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Neues in Davos Klosters

Ich habe diesen Sommer die Wirtin der Hubel-Hütte mal auf die Verbindungsbahn angesprochen:

Wie es ausschaut, sind die Verantwortlichen immer noch am Brainstormen. Es wird anscheinend, gerüchtehalber,
darüber nachgedacht, den Endpunkt der Verbindungsbahn an der Endstation der Juonli-Schlepplifte zu errichten.
Zusätzlich sollen an dieser Stelle auch ein neues Bergrestaurant und ein Hotel errichtet werden. Über einen Ersatz
der Juonli-Schlepplifte werde auch nachgedacht.
 
das bediente restaurant auf dem gotschnagrat wird ab dieser saison nur noch auserwählten personen zugänglich sein - es wird nämlich in einen memberclub umgewandelt. was die idee dahinter ist weiss ich nicht, wohl entweder eine raucherhöhle oder ein schicki-micki-club wie auf corviglia...
zudem geht das gerücht um, die kaffebar im oberen stock werde in eine kebab-bude umgewandelt 8)
 
Die derzeitig konkreten Investitionsvorhaben werden in diesen Artikeln benannt:

http://www.budag.ch/Budag/Newsarchiv_Davos/dD0xNjQmZD0xMTcmbD1kZXU.html
http://www.budag.ch/Budag/Newsarchiv_Klosters/dD0yNCZkPTExOCZsPWRldQ.html

Zusammengefasst wird:
- die zweite Sektion d. Parsennbahn erneuert
- die Beschneiung weiter ausgebaut und
- der Schlepplift auf Brämabüel gegen eine Sesselbahn ersetzt. Diese soll wohl nur bis zum Zwischenausstieg des jetzigen Skiliftes führen. Im ersten Artikel heisst es allerdings, dass der letzte Abschnitt "weiterhin – je nach Schneeverhältnissen – mit dem Bügellift zu erreichen sein" wird. Da Frage ich mich, wie geht denn das wenn Sie den Schlepplift gegen die neue Bahn ersetzen wollen?

Was mir auch nicht klar ist: Es heißt, der Furka Schlepplift würde (unter Anderem) deswegen nicht erneuert, weil "die Forderungen der Gemeinde Conters (...) derart exorbitant" wären, "dass nicht daran zu denken sei".

Warum und wofür kann denn die Gemeinde Conters da exorbitante Forderungen stellen? Ist deren Territorium irgendwie tangiert, verlangen Sie Wegzoll für Baumaschinen?
 
- der Schlepplift auf Brämabüel gegen eine Sesselbahn ersetzt. Diese soll wohl nur bis zum Zwischenausstieg des jetzigen Skiliftes führen. Im ersten Artikel heisst es allerdings, dass der letzte Abschnitt "weiterhin – je nach Schneeverhältnissen – mit dem Bügellift zu erreichen sein" wird. Da Frage ich mich, wie geht denn das wenn Sie den Schlepplift gegen die neue Bahn ersetzen wollen?

Also entweder wird der SL auf ein Mini-Liftchen verkürzt oder man baut eine Parallelbahn. Wenn aber der SL stehen bleibt, dann reicht auch die ehemalige Doppellift-Trasse nicht und es wird kräftig ausgeholzt. Dann dürfte es rechts runter ziemlich sicher eine neue Piste geben (auch hier muss Wald weg) - weil der schöne Hang rechts wird ja über einen Ziehweg "entleert", und dieser wäre bei einer KSB und einem SL ganz schön überlastet. Zudem macht man da sicher ziemlich heftige Erdarbeiten, weil ansonsten ist der Einstieg in die Piste ja ziemlich mühsam, nicht? Geht ja relativ flach rüber zuerst.
 
Tripelmayr schrieb:
Was mir auch nicht klar ist: Es heißt, der Furka Schlepplift würde (unter Anderem) deswegen nicht erneuert, weil "die Forderungen der Gemeinde Conters (...) derart exorbitant" wären, "dass nicht daran zu denken sei".

Warum und wofür kann denn die Gemeinde Conters da exorbitante Forderungen stellen? Ist deren Territorium irgendwie tangiert, verlangen Sie Wegzoll für Baumaschinen?

Die Bergstation wird wohl genau auf die Gemeindegrenze fallen. Die Grenze ist entlang des Kamms. Ich denke es gibt zwei mögliche Forderungen 1. Geld, 2. Einen eigenen Zubringer.
 
Schwoab schrieb:
Wird wahrscheinlich genau die gleiche Anlage wie die neue 1. Sektion, evtl. mit weniger Kapazität, da ja parallel der 6er Sessel gute Arbeit leistet!

Hast du dir schonmal überlegt was los ist wenn der Rapid ausfällt wie letzten Samstag wegen technischen Defekts? Daher ist es sicher sinnvoll auch eine Leistungsfähige 2 Sektion der SSB zu haben.

Helft Madria:
Hier noch eine Info für alle welche der Madrisa helfen wollen. Macht euren Tagesersteintritt bei der Madrisa das hilft die Statistik zu verbessern und zeigt dass das Skigebiet gefragt ist. Wenn ihr zuerst Gotschna macht und dann zur Madrisa geht profitiert die Madrisa überhaupt nicht sondern nur Gotschna! Das gleiche gillt übrigens auch für Pischa und Rinerhorn.
 
@HEHE
So rechnen sie aber nicht. Es macht nämlich keinen Sinn, wenn ein Anlage Überkapazität hat und diese einmal im Jahr gebraucht wird. Da nehmen sie lieber in kauf, dass die Leute anstehen müssen und sauer sind, weil es so lange dauert.
 
Dass es wieder eröffnet werden soll ist ne echt gute Nachricht :bindafür:
aber doch nicht mit diesen Uralt anlagen :sonicht: :echtkrank:
 
Ich finde dies eine super Idee. Zwar gehöre ich eher der neuen Generation an und bevorzuge die schnellen und bequemen KSBs, doch das Bedürfnis nach Retro ist sicher vorhanden.
Man könnte zwar argumentieren, dass es in der Schweiz unzähliche kleine, mit viel Liebe und Leidenschaft betriebene Skigebiete gibt. Man findet auch hier im Forum viele tolle Berichte darüber.
Aber heutzutags kann man damit nur Profite machen, wenn man das Konzept konsequent durchsetzt und vermarktet.
 
aber bedeutet "auch mit der entsprechenden tarifpolitik, z. b. lochkarten", dass es keine gemeinsame karte mit der parsenn gibt :evil: ?
 
Wird die Verbindungsbahn nach Parsenn auch wieder in Betrieb genommen oder nur die Sesselbahn und Skilifte?
 
tja nicht schlecht.glaub aber das die pendelbahn nicht mehr laufen wird, man hat die ja schon zum teil ausgeschlachtet.
 
Was hat man da weggenommen? Vielleicht die Steuerung? Die müsste aber im Zuge einer Wiederinbetriebnahme (Rehab) eh wieder rein. Anderstherum: Für die (moderne) DSB und die zwei Skilifte dürften die Betriebkosten ein Klacks sein. Bei einer PB sieht das anderst aus... Wenn man sich als Familienberg zu positionieren versucht (blöd nur, dass man den Übungslift abgerissen hat), dann könnte das auch zu bleiben...

Das ist krass... Irgendwie gibt/gab es in der Schweiz ja noch andere solche Gebiete (Col de Mosses, Schwyberg etc) aber irgendwie hats nie geklappt mit der Wiedereröffnung. Also ich finds super! Evlt. könnte es aber auch damit zusammenliegen, dass man die Lifte wieder in Betrieb nehmen muss damit sie nicht abgerissen werden müssen? Und wenn sie weg sind, kann man auch den Schatzalp-Turm vergessen. Egal wieso, Hammmmer :D Das ist doch glatt ein Grund wieder mal dahin zu gehen :D

Das Skigebiet hat den Vorteil dass es gleich oberhalb von Davos Platz liegt... Evlt. klappt es dieses Mal. Allerdings muss man bedenken dass von 5 Skigebieten ja heute auch nur zwei so richtig laufen, oder?
 
Sollte das Gebiet tatsächlich sozusagen rückwirkend erweitert werden, wäre das für mich sicher auch ein Grund, doch mal dort Ski zu fahren.
Das mit den Lochkarten finde ich allerdings etwas übertrieben. Zumindest mir ginge es ja weniger darum, alles "wie früher" zu haben, sondern eher, in einem relaxteren Bereich im Skigebiet für mehr Abwechslung zu fahren, was ja eher durch Anlagen mit geriger Kapazität, natürliche Pisten etc. entsteht.
Genial fände ich natürlich, wenn die PB wieder liefe. mal sehen was kommt.
Jedenfalls sehr positiv das Ganze, denn in jedem Fall wäre es ja rein zusätzlich zum jetzigen Zustand.
Der, der die alten Anlagen nicht mag, würde ja in keinster Weise eingeschränkt.
 
Bzgl. Wiedereröffnung Schatzalp: Find ich super, vor allem aus Marketing-Sicht ein ganz neuer Ansatz für viel Spielerei, wenn man z.B. zum einen mit hochmodernen "sportlichen" Anlagen in einem Skigebietsteil und mit alten "gemütlichen" Retro-Anlagen in einem anderen Teil werben will (obwohl für den Begriff hochmodern gibt es mir auf Parsenn und sowieso im ganzen Gebiet Davos-Klosters zuviel SLs). Sowas könnte Arlberg-West mit seinen modernen KSBs gegenüber den alten DSBs in Stuben genauso machen.

Bzgl. nur 2 von 5 Skigebieten laufen rentabel: Ich finde die Philosophie sowieso ganz ganz komisch. Wenn ich mich entscheiden will, ob ich für zwei Wochen zum Arlberg oder nach Davos-Klosters fahre, dann schau ich auf die Gesamtkarte (Anzahl Anlagen und Pistenkilometer) und die zeigt mir bei 5 einzelnen Gebieten ein attraktiveres Angebot als mit nur zwei Gebieten. Es ist doch ein Gewinn für den gesamten Ort und die dort ansässigen Bergbahnen, wenn ich nach Davos anstatt Lech fahre, weil Davos mehr zu bieten hat, auch wenn ich im Endeffekt nur zwei halbe Tage von 14 Tagen auf der Schatzalp verbringen würde...

Wenn die ganzen Bahnen natürlich unterschiedlichen Besitzern gehören, verstehe ich das natürlich irgendwo, dann müssen die großen den kleinen unter die Arme greifen, nur dafür müssen die großen erstmal kapieren, wie wichtig die kleinen auf der Panoramakarte sind!!!
 
Andererseits kann man Pischa auch als Retro-Skigebiet sehen, wenn auch ohne Lochkarten.
Somit konkurrenziert man das bereits heute am wenigsten rentierende Gebiet und beschleunigt aufgrund der weniger peripheren Lage der Schatzalp im Vergleich zur Pischa deren Schliessung. Denn ich glaube kaum das, abgesehen von ein paar Alpinforum-Usern, wegen der Wiedereröffnung der Schatzalp wesentlich mehr Leute nach Davos fahren.
 
Nunja, zumindest für die Hotels in Davos Platz dürfte das eine gewaltige Komfortsteigerung sein, so dass die sich unter umständen auch eine Preiserhöhung leisten können. Schliesslich hätte man bei einer 100% Wiedereröffnung nicht nur gleich ein Skigebiet an der Haustüre sondern auch noch einen "eigenen" Zubringer zu Parsenn.
 
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