piano
Feldberg (1493m)
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Nun, grundsätzlich begrüsse ich eine tiefere Zusammenarbeit zwischen den Stationen, doch damit werden die grössten Probleme im Tal noch nicht gelöst:
Gratis-Bus-Fahren ist zwar schön und gut, doch 90% der Feriengäste wollen nach dem Aufstehen am Morgen direkt ins Skigebiet und nicht noch 40 Minuten Bus-Fahren. Im Val d'Anniviers sind sowieso die meisten Gäste Familien mit Kindern (Bus-Fahren mühsam) oder Stammgäste einzelner Stationen, die sich weniger für die anderen Orte interessieren. Neue Kundschaft wird damit alleine noch nicht gewonnen.
Bei einer allfälligen Fusion wollen natürlich alle das grösste Kuchenstück für sich abschneiden. Dies birgt die Gefahr, die finanziellen Mittel zu überschätzen. Besonders, weil der Eigenkapitalanteil schon recht tief ist.
Dringende Investionen gibt es wahrlich genug, bei einer allfälligen Fusion könnte das Kapital gleich viermal sinnvoll verwendet werden:
In Zinal muss mehr als bloss 1km der Talabfahrt künstlich beschneit werden, die Schneeverhältnisse des letzten Winters sind bekannt. Wenn zur Finanzierung dieser Investition eigens ein weniger rentabler Skilift abgebaut wird, zeugt dies nicht gerade von einer grossen Finanzkraft.
In Grimentz muss in den nächsten Jahren der 2SB Crêts ersetzt werden, die Konzession läuft aus. Wenn nun aber zuerst die Künstliche Beschneiung ausgebaut werden soll, wird die Finanzierung der recht langen Anlage Col du Pouce (geschätzt: mehr als 2'300m) auch nicht einfach. Wenigstens wird Grimentz danach einen Hauptteil seiner Pisten mit modernen Anlagen erschlossen haben.
In Vercorin muss die Gondelbahn erneurt werden. Die Konzession läuft nicht mehr lange. Ob diese Erneuerung finanziert werden kann, steht in den Sternen. Wo stünde Vercorin aber ohne diese Anlage???
In Chandolin/St.Luc wurde nun immerhin eine 4KSB gebaut. Doch in der Region Tignousa stehen weiterhin nur Schlepplifte, vielleicht bald noch eine fixgeklemmte Sesselbahn. Ob damit neue Kundschaft angeworben wird, weiss ich nicht. Durch die Südhanglage ist auch hier ein Ausbau der Beschneiungsanlage notwendig und auch von der Gesellschaft geplant, wenn hier schon die Talstation von Pas-de-Boeuf heraufsesetzt wird, um die eine schneesicherere Zufahrt zu haben...
Ich möchte jedenfalls nicht derjenige sein, der die bescheidenen Mittel verteilen soll. Fraglich ist es jedenfalls, ob langfristig alle 4 Gebiete rentabel zu betreiben sind.
Grndsätzlich denke ich, dass die in den letzten Jahren vorgenommenen Investitionen die Qualität schon erheblich gesteigert haben. Das Ziel soll es ja nicht sein, jeden Schlepplift durch eine Sesselbahn zu ersetzen. So, wie es in Zinal getan wurde, finde ich es ideal.
Trotzdem: Wie weit lassen sich diese und die nächsten Investitionen verkraften
Gratis-Bus-Fahren ist zwar schön und gut, doch 90% der Feriengäste wollen nach dem Aufstehen am Morgen direkt ins Skigebiet und nicht noch 40 Minuten Bus-Fahren. Im Val d'Anniviers sind sowieso die meisten Gäste Familien mit Kindern (Bus-Fahren mühsam) oder Stammgäste einzelner Stationen, die sich weniger für die anderen Orte interessieren. Neue Kundschaft wird damit alleine noch nicht gewonnen.
Bei einer allfälligen Fusion wollen natürlich alle das grösste Kuchenstück für sich abschneiden. Dies birgt die Gefahr, die finanziellen Mittel zu überschätzen. Besonders, weil der Eigenkapitalanteil schon recht tief ist.
Dringende Investionen gibt es wahrlich genug, bei einer allfälligen Fusion könnte das Kapital gleich viermal sinnvoll verwendet werden:
In Zinal muss mehr als bloss 1km der Talabfahrt künstlich beschneit werden, die Schneeverhältnisse des letzten Winters sind bekannt. Wenn zur Finanzierung dieser Investition eigens ein weniger rentabler Skilift abgebaut wird, zeugt dies nicht gerade von einer grossen Finanzkraft.
In Grimentz muss in den nächsten Jahren der 2SB Crêts ersetzt werden, die Konzession läuft aus. Wenn nun aber zuerst die Künstliche Beschneiung ausgebaut werden soll, wird die Finanzierung der recht langen Anlage Col du Pouce (geschätzt: mehr als 2'300m) auch nicht einfach. Wenigstens wird Grimentz danach einen Hauptteil seiner Pisten mit modernen Anlagen erschlossen haben.
In Vercorin muss die Gondelbahn erneurt werden. Die Konzession läuft nicht mehr lange. Ob diese Erneuerung finanziert werden kann, steht in den Sternen. Wo stünde Vercorin aber ohne diese Anlage???
In Chandolin/St.Luc wurde nun immerhin eine 4KSB gebaut. Doch in der Region Tignousa stehen weiterhin nur Schlepplifte, vielleicht bald noch eine fixgeklemmte Sesselbahn. Ob damit neue Kundschaft angeworben wird, weiss ich nicht. Durch die Südhanglage ist auch hier ein Ausbau der Beschneiungsanlage notwendig und auch von der Gesellschaft geplant, wenn hier schon die Talstation von Pas-de-Boeuf heraufsesetzt wird, um die eine schneesicherere Zufahrt zu haben...
Ich möchte jedenfalls nicht derjenige sein, der die bescheidenen Mittel verteilen soll. Fraglich ist es jedenfalls, ob langfristig alle 4 Gebiete rentabel zu betreiben sind.
Grndsätzlich denke ich, dass die in den letzten Jahren vorgenommenen Investitionen die Qualität schon erheblich gesteigert haben. Das Ziel soll es ja nicht sein, jeden Schlepplift durch eine Sesselbahn zu ersetzen. So, wie es in Zinal getan wurde, finde ich es ideal.
Trotzdem: Wie weit lassen sich diese und die nächsten Investitionen verkraften

