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Neues in Davos Klosters

Bis jetzt ist glaub ich nur die Talabfahrt fast durchgehend beschneit. Wichtig wären Kanonen bei der Bergstation der Gondelbahn auf 1800m.ü.M. Dort schmilzt der Schnee am schnellsten, zudem wäre es bei den Albeinaliften und bei einigen Pisten am Schaffürggli auch notwendig. Nur: Zuerst schaut man anscheinend auf Parsenn und Jakobshorn, und wenn man da nicht viel investieren muss, kommen Madrisa und der Rest dran, habe ich die Vermutung. Das ist schade, denn Madrisa ist, wie du @schwaob schon gesagt hast, von morgens bis abends in der Sonne. Da nützen auch Sesselbahnen nichts, es hat dann keine Pisten mehr.
 
Die Talabfahrt ist aber auch ziemlich kriminell. Ein langer schmaler Weg und neben an gehts ins Tobel. Wenns dich da umhaut, kann man dich an den Felsen zusammenkratzen :(

Die Schlepplifte da oben sind schon ok. Haben alle eine ganz akzeptable Länge. Ansonsten würde ich besser mal eine Verbindung Jakobshorn-Rinerhorn anstreben. Parsenn kann die nächsten Jahre bleiben wie es ist. Wenn das geschehen ist Schatzalp reaktivieren und Pischa updaten. Wenn Pischa ein Zubringer von Davosdorf aus hätte + 1-2 KSB's (ich wills ja nicht so :wink: ) würden dort schon viele Leute fahren. Das Gelände ist top!
 
Wie schon ein paar Mal in diesem Thread erwähnt (!), sind die Madrisabahn, Rinerhornbahn und Pischabahn nur Tochtergesellschaften der Davos Klosters Mountains. Also ist da überhaupt nichts mit Vorrang! Die drei Tochtergesellschaften müssen sich folglich grösstenteils selber finanzieren. Darum sollte jedem klar sein, dass auf diesen Bergen nur selten etwas neues erstellt wird...
Hier wird immer verlangt, dass man dies und das bauen soll in diesen Gebieten oder sogar das Strelagebiet wieder eröffnet. Die am meist besuchten Gebieten bleiben aber Gotschna-Parsenn und Jakobshorn (auch von den Alpinforummitgliedern). Man sollte solche Neubauten nicht fordern, wenn man die drei Berge oft links liegen lässt.
Ich denke 4-5 von 6 Tagen verbringt ein Durchschnittsgast in den Gebieten Gotschna-Parsenn oder Jakobshorn. Nur 1-2 Tage auf den anderen 3 Bergen!!
 
Das ist zwar nicht ganz so falsch was du da sagst, aber wenn man von der Zeit, die man zur Verfügung hat, an jedem Lift gleich viel "verbrauchen" will, dann ist der Schluss schon fast logisch :wink: Zudem ist Jakobshorn und Madrisa nicht sooo schlimm, Pischa ist problematischer.
 
Nur 1-2 Tage auf den anderen 3 Bergen!!
und warum ist das so? meiner meinung nach kann man mal 1 tag die madrisa,pischa oder rinerhorn besuchen aber dann hat man es spätestens gesehen, sind halt alle zu klein und entsprechen nicht mehr der heutigen zeit, ich meine für den mainstream. klein, alte anlagen (ich weiss einige hier mögen diese sehr) aber der durchschnittliche gast will heute ksb's, grössere gebiete, beschneiung etc. und das ist bei allen 3 nicht wirklich gegeben. die idee einer verbindung rinerhorn-jakobshorn (wenns denn gemacht wird) wird das rinerhorn retten, macht auch sinn diese verbindung für beide gebiete. pischa denke ich wird langfristig verschwinden, leider, da hätte viel früher was geschehen müssen, u.a. direkte anbindung an davos dorf, ausbau, ersatz der skilifte durch ksb's etc. aber wie gesagt das ist zu spät. die reaktivierung von strela macht schon sinn weil man einen direkten zugang zum gebiet von davos platz erhält, das gebiet grösser wird und strela wirklich schöne hänge zum skifahren bietet und auch kein problem mit konzessionen etc. mit sich bringen sollte. meiner meinung nach würde das parsenn gebiet schon aufgewertet wenn es dort 2 neue ksb's gäbe und einer verbinung nach hauptertäli, welche bahn auch immer gewählt wird.
denn wenn nicht bald was geschieht passiert dasselbe wie mit den fondeiliften, für immer verloren was wirklich schade wäre.
gruss, südländer
 
Weiss jemand wieso man die Pischa überhaupt erschlossen hat? Und wieso der Zubringer nicht von Davos Dorf aus gebaut wurde? Dann sähe da anders aus. Teilweise sowieso sehr fragwürdig, die Erschliessungspolitik da oben. :(
 
Warum hat man wohl die Pischa erschlossen?? Früher gab es noch mehr Skifahrer, so suchte man sich einen schönes und ideales Gelände. Et voilà, da war die Pischa erschlossen. Da man sich früher noch keine Gedanken machte darüber, wie sich der Skitourimus entwickeln würde, hat man die Talstation eben im Dörfije gebaut. Die Erschliessung vom Dorf aus, wäre ja auch nicht ganz so einfach gewesen.
Welche Erschliessungspolitik da oben ist sonst noch fragwürdig aus deiner Sicht?

@ Suedlaender

Wenn man je einen Tag auf der Madrisa, Pischa und Rinerhorn verbringen würde, hätte man immerhin ganze drei Tage das Geld den Tochtergesellschaften gebracht.
 
Rinerhorn. Hat zwar auch geniales Gelände. Trotzdem gibt es rund um Davos noch viele schöne Hänge, die nicht erschlossen sind und näher an der Siedlung sind.
 
Schwaob schrieb:
Gibts irgendwelche Infos zwecks Neuerungen zum nächsten Winter?
30 Millionen werden in den nächsten drei Jahren auf Parsenn und Jakobshorn in die Beschneiung investiert. Es soll ja einen zweiten Speichersee auf dem Jakobshorn geben. Ich finde aber, dass die Schneeanlage da oben schon sehr gut ausgebaut ist.
Soviel ich noch weiss, wurde für die neue Sesselbahn Wasserscheide-Weissfluhgipfel ein Baugesuch für diesen Sommer eingereicht. Habe aber seitdem nichts mehr gehört.
Weiter wird ja im Sommer 2007 auf Madrisa der Zügenhüttlilift durch eine 2SB ersetzt. Leider wird dieses Bauvorhaben nur durch eine Nachfinanzierung möglich sein.

Der Bau einer KSB bei den Furkaliften wird erst nach den Investitionen in die Beschneiung getätigt. Wie es schon einige Male gesagt wurde, wäre die KSB nur eine Komfortsteigerung. Die Kapazitäten reichen auch heute noch aus. Was nützt eine neue Sesselbahn, wenn es keinen (technischen) Schnee hat. Wie man aus Berichten erahnen kann wird wohl in den nächsten Jahren die Pisten Furka-rechts, Furka-Kreuzweg sowie die 21 Kreuzweg-Casannaalp beschneit. Offiziell steht es so: Parsennfurka bis Casanna Untersäss...
Selbstverständlich weiss man auch auf der Madrisa um die Notwendigkeit von Schneekanonen. Nur wird da leider wohl noch etwas Zeit verstreichen.

Bei der Vision einer PB zw. Riner und Jakobs wird wohl immer noch die Machbarkeit abgeklärt.
 
Man will in der Nähe der Madrisatalstation übrigens ein riesiges Feriendorf mit 600 Betten aufs nächste Jahr bauen. Für Madrisa wäre das wohl auch gut, da viele somit wohl nach Madrisa gehen werden. Aber viele verlangen sicher dass es Schneesicher ist. Und daher wird Madrisa nach dem Bau des Zügenhüttlisesselliftes wohl versuchen, in die Beschneiung zu investieren. Und da Madrsa ja eher wenig Geld hat, wird somit (zum Glück!) auch der Bau einer KSB ala Ersatz der Schaffürgglilifte in die Ferne rücken. Aber der Ersatz der Schaffürgglilifte ist auch nur Komfortsteigerung, die Kapazität reicht wie bei den Furkaliften noch aus.
 
Habe die Schlagzeile auch gelesen, nur kannst du mir sagen wo nachher all die Autos parkieren sollen?? Wäre ja eine Katastrophe wenn es nachher keine Parkplätze mehr gäbe. Die Überbauung würde auch den Schlussteil der Talabfahrt wegnehmen. Ansonsten eine gute Sache, nur müssten die neuen Häuser auch ins Dorf passen, was ich nicht so sehe.
 
Es ist richtig, die Kapazität reicht bei den Furkaliften, wie auch bei den Schafffürgliliften aus, nur was ich nicht, was dann diese unnötige Investition in eine Sesselbahn im Gipfelbereich soll, wenn sowieso wennig Geld da ist!
Nichts gegen die Schweiz, aber Österreich läuft der Schweiz immer mehr den Rang ab, Komfort ist halt nun mal heutzutage das A und O eines Gebietes...ich zumindest fahre vorerst nicht mehr nach Klosters, obwohl die Gegend Klasse ist, aber wenn ich für die Tageskarte fast doppelt soviel zahle wie in Österreich (vergleichbares Gebiet), und dann noch Schleppern muss, dann hat die Schweiz einfach keine Chance mehr!
 
Blue Boarder schrieb:
Habe die Schlagzeile auch gelesen, nur kannst du mir sagen wo nachher all die Autos parkieren sollen?? Wäre ja eine Katastrophe wenn es nachher keine Parkplätze mehr gäbe. Die Überbauung würde auch den Schlussteil der Talabfahrt wegnehmen. Ansonsten eine gute Sache, nur müssten die neuen Häuser auch ins Dorf passen, was ich nicht so sehe.
Ja, das ist mir auch in den Sinn gekommen. Dann müssten die Talabfahrtfahrer sich durchs Dorf "schlängeln", und ich weiss nicht, ob dass den Gästen sonderlich gefallen wird, dass da jeden Moment ein Skifahrer oder Snowboarder vorbeifährt.
 
Es ist nun so: Die Talabfahrt geht weiterhin bis zur Kanonenbar, links bei den geplanten Häusern vorbei und ist 20m breit. Die Parkplätze für die Madrisabahn werden in das geplante Parkhaus integriert. Dieses Ferienresort mit gerechneten 100'000 Logiernächten ist also ein absolutes Muss für die Madrisabahn!! :D

@schwoab
Die Österreicher scheinen mir aber auch nicht mehr so billig in den Liftkarten. Verbilligen können die Bergbahnen die Karten auch nicht, sie können sie nur gleich teuer lassen (in den letzten paar Saison gab es keine Preiserhöhung auf Tageskarten).
 
doofe zwischenfrage: kann mir jemand sagen, wo das topic "neues aus davos" geblieben ist? ich kann's nicht finden.

sollte man vielleicht dieses topic hier umtaufen: neues aus davos / klosters?

ich hätte da news aus davos, in bild-form, wer fakten kennt, darf die bilder gerne kommentieren:

DSCN0109.JPG


DSCN0110.JPG


DSCN0111.JPG


DSCN0112.JPG
 
Sieht so nach einer grösseren Fahrwerksrevision aus. Und das Zugseil scheint auch ersetzt zu werden…
 
Gibts da neue Kabinen, oder werden die nur restauriert?
 
Vielleicht kommt da auch Werbung drauf? :twisted:
 
Ich will hoffen nicht.... :evil: Seit die Parsennhüttenbahn mit Streichwurstwerbung o.ä. unterwegs ist, kann ich das nicht mehr sehen. Aber die Mammutgondeln bei der Pischa sind gar nicht so schlecht.
 
Aber nur wegen Werbung hängen die doch die Kabinen nicht ab, oder?
 
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