Artikel aus der Tiroler Tageszeitung mit Erwähnung möglicher Projekte:
Seit fünf Jahren eine stabile Ehe mit Pfiff
Walter Strasser, Dieter Grepl und Franz Hörl berichten über den Erfolg und die Verlängerung einer touristischen Ehe.
Der Zusammenschluss der Zillertal Arena mit der Salzburger Skimanege Hochkrimml-Gerlosplatte hat sich allein in der Region Zillertal Arena mit einem Plus von 100.000 Nächtigungen positiv ausgewirkt. Von der Frequenz im Skigebiet hat bisher am meisten die im Bundesland Salzburg gelegene Gerlosplatte profitiert. Bei ihrer Winterhochzeit haben die beiden Skigiganten nicht gespart, das Design der 8-er Gondelbahn zum Isskogel, die pünktlich zur Eröffnung am 8. Dezember 2004 in Betrieb gehen wird, hat Pininfarina, eines der wichtigsten Designstudios der Welt übernommen.
Gemeinsam verfügt man zwar über ein sattes Werbebudget, aber ein Ausbau des Skigebiets ist kein Thema, das "Gebiet sei abgerundet und passe auch gut zur Kapazität der Betten", berichtet der Bürgermeister von Gerlos, Franz Hörl. Allerdings beschäftigt man sich weiter mit dem Ausbau des Qualitätsangebots. Angedacht ist beispielsweise eine liftmäßige Anbindung von Wald an Krimml oder eine Aufbesserung der Sportbahn in Zell. Auch in Beschneiungsanlagen wird weiter investiert. Im Sommer könnte eine Radverbindung zwischen der Rosenalm-Bergstation-Märzengrund entstehen.
Gerne angenommen wird die freundliche Betreuung von regionskundigen Hostessen die auf die Fragen des Gastes mit wertvollen Informationen und Tipps reagieren. "Damit wollen wir den Kontakt zum Gast wieder beleben, der durch die modernen Anlagen etwas verloren gegangen ist. Unser Personal bekommt zudem zahlreiche Schulungen", erklärt Walter Strasser. Er repräsentiert die Werbegemeinschaft der Zillertal Arena. Ziel ist es, noch mehr auf den Gast einzugehen. Und der soll in den nächsten Jahren auch verstärkt aus dem Osten Europas kommen.
Aber nicht nur für Gäste werden Zeichen gesetzt. Auch die Einheimischen profitieren von den Neuerungen. So soll die sportbegeisterte Jugend mit günstigen Saisonkarten, die das ganze Jahr über gelten, von der Straße geholt werden. Das Pistenpersonal wird für die Sportler im Skigebiet leicht zu erkennen sein. Denn sie sind mit speziellen Helmen ausgestattet.

