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Neues in Arosa Lenzerheide

Pascal Jenny, Präsident Arosa Tourismus: «Für Arosa ist ein Einstieg ausländischer Investoren keine Option»

An der letztjährigen VTK Messe 2024 in der Lenzerheide haben sich Thomas Küng, CEO Lenzerheide Bergbahnen AG und Philipp Holenstein, CEO Arosa Bergbahnen AG, zu einem amüsanten Wortspiel auf der Bühne verleiten lassen. Leider kann ich das nicht mehr genau rezitieren aber im Sinne von:

"Wir werden unsere Skigebiete nicht an ausländische Investoren verkaufen, Vail wir das einfach nicht brauchen".

Das war ein guter Lacher im Publikum :)
 
Der scheidende Verwaltungsratspräsident der Lenzerheide Bergbahnen Felix Frei wurde nach eigenen Angaben Opfer einer politischen Intrige und wurde zum Rücktritt genötigt. Er will die Umstände daher bei der heutigen Generalversammlung der LBB zum Thema machen. Freis Widersacher sind demnach die Bürgergemeinde und die politische Gemeinde Vaz/Obervaz, zu der Lenzerheide gehört. Die beiden Gemeiden, die zusammen 47 % der LBB-Aktien halten, betonen demgegenüber, es habe unterschiedliche Auffassungen in Bezug auf die langfristige Beschneiungs- und Wasserstrategie gegeben, welche für die beiden Gremien oberste Priorität geniessen würde. Und welche aus ihrer Sicht von Frei zu wenig stark priorisiert worden seien. Entscheidend sei dabei, dass diese Differenzen nicht persönlicher Natur gewesen seien, sondern unterschiedliche Sichtweisen widerspiegelten. Ein Eklat an der GV scheint damit vorprogrammiert.

https://www.suedostschweiz.ch/graubuenden/auf-der-lenzerheide-haengt-der-haussegen-schief-praesident-felix-frei-fuehlt-sich-von-grossaktionaeren-im-regen-stehen-gelassen-ich-wurde-ohne-not-zum-ruecktritt-genoetigt
 
Der Vater von unserem Nachbar war an der Aroser GV und hat heute ein bisschen berichtet. Abtritt von Lorenzo Schmid als VRP, darum viel Rückblick u gegenseitiges Schulter Klopfen va mit Hollenstein. Dieser bleibt whl noch 1 Jahr MD. VRP Nachfolger Marti durfte sich vorstellen, kam dabei aber scheinz zieml nervös u komisch rüber. Mangels Konkrrenz diskussionslos gewählt. Schmid ausserdem neu Ehrenpräsident. Macht man das sonst nicht immer retrospektiv, ein zwei Jahre später? Ausblick praktisch nur Richtung Hörnli. Da wird erst 2028 gebaut, 1 Jahr später. Als Lieferant ist scheinz BMF im Boot, zusammen mit Leitner (?). Eröffnung Winter 28/29.
 
Das wird dann die erste 8er Sesselbahn von BMF. Aber so wie ich das lese, baut Bartholet nur die Bahnen auf, die Teile kommen alle von Leitner, oder?
 
Anlässlich des Rücktritts von Lorenzo Schmid als Verwaltungsratspräsident der Arosa Bergbahnen hat die Südostschweiz einen "Nachruf" in Form eines Interviews mit dem ehemaligen Eishockeyspieler und Politiker veröffentlicht. Hier eine Zusammenfassung des Inhalts:

Frühes Leben & Eishockeykarriere
- Spitzname «Lolo» stammt aus seiner Jugendzeit als Eishockeyspieler.
- Spielte beim EHC Arosa und ZSC, nahm 1980 am Spengler Cup in Davos teil.
- Captain der Schweizer Nationalmannschaft, bis heute der letzte Spieler, der aus der zweithöchsten Liga ins Nationalteam berufen wurde.
- Rückkehr 1984 nach Graubünden: spielte erneut für Arosa und später für den EHC Chur.
- Eishockey bleibt bis heute seine Leidenschaft, er besucht regelmäßig Spiele.

Beruf & Engagement in Arosa
- Anwalt in Chur, später Regionalnotar Plessur.
- 1989 Eintritt in den Verwaltungsrat der Arosa Bergbahnen AG, ab 1992 Präsident.
- Insgesamt 36 Jahre im Verwaltungsrat, davon 33 Jahre als Präsident.
- Modernisierte das Gremium und führte es durch Krisen (u. a. Rezession in den 1990er-Jahren mit Lohnkürzungen und Verlusten).
- Größter Erfolg: Eröffnung der Urdenbahn 2014, die Arosa mit Lenzerheide verbindet.

Ticketaffäre
- 2023 Anklage wegen Vorteilsgewährung (Gratis-Skipässe an Politiker).
- Schmid und Geschäftsführer Philipp Holenstein wurden 2024 freigesprochen.
- Schmid betont, es sei eine langjährige Praxis gewesen, aber die Affäre hätte nicht sein müssen.

Politisches Engagement
- Politikinteresse seit Jugend, familiär geprägt (Vater und Großvater waren politisch aktiv).
- 1999 Kandidatur für den Nationalrat (CVP).
- 2010–2020 Gemeindepräsident von Arosa.
- Doppelrolle als Gemeindepräsident und Bergbahnpräsident war umstritten, aber für ihn sinnvoll, da die Gemeinde größter Aktionär ist.

Persönlichkeit
- Beschrieben als zugänglich, bescheiden, Macher, aber auch etwas scheu.
- Sieht sich nicht als „große Nummer“, ist aber offen für Neues.

Leben nach dem Rücktritt
- Ende September 2025 Rücktritt als Präsident, Nachfolger: Urs Marti.
- Mit Standing Ovation verabschiedet, zum Ehrenpräsidenten ernannt.
- Pläne: mehr Zeit mit Ehefrau, Kindern, Hunden, Reisen und Golf.

Fazit:
Lorenzo «Lolo» Schmid blickt auf eine bemerkenswerte Doppelkarriere zurück – als Eishockey-Nationalspieler und als langjähriger Präsident der Arosa Bergbahnen. Er prägte die Entwicklung des Skigebiets maßgeblich, überstand Krisen, erlebte Höhepunkte wie die Urdenbahn und bleibt auch nach dem Rücktritt eine prägende Figur in Arosa.

https://www.suedostschweiz.ch/graubuenden/wechsel-bei-der-bergbahnen-arosa-ag-lorenzo-schmid-ich-wollte-die-leute-die-einfluss-nehmen-wollten-in-den-griff-bekommen
 
Die Lenzerheide Bergbahnen informierten im Kultursaal Lenzerheide über aktuelle Entwicklungen und künftige Projekte. Im Mittelpunkt standen Schneesicherheit, Wasserressourcen und nachhaltige Infrastruktur. COO Christian Wyrsch und Infrastrukturleiter Jeannot Raschle stellten Massnahmen vor, die das Skigebiet für kommende Winter rüsten sollen. Zudem präsentierten sich der neue Verwaltungsratspräsident Jürg Rötheli und der neue CEO Reto Aeschbacher.

Bis 2035 sind Investitionen von über 40 Millionen Franken in die technische Beschneiung geplant, da ein stabiler Skibetrieb ohne Schnee nicht möglich ist. Besonders wichtig ist dabei die Sicherstellung ausreichender Wasserressourcen. Die aktuelle Speicherkapazität von 194 000 m³ soll durch Ausbauten am Heidbüelsee und die Nutzung des Heidsees auf 544 000 m³ erhöht werden. Langfristig wird eine Kapazität von mindestens 750 000 m³, optimal 1,25 Millionen m³, angestrebt.

Mehrere Projekte sind vorgesehen: ein neues Kinderland in Parpan (2026), eine zweite Beschneiungsleitung Scharmoin–Motta (2026), die Erschliessung der Quelle Sanaspans mit zusätzlicher Beschneiung der Piste Curtschin (2026/27) sowie der Ausbau des Speichersees Heidbüel (2027/28). Diese Vorhaben stehen jedoch unter dem Vorbehalt regulatorischer Genehmigungen und möglicher Einsprachen. Eine neue Zonenplanung, die Ende des Jahres zur Vorprüfung eingereicht wird, bildet die Grundlage für viele dieser Projekte.

Auch Nachhaltigkeit spielt eine Rolle: Mit dem ersten vollelektrischen Pistenfahrzeug setzt die Bergbahn ein Zeichen für umweltfreundliche Technologien. Zudem arbeitet sie mit der Gemeinde Vaz/Obervaz an einer gemeinsamen Wasserstrategie, um Trinkwasser, Loipen und Skipisten effizient zu versorgen.

CEO Reto Aeschbacher betonte die Bedeutung von Partnerschaft und Kommunikation mit allen Beteiligten. Ein neuer WhatsApp-Kanal «Arosa Lenzerheide Bergbahnen Inside» soll Interessengruppen regelmässig über die Schritte zur Saisoneröffnung informieren.

Quelle: Aroser Zeitung, 21.11.2025
 
Interessantes Interview vor ein paar Tage mit Lolo Schmid auf Tele Südostschweiz.

Er äussert sich beispielsweise positiv zu einem allfälligen Anschluss von Tschiertschen an Arosa übers Weisshorn und sieht dies als Chance für Tschiertschen. Spannend weiter, dass Vail Resorts offenbar auch in ALH Investitionsmöglichkeiten ausgelotet hat.

https://www.youtube.com/watch?v=MnBZdzw77CI
 
ALH hat eine Webcam direkt in ein digitales Werbemittel eingebunden, das auf blick.ch gezeigt wird. Die Kampagne nutzt den Wetterkontrast zwischen dem nebelbedeckten Flachland und den sonnigen Berglagen auf über 2000 Metern. Das Live-Bild der Webcam zeigt den aktuellen Unterschied zwischen Nebel im Flachland und Sonnenschein in ALH. Ausgespielt wird die Kampagne ausschliesslich dann, wenn die Wetterlage diesen Kontrast sichtbar macht.

https://www.persoenlich.com/marketing/webcam-live-in-digitale-werbung-integriert
 
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