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[/quote]Zell am Ziller: Kommt neue Gondelbahn?
(ca) – Eine Gondelbahn gibt es schon in Zell am Ziller. Geht es nach den Liftbetreibern, soll direkt daneben bald die nächste entstehen. Kritik kommt von Anrainern und Landesumweltanwalt, die neue Parkplätze und steigendes Verkehrsaufkommen befürchten.
Mit der geplanten Achter-Gondelbahn könnten pro Stunde 5000 Personen mehr auf den Berg oder ins Tal gebracht werden. Die Wartezeiten für die Gäste würden sich damit drastisch verringern. Ein Vorteil vor allem am Nachmittag, wenn es sich bei der Talfahrt so richtig staut. „Wir sind das sonnigste Skigebiet im Zillertal. Meistens bleiben die Gäste bis 16 Uhr, dann wollen alle das Skigebiet möglichst schnell verlassen. In Sachen Bergfahrt geht es um eine Komfortverbesserung“, erklärt Dieter Grepl, Geschäftsführer der Zeller Bergbahnen. Wenig begeistert zeigen sich die Anrainer. Derzeit können bei der Talstation 1500 Autos parken. Mit der neuen Gondelbahn befürchtet man eine Steigerung der Parkplätze und des Verkehrs. Unterstützung unterhalten die Bewohner von Landesumweltrat Sigbert Riccabona
Die Gemeinde [Ramsau] stimmte dem Zusammenschluss der Skigebiete Zell und Gerlos vor elf Jahren nur unter der Bedingung zu, dass die Zeller Bergbahn den Ramsberglift erhält und in Qualität investiert. "Hätten wir keinen positiven Gemeinderatsbeschluss gefasst, gäbe es keine Wilde-Krimml-Erschließung", so BM Franz Rauch.
Mit Vorschlägen, [...] den unrentablen Lift an die Gemeinde abzutreten, stießen die Ramsauer auf taube Ohren.
LH van Staa riet den Ramsauern und Hainzenbergern jetzt in einem persönlichen Gespräch, sich an LR Anna Hosp zu wenden. Er werde eine Empfehlung abgeben, das Gerlossteingebiet zu erhalten.



Quelle: TTAusbau der Zillertalbahn startet im April: Bauern demonstrieren
Mit einem Aufstand drohen die Grundeigentümer, denen jetzt die Enteignung ins Haus steht. "Wir stürmen den Landtag, wenn die Landespolitiker nicht mit uns reden wollen", gibt sich Josef Eberharter kämpferisch. Zusammen mit rund 20 Grundbesitzern aus Zell und Aschau marschierte er gestern vor dem Gemeindeamt in Zell auf.
Politiker sagten ab
Hier sollte eigentlich eine öffentliche Gemeinderatssitzung mit LR Anton Steixner und LR Hans Lindenberger zum geplanten Ausbau der Zillertalbahn stattfinden. Durch einen zweigleisigen Ausbau zwischen Zell und Ramsau sowie Kaltenbach und Angererbach soll die Bahn ab Winter als Teil eines Gesamtverkehrskonzeptes im Halbstundentakt fahren. Das wurde sowohl im Landtag als auch vom Planungsverband Zillertal beschlossen.
Doch noch wurde nicht mit allen betroffenen Grundeigentümern eine Einigung gefunden. Dienstag flatterte bei sieben von ihnen der Beschluss des Landes ins Haus, wonach das Enteignungsverfahren eingeleitet werden dürfe.
Das Verfahren startet mit einer Verhandlung am heutigen Donnerstag. Dass LR Lindenberger den Termin in Zell absagte, weil er ein wichtiges Treffen in Brüssel hatte und LR Steixner es wegen Lindenbergers Fernbleiben ebenfalls tat, brachte die Grundeigentümer zusätzlich auf die Barrikaden.
Enteignungsverfahren
"Sie sind zu feige, mit uns zu verhandeln, und stehlen uns den Grund", zeigte sich Grundbesitzer Josef Rahm aufgebracht. Generell stellen er und seine Mitstreiter die Notwendigkeit des Bahnausbaus in Frage, da der Zug bereits jetzt kaum Fahrgäste habe. Die meisten Zillertaler wollen keinen Ausbau der Bahn, behaupten sie.
Für Unmut sorgen auch die unterschiedlichen Grundpreise. "Ich bekomme 18 Euro pro Quadratmeter Kulturfläche, mein Nachbar 90 Euro, weil sein Grund in Gewerbefläche umgewidmet wurde. Dabei wird der Grund für denselben Zweck verwendet", so ein Betroffener. Auch an Tauschflächen mangele es.
"Wir haben unmittelbar angrenzende Tauschgründe angeboten", entgegnet Wolfgang Holub, Geschäftsführer der Zillertaler Verkehrsbetriebe. Sowohl beim Kaufpreis als auch beim Tauschgrund habe man einen zwanzigprozentigen Aufschlag gewährt. Diese Angebote will Holub beim heutigen Start des Enteignungsverfahrens den Grundeigentümern letztmals unterbreiten.
Und auch nicht in den nächsten Jahren ...Af schrieb:@ Rastkogel: Das klingt auch nicht so toll....sieht nicht nach ner Beschneiung dieses Jahr aus.....
Quelle: TTMayrhofner Bergbahnen investieren kräftig in kleines Skigebiet
Die Mayrhofner Bergbahnen wollen mit Inszenierungen und Innovationen punkten.
Gespottet wurde genug, als die größte Gondelbahn Österreichs ihre Jungfernfahrt auf den Ahorn im Dezember 2006 startete. "Die größte Bahn fürs kleinste Skigebiet im Zillertal", unkten Kritiker über die 160 Personen Platz bietende Kabinenbahn.
Dass zudem die 5,5 km lange Ahornabfahrt mangels Schnee nicht befahrbar war, sorgte für zusätzliches Unverständnis. "Der extrem milde Winter zeigte erbarmungslos all unsere Schwächen auf", gestehen die Geschäftsführer der Mayrhofner Bergbahnen Josef Reiter und Reinhard Wieser.
Verjüngung gestartet
Eine neue Beschneiungsanlage soll ab nächstem Winter Schneesicherheit auf der Abfahrt garantieren. Was die umstrittene Gondelbahn anbelangt, sprechen die Bergbahn-Chefs von einer Erfolgsstory.
40 Prozent mehr Gäste als in der vorigen Wintersaison wurden auf das Sonnenplateau transportiert. "Bei Wartezeiten an der Penkenbahn entschlossen sich etliche Gäste, den Vormittag lieber am Ahorn zu verbringen", nennt Wieser eine Umverteilung der Gäste als Grund. Durch die neue Bahn startete eine Verjüngungskur am Ahorn, dem so genannten "Genießerberg".
Mit kulinarischen Events bei denen in die Gondel Bar und Stehtische eingebaut werden, beschreitet man neue Wege. Die White Lounge, eine Iglubar, in der Effektlicht und Eisschnitzkunst für besondere Atmosphäre sorgen, hat sich zum Szenetreff gemausert.
Der Clou im nächsten Winter: ein Igludorf mit zehn Suiten, in denen Verliebte im Doppelschlafsack übernachten können. Auch auf technischer Seite wartet der Ahorn wieder mit einer Neuheit auf: die österreichweit erste kindersichere Achtersesselbahn wird die beiden Schlepplifte ersetzen. Kostenpunkt: 4,5 Mio. Euro.
Erlebniswert steigern
"Den Erlebniswert zu steigern ist für uns Seilbahner jedoch eine viel größere Herausforderung als technische Erneuerungen durchzuführen, denn das ist seit Jahrzehnten unser tägliches Brot", sagt Reiter.
Warum sich die Bergbahn trotz florierendem Großraumskigebiet Penken für das kleine Ahorngebiet stark macht? "Als Tourismusmetropole hat Mayrhofen zwei Skigebiete verdient", ist Reiter überzeugt.
Auch für den Sommergenuss am Ahorn investierten die Bergbahnen kräftig: in einen Rundwanderweg mit Aussichtsplattformen, einen Teich samt Holzstegen zum Sonnen, Grillplätze und einen Ruhegarten.
Und um Sonnenauf- und -untergänge zusammen mit kulinarischem Genuss am Ahorn erleben zu können, werden die beiden Riesengondeln der Ahornbahn auch im Sommer wieder so manche Sonderrunde drehen.
, häää ... wie soll man das verstehensnowflat schrieb:- Neue Bescheiungsanlage auf der Talabfahrt, häää ... wie soll man das verstehen
kein... sagen wir mal... Multifunktionsteich werden würde.Teich samt Holzstegen zum Sonnen
billyray schrieb:snowflat schrieb:- Neue Bescheiungsanlage auf der Talabfahrt, häää ... wie soll man das verstehen
Naja - würde mich ja schwer wundern, wenn der
kein... sagen wir mal... Multifunktionsteich werden würde.Teich samt Holzstegen zum Sonnen

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