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... dass es doch klappt!!!liftbau 14.03.2007
Skiverbindung Mellau-Damüls ist fix
Die umstrittene Verbindung der Skigebiete von Mellau und Damüls kann gebaut werden. Der Verwaltungsgerichtshof hat die Beschwerde von Naturschutzanwältin Katharina Lins abgewiesen. Nun soll rasch mit dem Liftbau begonnen werden.
Lins: Eingeschränktes Mitspracherecht
Lins wollte eine Parteistellung im Verfahren, da es sich um eine Neuerschließung oder Erweiterung mit drastischen Geländeveränderungen handle. Doch Lins ist mit ihrer Beschwerde abgeblitzt.
Es sei ein Grenzfall gewesen, in Berufung zu gehen, so Lins. Der Vorarlberger Landschaftsschutzanwalt habe im Vergleich zu jenen in anderen Ländern nur ein eingeschränktes Mitspracherecht. Das sei politischer Wille, sie hätte nichts zum mitreden und nehme das zur Kenntnis, so Lins.
Freude in Damüls und Mellau
Es falle ihm ein Stein vom Herzen, so der Damülser Bürgermeister Wilfried Madlener. 15 Jahre habe man in der Region Energie in dieses Vorhaben gesteckt.
Ebenfalls erfreut zeigt sich Elisabeth Wicke, Bürgermeisterin von Mellau. Man stehe in den Startlöchern, jetzt könne gebaut werden.
Bau einer Sesselbahn bereits im Sommer
Bereits im Sommer soll in Damüls mit dem Bau einer Sechser-Sesselbahn begonnen werden. Bahn-Geschäftsführer Beck zeigt sich optimistisch. Obwohl noch das Bauverfahren abgewickelt werden muss, glaubt er, dass im Winter zumindest ein neuer Lift in Betrieb genommen werden kann.
Es handle sich um die Erschließung eines Nordhanges, der gerade in schneearmen Wintern von großem Nutzen wäre. Bis zum Endausbau mit vier Bahnen werde es noch dauern.

Also mir sind da keine konkreten Pläne bekannt, nur habe ich damals das Skifahren in Mellau erlernt und als ich vor 2-3 Jahren meinen damaligen Skilehrer wieder gesehen habe, sprach er davon, dass dies wünschenswert wäre.Jemp schrieb:In Bezug auf „Beschneiung für die Talabfahrt nach Mellau“, ist die wirklich geplant? Es ist natürlich ein Nord-Hang, aber mann muss da bis unter 700 mtr runter.
MfG,
Bau einer Sesselbahn bereits im Sommer
Grünes Licht für "Mellau-Damüls"
Mellau/Damüls - Dem Zusammenschluss der beiden Skigebiete von Mellau und Damüls (Bregenzerwald) steht nach mehrjähriger Auseinandersetzung nichts mehr im Weg.
Der Verwaltungsgerichtshof habe die Beschwerde von Naturschutzanwältin Katharina Lins als unbegründet abgewiesen, berichtete am Mittwoch ORF Radio Vorarlberg. Die beiden Skigebiete können nun durch den Bau von mehreren Liften miteinander verbunden werden.
Das Projekt wurde von der BH Bregenz bereits Ende Februar 2006 genehmigt. Vorgesehen sind die Errichtung einer Achter-Kabinenbahn sowie dreier Sechser-Sesselbahnen. Lins berief gegen die naturschutzrechtliche Bewilligung beim Unabhängigen Verwaltungssenat (UVS). Dort verwies man allerdings darauf, dass die Naturschutzanwaltschaft in diesem Verfahren keine Parteistellung habe und deshalb auch keine Berufung einlegen könne. Die Beschwerde von Lins gegen die Entscheidung des UVS wurde vom Verwaltungsgerichtshof nun abgewiesen.
Die beiden Gemeindeoberhäupter von Mellau und Damüls, Wilfried Madlener und Elisabeth Wicke, zeigten sich über die gefallene Entscheidung hoch erfreut. Man habe in der Region 15 Jahre Energie in das Vorhaben gesteckt, sagte Madlener gegenüber dem Rundfunk. Wicke meinte, man stehe in den Startlöchern, nun könne gebaut werden.
Nach Angaben von Wolfgang Beck, dem Geschäftsführer der Damülser Seilbahnen, soll bereits im Sommer der Startschuss zum Bau einer Sechser-Sesselbahn fallen. Er zeigte sich zuversichtlich, dass im nächsten Winter zumindest ein neuer Lift in Betrieb gehen werde. Friedrich Lins, Geschäftsführer der Fachgruppe Seilbahnen in der Wirtschaftskammer Vorarlberg, hat das Investitionsvolumen für die Verbindung der beiden Skigebiete Damüls und Mellau im Vorjahr mit 20 Millionen Euro beziffert.
Die Verbindungen der beiden Skigebiete hat in den vergangenen Jahren immer wieder hohe Wellen geschlagen. Die Bedenken der Naturschützer gegen das Projekt waren stets groß. Noch im Vorjahr protestierten 1000 Menschen mit ihrer Unterschrift im Rahmen einer Grün-Aktion gegen den Zusammenschluss der Skigebiete.
Vielen Dank für Ihre Glückwünsche! Ein sehr beschwerlicher Weg scheint sein
Happy End zu finden. Die letzten Hürden aus dem Weg geräumt, wird die
Sechsersesselbahn Elsenkopf das erste Projekt. Ob die Wannenkopf Bahn auf
nächsten Winter realisiert werden kann ist derzeit noch nicht sicher.
Mit einem freundlichen "SERVUS" aus Damüls
DAMÜLS Tourismus
Stefan Bischof
Geschäftsführer
Neues Skigebiet soll Aufschwung bringen
Damülser und Mellauer Seilbahnen in Vorarlberg investieren 22 Millionen Euro in weitere Liftanlagen
Bregenz – Vorarlberg hat so viele Aufstiegshilfen, dass man in einer Stunde die ganze Bevölkerung des Landes befördern könnte. 375.906 Personen pro Stunde weist die Seilbahnstatistik 2006 an Förderleistung aus. Zu den 329 Lift- und Seilbahnanlagen sollen nun vier weitere kommen. Die Behörden gaben gegen den Widerstand der Naturschutzexperten grünes Licht für die Verbindung Mellau–Damüls. Damit geht die Landesregierung vom grundsätzlichen Nein zu Neuerschließungen ab.
"Das ist der erste Schritt zu einer neuen Denkweise", sagt Wolfgang Beck, den der Kurswechsel gleich doppelt freut – als Fachgruppen-Obmann in der Wirtschaftskammer und als Chef der Damülser Seilbahnen. 22 Mio. Euro werden die Seilbahngesellschaften von Damüls und Mellau in die Erschließung des neuen Skigebietes investieren. "Ohne einen Cent Förderung", bedauert Anton Fink, Chef der Bergbahnen Mellau. Ein Plus von 20 Prozent erwarten sich die Damülser, eines von 50 Prozent die Mellauer. 60 zusätzliche Saisonarbeitsplätze und zehn bis zwölf Ganzjahresstellen will man schaffen. Amortisieren sollte sich die Investition, so die grobe Schätzung von Beck in "zehn, zwölf Jahren".
Neue Gesellschaft
Für die neuen Bahnen wird eine neue Gesellschaft gegründet, die Kosten wird man sich 60:40 teilen. Den größeren Anteil werden die Damülser Seilbahnen beisteuern. Das Bergdorf mit seinen zehn Liftanlagen verzeichnet bis zu 600.000 Skigäste pro Saison und rund 5,5 Mio. Euro Umsatz. Die Mellauer kommen auf einen Bruchteil der Gäste: etwa 120.000 pro Saison. Den Umsatz beziffert Fink mit zwei Mio. Euro. Beide Gebiete kommen mit ihrer Transportkapazität dennoch nicht annähernd an den Spitzenreiter Lech heran.
Mit dem Skigebietszusammenschluss erhofft sich Mellau den touristischen Anschluss an die erfolgreichen Nachbargemeinden. „Unser erstes Ziel ist die bessere Bettenauslastung“, sagt Fink. Die vorläufigen Zahlen dieser Wintersaison sind für die Seilbahnwirtschaft betrüblich: minus 15 Prozent in Toplagen, minus 35 Prozent in mittleren und minus 100 Prozent in niederen Lagen. (Jutta Berger, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 23.3.2007)
Quelle: damüls.atSECHSERSESSELBAHN ELSENKOPF
SECHSERSESSELBAHN HOHE WACHT
Die Sechsersesselbahnen Elsenkopf und Hohe Wacht werden
zur kommenden Wintersaison 2007/08 realisiert. Ein großer
Schritt Richtung der Skiverbindung Damüls – Mellau ist getan.
Traumhafte Nordhänge erschließen eine neue Facette für das
Damülser Skigebiet.
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