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Neues im Oberengadin

  • Ersteller Ersteller Anonymous
  • Erstellt am Erstellt am
Kris schrieb:
Vielleicht sehe ich jetzt nicht wo das Problem liegt? Was bedeutet denn eine Piste "verfallen" lassen? Das geht doch garnicht, denn verfallen kann ja nichts wo nichts ist ausser Natur?
Mit Piste "verfallen lassen" meine ich, dass man die Traverse zum Georgi nicht wie zB in Andermatt abgedeckt und gepflegt hat, sondern man ließ sie eben abtauen. 2007 war da eine große Schneerampe. Da stand auch ein Zaun, der nun abgestürzt ist.
2007 hat man aufgehört, "Korrekturen" vorzunehmen und offenbar auch den Präparationsaufwand wegen ausapernder Felsen für zu groß erachtet.
Zum Thema "kein Problem":
Es ist natürlich freeridemäßig alles fahrbar. Aber je nach Verhältnissen sind manche Stellen sehr steinig oder sogar etwas kritisch - beispielsweise wenn die Traverse, die sehr schmal (quasi eine Skispur am Fels) und etwas augesetzt ist, vereist ist.
Für nicht-Alpinisten (wie zB mich) ist es einfach so oft sehr ungünstig, die Abfahrten (zB alleine) zu fahren.
Meines Erachtens wäre mit Hilfe einer relativ kleinen Maßnahme an der Traverse die Möglichkeit gegeben, die Abfahrt(en) als offizielle unpräparierte Route(n) anzubieten.
 
LGH schrieb:
(Das gleiche gilt für die Morteratsch-Abfahrt auf Diavolezza, aber da habe ich den festen Vorsatz, das in einem "guten Jahr" mal nachzuholen.)

Da würde ich mich aber mal beeilen. Früher ging die Gletscherabfahrt ähnlich wie die Gletscherwanderung noch über die Isla Persa. Da die Mächtigkeit der Gletscher aber mehrere Meter im Jahr abnimmt, kann man diese Route schon seit geraumer Zeit nicht mehr fahren, da der Anstieg mit Skiern auf die Isla Persa immer beschwerlicher wurde. Wenn die Abfahrt heutzutage denn mal freigegeben wird, dann führt sie direkt den Persgletscher hinunter und dann weiter über den Morteratsch. Nun reisst aber der Persgletscher langsam vom Morteratsch ab. Die hinterlassene Steilstufe wird kaum für eine Abfahrt geeignet sein.
l.jpg
r.jpg
 
@3303: Die Traverse wurde demnach bereits durch Zubauten gesichert? Wenn ich mich recht erinnere, war das Anfang der 1990er Jahre noch nicht der Fall, auch kein Zaun o.dgl. Es konnte noch mit dem Pistengerät durchgefahren werden.
Man müsste mal photographisch dokumentieren wie die Traverse heute im Sommer aussieht...
Nunja, lasst es halt den Freifahrern... :-)

@mg85: Interessant dass die Morteratschabfahrt geändert wurde, also nicht mehr über die kleine Anhöhe Isla Persa führte. Befand sich dort nicht ehemals ein sehr winzig kleines Blockhaus zur einfachen Verkostigung? Alten Fotos nach war die heutige "Abkürzung" über den von Dir bebilderten Gletscher stark mit Spalten durchsetzt...
Um dorthin zu gelangen, musste in den 1990ern auch bereits viel "geschoben" werden, es ging über weite Strecken eben und auch leicht bergauf. Auch das machte den Charme der Route aus: Sie wollte erarbeitet werden!
An der durchaus mächtigem Gletscherzunge hinab zum Talboden aperte das Eis des Morteratschgletschers je nach Jahr mehr oder weniger stark aus, es entstand dann eine steile Eisplatte. Über die da musste man einfach durch, vor der hatte jeder viel Respekt. Auch ein Charme. Ist das heute noch so?

Habe die Abfahrt Ende der 1980er Jahre mal fotographisch in vielen Details dokumentiert...müsste ich mal einscannen...hat sich wohl stark verändert...
 
im Jahre 2009 hatte ich mich auch schon einmal gefragt, wie die hintere Abfahrt am Corvatsch noch zu erreichen ist. Dabei wurde mit folgendem Bild mir verdeutlicht wie die Abfahrt sich darstellt. Dies verdeutlicht, dass für einen normalen Skifahrer der Zugang bereits äußerst schwierig ist.
3354426478_3fa9eba737_o.jpg
 
Die Piste Gallerie am Piz Nair wurde aus dem Pistenplan entfernt. Somit ist der letzte offizielle Buckelhang, den es im Gebiet gab nur noch eigenverantwortlich fahrbar.
Bisher wurde mit dem Öffnungsstatus die Lawinenbeurteilung dankenswerter Weise vom SOS oben übernommen. Das ist nun vorbei.
 
In der Diavolezza Talstation habe ich ein großes Plakat über die öffentliche Abstimmung am 3.März bezüglich der Olympiakandidatur 2022 gesehen. Es sind also keine 2 Monate mehr bis zu diesem Termin. Weitere Infos unter http://www.gr2022.ch. Wer weiss etwas über die Stimmungslage in der Bevölkerung zu berichten? Ich spreche also nicht unbedingt von Euren persönlichen Meinungen. Wie wird in der Presse darüber berichtet. Bisher habe ich noch keinen Hype diesbezüglich mitbekommen. Ist die Kandidatur eventuell eine Totgeburt? Ich vermisse etwas von dem nötigen Elan. Aber vielleicht liege ich ja auch falsch, da ich nicht ständig vor Ort bin.

Ein Grossteil der Aktivitäten wird aber eh in Davos stattfinden. Über Skipisten und Langlaufstrecken im Engadin muss man sich kaum ernsthaft Gedanken machen. Knackpunkte sind wohl eher die Verkehrssituation und die Unterkünfte der Athleten und Zuschauer. Die nötigen infrastruktuellen Massnahmen werden zwar Unsummen kosten, sind aber auch eine Investition in die Zukunft. Nur sind diese auch von der Bevölkerung gewollt?
 
Eigentlich gehört das ja in ein anderes Topic...
Ich denke, bei der Abstimmung gibt es ein knappes Ja. In Davos werden sich Befürworter und Gegner die Waage halten. Aber eben, ganz Graubünden stimmmt darüber ab, vom Misox übers Oberland, vom Münstertal bis in die Herrschaft. Ob die dann alle Ja sagen - ?
Ich persönlich bin dafür.
 
Ich glaube nicht, dass das durchkommt. Wenn selbst ehemalige CEOs der Tourismusorganisation grosse Vorbehalte äussern... Das Resultat der Abstimmung über den TAG (Tourismusabgabegesetzt) scheint mir da ein Indiz zu sein. Ich selber, als ausgewanderter Bündner, der aber immer noch viel in GR ist und auch die Tagespresse verfolgt, bin auch eher dagegen.
Ganz soooo OT ist das nicht, weil eine Olympiade dann doch auch Einfluss auf die Infrastruktur hat. Finde es gut, dass dieses Thema angerissen wurde.
 
Finde ich gut. Gondeln sind einfach bequemer als Großkabinen!
 
Finde ich auch sehr gut, allerdings ist das doch noch einige Zeit hin. Schade, dass das nicht früher gebaut wird!
 
Ist die Alp Giop dort wo sie in Google Maps eingezeichnet ist? Also rechts oberhalb der aktuellen Gipfelstation, wenn ich in Richtung Hang schaue?
 
Hmm… Wenn mit der Konzession für die Pendelbahn am "31. Oktober 2014 unwiderruflich Schluss" ist, eine Öffnung der Gondelbahn aber allerfrühestens für 2015/16 möglich ist, dann frage ich mich, wie man in der Wintersaison 2014/15 von St. Moritz Bad aus das Skigebiet erreichen soll?

Bin auch schon gespannt, wie die neue Talstation umgesetzt werden wird. (Hoffentlich wird auch der Zugang von der Hahnensee-Piste aus möglichst gut gelöst. Wobei es dieses Jahr schon deutlich bequemer war als sonst, weil meist die "Hintertür" der Signalbahn offen war.)

Auf die attraktivere Talfahrt als Beschäftigungspiste bin ich ebenfalls gespannt.

Warum soll Salastrains so wichtig sein? (Außer bei Rennen.) Das ist doch die Stelle, wo im Moment die Salastrain-Sesselbahn startet?
 
Der Standort der Talstation würde mich auch interessieren. Daraus könnte man vielleicht etwas ablesen.

Was halten eigentlich die Immobilienbesitzer (zB unter der Trasse), die von der neuen Bahn betroffen sind davon?
Für die wird sich ja einiges ändern mit der neuen Technik. Es wird in der Saison dauernd - und nicht mehr nur wie jetzt bei der Überfahrt hörbar.
 
Es gibt vom Förderverein eine ausführliche Präsentation zum geplanten neuen Sessellift in Zuoz (welche anlässlich der letzten HV gezeigt wurde). Dort sieht man auch wie die Positionen der Tal- und Bergstation verändert werden sollen.
 
Der Auftrag für den Bau der neuen 4er Sesselbahn Albanas geht an Bartholet Flums.
 
ATV schrieb:
Der Auftrag für den Bau der neuen 4er Sesselbahn Albanas geht an Bartholet Flums.

So diese Information genügt um nach langer Abstinenz mal wieder ins Forumgeschehen einzugreifen :D Inoffizielle Quelle?
 
Hab ich geraten.
 
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