Hallo @ alle,
habe mich soeben neu registriert. Ich muss meinen Frust loswerden. Vielleicht gibt es Gleichgesinnte.
Nachfolgend schilder ich unser (mein Mann und ich) haarsträubendes Erlebnis am Triolago in Riol!
Mein Mann und ich kommen aus NRW und gingen in Riol für potentielle Gäste und einer interessierten Reisegruppe auf Erkundungstour. Wir haben erfahren, dass sich dort eine Sommerrodelbahn, sowie ein Freizeitsee Triolago befinden soll.
Was wir allerdings nach kürzester Zeit erlebten fanden wir nicht nur merkwürdig, sondern auch sehr beschämend.
Wir fuhren zunächst zur sogenannten „Sommerrodelbahn“. Nachdem wir der äußerst schlechten und irritierend aufgestellten Beschilderung folgten und mit eigener Intuition die Sommerrodelbahn erreichten, mussten wir feststellen, dass optisch nichts zum verweilen einlud. Alles sah einfach noch zu sehr nach schnell und notdürftig errichtetem Gästehaus sowie Rodelbahn aus. Die Umgebung präsentierte sich ausladend und mehr als Baustelle. Wie es zu den im Internet zu findenden Bildern kommt, konnten wir uns nicht erklären.
Nun gut, ohne Ergebnis fuhren wir nun zum sogenannten Freizeitsee Triolago um uns dort einen Einblick zu verschaffen. Hier ist die Beschilderung schlichtweg katastrophal. Fehler beim Verständnis sind vorprogrammiert, was wir auch sehr schnell feststellen mussten. Besonders ins Auge fielen uns Verbotsschilder. Betreten hier verboten, Zutritt da verboten, Hunde verboten, Schlauchbote mitbringen verboten u.s.w. Wo waren wir denn hier gelandet fragten wir uns. Es folgte was folgen musste. Wir sahen ein Schild „Durchfahrt verboten, dass notdürftig an einem Zaun angelehnt lag. Daneben befand sich der Hinweis „Imbiss“. Was tun ? Darf man nun dorthin fahren oder nicht. Mein Mann und ich sahen uns um und stellten fest, dass am Objekt der Begierde eine Menge PKW’s standen. Eine andere Zufahrt gab es nicht. Also beschlossen wir, da ja auch in Riol Autos nicht fliegen können, dorthin zu fahren – im Schritttempo versteht sich. Wir waren so gut gelaunt, bis dann im Eiltempo mit aggressiven Schritten und aufgeplustert wie ein Pfau in der Balz eine männliche Person im Taucheranzug, den er bis zum Gesäß hinten herunter hängen hatte und vorne eine unerotische Wampe drüber quoll, auf uns zustürmte. Anstatt uns zu fragen, ob er uns helfen könnte und wo wir denn hin wollten, sagte er äußerst unfreundlich und hochnäsig folgenden Satz: „Da vorne steht ein kleines weißes Schild mit einem roten Rand“. O.K. Haben wir gesehen und die Beleidigung verstanden. Wir sind freundliche Menschen und versuchten ihm zu erklären, dass unsere Entscheidung wohl auf ein Missverständnis beruhte. Was soll man sagen – es folgte wieder der Satz: „Da vorne steht ein kleines weißes Schild mit einem roten Rand“. Nun habe ich es versucht. Ich dachte, vielleicht kann ich als Frau besser mit ihm kommunizieren. Weit gefehlt, er wiederholte diesen einen einzigen Satz zum 3. Mal. Uns reichte es. Da diese Person ganz offensichtlich nur diesen einen Satz kannte, sahen wir die Sinnlosigkeit einer weiteren Konversation ein und entschuldigten uns für die Unannehmlichkeiten und zogen ohne Einnahme eines Imbisses von dannen. Die Art und Weise, mit der man uns begegnete hatte mit „Dienstleitung und Freundlichkeit oder Benehmen“ absolut nicht tun. So entstehen Kriege. Abgesehen davon, gleicht das gesamte Areal mehr einer Baustelle als einem Platz zur Erholung. Es gibt ein paar Baggerlöcher ohne erkennbaren schön ausgestatteten und hochgepriesenen Strand, ein paar Tretbote, viele Zäune schlechte Zufahrtswege, viel Bauschmutz und Staub, unfreundliche und aggressive Betreiber oder das Personal der Betreiber und wie bereits erwähnt eine absolut unmögliche Beschilderung. Erholungs- und Spaßfaktor gleich Null. Man hat den Eindruck, dass hier erst mit Touristen auf Biegen und Brechen Geld hereingeholt werden muss, um die Anlage in einen ansehnlichen Zustand zu bringen. Unser Fazit: Zurzeit nicht empfehlenswert und sollte der Dienst am Kunden nicht dem guten alten Knigge entsprechen, so wird sie auch „Nicht empfehlenswert“ bleiben. Wir werden weder die Anlage noch die Betreiber derselben weiterempfehlen. Diese Überheblichkeit und Unfreundlichkeit, die uns dort entgegenschlug, werden wir unseren Kunden nicht zumuten. Ein Besuch direkt im Weinort Riol lohnt sich aber immer. Dort kann man in der ein oder anderen Straußwirtschaft bei sehr netter Unterhaltung wunderbar entspannen.
Auch der Ton und die Umgangsformen sind dort so, wie man sich das vorstellt. Das entschädigt einen für Unannehmlichkeiten in der Anlage Triolago. Zudem erfährt man im Ort selber auch mal, mit welchen Machenschaften die Betreiber vorgehen um ihre eigenen Interessen durchzuführen. Das hat uns noch einmal mehr enttäuscht und zu dem Schluss kommen lassen diese Anlage nie wieder zu betreten oder weiter zu empfehlen.
