Madrisabahn droht der finanzielle Kollaps
Die Klosterser Madrisabahn braucht schleunigst eine Million Franken. Ohne frische liquide Finanzmittel ist die Aufnahme des Winterbetriebs gefährdet.
Von Béla Zier
Klosters. – Damit der Betrieb der Klosters-Madrisa Bergbahnen AG weitergehen kann, benötigt das Unternehmen kurzfristig eine Finanzhilfe von einer bis eineinhalb Millionen Franken. Sollte es dem Unternehmen nicht gelingen, diese Gelder zu beschaffen, würde dies dazu führen, dass die Bergbahn wahrscheinlich den Winterbetrieb nicht aufnehmen kann.
Mit einer einmaligen Finanzspritze ist es nicht getan. Um mittelfristig überleben zu können, benötigt die Madrisabahn zusätzliche Finanzmittel in der Grössenordnung von zwei Millionen Franken. Dies geht aus einem Bericht des Bergbahnexperten Riet Theus hervor, der die Madrisabahn im Auftrag der Gemeinde Klosters-Serneus auf ihre Wirtschaftlichkeit hin überprüfte. An einer Informationsveranstaltung unter dem Titel «Madrisa – wie weiter?» wurde der Bericht am Dienstagabend der Öffentlichkeit vorgestellt. Fazit: Ohne Hilfe von aussen hat die Madrisabahn keine Chance.