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Neues im Oberengadin

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Schade, ich habe es nie geschafft in die rote Glünagondel zu kommen :wink:
 
@Corviglia-Fan: Danke für die Fotos.

@rabiator: Naja, vielleicht gibt's ja, aus Traditionsbewusstsein, auch bei den neuen Sesseln wieder einen roten? ;)

Hier eine Mini-News:
Steinsprengungen Talabfahrt Skigebiet Furtschellas

Die Corvatsch AG wird am Freitag, 9. Oktober 2009 und am Montag, 12. Oktober 2009, mit Genehmigung des Gemeindevorstandes vormittags Sprengungen von Steinen auf der Talbfahrt (Traverse unterhalb Bergstation) vornehmen. Es ist mit Lärmbelästigungen zu rechnen.

http://www.sils-segl.ch/Aktuelles/detailnews.asp?ID=612

Ich gehe mal davon aus, es handelt sich um die Links-Kurve nach dem ersten Steilhang. Die war ja bei schlechten Schneekonditionen manchmal recht fies. Besonders, wenn schon drei Leute genau an der Stelle im Weg lagen ;)
 
Hat nur indirekt mit den Skigebieten zu tun, aber wurde an dieser Stelle bereits mehrfach diskutiert:

Der Anfang vom Ende der über 60-jährigen Leidensgeschichte ist in Sicht!
Im April/Mai 2010 erfolgt der 1. Spatenstich & Baubeginn für die Umfahrung Silvaplana mit dem neuem Anschluss "Piz" mit einem Kreisel in Richtung Malojapass, St. Moritz und neue Umfahrung.

Die Gemeinde Silvaplana hat das Rund 70 Millionen teuer Projekt um zwei Jahre vorfinanziert, so dass dier Baubeginn statt wie vom Kanton vorgesehen erst 2012, "bereits" 2010 erfolgen kann.
Neu gebaut wird eine Lehnenbrücke "Pignia" an der Julierpassstrasse bis zum Tunnelportal "Pignia Nord". Von dort an geht es über einen 749 Meter langen Tunnel "Clavanövs" zum Ausgangsportal "Piz Sura" am See. Vom Piz Sura Portal wird eine 36 Meter lange Strasse zum Kreiselanschluss "Piz " beim Chanpfèrersee gebaut.
Der Bund schreibt ein maximales Gefälle von 5% im Tunnel vor und alle 300 Meter einen Fluchtstollen. Da eine Einhaltung dieses Gefälles eine markante Verlängerung & Verteuerung der Umfahrung zur Folge gehabt hätte, konnte mit den zuständigen Bundesstellen ein Gefälle von 8.5% ausgehandelt werden. Als Ausgleichsmassnahme wird der Fluchtstollen alle 125 Meter mit dem neuen Tunnel Clavanöbs erschlossen.

Die Bauzeit dauert rund 5-6 Jahre.

mehr Infos unter: http://www.engadinerpost.ch

Projekt: http://www.toscano.ch/Portals/23/PDF/referenzen/02_Umfahrung_Silvaplana.pdf

Entweder noch dieses Jahr, oder aber spätestens im Januar 2010 kommt der neue Anschluss Celerina aber der Engadinerstrasse vors Volk.
 
Zuoz hat ihren letzten alten Pistenbully durch einen neuen Everest Powder mit Winde ersetzt, haben nun 1 4TS und 2 Everests mit Winde im Einsatz.
 

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Wie lange gibt es eigentlich schon die neue Variante der Muntanellaabfahrt auf Furtschellas, die fast direkt zur Bergstation des Grialetschliftes führt?
Mir ist die am Neujahrstag erstmals aufgefallen.
 

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3303 schrieb:
Wie lange gibt es eigentlich schon die neue Variante der Muntanellaabfahrt auf Furtschellas, die fast direkt zur Bergstation des Grialetschliftes führt?
Mir ist die am Neujahrstag erstmals aufgefallen.

Ist das der Grialetschschlepper? Wie hastn das Foto gemacht, da warste ja mitten in der Pampa... :gruebel:
 
Auf der Seite vom Lift gab es mal Pisten. Da sind wir gefahren. Marmorè hieß die Abfahrt.
Würde ich aber nur bei entsprechenden Verhältnisen fahren.
Stand bis vor ein paar Jahren noch im Pistenplan, war aber (mindestens seit Ewigkeiten) nie offen.
Wäre also eher etwas fürs Historische ;-)

http://www.alpinforum.com/forum/download/file.php?id=42171
 
Welche ist denn die "Seitenpiste"?
 
3303 schrieb:
Welche ist denn die "Seitenpiste"?

frage ich mich auch... Entweder die "Neue" links vom Sessellift (bergwärts schauend) oder der schmale "Ziehweg" rechts neben der Hauptpiste.
 
Geplant wurde soooo viel im Engadin und realisiert so wenig. Nur ob sich die Voraussetzungen durch hartnäckiges Wiederholen auch ändern lassen?
Und falls es doch irgendwann so kommen sollte:
Sollen doch Andere 100 SfR pro Tag für weniger Gipfel, weniger Pisten, weniger Abwechslung und weniger Skigebiet bezahlen.
Leider interssiert es ja offenbar niemanden, dass das Pistenangebot fortwährend reduziert wird. Aber so ist das eben. Das muss man akzeptieren.
Pontresina ist verständlicher Weise unruhig und auch die Diavolezza wird dann schwer zu kämpfen haben. Schließlich fahren sehr viele dort überhaupt nur hin, weil sie nachmittags dann Lagalb fahren können.
Jedenfalls wird dann irgendwann der Tageskartenpreis "Skischaukel Corviglia/Corvatsch" (die keiner ausnutzt) das Doppelte der Diavolezza kosten.
Da kann man nur hoffen, dass sich der Prozess so lange hinzieht, bis ich ohnehin nur noch mit Spazierstock am See und manchmal im Liegestuhl auf der Diavolezza sitze und mir die Skigebiete vollkommen egal sind ;-)
 
Also ehrlich gesagt, da habe ich jetzt lieber einen Skiberg mehr als diese Verbindung. Seit der Bus alle 15 min fährt ist dieser für einen Wechsel in die eine Richtung wirklich zumutbar (soo viele Leute werden wohl auch künftig nicht das Gebiet wechseln, aber Corvatsch würde sicher den einen oder anderen St. Moritzer Gast dazugewinnen).

Ach ja, und die Skis abschnallen muss man für den Wechsel sowieso. Einerseits wegen der Strassenunterführung, anderseits wegen der EUB...
 
KnM schrieb:
Also ehrlich gesagt, da habe ich jetzt lieber einen Skiberg mehr als diese Verbindung. Seit der Bus alle 15 min fährt ist dieser für einen Wechsel in die eine Richtung wirklich zumutbar (soo viele Leute werden wohl auch künftig nicht das Gebiet wechseln, aber Corvatsch würde sicher den einen oder anderen St. Moritzer Gast dazugewinnen).

Ach ja, und die Skis abschnallen muss man für den Wechsel sowieso. Einerseits wegen der Strassenunterführung, anderseits wegen der EUB...

Ich bin wahrscheinlich zu doof es selbst rauszulesen :wink: , aber heißt das jetzt dass du Pro oder Contra Corvatschverbindung bist??? :bahnhof:
 
Nicht abgeneigt. Aber ich habe lieber keine Verbindung und dafür die Lagalbbahn :wink:
 
Da bin ich aber beruhigt, dass ich es doch richtig verstanden hab :D
 
Ich finde das Verbindungsprojekt eh eine Katastrophe. Es ist m.E. total auf Industrie-Skitourismus ausgelegt und nimmt keinerlei Rücksicht auf die Landschaft da oben, die notabene das einzige Kapital des Engadins ist.

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Dies sind Bilder aus dem betroffenen Gebiet. In dieser Idylle will man alles umgraben, Wald roden, Rundrohrstützen reinpflanzen und Badewannen-Stationen reinstellen?
Ich bin ja überhaupt kein Gegner von Skigebietserweiterungen, aber hier ist die Natur von solcher Schönheit dass der Bau einer EUB und einer KSB total daneben wäre. Dazu kommt, dass das vermutlich eh eine Pseudoverbindung werden würde, da ja anscheinend gar kein gemeinsamer Talstationskomplex mit einer neuen Signalbahn geplant ist, sondern die Talstation soll irgendwo hinter dem Kempinski hinkommen.
Das heisst aber nicht das ich pauschal gegen die Verbindung bin, doch wie wäre es z.B. mit einer 150er Pendelbahn? Da käme man wohl mit 1 - 2 Fachwerkmasten aus, die darunter liegende Natur müsste quasi nicht angetastet werden. Es wäre zwar auch ein Eingriff, aber ein vertretbarer. So könnte man auch die jetztige Piste im aktuellen Zustand beibehalten (ob man da dann noch ein paar Schneekanonen hinstellt wäre ja dann ein Detail). Und im Tal bitte bauliche Massnahmen, so dass man vom einten Skigebiet ins andere fahren kann. Wenn ich zuerst 10 Minuten latschen muss, dann kann man von mir aus gleich den Shuttlebusdienst zwischen der Signal- und der Corvatschbahn ausbauen, dass kommt dann zeitlich aufs selbe raus.
Dass das Berninagebiet und insbesondere die Lagalb mit der Fusion zu einem "Blinddarm" werden würden war leider absehbar. Das die Bondobahn schwer zu bewilligen ist ist auch klar, aber bei dieser Ausgangslage fehlt bei der Best AG auch ganz einfach das Interesse dafür zu kämpfen.
 
Die Bergbahnen und die betroffenen Gemeinden müssen selber wissen was für sie das beste ist. Sollten sich aber die Bergbahnen für eine Aufgabe der Lagalp entscheiden dürfte das dann wohl heftigste Reaktionen hervorrufen. Es leben ja dann schlisslich nicht nur die Bergbahnen von den Skifahrern sondern auch die Hotels und andere Dienstleister.
Ich an ihrer Stelle würde die Umweltverbände an ihrer offensichtlich getätigten Aussahe aufhängen. Entweder ist die Verbindung Corviglia - Cotvatsch genehmigungsfähig oder nicht. Ist sie es wird sie gebaut, andernfalls eben nicht. Die Einstellung gewisser Verbände , Genehmigungsfähig ja wenn ein anderer weit entfernt liegender Teil in einem anderen Skigebiet geschlossen wird zeugt von unproffessionalität und arroganz sonder gleichen. Der Natur zwischen Corvilia - Corvatsch ist es schnuppe ob am Lagalp eine PB mit drei Pisten in Bertrieb ist.
Die Lagalp zu opfern hätte längerfristig wohl auch eine Einstellung des Skibetriebs an der Diavolezza wegen Frequenzmangel zur Folge. Das kann ja wohl kaum die Lösung sein.
 
Theo schrieb:
... Die Einstellung gewisser Verbände , Genehmigungsfähig ja wenn ein anderer weit entfernt liegender Teil in einem anderen Skigebiet geschlossen wird zeugt von unproffessionalität und arroganz sonder gleichen. Der Natur zwischen Corvilia - Corvatsch ist es schnuppe ob am Lagalp eine PB mit drei Pisten in Bertrieb ist.
Die Lagalp zu opfern hätte längerfristig wohl auch eine Einstellung des Skibetriebs an der Diavolezza wegen Frequenzmangel zur Folge. Das kann ja wohl kaum die Lösung sein.

Wieso? In D ist es im Planungsprozess ganz normal, dass heutzutage Ausgleichsmaßnahmen für Flächenverbrauch auferlegt werden und es ist gesetzlich auch so vorgesehen.
Die sollen zwar nicht selten möglichst ortsnah sein, aber die Vorgehensweise der Stilllegung eines Skigebietsteils für die Erschließung eines Anderen würde ich jetzt mal grundsätzlich als legitim ansehen. Ob der Gras- und Schuttgipfel Lagalb ein adäquater Ausgleich für Landschaften wie das Hahnemoos ist, wage ich mal zu bezweifeln. Aber ich bin ja auch kein Ökobiologe und kann dies, sowie das Schweizer Recht nicht beurteilen.
Das alles ändert aber natürlich nichts an meiner Auffassung zum Projekt, das ich für höchst nagativ halte.
Das Einzige was dabei herauskommt ist, dass man von den östlichen Talgemeinden etwas kürzer mit Auto oder Bus zum Corvatsch fahren muss.
Ansonsten bringt es faktisch keinen Zusammenschluss und selbst wenn, brächte es nichts, da vermutlich maximal 1% der Leute das auch nutzen würden.
Die meisten Leute kennen trotz jahrelangen Aufenthalten dort la oft nichtmal alle Pisten auf Corviglia ;-)
Die Hahnenseepiste, wie sie heute so beliebt ist, gäbe es nicht mehr. Ihr fehlte alles, was sie so besonders macht.
Skifahrerisch gesehen bedeutete es also hinsichlich Hahnensee eine, sagen wir mal Veränderung. Für den einen zum Guten, dank ausgebauter Kunstschneepiste, für den Anderen zum Schlechten, dank enormer Frequenzerhöhung und fehlendem Flair und fehlender Abwechslung.
Ein Wegfall von Lagalb würde nicht nur den Skifahrern im Engadin schlagartig diesen gesamten, genialen Skigipfel wegnehmen, sondern, so sehe ich es auch, der Diavolezza Probleme machen, da die ja nun nicht wirklich so viele Pisten hat. Dort sänken die Frequenzen zwangsweise weiter ab.
Dass ein Skibetrieb dort gänzlich eingestellt würde, kann ich mir nur schwer vorstellen. Dann gäbe es nichtmal mehr Morteratsch.
Es fehlten mit Hahnensee und Morteratsch dann ja die beiden meistbeworbenen Pisten im Gebiet ;-)
Insgesamt wäre es ein weiterer Schritt der Nivellierung der Skigebiete im Oberengadin in Richtung Durchschnittskost.
Weiter sei angemerkt, dass ein Großteil der vor Allem zahlungskräftigen Klientel dort überhaupt nicht Ski fährt, sondern das Geld in die sonstigen Tourismusangebote steckt.
Man kann sich das zur Hauptsaison auf Muottas Muragl, an den Seen und der Gastronoemie wie zB der Meierei ansehen.
Bliebe abzuwarten, ab eine Skigebietsumgestaltung wieder mehr Wochenendheuschrecken anlockte, die man im Tal ja gar nicht unbedingt so gerne will.
Insofern ist eine solche Verbindung sicher der Gewinnmaximierungswunsch des Managements der Best AG, aber was die Gesamtbevölkerung dazu sagt, steht hoffentlich auf einem anderen Blatt.
Ach ja. Wieder mal nicht erwähnt wäre der zwangsweise Ersatz der DSB Giand'Alva und des SL Murtél inclusive Pistanausbau und Beschneiung.
Das wäre dann wahrscheinlich der nächste Schritt der altbewährten Salamitaktik, die sich dann bis nach Furtschellas Fortpflanzen würde.
Zu Beginn kann man dann noch Tageskarten für Corviglia und Corvatsch einzeln lösen. Beide Gebiete zusammen kosten Aufpreis. Diese Trennungsmöglichkeit verschwindet dann irgendwann und man kauft auch Ende April eine Tageskarte für Corvatsch/Corviglia zum Hochpreis, obwohl Corviglia geschlossen ist. Das wúrde bei Corvatsch und Furtschallas auch so durchgeführt und ist bis heute so geblieben.
 
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