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Mount Everest (8850m)
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.........Zillertalbahn: Anrainer schimpfen laut über Lärmterror
Von aufgebrachten Zeller Bürgern wurde LR Lindenberger bei einer Diskussionsveranstaltung verbal attackiert.
Bild: Dähling
"Wenn ihr schon den Transit nicht auf die Schiene bringt, wie wollt ihr die Zillertaler in den Zug bringen?", lautete eine der Parolen, die Zeller Bürger LR Hans Lindenberger an den Kopf warfen.
"Schaut's, dass ihr die derzeit fast leeren Züge füllt, bevor ihr ein zweites Gleis baut", wetterte ein anderer Bürger in Richtung der VVT-Geschäftsführer Georg Fuchshuber und Jörg Angerer sowie Zillertalbahn-Direktor Wolfgang Holub.
Grundeigentümer und Anrainer wehrten sich im Zeller Gemeindesaal lautstark gegen den zweigleisigen Ausbau der Zillertalbahn. Dieser ist auf einigen Teilstücken entlang der Bahntrasse nötig, damit die Bahn als staufreier Verkehrsträger künftig im Halbstundentakt fahren kann.
In Folge soll der Busverkehr in den Gemeinden verstärkt werden. Bergfraktionen würden durch Kleinbusse an den öffentlichen Nahverkehr angeschlossen werden. In Zell ist ein Ortsbus vorgesehen, der auch die Zeller Bergbahn anfährt, welche bisher nur per Skibus erreichbar war. "Ohne den Ausbau der Bahn ist das Buskonzept nicht umsetzbar", verdeutlichte VVT-Chef Fuchshuber.
Die aufgebrachten Anrainer wollten vom Bahnausbau dennoch nichts wissen. Täglich 60 Züge, die mitten durch den Zeller Ortskern fahren, seien zu viel. Die Lärmbelastung durch die Bahn sei bereits jetzt am Rande des Erträglichen.
Auch die Sicherheit an den insgesamt 13 Bahnübergängen sei unzureichend. Der Plan, durch eine neue Straße Richtung Zellberg den Ortskern verkehrsmäßig zu entlasten und durch Maßnahmen mehr Sicherheit an den Bahnübergängen zu geben, besänftigte die wenigsten.
Demnächst soll es letztmalig Verhandlungen zwischen Zillertalbahn und den vier ausständigen Grund¬eigentümern in Zell geben. Scheitern sie, nimmt das Enteignungsverfahren seinen Lauf.
Von Angela Dähling / TT
28.05.2007

