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Neues am Kitzsteinhorn/​Maiskogel – Kaprun

Das hier habe ich heute auf FB gefunden: Maschinenschnee zur Revitalisierung des Gletschers

Und am Maurerlift wurde am Wochenende ganz schön rumgebaggert an der Bergstation. Ich habe zwar keinen von meinen dortigen Spezln gesprochen, um mal nach den Plänen zu fragen, aber das sieht für mich ganz und gar nicht nach Abbau oder Aufgabe aus :)
 
Kleine Änderung zur nächsten Saison: Die linke Schmiedingerpiste 3a wird zukünftig schwarz statt rot sein.

Neuer Pistenplan: https://www.kitzsteinhorn.at/pdfs/panorama-winter.pdf

Wer die Piste kennt und das die letzten Jahre beobachtet, dürfte das gut nachvollziehen können. Die Piste ist nach meinem Empfinden durch das Abtauen des Eises bedeutend steiler geworden und hat vor allem auch deutlich mehr Querneigung bekommen.
 
What is being built in front of the Maiskogel Bergstation. The construction equipment has been there since last summer 2025 stock piling material and moving it in and out of the woods.

Google translate
Was wird vor der Maiskogel-Bergstation gebaut? Die Baumaschinen sind dort schon seit dem letzten Sommer im Einsatz; sie lagern Material auf und transportieren es in den Wald hinein und wieder heraus.
 

Anhänge

  • 08-18-2026, 12-08-26.png
    08-18-2026, 12-08-26.png
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^^ With google translate from https://wiki.sn.at/wiki/VERBUND-Projekt_%22Kaprun_2029%22
New Waterway from the Limberg Valve Chamber to the Existing Maiskogel Valve Chamber
Accompanied by the traditional miners' greeting "Glück Auf," the tunnel boring machine began its 5.6-kilometer journey on February 18, 2025, traveling from the Limberg valve chamber to the surge tank deep beneath the Maiskogel mountain.

The "start-up ceremony" marked a significant milestone for VERBUND’s "Kaprun 2029" project. Around 200 guests attended as VERBUND Hydropower executives Michael Amerer and Karl Heinz Gruber—together with project godmother Kathrin Aberger-Dick and consortium representatives Jürgen Raschendorfer (COO, Porr AG) and Bernd Raderbauer (Marti Tunnel AG)—activated the cutterhead with the push of a button. As part of the modernization of the VERBUND Kaprun Main Stage power plant, a new waterway is being constructed by the end of 2027; this will ensure that water continues to flow safely and efficiently from the Wasserfallboden reservoir to the power plant in the valley for decades to come.

Using a tunnel boring machine is a proven method for excavating waterways. The machine deployed in Kaprun was previously used successfully on the Limberg II and Limberg III projects, though key components and the cutterhead have been refurbished and adapted for the current undertaking. The scale is immense: the 100-ton cutterhead, with a diameter of 6.90 meters, is equipped with 42 disc cutters, each measuring 43 cm in diameter and weighing 130 kg. The entire tunnel boring machine measures approximately 190 meters in length and weighs 1,200 tons. Its individual components were delivered to the assembly cavern via 90 challenging transport operations and assembled on-site over the course of about eight weeks. Over the coming months, the tunnel boring machine will cut through the rock at an average advance rate of approximately 15 meters per day, reaching its destination at the new surge tank in about a year. The new pressure tunnel is approximately 5,600 meters long, with an average gradient of 0.50% and an excavation diameter of 6.90 meters.

The tunnel boring machine is supplied via a rail-based system; rails are being installed inside the tunnel for this purpose. A particular challenge is the removal of the approximately 200,000 m³ of excavated material. The cutters break the rock into small chips, which are moved behind the cutterhead by scrapers. From there, the material is transported via conveyor belts through the tunnel to a transfer station near the Limberg valve chamber, and then onwards through the existing tunnel system to a disposal site in the valley. This relieves traffic in the region and minimizes construction-related disruption.
 
Auch am Kitzsteinhorn schleift man Felsen, die durch den Gletscherrückgang den Pisten im Wege sind:
Die Gletscherbahnen in Kaprun (Pinzgau) lassen auf dem Kitzsteinhorn viel Felsmaterial, glazialen Schutt und Erde abtragen, um die Skipisten für die Zukunft abzusichern. Wo sich der Gletscher zurückzieht, kommt nämlich zerfurchtes und wild zerklüftetes Gestein zum Vorschein.
Die Grünen gehen auf die Barrikade:
Die Grünen im Salzburger Landtag kritisieren die Eingriffe. Wo sich das Eis zurückzieht, würden neue hochalpine Flächen entstehen, die man schützen müsse, sagt Landessprecherin Martina Berthold: „Man darf nicht jedem schmelzenden Gletscher einen Bagger nachschicken.“

Es dürfe nicht sein, dass Gebiete nach dem Rückzug des Gletschers sofort pistentauglich gemacht würden, so Berthold.
Quelle: Gletscherbahnen schleifen apere Felsrinnen ab
 
Also ich bin ja sehr für Umweltschutz und verurteile unverhältnismäßige Eingriffe, aber diese Argumentation ist lächerlich. Soll man erst warten bis sich auf den Flächen wirklich was entwickelt hat und sie dann nochmal bearbeiten? Das ist doch gut, wenn man das jetzt gleich erledigt, dann entwickelt sich das Leben schon auf den bearbeiteten Flächen.
 
Geht um die Tallifte:
Beschreibung des Verhandlungsgegenstandes Gletscherbahnen Kaprun AG, Beschneiungsanlage Lerchnerberg;
a) Entnahme von Wasser aus dem Imbach im Ausmaß von max. 15 l/s bei einer Restwassermenge von 15 l/s sowie aus dem Überwasser der Wasserversorgunganlage der Gemeinde Kaprun im Ausmaß von max. 10 l/s bei einer Gesamtentnahmemenge im Ausmaß von 2.160 m³/d bzw. 23.000 m³/a,
b) Errichtung und Betrieb der hierfür erforderlichen Anlagenteile insbesondere von:
1. Wasserfassung Imbach auf den Grundstücken 1395 und 325/1, beide KG Kaprun, inklusive Zuleitung zur Pumpstation auf den Grundstücken 325/1 und 516/4, beide KG Kaprun,
2. Entnahmebauwerk Überwasser Hochbehälter auf dem Grundstück 325/1, KG Kaprun, inklusive Zuleitung zur Pumpstation auf den Grundstücken 325/1 und 516/4, beide KG Kaprun,
3. Pumpstation mit Tagesbehälter auf dem Grundstück 516/4 und 516/1, beide KG Kaprun,
4. Feldleitungen
− Hauptleitung im Ausmaß von ca. 666 m (ca. 450 m in DN125 und ca. 216 m in DN100) auf den Grundstücken 516/4, 516/1, 520, 521, 546/1, 546/3, 556/1 alle KG Kaprun,
− Stichleitung Strang 1 in DN80 im Ausmaß von ca. 85 m auf den Grundstücken 516/4 und 516/1, beide KG Kaprun,
− Stichleitung Strang 2 in DN80 im Ausmaß von ca. 55 m auf den Grundstücken 516/1, 520 und 544, alle KG Kaprun,
− Stichleitung Strang 3 in DN80 im Ausmaß von ca. 60 m auf den Grundstücken 520, 521 und 546/1, alle KG Kaprun,
− Stichleitung Strang 4 in DN80 im Ausmaß von ca. 85 m auf dem Grundstück 546/1, KG Kaprun,
− Stichleitung Strang 5 in DN80 im Ausmaß von ca. 45 m auf den Grundstücken 546/1 und 546/3, beide KG Kaprun,
− Stichleitung Strang 6 in DN80 im Ausmaß von ca. 90 m auf den Grundstücken 546/1 und 546/3, beide KG Kaprun,
− Stichleitung Strang 7 in DN80 im Ausmaß von ca. 45 m auf dem Grundstück 556/1, KG Kaprun,
Quelle: Gletscherbahnen Kaprun AG, Beschneiungsanlage Lechnerberg; Ansuchen um wasserrechtliche Bewilligung für die Neuerrichtung der Anlage
 
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