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Neues in Arosa Lenzerheide

Nun ist die Katze offiziell aus dem Sack: Der Verwaltungsrat der ABB hat entschieden, den Hörnli Express und die Sesselbahn Hörnli nicht durch eine Kombibahn, sondern gleichzeitig durch eine neue 10er-Gondelbahn auf bisheriger Trasse und einer parallel geführten neuen 6er-Sesselbahn zu ersetzen. Wie es im Moment aussieht, wird in den Sommern 2027 und 2028 gebaut. Somit dürfte der alte Hörnli Express noch drei Winter lang in Betrieb bleiben.
 
Das sind ja mal schöne Neuigkeiten! Impliziert parallel, dass die Bergstation der neuen Hörnli-KSB gen Norden wandert und im Gegenzug ggf. die neue Bergstation der Gondel Richtung Süden? Also quasi ein Tausch der Bergstationsstandorte? Oder bleiben die jeweiligen Trassen bestehen?

Eine Realisierung bis 2028 ist natürlich ist natürlich eher suboptimal, aber mMn realistisch. Läuft die Konzession der Städeli-Gondel nicht 2026 nach vierzig Betriebsjahren aus oder kann man die noch mal um zwei Jahre verlängern?
 
rxphl schrieb:
Eine Realisierung bis 2028 ist natürlich ist natürlich eher suboptimal, aber mMn realistisch. Läuft die Konzession der Städeli-Gondel nicht 2026 nach vierzig Betriebsjahren aus oder kann man die noch mal um zwei Jahre verlängern?
Konzession heisst nur, dass man als Unternehmen A mit Transportsystem B das Recht hat, als einziges Unternehmen von Punkt X nach Punkt Y über Strecke Z transportieren zu können.
Sie wird auf 40 Jahre ausgestellt.
Hier
f.2912 2912 72.051 Arosa - Hörnli in Betrieb Ja 30.04.2026 03.03.2006

Voraussetzungen
Eine Seilbahnkonzession kann erneuert werden, sofern sich aus den bisherigen Erkenntnissen über Veränderungen der Anlage oder ihrer Umgebung keine überwiegenden Interessen ergeben, die der Erneuerung entgegenstehen (Art. 21 Abs. 2 SebV).
Der Gesuchsteller legt im Gesuch dar, ob seit der Erteilung der Konzession resp. der letzten Erneuerung entsprechende Veränderungen eingetreten sind (z.B. Änderungen an der Anlage, Raumplanung, Umwelt).
Die Konzession kann für maximal 40 Jahre erneuert werden. Die Betriebsbewilligung gilt für dieselbe Dauer unbefristet weiter.
https://www.bav.admin.ch/dam/bav/de/dokumente/richtlinien/seilbahn/richtlinie3-erneuerung-konzession.pdf.download.pdf/Richtlinie%203%20Erneuerung%20Konzession.pdf
 
rxphl schrieb:
Das sind ja mal schöne Neuigkeiten! Impliziert parallel, dass die Bergstation der neuen Hörnli-KSB gen Norden wandert und im Gegenzug ggf. die neue Bergstation der Gondel Richtung Süden? Also quasi ein Tausch der Bergstationsstandorte? Oder bleiben die jeweiligen Trassen bestehen?

Der HEx wird ja offenbar auf (genau) gleicher Strecke neu gebaut. Da nördlich von dessen aktueller Bergstation kein Platz für eine neue SB-Bergstation besteht, würde das bedeuten, dass die Talstation der SB nach Süden verlegt wird, wenn die beiden Anlagen künftig parallel zu einander verlaufen sollen. Unklar wäre für mich gegebenenfalls aber, wo genau die neue Talstation der SB genau zu stehen kommt. Falls man die Bergstation des neuen HEx aber doch etwas nach Süden verschiebt, hätte es nördlich davon natürlich durchaus Platz für die neue parallele Sesselbahn, mit der Talstation dort, wo ich sie bisher vermutete. Ich habe mal versucht, die beiden Varianten zu visualisieren.

https://map.geo.admin.ch/?zoom=9.378750220546243&lang=de&topic=ech&bgLayer=ch.swisstopo.pixelkarte-farbe&layers=ch.swisstopo.zeitreihen,ch.bfs.gebaeude_wohnungs_register,ch.bav.haltestellen-oev,ch.swisstopo.swisstlm3d-wanderwege,ch.astra.wanderland-sperrungen_umleitungen,KML%7C%7Chttps:%2F%2Fpublic.geo.admin.ch%2Fapi%2Fkml%2Ffiles%2FL_7NnvPRR2WGPazDvVr37A&layers_opacity=1,1,1,0.8,0.8,1&layers_visibility=false,false,false,false,false,true&layers_timestamp=18641231,,,,,&E=2767459.30&N=1182095.81
 
švi-nigel schrieb:
Is doch deppert die SB Hörnli abzubaun. Versteh ich nicht. :nein:
Na alsdann! ;-) Aber wenn man eh beide Bahnen zeitgleich ersetzt, kann man die Bergstation HEX auch grad ein bisschen Rchtg Urdenbahn verschieben. Die Verbindung zur Lenzi muss ja trotz Bauerei im Winter aufrecht bleibn. Der HEX Bau braucht whl 2 Sommer, also muss die SB im Winter 27 bereit sein. Dann aber auch die Beschneiung bis runter zur neuen Talstation, wenn die tatschlch nicht am gleichen Ort bleibt.
 
Setzt man also doch nicht auf einen Telemix. Das tönte ja schon als praktisch fix. Muss ziemliche Diskussionen gegeben im VR. Auf die neue Sesselbahn bin ich auch gespannt, startet die nun wirklich von weiter unten? Schon bekannt wer die Bahntechnik liefert?
 
Nur weil in der Aroser Zeitung von einer "parallel geführten" neuen 6erKSB die Rede ist, muss das ja nicht parallel im geometrischen Wortsinn bedeuten. Man könnte zwanglos auch die bestehenden, sich kreuzenden Bahnen als parallel verlaufend bezeichnen. Ja, ich weiß, parallel schließt "sich kreuzen" aus, aber die Aussage ist ja vielleicht nicht im engeren Sinne geometrisch gemeint.

Falls die Trassierung der 6erKSB von der alten Trasse abweichen sollte, könnte ich mir eher vorstellen, dass die Bergstation etwas nördlich der Bergstation Hörnli-Express Richtung Hörnlihütte platziert wird, als eine Talstation südlich der Trasse des Hörnli-Express. Das wäre ungefähr die nördliche von Basalt eingezeichnete Trassierung, wobei ich denke, dass die Talstation weiterhin auf dem Schönboden sein wird, etwas südlicher und damit näher an der Seilbahntrasse, aber gerade nicht (so wie von Basalt eingezeichnet) deutlich tiefer gelegen mitten auf der Piste 5.
 
Basalt's südliche Lösung hat die Talstation in einem Hang. Da würde es sich anbieten, sie noch etwas weiter runter zu ziehen wo das Gelände wesentlich flächer ist.
 
Weisshorn schrieb:
Schon bekannt wer die Bahntechnik liefert?
Bis jetzt ist noch nichts bekannt.

Bjoerndetmold schrieb:
Nur weil in der Aroser Zeitung von einer "parallel geführten" neuen 6erKSB die Rede ist, muss das ja nicht parallel im geometrischen Wortsinn bedeuten.

Falls die Trassierung der 6erKSB von der alten Trasse abweichen sollte, könnte ich mir eher vorstellen, dass die Bergstation etwas nördlich der Bergstation Hörnli-Express Richtung Hörnlihütte platziert wird, als eine Talstation südlich der Trasse des Hörnli-Express. Das wäre ungefähr die nördliche von Basalt eingezeichnete Trassierung, wobei ich denke, dass die Talstation weiterhin auf dem Schönboden sein wird, etwas südlicher und damit näher an der Seilbahntrasse, aber gerade nicht (so wie von Basalt eingezeichnet) deutlich tiefer gelegen mitten auf der Piste 5.
Ich denke schon, dass „parallel“ tatsächlich parallel bedeutet. Dass man die bisherige Linienführung der SB offenbar aufgibt, ergibt sich indirekt aus der Tatsache, dass man diese in den Pressemitteilungen nur für den HEx bestätigt. Die bisherige Linienführung für die SB aufzugeben macht aber m.E. nur dann Sinn, wenn man auch den Standort der Talstation grundsätzlich - sprich nicht mehr auf dem Schönboden - neu konfigurieren möchte.

GMD schrieb:
Basalt's südliche Lösung hat die Talstation in einem Hang. Da würde es sich anbieten, sie noch etwas weiter runter zu ziehen wo das Gelände wesentlich flächer ist.
Korrekt. Mit der südlichen Linie wollte ich allerdings nur die grundsätzliche Ausrichtung dieser alternativen Linienführung andeuten. Diese ist aber tatsächlich nicht sehr wahrscheinlich, zum einen, weil sie direkt über das Verwunschene Schluss beim Hauaseeli führen würde, aber vor allem, weil die nördliche Variante den neuen Talstationsbereich berücksichtigen würde, den man in den letzten Monaten seitens ABB immer wieder angedeutet hat.
 
Ich denk mal die Chancen stehn gut am Hörnli für ein Porsche Doppel Pack von BMF. Weiter denk ich das die Sessel Hauben bekommen. Also braucht es neu auch für die SB eine Garage. Die wird man whl auch bei der Bergstation einrichten. Da muss man dann schon eine schlaue baul Konfiguration finden, damit es auf dem Grat nicht zu eng wird bzw die Verkehrsströme zw den drei Bahnen und den Hörnli Pisten weiter gut funktioniern.
 
Eine Garagierung auf dem Grat kann ich mir nur schwer vorstellen, auch unter dem Gesichtspunkt Landschaftsschutz wird man da oben wohl kaum den letzten Quadratmeter zubauen wollen. Spricht ja auch nichts gegen eine Garagierung an der Talstation, oder?

Gegen eine tiefer gelegene Talstation spräche, dass auf dem Schönboden alle Pisten zusammenlaufen und von dort dann zu einer tieferen Talstation alle den gleichen Weg nehmen müssten. Außerdem wäre es mit Blick auf die angestrebte frühe Novemberöffnung vielleicht abträglich, die Talstation zu tief zu legen.
 
Betrieblich wäre ne Garage am Berg schon von Vorteil. Und Landschaftlich kann da oben eigentlich nicht mehr viel kaputt gehen. Bzgl Verlegung der Talstation bin ich aber bei dir. Die Piste 2b lebt heute vom Naturschnee. Es müsste dort für das November Hoch sicher ne Beschneiung her.
 
švi-nigel schrieb:
Betrieblich wäre ne Garage am Berg schon von Vorteil. Und Landschaftlich kann da oben eigentlich nicht mehr viel kaputt gehen.

Ich finde nicht, dass das da oben "landschaftlich kaputt" ist. Wo liegt der betriebliche Vorteil?
 
Die Bergstation wird vom HEX erschlossen. Die Talstation muss mit Raupe, Schneemobil oder Skier angefahren bzw. verlassen werden.
 
Kann man nicht auch bei Garagierung in der Bergstation eher mit dem Garagieren anfangen oder länger Gäste mitnehmen?
 
Bei der Bergstation macht mehr Sinn. Wurde der Grat nicht schon vor Jahrzehnten eingeebnet? Ein Gebäude mehr macht da kein grossen Unterschied mehr.
 
200 Mio. ist eine eindrückliche Summe, wenn das denn wirklich so kommt. Das Gesamtangebot in AL scheint aber tatsächlich auf Nachfrage zu stossen, was man nicht nur an den jüngsten und geplanten Neuinvestitionen, den Übernachtungszahlen und den Ersteintritten der Bergbahnen sieht. Laut einer UBS Studie stiegen die Ferienwohnungspreise in Arosa innert Jahresfrist um satte 18%, so stark wie in keiner anderen Tourismusdestination im Alpenraum. Dies gemäss Studienautor Maciej Skoczek dank guter Erreichbarkeit, der Skigebietserweiterung Richtung Lenzerheide und der hohen Schneesicherheit.

Auch Samnaun und Disentis/Sedrun verzeichneten mit rund 10% letztes Jahr starke Preissprünge. Neben Arosa stiegen in den vergangenen 4 Jahren vor allem auch die Preise auf der Lenzerheide, in Flims/Laax, Davos/Klosters und in Brigels/Obersaxen überdurchschnittlich stark. Absoluter Spitzenreiter im Alpenbogen ist neu Verbier vor Engadin/St. Moritz und Zermatt. Kitzbühel liegt auf Rang 7.
https://www.srf.ch/news/wirtschaft/ubs-immobilienstudie-ferienwohnungen-in-tourismusdestinationen-werden-zum-luxus
 
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