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Neues in Damüls Mellau

  • Ersteller Ersteller Anonymous
  • Erstellt am Erstellt am
Bilder (3. Januar) von der neuen Sunneggbahn:

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Neuer Skitunnel, Perfekte Entschärfung der bisher doch sehr kritischen Stelle

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Bergstation, kurz unterhalb der ehemaligen Bergstation Gratlift und deutlich oberhalb der alten Bergstation der DSB

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Talstation, Anstehbereich der KSB Hasenbühel macht einen langgezogenen Bogen. Immernoch liegt der Anstehbereich deutlich höher als die Senke

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Unterer Streckenteil mit neuem Pistenabschnitt / Skitunnel

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Blick aus der Bahn

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Blick durch die blauen Bubbles - Streckenführung nun auf der anderen Pistenseite wie bisher

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Einfahrt in die Bergstation
 
Für den Neubau der Mellaubahn ist bereits im Oktober 2014 seitens der Bergbahn ein Antrag auf Feststellung gestellt worden, ob eine UVP notwendig ist. Im Dezember 2014 wurde mitgeteilt, dass keine UVP nötig ist und die notwendigen Umwidmungen der für den Neubau benötigten Flächen im Bereich der neuen Talstation wurden seitens der Gemeinde Mellau angeschoben. Nach deren Abschluss wird dann in Kürze das Verfahren von Natur- und Landschaftschutz eingeleitet, so dass der Bau noch 2015 erfolgen könnte. Der Hotelneubau ist auf 2016 verschoben worden, die alte Tennishalle wird aber vorausstlich noch 2015 abgebrochen. Die neue Mellaubahn hat Priorität vor dem Hotelneubau.
 
Aber die Hotels gehören nicht zu den Bergbahnen Mellau oder macht das dann wieder eine neue Gesellschaft/ Betreiber?
 
Das Hotel wird vom Mehrheitseigner der Bergbahnen gebaut.
 
Ist das in Vorarlberg normal, dass das Verkehrsministerium da beteiligt ist? Sonst ließt man immer nur von Umweltbehörden.
 
Ja, Hotelneubau und Bergbahnen Mellau sind insoweit als eines zu betrachten als dass der Mehrheitseigentümer der Bergbahnen Mellau, Herbert Frick, die alte Tennishalle gekauft hat und den Hotelneubau realisieren will. Daher hat das eine unmittelbar mit dem anderen zu tun. Und nicht ohne Grund ist der Hotelneubau auch unmittelbar nahe der neuen Talstation geplant. Die Bahn soll von Doppelmayr kommen und eine 10er Umlaufkabinenbahn werden. Diese Woche soll vor Ort die mündliche Verhandlung zum Landschaftsschutz über die Bühne gehen. Dann muss noch die Umwidmung der Grundstücksflächen für die neue Talstation und die Serviceeinreichtungen erfolgen; in diesem Zusammenhang muss die Gemeinde auch noch Flächen an die Bergbahn verkaufen. Das ist aber alles bereits angeschoben. Zudem bedarf es auch einer Regelung bezüglich der Brücke an der Zufahrt zur Talstation, auch das ist aber bereits in Arbeit zwischen Gemeinde und Bergbahenen Mellau. Dann muss noch die Bauverhandlung stattfinden, zuständig ist da das Verkehrsministerium in Wien als Aufsichtsbehörde für die Seilbahnen in Österreich. Wenn alles glatt geht (was anzunehmen ist), dann kann bereits im Mai mit dem Bau begonnen werden und die neue Bahn zur Wintersaison 2015/16 in Betrieb gehen.
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Ist das in Vorarlberg normal, dass das Verkehrsministerium da beteiligt ist? Sonst ließt man immer nur von Umweltbehörden.
Seilbahnen werden in Österreich eisenbahnrechtlich bewilligt. Daher ist das Verkehrsministerium die verfahrenseinleitende Behörde wenn es um einen UVP-Feststellungsbescheid sowie die Baubewilligung nach Eisenbahnrecht geht.
 
Da die neue Bahn eine bestehende Bahn ersetzt, dürfte die UVP kein Problem sein. Da die Überlastung der bisherigen Bahn offensichtlich ist, die Parkplatzsituation aufgrund vorhandener Flächen machbar sein dürfte und alle Beteiligten (Betreiber, Gemeinde, Tourismusbetriebe) die Bahn wollen, dürfte das alles relativ zügig über die Bühne gehen.
 
Buckelpistenfan schrieb:
Da die neue Bahn eine bestehende Bahn ersetzt, dürfte die UVP kein Problem sein. Da die Überlastung der bisherigen Bahn offensichtlich ist, die Parkplatzsituation aufgrund vorhandener Flächen machbar sein dürfte und alle Beteiligten (Betreiber, Gemeinde, Tourismusbetriebe) die Bahn wollen, dürfte das alles relativ zügig über die Bühne gehen.

Es ist gar keine UVP nötig. Lediglich Landschaftsschutzverhandlung, Umwidmung Grundstücke und Bauverhandlung sind noch zu schaffen. Dafür reicht die Zeit zuhauf!
 
@talent: Genau so ist es, ich hatte ja auch schon weiter oben geschrieben, dass bereits 2014 entschieden wurde, dass keine UVP nötig ist...
 
Baubeginn für die neue EUB "Mellaubahn" ist noch im April, denn morgen soll wie bereits von @ Talent geschrieben, die mündliche Baugenehmigung erteilt werden. Fertigstellung zur kommenden Saison.

Die neue 10-EUB von Doppelmayer wird dann 3.000 Personen/h als Förderleistung haben. Wie bereits bei den letzten in Mellau gebauten neuen Aufstiegshilfen liegt die architektonische Planung wieder bei Bernd Frick. Entsprechend werden die Gebäude an die bestehenden Seilbahngebäude optisch angepasst (insbesondere Talstation Gipfelbahn), also mit viel Holz an der Fassade und die Dächer werden begrünt.

Die neue Bergstation wird weiter oben stehen als die bisherige, so dass man nicht mehr schieben muss, um zur Talstation der 8-KSB/B Roßsstelle zu gelangen. Beide Stationen werden direkt nebeneinander stehen. Die neue Bahn wird auf der alten Trasse errichtet, die allerdings etwas verbreitert werden muss, um die nötigen Sicherheitsabstände zum Wald einzuhalten.

Die neue Talstation wird ein Multikfunktionsgebäude mit Talstation, Garagierung der Fahrbetriebsmittel, Schidepot, Sportfachgeschäft und Gastronomie. In der Bergstation ist auch ein Kinderspielraum vorgesehen.

Zunächst wird als erstes die alte Bahn demontiert werden. Also wird es wohl keinen Sommerfahrbetrieb dieses Jahr mit der Mellaubahn geben.
 
Schade die schöne alte Bahn. :)
 
Werden eigentlich Gondelbahnen (und Sesselbahnen?) öfters mit 6m/s betrieben weil bisher dachte ich dass es eine Grenze von 5 oder höchstens 5,5 m/s gibt.
Ansonsten freue ich mich auf die Bahn da diese einige Pluspunkte für das Gebiet bringt und endlich eine große Schwachstelle behebt. Architektonisch wird das wieder richtig toll mit der Holzverkleidung.
 
Gondeln glaube ich schon, bei Sesseln dürfte es noch eher die Ausnahme sein. Das unterscheidet sich aber auch von Land zu Land. Ich meine in Frankreich dürfen die Bahnen schneller fahren.
 
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