schwabenzorro schrieb:
sh90 schrieb:
Damit war gemeint, dass die Bahn die Geschwindigkeit bei weniger Andrang von 6,5 m/s auf 5,0 m/s reduziert. Das kann man jedem Skifahrer zumuten würde ich sagen.
In Kombination mit herausgenommenen Gondeln, wird die Förderleistung reduziert und somit auch die unnötige Abnützung und Wartungsaufwand der Anlage reduziert.
Mir ist schon klar, was du gemeint hast. Allerdings habe ich dazu eine völlig andere Meinung. Wenn die Geschwindigkeit um 23 % reduziert wird sitze ich entsprechend länger in der Bahn und bin logischerweise auch entsprechend weniger auf der Piste. Und bei der Größenordnung sind das wahrlich keine Peanuts, sondern schon erhebliche Einschränkungen, zumal die Liftzeiten sowieso schon deutlich länger sind als die Fahrzeiten auf Ski. Warum mir das deiner Meinung nach ohne jeden finanziellen Ausgleich zugemutet werden kann würde mich schon interessieren.
Wir reden hier von einer Fahrzeit, die gerade mal von ca. 10 min auf ca. 13 min steigt, wenn man die Geschwindigkeit um 1,5 m/s reduziert.
Nehmen wir an, du fährst nun den ganzen Tag (8h) pausenlos an dieser Anlage und benötigst runter ca. 8 min.
Dann hat die reduzierte Geschwindigkeiten in der Theorie zur Folge, dass du statt 27 Fahrten, nur mehr 23 Fahrten machen kannst.
Dafür reduzieren sich Abnützung und Wartungskosten nicht gerade unwesentlich. Was wiederum Auswirkungen auf den Ticketpreis hat.
Zudem hast du in dem Fall mit reduzierter Geschwindigkeit die Situation, dass du nicht anstehen musst und vermutlich leere Pisten nutzen kannst.
Diese leeren Pisten müssen aber trotzdem jede Nacht kostenintensiv präpariert werden, auch wenn sie nur von wenigen Gästen benutzt werden. Dadurch erhöht sich der Ticketpreis aber auch nicht in der Nebensaison.
Ich bleibe da dabei, dass es aus ökonomischer- und ökologischer Sicht Sinn macht, die Bahnen nicht mit 6,5 m/s fahren zu lassen, wenn der Andrang dies nicht erfordert. Auch im Interesse des Kunden.