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Neues in Davos Klosters

Interessante Ansätze.

Klemme schrieb:
- Totalp chronisch überlastet
- Gruobenalp chronisch überlastet
Bei der Totalp gebe ich dir recht, aber diese bietet ja mit der Parsennhüttenbahen eine Alternative für Spitzenzeiten.

Den Gruobenalp-Sessel hab ich persönlich noch nie überlastet gesehen. Und wenn dann nur am Abend beim Rücktransport der "Klostersfahrer".

Klemme schrieb:
- neuer 6er Gruobenalp, Linienführung zwischen Gruobenalp und Parsennmähder, leicht runtergezogen, so dass die mühsame Anfahrt entfällt, ersetzt auch den Parsennmähderlift
Diese Überlegung hab ich mir auch schon gemacht, kam aber zum Schluss, dass eine Bergstation beim Mäderlift, das Schiebestück zwischen Gotschnagrat in Richtung Parsennhütte unumgänglich macht. Heute lässt sich dies mittels Schwarzseealp- und Gruobenalpsessel leicht umgehen (wenn auch nicht immer auf einer Präparierten Strecke) .
 
Argument PH-Bahn ist ja auch der Grund warum Totalp nur als 4er gebaut wurde. Aber Pendelbahn ist denkbar unattraktiv, Ski abziehen, hinlatschen usw. Ist auch ne psychologische Sache, wenn daneben ne bequeme KSB steht ist das Empfinden umso unattraktiver wenn man dann gezwungen ist die PB zu nehmen. Für uns Forümler vielleicht egal aber für den anspruchsvollen Tagesgast nicht zeitgemäss. Da müssen endlich bessere Lösungen her. Aber anstatt die Symptome zu bekämpfen würde mit dem Masterplan die Ursache bekämpft und eine generelle Aufwertung erreicht.

Das auf Gotschna Flachstücke sind, ist nicht wegzuzaubern. Warum man da allerdings nicht ein, zwei Telecords hinstellt, ist mir schleierhaft. Oder ein Tellerlift, der könnte dann gleich in beide Richtungen benutzt werden. Dass man da seit Jahrzehnten rumschieben muss ist doch wirklich nicht logisch. Ausserdem könnte man zu diesen Zwecken vielleicht auch sanfte Geländekorrekturen vorgenommen werden (Gerade Trasse, keine Dellen). Man müsste wollen, dann wäre da schon lange eine Lösung möglich.
 
Ja, die Situation im Bereich Parsennhütte- Furka- Gruobenalp ist nicht schön gelöst. Aber die Sesselbahn Gruobenalp würde ich auch nicht als chronisch überlastet bezeichnen. Nach dem Mittagessen ist sie schon oft "gut besucht", aber die Bahn ist (wenn ich mich nicht irre) gar nicht auf das Maximum ausgebaut. Das Problem zu lösen wird auch nicht sehr einfach. Aber die Idee mit den Telecords finde ich nicht schlecht! Man müsste da schon gröbere Eingriffe machen, wie z.B. neuer Totalp- Sessel bis Talstation Furka runter ziehen oder so etwas.
Aber gesamthaft gesehen ist dieses Problem klein. Investitionen in Pischa, Madrisa und Rinerhorn sind viel wichtiger.
 
Nicht zu vergessen die Schatzalp in die Dkm zu lassen
 
Klemme schrieb:
Hab da Mal ne Theorie, so eine Art Masterplan für Parsenn.

Hauptprobleme Bahnen:
- Parsennfurkalifte sind alt (ich weis um die Probleme bzw. Grundeigentümer usw.)
- Totalp chronisch überlastet
- Gruobenalp chronisch überlastet

Lösung:
- neuer 6er Parsennfurka
- neuer 6er Gruobenalp, Linienführung zwischen Gruobenalp und Parsennmähder, leicht runtergezogen, so dass die mühsame Anfahrt entfällt, ersetzt auch den Parsennmähderlift
- gebrauchter Gruobenalp wird im Seetälli aufgestellt (vielleicht neue Sessel dran und dann ist der noch super)

-Solange die Probleme mit dem Grundeigentümer nicht gelöst sind, solange bleiben die Furkalifte stehen.
- 4er Totalp ist noch viel zu jung für einen Ersatz, Überlastung hin- oder her.
-Gruobenalp habe ich noch nie überlastet erlebt. Das ist nach meinem Eindruck eine reine Verbindungsanlage Parsenn-Gotschna und als solche brauchts sicher kein 6er.
-Dito im Seetäli. Da reicht der Skilift problemlos aus, dieser ist zudem weder alt noch chronisch überlastet.
-Hauptprobleme sind nicht diese Bahnen. Hauptprobleme sind in anderen Gebieten zu finden, und da sollen sich diese Parsenn-Ideen hinter wichtigeren Investitionen auf Rinerhorn, Madrisa, Pischa. anstellen. Denn dort wurde in den vergangenen Jahren nur sehr wenig investiert, währendessen in die beiden Zugpferde Parsenn und Jakobshorn die meisten Gelder flossen. Will Davos verhindern, dass in Zukunft die Musik nur in den beiden grossen Gebieten spielt, ist m. E. eine Stärkung und Modernisierung der drei kleineren zwingend.
 
oberländer schrieb:
[Will Davos verhindern, dass in Zukunft die Musik nur in den beiden grossen Gebieten spielt, ist m. E. eine Stärkung und Modernisierung der drei kleineren zwingend.
Nach meiner Einschätzung ist das genau das, was Davos anstrebt. Pischa ist ja schon lange auf der Abschussliste... Und das Rinerhorn wird nur überleben, wenn es mit dem Jakobshorn verbunden wird.
Dass die DKB die Schatzalp derart abwürgen, ist mir ein Rätsel. Eine Skigebiets(wieder-)erweiterung so einfach zu haben, kann sonst kein anderes Gebiet. Da geht es wohl hauptsächlich um persönliche Animositäten zwischen Schertenleib und App...
 
Da geht wohl das persönliche vor dem geschäftlichen!! :!: :!: :!: :evil: :evil:
 
An der Generalversammlung der Bergbahnen Davos Klosters AG ergriff unter dem Traktandum «Varia» Charly Teufen das Wort und stellte Fragen zu verschiedenen Themen. Unter anderem forderte er die beiden Parteien auf, endlich an einen Tisch zu sitzen, alte Zwistigkeiten zu vergessen und zum Wohle von Davos zusammenzuspannen. Die Antwort von Carlo Schertenleib: Es gebe neben sieben einfachen Gründen noch einen achten, und der heisse Pius App. Von der Kassierin bis zum Verwaltungsratspräsidenten wolle niemand etwas mit ihm zu tun haben. Gründe dafür nannte er jedoch keine.

http://www.davoserzeitung.ch/epaper/wochenzeitungen?publication=bddz


Ausser dem Pizol wüsste ich jetzt kein Gebiet, das in den letzten 10 Jahren so so blöd getan hat, wenn es um Verbindungen gegangen ist.
 
Carlo schertenleid Feuern und sich endlich sich mit der Schatzalp an einen tisch setzen. Die Politik mit neuen Seilbahnen Endern und sich den Topic hier durchlesen :D :D :D :D und auf wünsche eingehen
 
ski-chrigel schrieb:
oberländer schrieb:
Nach meiner Einschätzung ist das genau das, was Davos anstrebt. Pischa ist ja schon lange auf der Abschussliste... Und das Rinerhorn wird nur überleben, wenn es mit dem Jakobshorn verbunden wird.
Mindestens in Madrisa und Rinerhorn wurde ja bereits investiert, einziger Wackelkandidat scheint Pischa zu sein. Betreffend Schatzalp: Es menschelt leider überall. Und wenn zwei nicht miteinander klar kommen, dann kommen sie nicht miteinander klar. Und wie so oft geht es da schon lange nicht mehr um Fakten und Sachlichkeit, sondern nur noch darum, den verhassten Gegner kabutt zu machen.
 
oberländer schrieb:
ski-chrigel schrieb:
oberländer schrieb:
Nach meiner Einschätzung ist das genau das, was Davos anstrebt. Pischa ist ja schon lange auf der Abschussliste... Und das Rinerhorn wird nur überleben, wenn es mit dem Jakobshorn verbunden wird.
Mindestens in Madrisa und Rinerhorn wurde ja bereits investiert, einziger Wackelkandidat scheint Pischa zu sein. Betreffend Schatzalp: Es menschelt leider überall. Und wenn zwei nicht miteinander klar kommen, dann kommen sie nicht miteinander klar. Und wie so oft geht es da schon lange nicht mehr um Fakten und Sachlichkeit, sondern nur noch darum, den verhassten Gegner kabutt zu machen.

Da hast du recht aber es ist noch lange nicht genug. Und ich glaube nicht das Pius App. Mit seiner schatzalp Kaputtzukriegen ist
 
Vincent schrieb:
Carlo schertenleid Feuern und sich endlich sich mit der Schatzalp an einen tisch setzen. Die Politik mit neuen Seilbahnen Endern und sich den Topic hier durchlesen :D :D :D :D und auf wünsche eingehen
Schlecht zu feuern, wenn er selber die Aktienmehrheit hat... Leider... Kinderei ist dieses Getue... unglaublich.
 
So spielt das leben. Aber wenn man so doof seien will, irgendwann wird man eine Lehre daraus ziehen aber wir sollten wieder zum richtigem Thema rübergehen
 
Naja, darum ists z.B. auch gut, dass die Andermatter und Sedruner bei den Bergbahnen in Zukunft nichts mehr zu sagen haben. Sonst hätte man in 20 Jahren noch über die Konditionen gestritten...
 
Denke nicht, dass man die Situation in Andermatt mit Davos vergleichen kann.

In Davos gehört es wohl zur Firmenkultur, dass man die Einnahmen der Skipässe nicht mit der Konkurrenz teilen will und dadurch sogar eine Skigebietserweiterung verhindert wird bzw. sogar eine Verkleinerung in Kauf genommen wird.
Und dieses Gebaren wird zum Teil sogar von der Lokalpolitik und dem Tourismusverband unterstützt.
(Edit: Immerhin ist die Schatzalp jetzt auch auf dem Pistenplan von davos.ch eingezeichnet.)

Hingegen in Andermatt wird das Mitspracherecht an einen ausländischen Investor verschachert, aber sobald das Unternehmen in Schieflage gerät muss dann trotzdem der Steuerzahler einspringen um einen Scherbenhaufen zu verhindern.
Dadurch hat es in diesem Fall schon seine Berechtigung, wenn es da auch kritische Stimmen gibt und nicht Alle blind Hurrah schreien.
 
@TPD
Wenn ich richtig informiert bin, gibt es in Davos-Klosters nur ein Betreiber. D.H alle Berge gehören zusammen.
Es ist in meinen Augen nur verständlich, wenn irgendwann die Rentabilität der einzelnen Teilgebiete hinterfragt wird. Und da hat Imho Pischa die schlechtesten Karten. Wenn sie aber Pischa definitiv aufgeben. Sollten sie aber, auf eine reine Verbindung zwischen dem Jakobshorn und Rinerhorn mit einer Pendelbahn verzichten. So was ist als Wintersportler einfach mühsam. Statt dessen sollten sie sehen, eine Verbindung über den Talboden zu verwirklichen, wenn das vom Gelände her geht.
 
Wenn ich richtig informiert bin, gibt es in Davos-Klosters nur ein Betreiber. D.H alle Berge gehören zusammen.
Nein, die Schatzalp gehört nicht dazu. Und vor vielen Jahren wurde auch die Verbindung zu den Fideriser Heuberge gekappt.
Da wird quasi "mutwillig" eine Erweiterung des Hauptgebiets verhindert oder sogar zerstört.
Und diese Politik kann ich als Skifahrer nun wirklich nicht verstehen.

Hingegen dass innerhalb der Gesellschaft die Rentabilität der einzelnen Sektoren überprüft wird, dem ist natürlich nichts einzuwenden.
 
Ich habe eine frage wenn in davos ein Schlepplift ersetzt wird z.b. Durch eine ksb muss dieser dann abgerissen werden oder könnte man ihn danach an besonders guten Tagen zusätzlich laufen lassen
 
Sofern ausreichend Platz vorhanden ist, wäre sowas theoretisch möglich. Macht aber in den meisten Fällen überhaupt keinen Sinn.
 
Ja genau. In der Praxis wird das kaum gemacht. Auf der Belalp im Wallis hat man die alten Skilifte noch einige Jahre stehen gelassen, falls die neuen KSB den Geist aufgeben würden. Mittlerweile hat man die Skilifte glaub aber abgeborchen, da sie wirklich nur für die Katz waren.

Übrigens finden wirklich die meisten Leute, dass doch eine Berg- Tal- Berg Verbindung vom Jakobs- zum Rinerhorn viel schlauer wäre. So würden auch die Skigebiete noch erweitert.
 
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