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neues aus leutasch

Stefan

Alpspitze (2628m)
Die TT weiß folgendes:
Seefelder Hotelier Marcati stellt der Leutasch ein Ultimatum
Der Seefelder Hotelier Luigi Marcati will seinen Spielpark in Leutasch nur dann weiter betreiben, wenn ihn die Gemeinde stärker unterstützt.

"Ich habe für Leutasch bisher nur Positives getan", erklärt Luigi Marcati. Die Gemeindepolitiker stünden ihm aber trotzdem feindselig gegenüber.

Kürzlich hat er um eine Subvention über 190.000 Euro für den Mundelift angesucht. Dem Gemeinderat war die verlangte Summe zu hoch und winkte ab. "Daraufhin hat Marcati den Betrieb des Liftes eingestellt, obwohl er sich vertraglich dazu verpflichtet hat", klagt Bürgermeister Thomas Mößmer sein Leid.

In seiner vergangenen Sitzung versuchte der Leutascher Gemeinderat, den Lift zu retten. Andreas Rauth, Hüttenwirt der Rauthhütte, wollte den Lift kaufen. "Natürlich betreibe ich ihn dann auch, das ist ja in meinem eigenen Interesse", bekräftigte er.

Denn der Lift führt zu der von ihm bewirtschafteten Hütte. Von der Gemeinde benötigte er ein Grundstück über 3000 Quadratmeter, um den für den Kauf nötigen Kredit besichern zu können. Diese überließ ihm den Grund um sieben Euro pro Quadratmeter.

Luigi Marcati ärgert diese Entscheidung: "Mir hat die Gemeinde nie so ein tolles Angebot gemacht." Den Verkauf des Mundelifts macht er nun von zwei Bedingungen abhängig: Die Gemeinde soll ihm rund 6000 Quadratmeter Grund verkaufen - ebenfalls um sieben Euro pro Quadratmeter.

"Ich nehme doch an, dass hier gleiches Recht für alle gilt", meint Marcati. Er benötige den Grund, um Kredite für den Kreithlift und den Leutascher Spielpark aufzunehmen. "Denn von meinem Privatvermögen stecke ich sicher nichts mehr in Projekte in der Leutasch", erklärt er.

Bürgermeister Thomas Mößmer ist über diese Wende nicht sehr glücklich. "Uns von der Gemeinde geht es darum, den Mundelift zu retten", sagt er.

Mit Marcati zu verhandeln, sei immer ein bisschen schwierig. "Solange wir tun, was er will, ist alles in Ordnung. Aber wehe, wenn ihm etwas nicht passt", erklärt Mößmer.

Für den Seefelder Hotelier Luigi Marcati ist damit jedenfalls eines klar: "Wenn mir die Gemeinde jetzt nicht entgegen kommt, werde ich den Mundelift einfach zusperren." Und, so Marcati weiter: "Was ich dann mit dem Kreithlift und dem Spielpark mache, weiß ich jetzt wirklich noch nicht."
 
Mundelift in Leutasch wird endgültig zusperren müssen

Die Verhandlungen zum Verkauf des traditionsreichen Leutascher Skilifts waren weit gediehen. Doch nun ist der potenzielle Käufer abgesprungen.

"Mir ist ganz einfach die Zeit davongelaufen", erklärt Andreas Rauth, Hüttenwirt der Leutascher Rauthhütte. Er wollte dem Seefelder Hotelier Luigi Marcati den Mundelift abkaufen.

Für die Besicherung des dafür notwendigen Kredits hätte ihm die Gemeinde billig Grund zur Verfügung gestellt, um sieben Euro pro Quadratmeter. "Aber ich habe seit Wochen nichts mehr von Marcati gehört.

Und jetzt könnte ich den Lift gar nicht mehr zeitgerecht vor der Wintersaison eröffnen", erklärt Rauth. Ein Kauf käme für ihn daher jetzt nicht mehr in Frage.

Luigi Marcati schiebt den schwarzen Peter an die Gemeinde Leutasch weiter. "Ich will einfach, dass gleiches Recht für alle gilt", sagt er. Deshalb hat er sich mit einem Schreiben an den Gemeinderat gewandt.

Darin sucht er um den Kauf von insgesamt rund 6000 Quadratmetern Grund an, ebenfalls um den Preis von sieben Euro pro Quadratmeter. Diesen Grund benötige er, um den Betrieb des Kreith-lifts aufrecht erhalten zu können, welcher ihm ebenfalls gehört.

Andernfalls, so heißt es im Schreiben, werde man auf eine Beschneiung verzichten, die Preise für die Skikarten deutlich erhöhen und die Unterstützung für diverse Leutascher Vereine einstellen müssen.

Außerdem überlege er, den Spielpark aus Leutasch abzusiedeln, wenn ihm die Gemeinde nicht entgegenkomme.

Bürgermeister Thomas Mößmer ist verärgert: "Ich verstehe Marcati nicht. Er hätte den Mundelift günstig verkaufen können und auch Leutasch wäre geholfen gewesen. Aus meiner Sicht hat der Lift nun keine Chance mehr."

Zum Schreiben von Marcati meint er, dass dies von einigen Mitgliedern des Gemeinderats als Erpressung gesehen würde. Andreas Rauth, der verhinderte Käufer des Mundelifts, meint inzwischen: "Ich habe das Gefühl, ich war nur eine Figur im Spiel Marcatis."
www.tirol.com
 
Mist. Leider ein ESL, den ich noch nie gefahren bin - und so wie's ausschaut, nie mehr fahren werde können.

.. hätte eigentlich nächsten Sommer auf die Hohe Munde gewollt..
 
achwas.. das war ja der freeride-ESL den ich im heurigen Winter im Nebel gefahren bin :) .. damals hatten wir doch noch festgestellt daß dieser ESL sicher der letzte ESL in Tirol sein werden wird....

.. hatte jetzt irgendwie in Erinnerung, daß es da noch einen ESL geben müßte :)

Hm. D.h. also ich bin im letzten Winter - ganz unbewußt - 3 Skigebiete gefahren, die ab heuer LSAP sein werden? Knapp geschafft, würd ich sagen..
 
3. Kitzbühel - Bichlalm (das bisher einzige, was bisher wirklich fix LSAP ist, von den dreien ..)
 
Tiroler Bezirksblätter, 12.7.2006:

Der Mundelift-Betrieb wurde 2005 eingestellt und wird unter dem derzeitigen Betrieber nicht mehr aufsperren - die Anlage ist stillgelegt, sollte schon abgebaut sein, eine letzte Frist für die Demontage läuft Ende Juli ab.

Die Gemeinde Leutasch hat sich nun entschlossen, eine Projektausarbeitung in Auftrag zu geben, um für den Fall einer Übernahme des Skigebietes gerüstet zu sein.

...

Die Gemeinde ist sehr interessiert, das Ski-Alpin-Angebot für den Gast zu verbessern.
 
Schigebiete Kreith und Mundelift wurden mittlerweile von der Gemeinde Leutasch übernommen, Kreith wird weiterbetrieben aber der Mundelift definitiv im Frühjahr 2007 geschliffen.
Info von einem Arbeitskollegen der Mitglied der Agrargemeinschaft und dessen Vater Gemeinderat in der Leutasch ist.
 
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