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Neues in Damüls Mellau

  • Ersteller Ersteller Anonymous
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Hier schein jemand noch lange nicht aufzugeben...

Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof
Im Streit über die Verbindung der Skigebiete von Mellau und Damüls hat Naturschutzanwältin Katharina Lins Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof eingebracht.

Nachdem der Unabhängige Verwaltungssenat für Vorarlberg die Parteistellung der Naturschützer im Berufungsverfahren abgewiesen hat, will sich die Naturschutzanwaltschaft ihr Recht beim Höchstgericht erkämpfen.

In einem 13-seitigen Schreiben versucht Naturschutzanwältin Lins zu begründen, warum ihr im Berufungsverfahren sehr wohl Parteistellung zusteht. Der Unabhängige Verwaltungssenat hat die Parteistellung ja abgewiesen, weil der Flächenverbrauch weniger als zehn Hektar betrage.

Lins beruft sich auf Entscheide zum Umweltverträglichkeitsprüfungs-Gesetz; darin wird festgehalten, dass nicht nur die Größe der Pisten, sondern auch Lifttrassen, Nebenanlagen und Lawinenverbauungen in die Gesamtfläche eingerechnet werden müssen.

Außerdem, so Lins, müssten bei dieser Auslegung auch frühere Änderungen im Skigebiet Mellau-Damüls mit einbezogen werden. Damit würde die Gesamtfläche deutlich über zehn Hektar liegen.

Quelle: ORF
 
na hoffentlich fallen sich da die gericht nicht gegenseitig in den rücken :neiiiin: , wär jammerschade um dieses geile projekt!!!
 
Hangrutsche in Mellau-Damüls

Vehement hatten der Alpenschutzverein und andere Naturschutzorganisationen gegen den geplanten Zusammenschluss der Skigebiete Mellau-Damüls protestiert.
Unter anderem mit dem Argument, dass damit ein zu groß dimensioniertes Projekt in einem geologisch überaus sensiblen, sprich instabilen Gebiet errichtet würde. Der Protest war vergebens, die Behörden genehmigten das Projekt.

Und nun? Sieht sich der Alpenschutzverein bestätigt. Denn im Gebiet der Hohen Wacht und der Hinteren Argenalpe - und damit in jenem Bereich, in dem die geplante Skischaukel entstehen soll - gingen vor Kurzem zwei Hangrutschungen ab. „Die obere Rutschung“, sagt Lothar Petter, der Obmann des Alpenschutzvereins, „erstreckt sich über eine Länge von 100 Metern; die Abbruchkante ist 30 Meter breit.“ Die zweite Rutschung sei kleiner, habe aber dennoch eine Länge von immerhin 50 Metern. Der Alpenschutzverein informierte daraufhin die Behörden.

Und was tat die zuständige BH Bregenz? „Sie leitete“, sagt Petter, „nach einer Überprüfung vor Ort, die nur wenige Stunden dauerte und deshalb viel zu kurz war, unverzüglich Sanierungsmaßnahmen ein.“ Seine Forderung nach einem Stopp dieser Arbeiten, um Zeit für eine eingehende Überprüfung zu haben, sei ungehört geblieben: „Es liegt also der Verdacht nahe, dass diese Hangrutschungen, die das Projekt gefährden, vertuscht werden sollten.“

Diesen Vorwurf lässt Bezirkshauptmann Paul Gorbach nicht auf sich sitzen: „Wir haben die Sache eingehend geprüft und festgestellt, dass keine Auswirkungen auf den rechtskräftigen Bescheid gegeben sind.“ Die Überprüfung, durchgeführt vom Landes-Geologen Walter Bauer, habe ergeben, dass diese „Rutschungen lokale Ereignisse“ seien, die man zudem „schon vorab berücksichtigt“ habe: „Wiederaufnahmegrund gibt es also keinen, fachlich wurde alles für gut befunden.“ Das bestätigt auch Geologe Bauer: „Auslöser waren extreme Niederschläge - an dieser Stelle haben wir 92 Liter pro Quadratmeter innerhalb von zweieinhalb Stunden verzeichnet.“ Niederschläge wie diese seien „nicht eben häufig“. Zudem handle es sich um eine wenig komplizierte, flachgründige Rutschung, wie ein weiterer, externer Geologe mittlerweile bestätigt habe. „Und noch etwas“, sagt Bauer: „Wir haben das Problem solcher Rutschungen bereits von Anfang an bedacht, deswegen auch Liftstützen verschoben.“

Petter kontert: „Die Hangrutschungen sind massiv. Das ganze Gelände ist instabil. Das letzte Wort ist da noch nicht gesprochen.“
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Grüne zu Mellau-Damüls: Wink des Schicksals wahrnehmen!

Die Grünen empfehlen der Landesregierung und der Bezirkshauptmannschaft Bregenz nicht gleich wieder in alte Beharrungsmuster zu verfallen und so zu tun als ob nichts wäre, sondern die Rutschungen in Mellau-Damüls als Wink des Schicksals wahrzunehmen. Spätestens seit der Hochwasserkatastrophe im letzten Jahr weiß man, dass wir es im Alpenraum mit immer häufigeren und vor allem heftigeren Extremereignissen zu tun haben werden. Dies bestätigen alle KlimaexpertInnen. Dazu zählen auch sehr lokale Ereignisse mit extremen Niederschlagsmengen, wie wir sie in Vorarlberg vor kurzem mehrfach hatten, z.B. in Alberschwende oder in dem genannten Gebiet Mellau-Damüls.

„Die Rutschungen in Mellau-Damüls sollen zum Anlass genommen werden, ein Gutachten eines unabhängigen Geologen / einer unabhängigen Geologin einzuholen. Die Beurteilungen des Landes-Geologen Walter Bauer in Ehren, aber man darf nicht vergessen, dass er Amtsgutachter ist und unter politischem Druck arbeitet.“ hält Wiesflecker fest. Sie erinnert an dieser Stellen, dass man sich von Seiten der Landesregierung – namentlich Landesrat Manfred Rein - schon vor Abschluss des Behördenverfahrens dezidiert und unmissverständlich für das Schiliftprojekt ausgesprochen hat.

Wiesflecker erinnert an dieser Stelle auch daran, dass es zu durchaus sehr unterschiedlichen geologischen Einschätzungen im Laufe des Verfahrens gekommen ist. Univ.-Prof. Dr. Karl Krainer vom Institut für Geologie und Paläontologie der Universität Innsbruck kam in seinen durchgeführten Untersuchungen – im Auftrag des Österreichischen Alpenvereins - sehr wohl zu der Einschätzung, dass bestimmte Bereiche und Schipisten eindeutig als labil einzustufen sind und deshalb das Bodenschutzprotokoll der Alpenkonvention anzuwenden ist. „Das Problem ist, dass diesen Beurteilungen im Zuge des Verfahrens keine Aufmerksamkeit gewidmet wurden, weil sie politisch unbequem waren.“ hält Wiesflecker fest. „Jetzt ist es Zeit, diese Versäumnisse nachzuholen. Es soll und muss ein unabhängiges Gutachten eingeholt werden!“ schließt Wiesflecker.

(Quelle: LAbg. Katharina Wiesflecker, Umweltsprecherin der Grünen)

Quelle: VN
 
Neue Gutachten eingefordert

Der Alpenschutzverein hatte massive Hangrutschungen im Bereich der geplanten Skischaukel Mellau-Damüls dokumentiert - und eine Neubewertung der Situation gefordert. Alpenschutzverein
Diese Forderung blieb zwar ungehört; Umweltschützer legten gestern dennoch nach, wie die "VN" berichteten.

"Die falsche Haltung"
Denn die Erstellung neuer geologischer, unabhängiger Gutachten sei ein Gebot der Stunde, die Hangrutschungen dürften nicht unterschätzt werden. „Die Haltung, dass alles machbar ist“, sagte Alpenschutzvereins-Obmann Lothar Petter, „ist eben nicht mehr zeitgemäß. Dennoch wird das Ausmaß der erfolgten Rutschungen von der Behörde bagatellisiert.“ Unterstützung kam von den Grünen. So appellierte Abgeordnete Katharina Wiesflecker dringend an Politiker und Behörden, „die Rutschungen angesichts der immer häufiger werdenden Extremereignisse als Wink des Schicksals aufzufassen“. Auch sie fordere ein neues, unabhängiges, geologisches Gutachten ein, sagte Wiesflecker - und erinnerte daran, dass es bereits im Laufe des Verfahrens zu unterschiedlichen, geologischen Einschätzungen gekommen sei. „So nannte der Innsbrucker Universitätsprofessor Karl Krainer bestimmte Bereiche und Skipisten eindeutig labil.“ Dieser politisch unbequemen Einschätzung sei damals aber keine Aufmerksamkeit gewidmet worden, poltert Wiesflecker: „Jetzt ist es Zeit, diese Versäumnisse mit einem unabhängigen Gutachten nachzuholen - zumal der Landesgeologe Amtsgutachter ist und unter politischem Druck steht.“

Politischer Druck? Diesen Vorwurf wies Landesrat Manfred Rein prompt zurück: „Jeder, der unseren Gutachter kennt, weiß: Der kennt keine Befangenheit.“ Auch deshalb könne er die Forderung nach Erstellung neuer Gutachten nicht teilen. Und Gutachten seien in der Sache mittlerweile genügend erstellt worden: „Man sollte halt manche Sachen auch einfach zur Kenntnis nehmen - ob sie einem passen oder nicht.“

"Rutsch ist oberflächlich"
Auch Umwelt-Landesrat Erich Schwärzler verteidigt das jüngste Gutachten: „Es ist richtig, dass es Erdrutsche gegeben hat. Richtig ist allerdings auch, dass der Amtsgeologe diese als oberflächliche Rutschungen qualifiziert hat.“ Und solange der Geologe dies sage, könne man den Bescheid natürlich nicht abändern, sagt Schwärzler: „Wir werden die Situation aber kritisch beobachten.“ Im Übrigen erarbeite eine Arbeitsgruppe derzeit auch ein Ruhekonzept, mit dem man den Eingriff in die Natur kompensieren wolle: „Dieses Ruhekonzept, wichtig für Wild und Natur, soll Anfang November vorliegen - und dann breit mit den Gemeinden und den betroffenen Grundeigentümern diskutiert werden.“

Mellau-Damüls überdenken
SPÖ-Umweltsprecherin Pircher: „Wer trägt die Verantwortung, wenn Menschen aufgrund von Rutschungen zu Schaden kommen?“ „Die Schischaukel Mellau-Damüls war aufgrund naturschützerischer und verkehrlicher Aspekte von Anbeginn ein Problemkind. Wenn es jetzt in der Tat so ist, dass Hangrutschungen nicht nur oberflächlich sind, dann stelle ich mir die Frage, wer die Verantwortung trägt, wenn Menschen zu Schaden kommen“, fordert SPÖ-Umweltsprecherin LAbg. Olga Pircher ein Überdenken des Zusammenschlusses der Schigebiete von Mellau und Damüls.

Jedenfalls müssten neue Gutachten von unabhängiger Stelle erstellt werden, so Pircher weiter. Es könne nicht sein, dass der Amtsgeologe der Vorarlberger Landesregierung ein Projekt bewerte, das von derselben Landesregierung vehement gepusht werde. Von Landesrat Schwärzler fordert Pircher ein Umdenken in der aktuellen Situation und meint diesbezüglich abschließend: „Ich hätte gerne, wenn Erich Schwärzler in dieser Sache einmal als Umweltlandesrat, der er eigentlich ist, auftritt und nicht als Bregenzerwälder. Kirchturmdenken hat in einer derart wichtigen Angelegenheit nichts zu suchen.“ (Quelle: Sozialdemokratischen Landtagsclubs)

Quelle: VN
 
Quelle: seilbahn.net
Naturschutzanwaltschaft Vorarlberg: Beschwerde gegen naturschutzrechtliche Bewilligung für Errichtung diverser Aufstiegshilfen und Pistenneuerrichtungen „Zusammenschluss Skigebiete Mellau-Damüls“

Mit Bescheid der Bezirkshauptmannschaft Bregenz wurde den mitbeteiligten Parteien die Bewilligung nach dem Gesetz über Naturschutz und unter Auflagen erteilt, in den Gemeindegebieten von Mellau, Damüls und Au (Bregenzerwald) diverse Aufstiegshilfen (8er Kabinenbahn „Gipfelbahn“; 6er Sesselbahnen „Hohe Wacht“, „Elsenkopf“ und „Ragaz“) samt den dazugehörigen Pisten zu errichten. Das Projekt ist auch überregional unter dem Schlagwort „Skischaukel Mellau – Damüls“ bekannt geworden.

Die Naturschutzanwaltschft hat sich gegen dieses Projekt ausgesprochen und gegen den bewilligenden Bescheid der Bezirkshauptmannschaft Bregenz, dessen Güterabwägung praktisch ausschließlich auf vermeintliche touristischvolkswirtschaftliche Vorteile abgestellt hat, fristgerecht Berufung an den UVS Vorarlberg erhoben.

Wie es scheint ist die Verbindung also schon mal erstinstanzlich bewilligt worden.

Mich würde mal wunder, wie es gewesen wäre wenn es dies einsprecjende Behörde schon vor ein paar hundert Jahren gegeben hätte.
Die hätten doch noch glatt versucht die Besiedelung des Grossen Valsertales zu verhindern.
 
also ich war letztes Wochenende auf der Verbrauchermesse "Du und Deine Welt" in Hamburg. Dort war ein Stand von Damüls und Mellau, da liess ich es mir natürlich nicht nehmen, gleich mal wegen dem Zusammenschluss zu fragen. Auf meine Frage kamen sofort einige von denen dazu und behaupteten mit einer Entschlossenheit^^, daß die drei Bahnen im Sommer gebaut werden. Naja gut, die können viel erzählen und haben mir natürlich gleich mehrere Pläne mit den neu eingezeichneten Bahnen in die Hand gedrückt. Ob die sauer oder genervt waren, daß mein Vater sie ständig danach fragte, ob die denn alle auch selber reine Walser sind^^ *totlach, wenn ich immer noch dran denke*
 
So, das ist der Liftplan, leider nur sehr klein, den der Walser mir in die Hand gedrückt hat. Die vier Anlagen sollen definitiv im kommenden Sommer gebaut werden
IOcw42ql.jpg
 
sieht doch ganz gut aus! sogar ne schwarze abfahrt (oder ist die blau)? auf jeden fall werden die gebiete dadurch deutlich aufgewertet! dürften die anderen gebiete im bregenzerwald bestimmt zu spüren bekommen. besonders tagesgäste (auch ich) würden dann vermehrt in mellau halt machen -> viel spaß bei der parkplatzsuche und beim anstehen an der 4MGD... das ganze skigebiet umfasst dann etwa 80km piste, zudem ist es von bregenz aus schneller erreicht als z.b. warth/schröcken
 
dani schrieb:
sieht doch ganz gut aus! sogar ne schwarze abfahrt (oder ist die blau)?
Du meinst die Piste vom Wannenkopf runter? Das ist kein schwarzer sondern ein ski-route.

Wird die 6-KSB Suttis denn nachgeruestet mit Bubbles? Sieht zumindest so aus.
 
der plan ist echt gut, nur leider etwas klein.
gibt es den auch irgendwo im www???
 
das kleine Werbeprospekt ist so winzig, daß die Panoramakarte von der Fläche her kleiner ist als eine Zigarettenschachtel. War nur ein winziger Flyer. sry
 
trotzdem danke für den plan :D
von den längenverhältnissen der lifte stimmts aber auch nicht (z. b. sunnegg - walisgaden)
aber es ist auch schwierig ne gescheite perspektive zu wählen, in der das ganze gebiet drauf ist...
 
Hier findest Du das Pistenplan in eine grossere Aufloesung:

 
dann könnt ja von faschina über damüls nach mellau schon fast ein kl. skieldorado entstehn im bregenzerwald..
 
Hmm! Da werden zwei Skigebiete verbunden, die zu den langweiligsten Skigebieten gehören, die ich kenne. Was mich daran stört ist die Tatsache, dass unweit Entfernt die Verbindung von zwei richtig guten Gebieten (Diedamskopf, Walmendingerhorn) nicht mehr vorangetrieben wird oder schon definitiv gestorben ist. Diese Verbindung vom Bregenzerwald ins Kleinwalsertal wäre richtig genial und skifahrerisch interessant geworden. Hätten die Wäldler besser ihre Energie in dieses Projekt gesteckt.

Um zu diesem Thema zurückzukommen: In beiden Gebieten gibts bis dato insgesamt gerademal 2 gescheite Pisten. Das sind die Skiroute unter der Sunnegg-Bahn und die Suttis-Piste. Alles andere ist Langeweile im Quadrat. Bin mal gespannt, ob die jetzt zu bauenden Verbindungsanlagen jetzt was rausreissen. Da das ganze recht gut zu erreichen ist, könnte man sich das dann für einen Kurz-Tripp sogar mal anschauen. Aber ich fürchte, die Enttäuschung ist vorprogrammiert.
 
^^ dem kann ich mich gar nicht anschließen!!!
damüls zählte schon immer zu meinen lieblingsskigebieten und wird durch den zusammenschluss noch wesentlich attraktiver.
gerade bei der verbindung diedamskopf-walmendingerhorn hätte sehr viel langweiliges gebiet überbrückt werden müssen...
 
mellau ist villeicht nicht sehr abwechslungsreich, aber die piste sind trotzdem super!, klar erxtrem steile stücke sind niicht so da, aber schöne autobahnen auf jedenfall und damüls ist auch ganz nett
 
molotov schrieb:
... aber schöne autobahnen auf jedenfall ... ... und Damüls ist auch ganz nett ...
Sag ich doch! -> langweilig! :wink:
 
@ administrator: diese diskussion könnte man ja auslagern, um wieder ON-TOPIC zu kommen :wink:
 
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