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Neues in Braunwald

Aus dem Geschäftsbericht 2012
Für die Erneuerung der Sesselbahn Grotzenbüel– Seblengrat wurden die Rollenbatterien analog jener von der Gumenbahn angefertigt. Ebenfalls wurden alle
2er-Sessel ausgewechselt. An beiden Sesselbahnen wurden neue Steuerungen eingebaut und in Betrieb genommen, sodass in Zukunft auch weniger Strom verbraucht werden sollte, somit sind die Konzession für die Bahnen dann bis 2034 gesichert.

Quelle: http://www.braunwald.ch/de/bergbahnen-sportbahnen/sportbahnen

Die Sportbahnen Braunwald bauen für mehr als eine Million Franken eine neue Steuerung bei der Gruppenumlaufbahn ein. Danach soll es weniger Störungen geben und die Frequenz an transportierten Passagieren gesteigert werden. Der Zubringer zur Gruppenumlaufbahn wird künftig auch im Sommer in Betrieb sein damit mehr Leute aufs Grotzenbüel kommen.

Quelle:http://www.suedostschweiz.ch/wirtschaft/bahn-soll-weniger-stoerungen-haben
 
Gratis-Dorfbahn Sommer 2014

Nachdem an der Glarnerlandsgemeinde das Gesuch für die Gratis Benützung der Standseilbahn verworfen wurde kann im Dorf selber Gratis Seilbahnfahren aber nur mit der Dorfbahn die hat die gleiche Betriebszeit wie Gondelbahn Hüttenberg-Grotzenbüel.
 
Seit wann ist eigentlich der Skilift Gumen ausser Betrieb? Auf dem Pistenplan ist er jedenfalls nicht mehr drauf.
 
Braunwald soll neu erschlossen werden

Von verschiedenen Varianten werden jetzt zwei Varianten weiter verfolgt. Die eine ist die Standseilbahn zu verlängern bis zum Hüttenberg. Als zweite Variante ist eine Pendelbahn im mit je zwei 100 Personen Kabinen in der Abklärung. Dabei würde die Talstation auf die andre Seite der Eisenbahn Lienen zu liegen kommen. Beim Hallenbad soll die neue Bergstation gebaut werden.

Quelle: Verein der auswärtigen Liegenschaftsbesitzer in Braunwald
 
Das verstehe wer will. Die Standseilbahn wurde 1999 totalerneuert und ist garantiert die letzte Anlage welche in Braunwald ersetzt werden sollte. Ganz zu schweigen davon, dass die Glarner wohl kaum die finanziellen Mittel haben, um einen neuen Zubringer zu finanzieren.

Die würden die bescheidenen Mittel gescheiter in den Erhalt der bestehenden Anlagen stecken.
 
Ich sehe erlich gesagt keine Zukunft für einen rentablen Winterbertieb in Braunwald, zu tief, zu sonnenexponiert. Expansionsmöglichkeiten in die Höhe oder am Nordhang gibt es auch keine. Im Sommer hat es sicher mehr Potential. Die Höhenwege sind wirklich schön.
 
Nun, Braunwald ist bekanntlich am abrutschen. Ich hoffe schwer, dass man bei beiden Varianten bei Linienführung und neuer Bergstation dem Rechnung trägt und dass letztere im zukünftigen Siedlungsschwerpunkt zu liegen kommt. Dann fände ich eine neue Bahn keineswegs absurd, sonst schon....
 
Braunwald ist in einem Teufelskreis:
Das Skigebiet ist nicht mehr konkurrenzfähig. Alles alte Seilbahnen entweder fixe Sesselbahnen oder Gruppenumlaufbahnen. Bei ersteren geht die Fahrt zu lange, bei zweiterem wartet man stets auf die nächste Gondel. Dazu ist die Höhenlage zu tief, Beschneiung ist m. W. auch nicht gerade übig vorhanden und last but not least befindet sich das Skigebiet zuhinderst im Tal. Warum soll der Gast bis zuhinderst in den "Zigerschlitz" fahren wenn weiter vorne im Tal grössere und mit leistungsfähigeren Anlagen ausgerüstete Skigebiete wie Elm oder die Flumserberge locken?

Will man also konkurrenzfähig bleiben, müssten die Glarner Geld in die Finger nehmen, viel Geld. Investitionen in Beschneiung und Erneuerung der Anlagen. Ohne Garantie, dass dannach dann auch Gäste kommen, ohne Garantie, wie lange der Klimawandel Skibetrieb noch zulässt.

Darum würde ich an Stelle der Braunwalder das Gebiet zu einem Ganzjahres-Ausflugsgebiet weiterentwickeln, den Skibetrieb nur noch mit minimalsten Investitionen aufrechterhalten.

Der Fokus der Pläne richtet sich offensichtlich auf den Ersatz der Standseilbahn, nach der Gumenbahn die zweitneuste Anlage. Das tönt im ersten Moment komisch, macht aber nach kurzem überlegen nun auch für mich Sinn: Dass die SSB-Bergstation rutscht, wusste ich nicht. An Stelle der Glarner würde ich auf eine Luftseilbahn als Erschliessung setzen. Eine Luftseilbahn kann ganzjährig ausgelastet werden und der Fokus auf nur eine Anlage macht das Ganze auch finanzierbar. Abgesehen davon kann bei einer Luftseilbahn die Unterhaltskosten reduziert werden, da kein Bahntrassee inkl. Tunnel wie bei der SSB unterhalten werden muss.
 
Bin mit allem einverstanden ausser:
oberländer schrieb:
Braunwald ist in einem Teufelskreis:
last but not least befindet sich das Skigebiet zuhinderst im Tal. Warum soll der Gast bis zuhinderst in den "Zigerschlitz" fahren wenn weiter vorne im Tal grössere und mit leistungsfähigeren Anlagen ausgerüstete Skigebiete wie Elm oder die Flumserberge locken?
Elm ist nicht näher als Linthal. Elm ist am Ende des Sernftal und Linthal am Ende des Linthals. Der so hat man abgesehen von der SSB nicht länger nach Braunwald. Braunwald hat aber der Vorteil, dass es einen Bahnhof mit S-Bahn Anschluss hat.

Aber eben diese exponierten Südhänge in tiefen lagen, da nützt meiner Meinung nach auch keine Beschneiung. Abgesehen davon, sehe ich die Situation etwa gleich.
 
Etwas weiter hinten im Tal werden ja demnächst 2 grössere Pendelbahnen demontiert. Eine davon können sie ja dann richtung Braunwald wieder aufstellen. Dann haben sie eine ordentliche Nutzlast zur Versorgung des Dorfes :wink:
 
paddington schrieb:
Etwas weiter hinten im Tal werden ja demnächst 2 grössere Pendelbahnen demontiert. Eine davon können sie ja dann richtung Braunwald wieder aufstellen. Dann haben sie eine ordentliche Nutzlast zur Versorgung des Dorfes :wink:
Die Seilbahntechnik hat dort schon so verschleiss Erscheinung welche bei anderen Tourismusbahnen erst nach 40 Jahre Betriebszeiten eintreten.
 
die alte SSB hat noch eine Konzession für die nächsten 10 Jahre.
Korrekt.
Aufgrund der geologischen Probleme wird man da auch nicht so einfach eine Verlängerung für die bestehende SSB erhalten.
Somit macht es sehr wohl Sinn wenn man sich bereits Heute mit der Planung einer Ersatzanlage auf anderer Trasse beschäftigt.
 
Chlosterdörfler schrieb:
Ungewisse Zukunft

Wen man den GS 2015/16 liest steht es um die Zukunft nicht mehr gut aus. Vor allem den wen der Winterstart (Ski betrieb) wieder nicht wie geplant starten kann.
Wobei der fehlende Schnee nur eines der Probleme sein dürfte. Intern hapert es auch, wie die Entlassung des Geschäftsführers letzten November aufzeigt, dazu werden Meinungsverschiedenheiten im Marketing erwähnt...
Im GS werden Massnahmen betreffend "Zukunft Braunwald" erwähnt, welche nicht im GS aufgeführt sind, sondern vom VR mündlich an der GV am 30. September kommuniziert. Weiss da jemand, was da gesagt wurde?

Der Fokus der Pläne richtet sich offensichtlich auf den Ersatz der Standseilbahn, nach der Gumenbahn die zweitneuste Anlage. Das tönt im ersten Moment komisch, macht aber nach kurzem überlegen nun auch für mich Sinn: Dass die SSB-Bergstation rutscht, wusste ich nicht.
Was ich erst nach Schreiben der zitierten Zeilen festgestellt habe:
Die Braunwalder Bergbahnen bestehen aus zwei Unternehmen:
-Die Braunwald-Standseilbahn AG (ist nur für die Standseilbahn zuständig)
-Die Sportbahnen Braunwald AG (restliche Bahnen)
 
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