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Neues am Rangger Köpfl – Oberperfuss

Af schrieb:
Genau, meinte die Stützen den Fimbabahn....

Also will Ranggerköpfl ne 23 Jahre alte 4EUB, die 1998 auf 6EUB umgerüstet wurde, und in keinster Weise CEN-Konform ist,
revisionieren und wieder aufbauen? :lol:
So ganz stimmt das ja nicht. Die alte Fimbabahn (4EUB) wurde damals komplett verschrottet. Die neue Fimbabahn (6EUB) ist ja die alte Silvrettabahn. Hier wurde nur die untere Sektion revisioniert und an Stelle der unteren Fimba-Bahn-Sektion aufgestellt. Die obere Sektion ist noch die original Silvrettabahn.

Ansonten finde ich es aus technischer Sicht schön, dass so eine alte Bahn wieder aufgebaut wird. Ich freue mich schon auf die Baubilder ;-) Es bleibt natürlich zu hoffen, dass es für den Rangger Köpfl das Beste ist...
 
Aso.....wie alt ist die Bahn denn dann? Hat die jetzt die Technik von 1998? Oder ist die Technik noch die von 1984(23 Jahre)?
 
Bitte liebe Leute, das stimmt doch nicht!!!

Die erste Fimbabahn, die ihr meint wurde 1976 als 4er EUB errichtet und mit Errichtung der Funitel in Ischgl abgebrochen!!! Meines Wissens gingen die Kabinen dann noch an eine andere Bahn. Die heutige Fimbabahn ist die alte 6er EUB "Silvretta" aus 1983, die die Pendelbahn ablöste! Sie wurde einfach 1998 zur "Fimbabahn II" umbenannt, da der Name Silvrettabahn für die neue Funitel benötigt wurde...
Diese alte Anlage, die eine Mitte der Achziger Jahre völlig normale EUB darstellt (6er EUB mit automatischen Türen) soll nun am Ranggerköpfel wiedererstehen! Das ist bei deren finanzieller Lage gar keine so schlechte Idee. Denken wir nur an Steinach am Brenner, die die ehemalige Parallelbahn am Stubaier Gletscher bekamen und wiederaufbauten (mit Wopfnerklemmen) Baujahr 1981, wiederaufgebaut 1995 oder die Loferer Alm Bahn - alles prominente Beispiele. Auch die Silvrettabahn, die vielleicht den Anforderungen in Ischgl nicht mehr entspricht (und deren Ersatz seit 2 - 3 Jahren schon angedacht wird) kann bei dem ruhigen Betrieb am Rangger Köpfl noch sicher 10 - 15 Jahre leicht in Betrieb bleiben. Gebrauchte Anlagen haben ja anscheinend in Tirol Saison...

Beste Grüsse aus Salzburg

Euer Petzi
 
Steinach am Brenner: Ersatz der Anlage angedacht
Lofer: Ersatz der Anlage angedacht

Die meisten Gebrauchtanlagen halten eher nicht lange, was auch immer der Grund dafür sein mag. Fakt ist, dass die von dir aufgezählten Beispiele heute nicht mehr zutreffen (können), weil sich die Gesetzlage erheblich geändert hat. Um dem Gesetz zu entsprechen, müssen viele Umbauten getätigt werden, siehe einem Beisiel, dass du nicht angeführt hast, der Rossalmbahn, die von DM nach dem Umbau als Neuanlage verkauft wurde.

Darum wird die Sache mit der alten Fimbabahn sicher noch eine interessante Sache. Denn ich denke, dss da viel umgebaut werden muss, sonst werden die Bergbahnen keine Betriebsgenehmigung bekommen.

MFG Dachstein
 
Petzi schrieb:
Bitte liebe Leute, das stimmt doch nicht!!!

Die erste Fimbabahn, die ihr meint wurde 1976 als 4er EUB errichtet und mit Errichtung der Funitel in Ischgl abgebrochen!!! Meines Wissens gingen die Kabinen dann noch an eine andere Bahn. Die heutige Fimbabahn ist die alte 6er EUB "Silvretta" aus 1983, die die Pendelbahn ablöste! Sie wurde einfach 1998 zur "Fimbabahn II" umbenannt, da der Name Silvrettabahn für die neue Funitel benötigt wurde...

ganz stimmt das was du hier erzählst aber auch nicht, oder zumindest ist nicht ganz klar was du meinst, Die Fimabahn ist nicht ganz die alte Silvrettabahn, die erste Sektion wurde 98 mit dem Bau des Funitels verlegt, und zwar wurde die Talstation an die Stelle der Talstation der Fimbabahn von '76 verlegt, ab der Mittelstation verkehrt die Bahn allerdings auf der alten Silvrettabahntrasse und hat auch noch die alte Bergstation...
 
Jetzt dürfte die Geschichte der Fimbabahn bzw. ex-Silvrettabahn ja geklärt sein ;-)

Auch wenn das Genehmigungsverfahren für den Wiederaufbau der Fimbabahn kompliziert werden wird, so denke ich doch, dass die Verantwortlichen am Rangger-Köpfl mit DM Rücksprache gehalten haben, ob es überhaupt möglich sei...In den Zeitungsartikeln taucht auch immer nur die Frage der Finanzierung auf und nicht die Frage der Genehmigung.
Alles in allem halte ich diesen Schritt für ein kleines Skigebiet wie den Rangger Köpf für sehr sinnvoll. Auch wenn die Revision noch einiges kosten wird, muss man die Kosten auch mit dem Preis eine neuen 4000m langen zwei-Sektionen-EUB vergleichen. Eine solche Neu-Anlage, die ca. 15 Mio � kosten würde, könnte sich ein so kleines Skigebiet sicher nicht leisten. Im Fazit ist dies eigentlich die einzige Möglichkeit eine solche Anlage in diesem Umfang zu realisieren!


Zu den anderen gebrauchten Anlagen: Aus heutiger Sicht möchte man diese vielleicht ersetzen. Aber wie sah es damls aus, als diese gebaut wurden?? Hätten sich die Loferer-Alm-Bahnen oder die Bergbahn in Steinach damals eine Neuanlage leisten können? Heute mag das anders aussehen, nachdem sich deren Skigebiet bereits einen gewissen Namen verdient hat!
 
Hmm, da wir alle nur rumraten, wieviel diese Bahn kostet, sollten wir mal warten, obs überhaupt so kommt, wies geschrieben wurde.

Von der Genehmigung her dürfts sicher kein Problem sein....aber wie gesagt, eine Zertifizierung der Seilbahn wird sicher ordentlich was kosten, und obs dann nicht vernünftig wäre ne Neue Bahn als Sparversion(wenige FBM, nur UNI-G....) zu bauen.

Naja, wird schon bald in der Zeitung stehen.
 
Und diese Anlage MUSS zertifiziert werden, und das hat bei uns ganz schön was gekostet.
Wir hatten eigentlich mit einer Laufzeit von 15 Jahren mit der Rossalmbahn gerechnet.
Und ich muss sagen, bis auf die grossen Anfangsprobleme sind wir inzwischen sehr zufrieden mit der Bahn.

Aber ich bin trotzdem sehr skeptisch, ob die sich nicht vertun, den DM wird sie sicher nicht mehr unterstützen als uns damals, wir waren nämlich sehr enttäuscht von der Betreuung durch DM.

Und man sieht ja auch in Pettneu dass es auch in Österreich nicht mehr leicht ist solche Anlagen zu Bauen.
 
Ich denke, dass die Bahn wesentlich länger hält, vor allem dann, wenn man seine Bahn ordentlich behandelt. 15 Jahre sind meiner Meinung nach zu wenig. Mitdestens 25 Jahre sollte die Bahn, so sie denn aufgestellt und betrieben werden darf, schon sein.

Einen Vorteil für die alte Fimbabahn sehe ich aber schon. Der Bl. vom Rangger Köpfl hatte in seiner Berufskarriere mit der Bahn schon mal zu tun, eine alte Bekannte also. Vielleicht kann er so ein paar Defizite der Gebrauchtanlage ausmerzen.

@ seilbahner: was hat dich bei der Betreuung seitens DM so enttäuscht?

MFG Dachstein
 
Wieso schreibt ihr eigentlich laufend, daß DM die installiert? Kann doch genauso gut Leitner sein - hat schließlich in unmittelbarer Nähe eine Niederlassung (Zirl).

Vielleicht hilft ihnen ja auch SBS - die Nachfolgefirma von Wopfner ..

Also, ich mein, je nachdem, was halt von der alten Bahn wiederverwendet werden kann .. wenn man z.B. die gesamte Stations- und Steuertechnik nicht übernehmen dürfte, kann den Rest ja jeder Seilbahnhersteller neu bauen..
 
Gespannt bin ich auch auf die Stationen, die alte Technik wird sich ja wohl kaum in einer Uni-G verstecken lassen und wenn sie drei Häuser/Hallen bauen müssen, geht das auch ins Geld.
Grundsätzlich freue ich mich, dass die Bahn eine zweite Heimat am Rangger Köpfl bekommt, sehe sie aber angesichts der vielen ungelösten Fragen und Genehmigungen im Dezember noch nicht fahren.

Gruß Thomas
 
Leitner wird das sicher nicht machen, die haben mit neuen Bahnen genug arbeit und werden sich mit so einem Auftrag sich nicht die Finger verbrennen.

Wir hatten von DM nach der abnahme praktisch keine technische Unterstützung mehr und uns kam vor die waren froh, dass die Bahn weg ist und läuft.
Wir wurden mit der Getriebeproblematik vollkommen alleine gelassen und mussten das problem selber herausfinden und beheben.(Wie ja bekannt ist hatten wir in der ersten Saison 7!!!! getriebeschäden am Kettenförderantrieb am berg!)
Und es gab noch viel mehr solcher Beispiele.
Wir hatten dann mit Michael Doppelmayr eine Krisensitzung, die nur kurzzeitig was gebracht hatte.
Aber inzwischen haben wir die bahn selber so gut hinbekommen, dass wir zufrieden sind.
Auch mit der Unterstützung meiner sehr geschätzten Firma Leitner!
Ohne die hätten wir noch heute die Getriebeprobleme.
Die Lieferten uns das notwendige Material, das ich zum Umbau benötigte und liessen es zertifizieren.
Aber das war eine Ausnahme und ein grosser gefallen für mich!
 
Hmmm....meinst das wäre mit LST einfacher gegangen? Oder hätten die sowas gar nicht machen können?

Theoretisch könnte auch LST und co die Bahn revisionieren und wiederaufbauen....aber ich denk eher, dass DM das übernimmt.
 
Unsere Anlage hätte LST sicher nicht machen können, da die Seilbahnaufsicht die Bahn von DM zertifiziert haben wollte und LST das Girak Now How nicht kennt.
 
Danke für den Hinweis, aber das war mir schon bewusst. Bei meiner Aussage ging es mir eher darum hinzuweisen, dass technisch die alte Silvrettabahn vorliegt (und nicht die Fimbabahn). Geographisch musste sich einiges ändern...

Zum Dachstein: Na ja kommt immer darauf an, wie lange man eine EUB einsetzen will: Um den Preis, der da gehandelt wird bist Du immer noch günstiger als eine Neuanlage und damit stimmt der Ansatz! 50.000 Euro für die gesamte Seilbahntechnik und weitere Beträge für Aufstellen und Baumeisterarbeiten. Die Stationen kannst Du (nachdem nicht UNi G) so auslegen, dass sie eine zweite Bahn erleben. Und damit passt die Rechnung wieder sehr gut. Die Lebensdauer einer EUB ist nun halt einmal mit 25 - 30 Jahren beschränkt! Dannach werden teurere Umbauten/Revisonen fällig. Daher auch logischerweise der Ersatz vieler gebrauchter EUB angedacht. Steinach hat aber durch den Wopfner Schrott andere Gründe! Die Klemme war immer Sorgenkind (v.a. der Ersatzteile wegen). Daher (und auch deshalb da die Bahn ein Schusterwerk ist) dringender Ersatz gefordert.
Von den alten von Roll Bahnen (DM) zwischen 1973 und 1982 wird dann nicht mehr viel bleiben (z.Z. gibt es noch einige wenige teils stark umgebaute mit Ablaufdatum!)

Grüsse

Petzi


tipe schrieb:
Petzi schrieb:
Bitte liebe Leute, das stimmt doch nicht!!!

Die erste Fimbabahn, die ihr meint wurde 1976 als 4er EUB errichtet und mit Errichtung der Funitel in Ischgl abgebrochen!!! Meines Wissens gingen die Kabinen dann noch an eine andere Bahn. Die heutige Fimbabahn ist die alte 6er EUB "Silvretta" aus 1983, die die Pendelbahn ablöste! Sie wurde einfach 1998 zur "Fimbabahn II" umbenannt, da der Name Silvrettabahn für die neue Funitel benötigt wurde...

ganz stimmt das was du hier erzählst aber auch nicht, oder zumindest ist nicht ganz klar was du meinst, Die Fimabahn ist nicht ganz die alte Silvrettabahn, die erste Sektion wurde 98 mit dem Bau des Funitels verlegt, und zwar wurde die Talstation an die Stelle der Talstation der Fimbabahn von '76 verlegt, ab der Mittelstation verkehrt die Bahn allerdings auf der alten Silvrettabahntrasse und hat auch noch die alte Bergstation...
 
Na ja kommt immer darauf an, wie lange man eine EUB einsetzen will: Um den Preis, der da gehandelt wird bist Du immer noch günstiger als eine Neuanlage und damit stimmt der Ansatz! 50.000 Euro für die gesamte Seilbahntechnik und weitere Beträge für Aufstellen und Baumeisterarbeiten. Die Stationen kannst Du (nachdem nicht UNi G) so auslegen, dass sie eine zweite Bahn erleben. Und damit passt die Rechnung wieder sehr gut.

Ich bin mir nicht sicher, ob du dich da nicht etwas verrechnest. Klar, die alte Bahn ist mit 50.000 Euro relativ günstig, aber es stellt sich nach wie vor die Frage, was man in die Bahn investieren muss, um die Bahn dann auch wieder aufstellen zu können. Da sage ich nur: Antrieb, Klemmen, so nicht zertifiziert, Bremsen, Steuerung, und dann kann man noch die ganzen Verschleisteile austauschen. Zum Schluss hast du eine neuwertige Gebrauchtanlage da stehen, allerdings zu einem schon recht hohen Preis. Natürlich lässt such was sparen, aber früher konne man mit sochen Gebrauchtanlagen wesentlich mehr sparen. Darum meine ich, dass sich die Rechnung heuzutage jetzt im Zuge der Normierung eher zu Ungunsten der Gebrauchtanlage verschoben hat.

@ Seilbahner: Was muss ausser den bereits angesprochenen Teilen noch ersetzt werden?

Zur Wopfnerklemme: Da ist Seilbahn und Stahlbau dein Freund. Und ausserdem verbaut LST die Klemmen auch noch.

MFG Dachstein
 
Viel neues auser der Steuerung, die aber auch schon über 300000 euro kostet braucht man nicht, aber man sollte die Antriebs und Umlenkscheibe neu lager, sowie neue Gummieinlagen montieren.
Die Rollenbatterien neu lagern, und neue Gummieinlagen.
Denn ich denke, die Ischgler haben da nicht mehr viel gemacht als feststand dass die bahn abgebaut wird.
Die Klemmen müssen komplett revidiert werden.
Und und und
Da kommt scho ein Sümmchen zusammen, wenn man bedenkt, dass Seilbahnersatzteile sauteuer sind.

Nur ein kleines extrembeispiel;
Beim Leitner kostet ein 7meter Schleppseil für ein Gehänge sage und schreibe 35 euro!!!!!!
Jetzt könnt Ihr euch ausmalen was in etwa Seilbahnersatzteile kosten.
Und DM und auch Kissling haben extreme Apothekerpreise.

Da könnte ich euch eine Geschichte über Kissling erzählen, da stellt es einem die Haare auf.
Aber das ist OT.
 
Rangger Köpfl 15.03.2007

Gondelbahnprojekt vor dem Aus
Das Gondelbahnprojekt der Gemeinde Oberperfuss auf das "Rangger Köpfl" dürfte am fehlenden Geld scheitern. Zuletzt war geplant, den alten Sessellift durch eine gebrauchte Gondelbahn aus Ischgl zu ersetzen.


Knappes "Ja" im Gemeinderat
Die Bahn sollte vom Tal bis aufs "Rangger Köpfl" führen und wäre eine finanziell günstigere Lösung, als ein neuer Lift. Allerdings hätten zwischen sechs und sieben Millionen Euro investiert werden müssen. Trotz eines knappen "ja" des Gemeinderates offenbar zu viel Geld, sagt Ewald Spiegl, Bürgermeister von Oberperfuss:

"Der Tourismusverband hat zwar eine Zusage für eine Mitfinanzierung abgegeben, allerdings fühlen wir uns, im Vergleich zu anderen Skigebieten die mit wesentlich besseren Unterstützungen rechnen können, etwas Stiefmütterlich behandelt."

Der angesprochene Tourismusverband Innsbruck und seine Feriendörfer will seine Förderungen unter keinen Umständen erhöhen. Mehr als eine Million Euro wird der Tourismusverband nicht zuschießen, so Tourismusverbandsobmann Hubert Klingan gegenüber Radio Tirol.
http://tirol.orf.at/stories/178744/
 
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