des Gepatschferner sollte verzichtet werden: Es werden keine neuen von Gefälle attraktiven Pisten erschlossen, es wird kein Zugang zu neuen Kunden geschaffen nur die Höhe könnte für Marketingzwecke verwendet werden und der reine Sommerskilauf in den Monate Juli bis Mitte September ist auch rückläufig (Wurde im Kaunertal bereits eingestellt wegen der Klimaerwärmung). Zu bedenken ist auch, dass diese Bahn die Preise für die Skipässe verteuern wird. Die Gletscherbahnen sollten lieber versuchen durch eine attraktive Preispolitk die Attraktivität zu steigern.
 
Anbei ein Foto vom Skigebiet Maseben in Melag/Langtaufers aus zur Rückseite des Kaunertaler Gletschers, hab ich letztes Jahr gemacht - vielleicht will ja jemand ein paar Varianten reinzeichnen ;-)


(Anklicken zum Vergrößern)

(Nein, ich weiß nicht genau, wo nun die Bergstation der Karlesspitzbahn wäre)
 
Kris schrieb:
nasuper, blaue piste...damit auch jeder vollkoffer überall abfahren kann...

Eine sinnvollere überlegung wäre vielleicht die folgende:
Das gelände gibt im wesentlichen vor, welche art von skifahrer und welche anzahl/stunde für die entsprechende topographie verträglich sind. Der bahntyp ist dann derart zu wählen dass er einerseits zu diesen zwei parametern passt, und zudem auch zu den gegebenheiten der topologie passt. Also dass nicht ein schmaler grat wegzusprengen ist, damit die UNIG hinpasst inklusive dem erfoderlichen auslauf im stationsvorfeld. Wie es besser geht: Stichwort Oropa, Monte Mucrone zB.

Man kann gewiss bei wichtigen hauptachsen (zB talabfahren) nachhhelfen, das wird sich wohl nicht vermeiden lassen. Aber dass das hier auch so sein muss???
Die sollten das mal in den sommerprospekt der tirolwerbung stellen...

Der heute völlig ungeniert gewählt modus, das gelände selbst im hochgebirge derart zu modellieren, dass dieses einerseits eine beliebige bahntart aufnehmen kann, und anderseits auch jeden typus bzw. jede anzahl an skifahrern abführen kann, den die zugehörige bahn auszuspucken vermag, ist abzulehnen.
:!: Dem stimm ich auch zu! Sehr gute Meinung. Wieso muss in Österreiche immer eine 8EUB bzw 6KSB gebaut werden, auch wenn eine 4KSB reichen würde? Wieso nicht mal wieder einen Schritt zurück? 8EUB und 6KSB sind als Zubringer und Hauptlift ok, aber tolle Variantenabfahrten oder schwierigere Pisten erschliesen meiner Meinung nach 2-er Sessellifte am besten.

Geht ein bischen vom Thema ab, aber das wollte ich mal gesagt haben!

Ein aktuelles Foto nach dem Wintereinbruch vom letzten Wochenende wäre mal interessant. Eine Gondel der neuen Karlesjochbahn steht als Eyecatcher ja in der Innsbrucker Einkaufspassage "Rathausgalerien".
 
Im Mountain Manager ist ein Bericht über die Karlesbahn. Interessant daran finde ich, dass sie beim Start des Grabens feststellen mussten, dass der geplante Bergstationsplatz mit Spalten übersät war und zu instabil für die Fundamente. Also neue Geologie, Planung ändern, Bahnachse etwas Verschieben, Standort der Bergstation wurde um 26 Meter verschoben und 7m weg gebuddelt. Das erklärt wohl auch die Verzögerung...
 
Kann es sein, dass die Gondeln mehrheitlich knallgrün mit ein paar gelben dazwischen sind :?: :?: Sah heute morgen in den Panoramabildern so aus, also ob die vor der Station 'geparkt' wurden.
 
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