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Neues in Arosa Lenzerheide

Vermutlich versucht man von den Schweizern mehr Geld zu holen und gleichzeitig die Ausländer mit geringeren Preisen zu locken. Mal sehen ob es funktioniert.
 
ski-chrigel schrieb:
Die Tageskartenpreise für nächsten Winter sind deutlich erhöht worden. Ein m.E. im aktuellen touristischen Umfeld völlig falsches Zeichen. Auch wenn die Mehrtageskartenpreise etwas gesenkt wurden. Zumal ja ohne Brüggerhorn auch noch ein Leistungsabbau stattfindet.
http://arosabergbahnen.com/rates/snowsportpass

ich finde es gut, wenn die Mehrtageskarten gesenkt werden, da nur diese einen Mehrwert für das Tal bringen. Stichwort "warme Betten".

Aber sollte nicht eine ganz neue Abrechnungsform je nach Nutzung eingeführt werden? Was ist damit?
 
maria13 schrieb:
ski-chrigel schrieb:
Die Tageskartenpreise für nächsten Winter sind deutlich erhöht worden. Ein m.E. im aktuellen touristischen Umfeld völlig falsches Zeichen. Auch wenn die Mehrtageskartenpreise etwas gesenkt wurden. Zumal ja ohne Brüggerhorn auch noch ein Leistungsabbau stattfindet.
http://arosabergbahnen.com/rates/snowsportpass

ich finde es gut, wenn die Mehrtageskarten gesenkt werden, da nur diese einen Mehrwert für das Tal bringen. Stichwort "warme Betten".
Aber sollte nicht eine ganz neue Abrechnungsform je nach Nutzung eingeführt werden? Was ist damit?

Das wird auch der Hintergrund der ganzen Aktion sein. Dennoch wäre eine Preiserhöhung der Tageskarten eigentlich erst ab 18/19 und der Eröffnung der neuen Sesselbahn Brüggerhorn gerechtfertigt.
 
Ich bin auch der Meinung dass man noch bis 2018/19 hätte zuwarten können mit der Preiserhöhung auf Tageskarten. Das wäre "optisch" eleganter gewesen. Andererseits ist die gleichzeitige Reduktion der Mehrtageskarten kein schlechter Ansatz. Von der benutzungsabhängigen Tageskarte hat man in der Zwischenzeit nichts mehr gehört, aber das wird man zu gegebener Zeit sicher noch kommunizieren.

Zum Vergleich: 2013/14 kostete die Tageskarte in ALH Fr. 69.-, seit 2015/16 Fr. 72.- und ab 2017/18 nun offenbar also 75.-. Das sind gut 4% mehr gegenüber dem Vorjahrestarif. Im Vergleich mit den umliegenden Bündner Mitbewerbern liegt ALH aber m.E. noch immer in einem vertretbaren Bereich: z.B. Corviglia und Corvatsch: Fr. 79.-, Flims/Laax/Falera: 77.-. Auf Parsenn verlangt man neu Fr. 70.- für 105 km Pisten, am Jakobshorn Fr. 66.- für 55 km und in Sedrun Oberalp Fr. 60.- für 50 km usw (Quelle: bergfex.ch).

@ski-chrigel: Das mit dem "Leistungsabbau" am Brüggerhorn müsstest Du noch etwas genauer erläutern. Ich wüsste nicht, was sich dort gegenüber letzter Saison ändern sollte. Übrigens: BAB bedeutet "Besonders Attraktiver Berg" :wink:
 
@Leistungsabbau: pat_rick sagte mir, dass Brüggerhorn nächsten Winter nicht mehr laufe.
 
Naja Lenzerheide lebt vor allem von den Tagesgästen und den Zweitwohnungen, mit dieser Preiserhöhung schöpft man also vor allem die Hauptkundschaft ab. Und da muss ich mich Ski chrigel anschließen: Das in Zeiten wo eher über Preissenkungen diskutiert wird einach das falsche Signal.
 
ski-chrigel schrieb:
@Leistungsabbau: pat_rick sagte mir, dass Brüggerhorn nächsten Winter nicht mehr laufe.
@pat_rick: Ist das bestätigt?
 
Wir sind drum grad zusammen im Hotel in Tux, drum bin ich sein Sprachrohr :wink: : Er klärt es am Mittwoch nach unserer Rückkehr nochmal verbindlich ab.
 
Basalt schrieb:
Ich bin auch der Meinung dass man noch bis 2018/19 hätte zuwarten können mit der Preiserhöhung auf Tageskarten. Das wäre "optisch" eleganter gewesen. Andererseits ist die gleichzeitige Reduktion der Mehrtageskarten kein schlechter Ansatz. Von der benutzungsabhängigen Tageskarte hat man in der Zwischenzeit nichts mehr gehört, aber das wird man zu gegebener Zeit sicher noch kommunizieren.

Zum Vergleich: 2013/14 kostete die Tageskarte in ALH Fr. 69.-, seit 2015/16 Fr. 72.- und ab 2017/18 nun offenbar also 75.-. Das sind gut 4% mehr gegenüber dem Vorjahrestarif. Im Vergleich mit den umliegenden Bündner Mitbewerbern liegt ALH aber m.E. noch immer in einem vertretbaren Bereich: z.B. Corviglia und Corvatsch: Fr. 79.-, Flims/Laax/Falera: 77.-. Auf Parsenn verlangt man neu Fr. 70.- für 105 km Pisten, am Jakobshorn Fr. 66.- für 55 km und in Sedrun Oberalp Fr. 60.- für 50 km usw (Quelle: bergfex.ch).

@ski-chrigel: Das mit dem "Leistungsabbau" am Brüggerhorn müsstest Du noch etwas genauer erläutern. Ich wüsste nicht, was sich dort gegenüber letzter Saison ändern sollte. Übrigens: BAB bedeutet "Besonders Attraktiver Berg" :wink:

Naja, die Angaben zu den Pistenkilometern sind natürlich frei erfunden, wenn der Parsenn 105 km hat heiß ich Meier ;). Wobei sie am Corviglia noch extremer übertreiben: Angeblich 163 km, in der Realität aber 64. Das sind Verhältnisse wie bei den Stubaiern früher, da würde selbst Münchhausen wie ein Musterknabe aussehen.

Ich halte die ganze Preiserhöhung für nen Schuss ins eigene Knie. Ich meine, wenn in Arosa die Tageskarte teurer wird und die Mehrtageskarten nicht ist das ja eine Sache, da werden eh nicht besonders viele Tagesgäste hinfahren. Aber mich wundert, dass die Lenzerheide da mitmacht, die bauen für teures Geld das Portal Churwalden aus, mit neuer EUB und Beschneiung bis runter, ausdrücklich auf Tagesgäste ausgerichtet, und dann so eine Quatsch-Aktion. Da fahren doch noch mehr Tagesgäste zur SiMo oder zum Arlberg, da ist der Preisunterschied dann schon spürbar, mal eben 40% oder so teurer.
 
Ich finde die Senkung der Preise für Mehrtageskarten nicht als falsch an, da nur Mehrtagesgäste einen Mehrwert für die Region erzeugen. Und auf der Lenzerheide gelten andere Konditionen für Busbetreiber, die Kontingente erwerben. Da wird es sicherlich keine Erhöhung gegeben haben.
 
Trotzdem wird wohl die Mehrzahl der Tagesgäste mit dem Auto kommen und für die macht es keinen Unterschied ob sie einfach stattdessen nach Vorarlberg fahren und da eben keine 40% Aufschlag zahlen. Wie gesagt, für die Lenzerheide ein Schuss ins Knie. Entweder will man Tagesgäste und baut das Portal Churwalden oder man will sie eben nicht. Nun hat man das Portal aber schon gebaut und vergrault die Tagesgäste durch sinnlose Preiserhöhungen.

Man muss sich das einfach mal überlegen: Wenn nur 300 von vielleicht 7.000 Tagesgästen nicht kommen, macht man schon Verlust. Denn die Leute die woanders hinfahren zahlen alle 75 CHF gar nicht, die die trotzdem kommen nur 3 CHF mehr. Da also überhaupt einen Gewinn zu machen mit der Aktion ist schon schwierig.
 
Da spricht der Betriebsökonom...
 
ski-chrigel schrieb:
Die Tageskartenpreise für nächsten Winter sind deutlich erhöht worden.
4% sind nun kein großer Sprung. Eher schon 12,5% bei der Seniorenkarte. Vielleicht ist die Preiserhöhung auch im Zusammenhang mit "Dynamic Pricing" zu sehen? Der "notorische Nörgler" hat ja noch im Januar geunkt, dass die gewährte Preissenkung auf die Tageskarte für Wenigfahrer möglicherweise durch eine Preiserhöhung an anderer Stelle gegenfinanziert wird. Positiv finde ich die Preissenkung bei Mehrtageskarten.
 
Tiob schrieb:
Naja Lenzerheide lebt vor allem von den Tagesgästen und den Zweitwohnungen, mit dieser Preiserhöhung schöpft man also vor allem die Hauptkundschaft ab. Und da muss ich mich Ski chrigel anschließen: Das in Zeiten wo eher über Preissenkungen diskutiert wird einach das falsche Signal.
Ja, Preissenkungen scheinen das Gebot der Stunde zu sein. Damit hat man im Moment die Schweizer Medienaufmerksamkeit auf sicher. Es geht jedoch auch anders: https://www.suedostschweiz.ch/unter...nd-saas-fee-haben-erfolg-mit-ihrem-turnaround

Ob Preissenkungen bzw. -dumping à la Saas-Fee auf lange Sicht das richtige Signal an die Schweizer Wintersport-Kundschaft sind, wird sich erst noch zeigen müssen. Ich wage es jedenfalls zu bezweifeln.
 
Beim jüngsten Abstimmungssonntag genehmigten die Aroser mit 82% Ja-Stimmen die Teilrevision der Ortsplanung "Genereller Erschliessungsplan Bikerouten" (Aroser Zeitung, 26.5.17). Damit kann der weitere Ausbau des Mountainbikeangebots in Arosa Lenzerheide, darunter ein 10km langer Flowtrail am Hörnli, an die Hand genommen werden.

Höre zum Thema auch hier (rätoromanisch mit Interviews auf deutsch).
 
Betreff Preiserhöhung: Wieder ein Grund mehr in Sargans abzubiegen. Arlberg liegt so nah. Schade drum.
 
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